Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 101

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1501 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Liebe Narea,

es ist sicherlich viel mehr als nur ein "Unpässlichkeit". )))(:
Was sagte neulich eine Freundin zu mir, als ich ihr im Scherz sagte, ich würde vielleicht nach Gelsenkirchen ziehen, da ich gehört hätte, die Mieten wären dort so günstig? (888)

"Einen alten Baum verpflanzt man nicht"

Ich habe gespielt patzig DANKE gesagt, wohl wissend, dass sie es genau so im Scherz gemeint hat.
Aber es würde den Kern treffen - und wird ähnlich wie bei Dir sein. So wie ich es verstanden habe, hattest Du Dich - hattet ihr euch - "gut im bisheringen Leben eingerichtet".
Dann plätzlich dieser Umzug: für Deine Frau eine neue Herausforderung, die sie sicherlich fordert, aber trotzdem ganz andere Gefühle hervorruft als bei Dir. Sie hat sicherlich erst einmal neue Wurzeln in ihrer Arbeit gefunden.
Deine Wurzeln wurden erst einmal gekappt - und es ist besondere "Anpassungspflege" notwendig, damit auch Du mit der neuen Situation zurechtkommst und dort Deine Wuzeln entwickeln kannst.

Ich hoffe, Du kannst Du dem Arzt Vertrauen entwickelen und er tut Dir Gutes ---)))

Herzliche Grüße
Anne-Mette
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1502 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo Anne-Mette,
meine leichte Depression, wie der Therapeut meinte, ist noch da. Versuche jeden Tag besser damit umzugehen. Meine Verantwortung Doris gegenüber ist sehr groß. Schließlich ist ja der Ortswechsel mit neuen Umfeld ein wenig Schuld daran. Aber ich stehe zu Doris und will es ihr nicht noch schwerer machen. Sie soll sich auf ihre Arbeit konzentrieren.
Der Therapeut hat nach meinen Ausführungen gleich die richtigen Schlüsse gezogen. Mir kam es so vor als schaue er in mein Inneres. Ich habe ihm alles erzählt, was mich bedrückt. Er sagte nur, daß wir das wieder hin kriegen.
Ich gehe zwei mal die Woche zu ihm. Er sagte, daß ich durch das Aufhören des Tragens meiner weiblichen Kleidung etwas an Lebensqualität eingebüßt habe. Dazu noch der Umzug in eine völlig fremde Umwelt (Plattenbau statt Eigenheim), der auf mich gewirkt hat, können Auslöser meiner Depression gewesen sein.
Er hat mir geraten, wieder meinen alten Lebensstil zu finden. Wenn meine Frau mir weiterhin so zu Seite steht, wie ich es ihm geschildert habe, dann kann ich wieder der Alte werden.
Das heißt, daß ich meine Angst überwinden muß wieder im Rock oder Kleid auf die Straße zu gehen.
Das sagte er mir vor drei Tagen. Am Wochenende habe ich mich noch nicht getraut. Trotz zureden von Doris, überwog die Angst.
Bevor Doris heute morgen zur Arbeit fuhr, holte sie einen weißen Kasack aus ihrem Schrank. Der ist schlicht, nur ein paar Streifen am Kragen und an den Taschen. Den solle ich den ganzen Tag tragen. Auch wenn ich aus dem Haus gehe. Ich hätte ja genug Jacken, die ihn verdecken. Aber ich hätte ihn an. Auch das Tragen ihrer Jacken und Mäntel stellte sie mir frei. Dann war sie weg. Ich ließ mir ihre Idee durch den Kopf gehen.
Und ich tat es. Ich zog den Kasack an und machte mich an die Hausarbeit. Das ist aber nichts Besonderes, das mache ich sowieso im Kittel. Das Besondere sollte ja ein Spaziergang mit Kasack sein. Spazieren wollte ich nicht aber ein Käffchen so an der Frittenbude, das wollte ich machen.
Also Geldbörse in die Kascktasche und Jacke gesucht. Erst die Dritte entsprach meiner Zufriedenheit. Sollte ja kein weißer Rand aus der Jacke schauen. Imbisswagen gefunden. Es waren wenig Leute da. Ich habe einen Pott Kaffe bestellt. Als ich bezahlen mußte, öffnete ich meine Jacke und holte die Geldbörse aus der Kitteltasche, bezahlte und ging an einen der zwei Stehtische.
Der Herr, der dort schon stand, begrüßte mich und fragte, ob ich Frühstückspause mache. Ich sagte nein, ich hätte nur Appetit auf einen Kaffee bekommen. Wo ich denn arbeite, fragte er mich. Ich war etwas verdutzt. Na wenn ich hier im Kittel herkomme, dann müsse ich doch irgendwo arbeiten. Jetzt sah ich erst was er meinte. Meine Jacke stand auf und der Kasack leuchtete weiß vor meinem Bauch. Ohne viel zu überlegen, sagte ich, den habe ich bei der Hausarbeit an. Meine Frau muß arbeiten und ich bin Rentner. Das finde ich gut, sagte er. Seine Frau versucht auch immer ihn in die Hausarbeit einzubinden. Sie hätte ihm vor einem halben Jahr beim Frühjahrsputz auch in so einen Kittel gesteckt.
Wir unerhielten uns noch etwas, bis er los mußte. Ich ging auch wieder nach Hause und war zufrieden.
Wenn Doris nachher kommt werde ich ihr alles erzählen.
Viele liebe Grüße von Narea
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1503 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Tag Narea,

