Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten! - # 2
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Magdalena
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Hallo,
ich bezog mich auf die Aussage, es sind nur Papiere. Diese Papiere sehe ich als Ergänzung zu einem
amtlichen Ausweis. Wie es Vivian auch richtg verstand. In wie weit die Petition Fortschritte bringt mag ich nicht
beurteilen. Erleichterungen sind zu begruessen
LG Magdalena
ich bezog mich auf die Aussage, es sind nur Papiere. Diese Papiere sehe ich als Ergänzung zu einem
amtlichen Ausweis. Wie es Vivian auch richtg verstand. In wie weit die Petition Fortschritte bringt mag ich nicht
beurteilen. Erleichterungen sind zu begruessen
LG Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Mo 1. Dez 2014, 08:41, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.
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Anke
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Hallo Anne-Mette,
ich bin in der Sache völlig bei Dir, grundsätzlich sollte es für alle möglich sein, den Vornamen zu ändern.
Allerdings geht es dann nicht um das TSG sondern um das deutsche Personenstandsrecht in seinen Grundfesten. Auch das wäre mir im Grundsatz mehr als recht, das Personenstandsgesetz (PstG) hätte eine grundlegende Überarbeitung mehr als verdient. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir hier wirklich Aussicht auf Erfolg haben. Denn der Widerstand gegen eine derartige Änderung wird auf der einen Seite massiv sein und auf der anderen Seite ist die Zahl derer, die sich für eine entsprechende Lockerung einsetzen überschaubar.
Leider hilft hier auch nicht der Blick in die Nachbarländer. Das Personenstandsgesetz in Deutschland und seine Verankerung im Rechtssystem ist kaum mit den entsprechenden Gesetzen in anderen Ländern vergleichbar.
So richtig ich also deinen Vorschlag finde, ich sehe die Gefahr, dass diese Forderung derart auf eine Betonwand trifft, dass wir am Ende bei der bisherigen Regelung landen. Damit hätten wir nichts erreicht.
Aus diesen Gründen finde ich eine Vereinfachung des derzeitigen Verfahrens als wesentlich aussichtsreicher. Das derzeitige TSG hat ein Schlupfloch im PstG geschaffen und es ist sicherlich einfacher dieses Schlupfloch zu vergrößern, als die ganz Wand einzureißen. Wenn das Schlupfloch dann mal groß genug ist wird sich die Frage nach der Existenzberechtigung der Wand von alleine stellen.
Liebe Grüße
Anke
ich bin in der Sache völlig bei Dir, grundsätzlich sollte es für alle möglich sein, den Vornamen zu ändern.
Allerdings geht es dann nicht um das TSG sondern um das deutsche Personenstandsrecht in seinen Grundfesten. Auch das wäre mir im Grundsatz mehr als recht, das Personenstandsgesetz (PstG) hätte eine grundlegende Überarbeitung mehr als verdient. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir hier wirklich Aussicht auf Erfolg haben. Denn der Widerstand gegen eine derartige Änderung wird auf der einen Seite massiv sein und auf der anderen Seite ist die Zahl derer, die sich für eine entsprechende Lockerung einsetzen überschaubar.
Leider hilft hier auch nicht der Blick in die Nachbarländer. Das Personenstandsgesetz in Deutschland und seine Verankerung im Rechtssystem ist kaum mit den entsprechenden Gesetzen in anderen Ländern vergleichbar.
So richtig ich also deinen Vorschlag finde, ich sehe die Gefahr, dass diese Forderung derart auf eine Betonwand trifft, dass wir am Ende bei der bisherigen Regelung landen. Damit hätten wir nichts erreicht.
Aus diesen Gründen finde ich eine Vereinfachung des derzeitigen Verfahrens als wesentlich aussichtsreicher. Das derzeitige TSG hat ein Schlupfloch im PstG geschaffen und es ist sicherlich einfacher dieses Schlupfloch zu vergrößern, als die ganz Wand einzureißen. Wenn das Schlupfloch dann mal groß genug ist wird sich die Frage nach der Existenzberechtigung der Wand von alleine stellen.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Moin,
naja, sagen wir mal, manfrau würde das so durchbekommen...
... dann wäre wieder ein Nachweis erforderlich, dass die AntragstellerInnen "transsexuell" sind.
Wie soll der erfolgen?
Auf der Basis des dgti-Ergänzungsausweises?
Das wäre dann in der Tat eine Art Schlupfloch...
