Wie soll man Trans*-Begriffe kommunizieren? - # 11
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Marielle
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Re: Wie soll man Trans*„Begriffe kommunizieren?
Hallo Rosi,
es langweilt. Das man (ich) dich nicht verstehen und uminterpretieren würde, ist eine Behauptung, die auch durch dauernde Wiederholung nicht zur Tatsache wird.
Mal so ganz unter uns: Das Thema ist nicht wirklich so komplex, als das es, auch ohne Nummerierungen, zu Verständnisschwierigkeiten kommen könnte. Du bist Frau Rosi (Nachname) und hast ein Recht auf angemessene Unterstützung bei der Anpassung deines Körpers. Das ist doch ziemlich leicht zu erfassen. Die Schwierigkeiten liegen also keineswegs im Verstehen der Sachlage, wie du es dir, mir und anderen dauernd einzureden versuchst, wenn dir sonst nichts mehr einfällt.
Wo die Schwierigkeiten wirklich liegen, mag sich die geneigte Leser_innenschaft aus dem reichlich vorhandenen Textmaterial dieses Threads selbst erschliessen. Ich empfehle dazu die nicht geschriebenen Passagen, in denen du sachlich auf die Kritik an deiner Position eingehst. Im Grunde reicht die Lektüre der letzten drei Beiträge vor diesem Beitrag. Besonders beeindruckend fand ich den Absatz, in dem du auf meinen Einwand zur Wirkung deines Transexualitätsbegriffes auf kommende Menschen eingegangen bist.
Marielle
es langweilt. Das man (ich) dich nicht verstehen und uminterpretieren würde, ist eine Behauptung, die auch durch dauernde Wiederholung nicht zur Tatsache wird.
Mal so ganz unter uns: Das Thema ist nicht wirklich so komplex, als das es, auch ohne Nummerierungen, zu Verständnisschwierigkeiten kommen könnte. Du bist Frau Rosi (Nachname) und hast ein Recht auf angemessene Unterstützung bei der Anpassung deines Körpers. Das ist doch ziemlich leicht zu erfassen. Die Schwierigkeiten liegen also keineswegs im Verstehen der Sachlage, wie du es dir, mir und anderen dauernd einzureden versuchst, wenn dir sonst nichts mehr einfällt.
Wo die Schwierigkeiten wirklich liegen, mag sich die geneigte Leser_innenschaft aus dem reichlich vorhandenen Textmaterial dieses Threads selbst erschliessen. Ich empfehle dazu die nicht geschriebenen Passagen, in denen du sachlich auf die Kritik an deiner Position eingehst. Im Grunde reicht die Lektüre der letzten drei Beiträge vor diesem Beitrag. Besonders beeindruckend fand ich den Absatz, in dem du auf meinen Einwand zur Wirkung deines Transexualitätsbegriffes auf kommende Menschen eingegangen bist.
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Franka
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Re: Wie soll man Trans*„Begriffe kommunizieren?
Ja Rosi war schon immer eine Frau und ist nicht Transsexuell. Dafür ist sie jetzt die erste Userin auf meiner Ignorliste. Herzlichen Glückwunsch Rosi.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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Anne-Mette
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Re: Wie soll man Trans*„Begriffe kommunizieren?
Moin,
ich denke, das Pferd ist langsam totgeritten.
Wir sollten es anständig beerdigen und nicht weitere Runden über die Diskussions-Trabrennbahn tragen...
Gruß
Anne-Mette
ich denke, das Pferd ist langsam totgeritten.
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Gruß
Anne-Mette
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Daniela.transg
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Re: Wie soll man Trans*„Begriffe kommunizieren?
Rosi_ hat geschrieben:Weil ich Kritik grundsätzlich ernst nehme und als Anregung betrachte, habe ich mir noch einmal Gedanken zur betreffenden Formulierung gemacht.
Zwei wesentliche Unterscheidungen sind nach meiner Ansicht, unbeachtet der unendlichen Nuancen, möglich:
Durch das Begreifen eines "geschlechtlichen Wesens" und dem Umstand, dass sich menschliches Wesen (Wesenszüge) immer möglichst stimmig entfaltenAlle Menschen leiten ihr Geschlecht aus der Selbstreflexion ihres Wesens ab. Ein Unterschied besteht darin, dass das geschlechtliche Wesen bei einigen Menschen, in seinem starken Strebensdruck für die eigene sichtbare Wahrnehmung, sich vorrangig im Verlangen nach Anpassung der körperlichen Geschlechtsmerkmale zeigt. Hingegen das geschlechtliche Wesen bei anderen Menschen, in seinem starken Strebensdruck für die sichtbare Wahrnehmung durch das soziale Umfeld, sich vorrangig im Verlangen nach leben in passenden geschlechtlichen Rollen, zeitweise oder dauerhaft, zeigt.
muss (Strebensdruck) um ein Gleichgewicht zwischen "Körper, Leben und Geist" zu schaffen um gesund zu sein und zu bleiben, lassen sich die individuellen
Lebensweisen rechtfertigen, da das Individuum die Summe aller seiner Wesen(szüge) in unendlicher Vielfalt ist.
Eine Betrachtung unserer Thematik also, weg von Transsexualitäts- und Transgender- Deutungen, unter Anerkennung von menschlichen Eigenschaften. Mit der
gleichen Toleranz und Akzeptanz, wie andere menschliche Eigenschaften es auch erfahren.
Grüße
Rosi
Gut.....
Ich sag mal so: Wenn ich paar Schuhe brauche, gehe ich in einen Schuhladen, für Fragen zu meiner Frisur fühlt sich meist mein Friseur zuständig, mein Bäcker und Fleischer kommt der Bedürfnisbefriedigung bei Hunger nach, der Arzt ist meist besorgt, wenn ich komme (häufig unbegründet) ...... Irgendetwas läuft in meinem Leben schief, weil größtenteil war es bisher in meinem Leben völlig egal, welche körperlichen Geschlechtsmerkmale vorhanden sind - die Brötchen werden davon nicht knuspriger und der Rinderbraten nicht größer. Einzig beim Frisör wäre es wichtig, denn wenn ich dort mit einer solchen Definition zu mir anfangen würde, liefe ich eventuell Gefahr den Salon als Blondine zu verlassen.
Aber im Ernst: TTIQ oder LBGTIBiWasauchimmer - wozu soll man sich in Schubladen pressen lassen? Ich lese immer von Fremdbestimmung und Unsichtbarmachen - wow, dich Sichtbarkeit wird für jeden in so einem Abkürzungsungetüm garantiert besser und es ist ja auch völlig Selbstbestimmt, sich die passende Abkürzung auf die Stirn nageln zu können. Zumindest kann dann jeder sehen, wow... "es" gehört dazu (er/sie) wäre ja vielleicht schon fremdbestimmt
Und liebe Rosi - ganz in eigener Sache nebenbei: Für wieviele Menschen ist es denn wirklich wichtig, sich in solchen Abkürzungsüngetümen wiederzufinden? Ich behaupte fast, für die wenigsten Leute.
Ich für meinen Teil habe eine recht gute Lösung gefunden: Ich gehöre der Gruppe "Mensch" an - übrigens in dieser Gruppe ist auch meine Nachbarschaft und ganz viele Arbeitskollegen_innen. Das geile an dieser Gruppe ist, dass wirklich alle, die man da so trifft, richtig gut aufgehoben fühlen
Viele Grüße aus Salzgitter
Daniela
Besuche uns doch auf
der Homepage: http://www.gender-bs.de
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