das klingt doch "nicht schlecht" - und nach Perspektiven und lösbaren Ansätzen.
Da bin nicht nur ich erleichtert, sondern vielen anderen UserInnen wird es genau so gehen )))(:

Für mich klingt es nicht mehr so verzweifelt, was und wie Du schreibst; das ist schön!

Weiterhin alles Gute ---)))

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Inga
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1504 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Narea,

nach dem Frust der ersten Wochen, ist der Kaffee am Imbiss doch auch ein netter Lichtblick, um die ersten Anpassungswurzeln zu schlagen.

Ich wünsche dir mehr davon!

Liebe Grüße
Inga
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1505 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, will mich mal wieder melden.
Es geht aufwärts. Mir geht es schon viel besser. Habe heute die ganze Wohnung geputzt. Hat mir gut getan.
Konnte wieder richtig Frau sein.
Wir haben uns ein Haus auf dem Land angesehen. Ein Ortsteil, eines größeren Dorfes. Wie werden es wohl nehmen. Doris hat es ebensoweit zur Arbeit wie jetzt. Nur Landstraße statt Stadtgewühl,zu
Ich gehe immer noch, wenn es sich ergibt, zum Käffchen trinken zum Imbiswagen. Treffe immer nette Leute. Habe immen meinen Kasack unter. Fühle mich dabei sehr gut.
Wenn ich es schaffe, dann melde ich mich morgen wieder.
Doris kommt gleich, will schnell den Tisch decken.
Sie hat mir heute morgen einen ihrer wenig getragenen engen Röcke gegeben. Ich soll mal das Bücken üben.
Gruß Narea
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1506 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

das hört sich doch schon viel besser an (ap)

Vorhin habe ich noch an Dich gedacht (smili)

Herzliche Grüße )))(:

Anne-Mette
Veronika
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1507 im Thema

Beitrag von Veronika »

Hallo Narea,

Ich habe mich über Deinen Bericht gefreut. Das ist ein Zeichen, dass es Dir wieder besser geht.

Dir und Doris alles Gute.

Liebe Grüße Veronika
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1508 im Thema

Beitrag von NAREA »

Danke Anne-Mette und Veronika, mir geht es wirklich immer besser.
Wir haben ein Häuschen im Grünen gefunden. Noch ein paar Formalitäten, dann kann mal schon mal den Malerpinsel schwingen.
Habe mir gerade ein Mittagessen gezaubert. Muß aber wohl den falschen Spruch aufgesagt haben. Hat micht geschmeckt. Heute ist Montag und wenig Hausarbeit zu verrichten, trotzdem hat mich Doris in einen hinten geknöpften Kittel gesperrt. Soll gut für meine Therapie sein. Verstand ich nich nicht. Gut daß es huete früh so kalt war, konnte ich einen längeren Mantel anziehen und einkaufen gehen. Gut, daß ich die Geldbörse in die Manteltasche stecken konnte, so blieb es mir erspart den Mantel zu öffnen. Damenmäntel habe keine Innentaschen, jedenfalls die von Doris nicht. Ich fühle mich nicht im Kittel gefangen, ich trag ihn einfach. (Das rede ich mir so ein, um nicht sinnlose Gedanken zu verschwenden, wie ich da raus komme)
Ich denke auch schon wieder darüber nach die Geschichte weiter zu schreiben. Viele von Euch warten sicher darauf.
Liebe Grüße Narea
Frida
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1509 im Thema