Gruß
Anne-Mette
naja, sagen wir mal, manfrau würde das so durchbekommen...
... dann wäre wieder ein Nachweis erforderlich, dass die AntragstellerInnen "transsexuell" sind.
Wie soll der erfolgen?
Auf der Basis des dgti-Ergänzungsausweises?
Das wäre dann in der Tat eine Art Schlupfloch...
Gruß
Anne-Mette
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ab08
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Liebe Anne-Mette,Anne-Mette hat geschrieben:... dann wäre wieder ein Nachweis erforderlich, dass die AntragstellerInnen "transsexuell" sind.
Wie soll der erfolgen?
Auf der Basis des dgti-Ergänzungsausweises?
meiner Auffassung nach sollte ein spezieller "Nachweis", der ja ohnehin faktisch unmöglich ist, eben ganz entfallen!
Im Prinzip reicht, meiner Ansicht nach, ein Antrag + Bezahlen einer Gebühr.
Für Menschen mit sichtbaren intersexuellen Merkmalen (hier wäre ein "Nachweis" möglich) sollte das selbstverständlich auch gelten. *)
Da durch Urteile des BVerfG der Zwang zur Operation bzw. zur HET entfiel, sehe ich keinen Grund, warum nicht eine einfache Erklärung der betroffenen Person genügen sollte.
Die derzeit verlangten Gutachten beweisen nämlich nix. Andererseits halte ich eine psychologische Begleitung bei Bedarf in vielen Fällen für sinnvoll. Aber das merken Betroffene meist selbst. Bevormundung von außen halte ich hier für kontraproduktiv und schädlich. Der dgti-Ergänzungsausweis wird von vielen nicht genutzt oder sogar abgelehnt. Ich halte den Ausweis für gut, wehre mich aber heftig gegen den Gedanken, dem Papier irgendeine Beweiskraft, die es nicht hat, von Amtswegen zuzuweisen.
Als ich den Wehrdienst verweigerte, wurde ich zur "Gewissensprüfung" vor die Prüfungskommission geladen und benötigte eine ausführliche schriftliche Begründung.
Gewissenskonflikte...auch da ist der Nachweis unmöglich(!). ==> Später verzichtete der Staat auf die diskriminierende Prozedur und man kam ohne das Theater zurecht...
Liebe Grüße
Andrea(ab)
*) Kurzfassung: Wer sagt, er ist transsexuell, dem soll das geglaubt werden, denn er ist es fast immer auch.
Ähnlich wie eine Person, die ihre Homosexualität offen zugibt, es in der Regel ebenfalls ist.
P.S. Das Personenstandsgesetz würde ich für den Moment auch außen vor lassen. ==> Danke, liebe Anke.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
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Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Moin,
Das ist ja auch meine Meinung, ist sicherlich irgendwie untergegangen
ALLERDINGS
Dann kann ich dennoch bei meiner Forderung bleiben: FÜR ALLE Menschen, ganz egal....
Denn wenn ich keinen Nachweis für (m)eine Transsexualität brauche, dann...
Gruß
Anne-Mette
meiner Auffassung nach sollte ein spezieller "Nachweis", der ja ohnehin faktisch unmöglich ist, eben ganz entfallen!
Das ist ja auch meine Meinung, ist sicherlich irgendwie untergegangen
ALLERDINGS
Dann kann ich dennoch bei meiner Forderung bleiben: FÜR ALLE Menschen, ganz egal....
Denn wenn ich keinen Nachweis für (m)eine Transsexualität brauche, dann...
Gruß
Anne-Mette
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ab08
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Eine wirklich freie Gesellschaft, die Menschenrechte, also Rechte einzelner Individuen achtet, sollte damit umgehen können.
Liebe Grüße
Andrea
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Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Moin,
ich wollte mit meinen Ausführungen auch nur verdeutlichen, warum ich die Forderungen nach einem "Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten"
eher für ungeeignet halte.
(s.o.)
Gruß und schönen 1. Advent
Anne-Mette
ich wollte mit meinen Ausführungen auch nur verdeutlichen, warum ich die Forderungen nach einem "Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten"
eher für ungeeignet halte.
(s.o.)
Gruß und schönen 1. Advent
Anne-Mette
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Marielle
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Guten Abend zusammen
".. dann wäre wieder ein Nachweis erforderlich, dass die AntragstellerInnen "transsexuell" sind."