Beitrag von Frida »

Hallo Narea, (888)

das hört sich ja prima an! (yes)

Weiterhin alles Gute und viel Auftrieb zum Besseren! (gitli)

Liebe Grüße, Frida (flo)
Veronika
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1510 im Thema

Beitrag von Veronika »

Hallo Narea,

dann kann es ja nur noch aufwärts gehen. Hoffentlich hast Du dann noch Zeit für die Geschichten bzw. Episoden mit Dir und Doris. Das Pinselschwingen wird Dich schon beanspruchen.
Aber das ist alles gut für Dein seelisches Gleichgewicht

LG Veronika
Inga
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1511 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Narea,

das mit dem Häuschen klingt ja wirklich schön. Da ist sicher auch ein bischen Garten dabei, um den du dich dann wieder kümmern kannst.

Auch wenn das "Pinselschwingen" Vorrang vor dem "In die Tasten hauen" hat, da freue ich mich für dich. Die alten Lebensgeister kommen wieder zurück!

Liebe Grüße
Inga
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1512 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, ein kleiner Rückfall und die Angst von Doris um mich, hat uns vom Schreiben abgehalten. Nun scheint alles wieder gut zu sein.
Ich werde mich nun um die Renovierung unseres Häuschens kümmern. Der Grund meines Rückfalls ist noch unklar. Ich mache mir natürlich auch meine Gedanken. Ich habe in den letzten Monaten einen verstärkten Drang immer öfter weibliche Kleidung zu tragen. Die eingeschränkte Möglichkeit in unserer jetzigen Wohnung dies ausleben zu können, ist sehr schwierig. Sicher wird mir das Leben auf dem Lande helfen.

(entschldigung, schreibe morgen weiter, mein Laptop spinnt)

Gruß Narea
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1513 im Thema

Beitrag von NAREA »

So, da bin ich wieder.
Doris muß gleich zur Arbeit und ich fahre zu unserem neuen Heim. Beginne schon mal mit Malerarbeiten. Doris hat schon alte Arbeitssachen für mich herausgesucht. Auch einen von mir gehaßten Rsk. Den ziehe ich sicher nicht an. Es ist kalt draußen, ich habe schon dicke Strumpfhosen an. Noch trage ich einen Wollrock, werde ihn sicher gegen eine Hose tauschen.
Wenn ich an unserem Haus angekommen bin, schmeiße ich mich gleich in meine Arbeitsklamotten. Kittelschürze und Kopftuch. Da noch keine Gardienen vor den Fenstern sind, kann man mich sehen. Da in dieser Jahreszeit sicher keine Menschenmassen über die holprige Dorfstraße flanieren, habe ich keine Angst gesehen zu werden. Eigentlich wäre es mir ganz recht, wenn die eine oder andere Nachbarin mich sehen würden. So kann ich schon mal die Reaktion testen. Hoffentlich ist man hier auf dem Lande tolleranter als im Plattenbau.
Melde mich heute Abend noch mal.
Gruß Narea.
Veronika
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1514 im Thema

Beitrag von Veronika »

Hallo Narea,

Viel Erfolg für Deine Arbeiten im neuen Heim.

LG Veronika
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1515 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Liebe Narea,

da hast Du ein schönes Aufgabengebiet gefunden )))(:
"Nesteinrichten" fällt mir dazu ein - und ich bin froh, dass Du jetzt Mitgestalterin eures Zusammenseins bist. Es schien mir fast so zu sein, als fühltest Du Dich eine Weile "abgehängt".
Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen hier in der dörflichen Umgebung gemacht; das wünsche ich auch Dir ---))) (flo) ---)))

Herzliche Grüße
Anne-Mette
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