Das ist einer der 'springenden Punkte', die m.E. gegen eine Reformation des TSG und für eine Übernahme der ganzen Sache in das PStG sprechen.
Ein Gesetz dient zur Festlegung und zum Schutz eines 'Rechtsgutes', das Irgendjemandem oder einer staatlichen Institution zusteht. Wer einen Anspruch auf ein solches, nicht allgemeines Rechtsgut (hier die Änderung des Personenstands für einen betimmten Personenkreis) erhebt, muss immer auch belegen, dass ihm/ihr dieser Anspruch auch tatsächlich zusteht.
Wenn nun (von manchen explizit, von anderen sinngemäß) gefordert wird, dass eben dieser Nachweis entfallen soll .... dann gibt es auch keinen speziellen, personen- oder gruppenbezogenen Anspruch mehr, der durch ein Gesetz geschützt werden müsste. Die entsprechende gesetzliche Regelung wäre schlicht überflüssig, weil es dann ein allgemeiner Anspruch wäre, der jeder Bürger_in zusteht bzw. nicht zusteht (wenn das Gesetz es so festlegt) und der damit ins PStG gehört, da dort die Erfordernisse der Registerführung über ALLE Bürger_innen im Verhältnis zum Staat geregelt werden.
Der Einwand von Anke ist für mich schon verständlich, ich teile die Ansicht aber nicht. Erstens wegen oben genannter Umstände und zweitens, weil eine eventuelle Reform des TSG die ganze Sache auf Jahre (Jahrzehnte?) hinaus auf Eis legt. Nach einer, wie auch immer gearteten, TSG-Reform (was bliebe dabei eigentlich noch davon übrig?) fasst niemand mehr das Thema an, fürchte ich.
liebe Grüsse
Marielle
".. dann wäre wieder ein Nachweis erforderlich, dass die AntragstellerInnen "transsexuell" sind."
Das ist einer der 'springenden Punkte', die m.E. gegen eine Reformation des TSG und für eine Übernahme der ganzen Sache in das PStG sprechen.
Ein Gesetz dient zur Festlegung und zum Schutz eines 'Rechtsgutes', das Irgendjemandem oder einer staatlichen Institution zusteht. Wer einen Anspruch auf ein solches, nicht allgemeines Rechtsgut (hier die Änderung des Personenstands für einen betimmten Personenkreis) erhebt, muss immer auch belegen, dass ihm/ihr dieser Anspruch auch tatsächlich zusteht.
Wenn nun (von manchen explizit, von anderen sinngemäß) gefordert wird, dass eben dieser Nachweis entfallen soll .... dann gibt es auch keinen speziellen, personen- oder gruppenbezogenen Anspruch mehr, der durch ein Gesetz geschützt werden müsste. Die entsprechende gesetzliche Regelung wäre schlicht überflüssig, weil es dann ein allgemeiner Anspruch wäre, der jeder Bürger_in zusteht bzw. nicht zusteht (wenn das Gesetz es so festlegt) und der damit ins PStG gehört, da dort die Erfordernisse der Registerführung über ALLE Bürger_innen im Verhältnis zum Staat geregelt werden.
Der Einwand von Anke ist für mich schon verständlich, ich teile die Ansicht aber nicht. Erstens wegen oben genannter Umstände und zweitens, weil eine eventuelle Reform des TSG die ganze Sache auf Jahre (Jahrzehnte?) hinaus auf Eis legt. Nach einer, wie auch immer gearteten, TSG-Reform (was bliebe dabei eigentlich noch davon übrig?) fasst niemand mehr das Thema an, fürchte ich.
liebe Grüsse
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Moin,
Gruß aus der Nachbarschaft und schönen 1. Advent
Anne-Mette
na, sach ick dochDie entsprechende gesetzliche Regelung wäre schlicht überflüssig, weil es dann ein allgemeiner Anspruch wäre, der jeder Bürger_in zusteht bzw. nicht zusteht (wenn das Gesetz es so festlegt) und der damit ins PStG gehört, da dort die Erfordernisse der Registerführung über ALLE Bürger_innen im Verhältnis zum Staat geregelt werden.
Gruß aus der Nachbarschaft und schönen 1. Advent
Anne-Mette
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JasminRheinhessen
Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Wie hier ja richtig angezeigt wurde, ist "Transsexualität" (SIC!) nicht nachweisbar.
Das SIC! verwende ich deshalb, da ich den Begriff nur als Zitat erwähne,
da ich die dahinterliegende Definition ablehne (es werden die Menschen hier im falsch zugewiesenen Geschlecht belassen)
Da TS(SIC!) nicht nachweisbar ist, kann es auch keine Gutachten geben, die diese "feststellen".
Wenn es keine Gutachten geben kann, braucht es auch keine Amtsrichter, die die Existenz dieser prüfen.
Daher wird die PÄ zu einem Verwaltungsakt der Selbstbestimmung, innerhalb der Menschenrechte.
MDK, Krankenkassen und andere medizinisch intentierte Instanzen haben in diesem Prozess kein Veto einlegen zu dürfen,
diese "Behörden" dürfen hier keine Macht ausüben, bei der Inanspruchnahme dieser Rechte,
sondern sind Dienstleister und Unterstützer, wenn sie denn erforderlich sind, und von den Menschen jeweils,
abgefragt werden, wirken also in der Passiva - nicht als Aktiva in den Prozeß ein.
Deshalb lehne ich eine Verflechtung der Macht der MDK/KK/Gutachten, wie sie im Moment stattfindet, ab.
Da im Moment nur Leistungen bereitgestellt werden, bei entsprechender (willkürlich weil nicht beweisbarer) Indikation.
Damit werden die Rechte, die in Anspruch genommen werden, einem Diktat von Gutachtern ausgesetzt.
Auch die Hürde der Amtsrichter ist nicht zu unterschätzen.
Ich kenne einen Fall in Nürnberg, dort kommt eine TS(SIC!) nicht weiter, weil die Richterin abblockt.
Man kann nicht einfach umziehen, um ein anderes Amtsgericht zu beauftragen.
Somit hat die betreffende Person, durch die Willkür dieser Richterin, bereits jetzt schon
einen erheblichen Nachteil in ihrer Biographie erfahren.
So etwas darf es nicht geben und sowas darf nicht möglich gemacht werden.
Gustl-Mollath-Willkürlichkeiten, Mißbrauch von Pseudo-Pathologien, Gutachter-"Meinungen",
der "Richter im weißen Arztkittel", dürfen keinen Platz in einem Rechtsstaat haben,
der letzten Endes auf dem Code-Civil von Napoleon Bonaparte fußt,
oder wir kehren offiziell zu einem Rechtssystem zurück, wo Leute, die die Macht haben Recht sprechen,
aber es kein Recht gibt.
Die Argumente "Mißbrauch" der Freizügigkeit sind für mich keine.
Ich kann nicht den Verkauf eines Hammers verbieten, weil ich damit jemand auch Schaden zufügen kann.
Es muss dann der Mißbrauch der PÄ geahndet werden, aber nicht die Möglichkeit der Freizügigkeit verboten werden.
Auch muss Schluss sein, mit der Pathologisierung, das TS(SIC!) per se psychisch verhaltensgestört sind (F64.0)
Durch eine Freizügigkeit werden diese Diskussionen beendet, auch sichtbar per Gesetz.
Wer sich gegen diese Selbstbestimmung sträubt, diskriminiert.
Das Argument, dass Intersexuelle sich gegen TS (generell) abgrenzen würden, habe ich bisher nur in Foren gelesen, die Partei ergreifen für bestimmte TS(SIC!),
die sich wiederum gegen andere TS(SIC!) abgrenzen wollen (z.B. nongaOP-TS)
Diese IS-Gegen-TS-Abgrenzung, sollte sie jemals irgendwo formuliert worden sein, hatte mit Sicherheit einen anderen Hintergrund,
als den, den ich immer wieder in Foren lese, und der stereotyp immer dann auftaucht, wenn IS mit in den Diskurs einbezogen werden.
IS sind schon stumm genug und bereits über-tabuisiert, ich halte es für gerfährlich dieses Abgrenzungsargument,
das evt. in der Form gar nicht exisitert, immer wieder anzubringen.
Lucie Veith*, wird evt. hier von mir in Kürze befragt werden, da ich dies einmal wirklich aus 1. Hand hören möchte.
Evt. gab es mal ein Statement gegen die LGBTI, aber das ist im Zuge der Vermischung von sexuellenPräferenzen und
Geschlechtsidentitäten ein völlig eigenes Thema und dann sogar legitim.
Denn ich halte die Vermischung von Identitäten mit sexuellen Präferenzen für eine der Ursachen,
dass das TS(SIC!)-Thema, was im Prinzip ein IS-Thema ist, wenn wir Gehirngeschlechter als Ursache anerkennen für TS(SIC!), in der Gesellschaft falsch assimiliert wird.
Ich weiß auch, dass diese Petition nur ein Symbol sein kann,
vielleicht auch ein Symbol unserer Machtlosigkeit.
Aber auf jeden Fall ein Symbol zu erkennen, dass wir am Anfang einer Änderung stehen,
und das hier einiges falsch läuft, wie in diesem Thread gut wiedergespiegelt wird.
*Lucie Veith - siehe:
http://www.intersexuelle-menschen.net
und
http://www.intersexuelle-menschen.net/impressum/
LG aus Würzburg
Jasmin
Das SIC! verwende ich deshalb, da ich den Begriff nur als Zitat erwähne,
da ich die dahinterliegende Definition ablehne (es werden die Menschen hier im falsch zugewiesenen Geschlecht belassen)
Da TS(SIC!) nicht nachweisbar ist, kann es auch keine Gutachten geben, die diese "feststellen".
Wenn es keine Gutachten geben kann, braucht es auch keine Amtsrichter, die die Existenz dieser prüfen.
Daher wird die PÄ zu einem Verwaltungsakt der Selbstbestimmung, innerhalb der Menschenrechte.
MDK, Krankenkassen und andere medizinisch intentierte Instanzen haben in diesem Prozess kein Veto einlegen zu dürfen,
diese "Behörden" dürfen hier keine Macht ausüben, bei der Inanspruchnahme dieser Rechte,
sondern sind Dienstleister und Unterstützer, wenn sie denn erforderlich sind, und von den Menschen jeweils,
abgefragt werden, wirken also in der Passiva - nicht als Aktiva in den Prozeß ein.
Deshalb lehne ich eine Verflechtung der Macht der MDK/KK/Gutachten, wie sie im Moment stattfindet, ab.
Da im Moment nur Leistungen bereitgestellt werden, bei entsprechender (willkürlich weil nicht beweisbarer) Indikation.
Damit werden die Rechte, die in Anspruch genommen werden, einem Diktat von Gutachtern ausgesetzt.
Auch die Hürde der Amtsrichter ist nicht zu unterschätzen.
Ich kenne einen Fall in Nürnberg, dort kommt eine TS(SIC!) nicht weiter, weil die Richterin abblockt.
Man kann nicht einfach umziehen, um ein anderes Amtsgericht zu beauftragen.
Somit hat die betreffende Person, durch die Willkür dieser Richterin, bereits jetzt schon
einen erheblichen Nachteil in ihrer Biographie erfahren.
So etwas darf es nicht geben und sowas darf nicht möglich gemacht werden.
Gustl-Mollath-Willkürlichkeiten, Mißbrauch von Pseudo-Pathologien, Gutachter-"Meinungen",
der "Richter im weißen Arztkittel", dürfen keinen Platz in einem Rechtsstaat haben,
der letzten Endes auf dem Code-Civil von Napoleon Bonaparte fußt,
oder wir kehren offiziell zu einem Rechtssystem zurück, wo Leute, die die Macht haben Recht sprechen,
aber es kein Recht gibt.
Die Argumente "Mißbrauch" der Freizügigkeit sind für mich keine.
Ich kann nicht den Verkauf eines Hammers verbieten, weil ich damit jemand auch Schaden zufügen kann.
Es muss dann der Mißbrauch der PÄ geahndet werden, aber nicht die Möglichkeit der Freizügigkeit verboten werden.
Auch muss Schluss sein, mit der Pathologisierung, das TS(SIC!) per se psychisch verhaltensgestört sind (F64.0)
Durch eine Freizügigkeit werden diese Diskussionen beendet, auch sichtbar per Gesetz.
Wer sich gegen diese Selbstbestimmung sträubt, diskriminiert.
Das Argument, dass Intersexuelle sich gegen TS (generell) abgrenzen würden, habe ich bisher nur in Foren gelesen, die Partei ergreifen für bestimmte TS(SIC!),
die sich wiederum gegen andere TS(SIC!) abgrenzen wollen (z.B. nongaOP-TS)
Diese IS-Gegen-TS-Abgrenzung, sollte sie jemals irgendwo formuliert worden sein, hatte mit Sicherheit einen anderen Hintergrund,
als den, den ich immer wieder in Foren lese, und der stereotyp immer dann auftaucht, wenn IS mit in den Diskurs einbezogen werden.
IS sind schon stumm genug und bereits über-tabuisiert, ich halte es für gerfährlich dieses Abgrenzungsargument,
das evt. in der Form gar nicht exisitert, immer wieder anzubringen.
Lucie Veith*, wird evt. hier von mir in Kürze befragt werden, da ich dies einmal wirklich aus 1. Hand hören möchte.
Evt. gab es mal ein Statement gegen die LGBTI, aber das ist im Zuge der Vermischung von sexuellenPräferenzen und
Geschlechtsidentitäten ein völlig eigenes Thema und dann sogar legitim.
Denn ich halte die Vermischung von Identitäten mit sexuellen Präferenzen für eine der Ursachen,
dass das TS(SIC!)-Thema, was im Prinzip ein IS-Thema ist, wenn wir Gehirngeschlechter als Ursache anerkennen für TS(SIC!), in der Gesellschaft falsch assimiliert wird.
Ich weiß auch, dass diese Petition nur ein Symbol sein kann,
vielleicht auch ein Symbol unserer Machtlosigkeit.
Aber auf jeden Fall ein Symbol zu erkennen, dass wir am Anfang einer Änderung stehen,
und das hier einiges falsch läuft, wie in diesem Thread gut wiedergespiegelt wird.
*Lucie Veith - siehe:
http://www.intersexuelle-menschen.net
und
http://www.intersexuelle-menschen.net/impressum/
LG aus Würzburg
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Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Moin,
Vielleicht wäre es doch kein Fehler, sich mit den anderen Meinungen auseinanderzusetzen.
Gruß
Anne-Mette
Oha - Das klingt nach "Deutungshoheit"Zum jetzigen Zeitpunkt darüber zu diskutieren ob diese Petition Aussicht auf Erfolg hat oder nicht,
ist überflüssig. Über die grundsätzlich positive Forderung der Petition: "Neuer Ausweis für transsexuelle
Menschen ohne teure Gutachten" braucht man sich ebenso wenig zu verzetteln.
Vielleicht wäre es doch kein Fehler, sich mit den anderen Meinungen auseinanderzusetzen.
Gruß
Anne-Mette
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Magdalena
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Hallo,
ich habe gerade nach dem Stand der Anzahl der Unterschriften der Petition geschaut. Leider ist der Anstieg gering. Wir schreiben uns hier unsere Finger wund. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, so muss sich doch was bewegen. Es soll ein Zeichen gesetzt werden. Einmal um Vereinachung und Kostenreduzierung für die Betroffenen. Aber auch die Ausführenden, Behörden, Ärzte, Krankenkassen soll die Angst genommen werden Fehlentscheidungen zu treffen, für die sie Haftbar gemacht werden können. Oft entstehen so lange Warte- und Leidenszeiten. Nicht jede/r kennt sich in den vielen Gesetzen aus, die beachtet werden müssen. Ja auch zähle mich dazu nicht alle gesetzlichen Reglungen zu kennen. Oft fehlt die Zeit und das Verständnis die Gesetzestexte zu entschlüsseln. Bin halt kein Jurist.
LG Magdalena
ich habe gerade nach dem Stand der Anzahl der Unterschriften der Petition geschaut. Leider ist der Anstieg gering. Wir schreiben uns hier unsere Finger wund. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, so muss sich doch was bewegen. Es soll ein Zeichen gesetzt werden. Einmal um Vereinachung und Kostenreduzierung für die Betroffenen. Aber auch die Ausführenden, Behörden, Ärzte, Krankenkassen soll die Angst genommen werden Fehlentscheidungen zu treffen, für die sie Haftbar gemacht werden können. Oft entstehen so lange Warte- und Leidenszeiten. Nicht jede/r kennt sich in den vielen Gesetzen aus, die beachtet werden müssen. Ja auch zähle mich dazu nicht alle gesetzlichen Reglungen zu kennen. Oft fehlt die Zeit und das Verständnis die Gesetzestexte zu entschlüsseln. Bin halt kein Jurist.
LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Moin,
ich denke, dass die Petition nun unterwegs ist, macht es nicht besser. Der Grundgedanke war sicherlich gut und richtig und das Anliegen ehrenwert, aber die formulierte Forderung und die mitgelieferte Begründung fühlen sich für mich falsch an. Hinzu kommt, dass, wenn so etwas (Ausweis...) tatsächlich möglich wäre, andere Gruppen und Einzelpersonen benachteiligt werden.
Aber ich will mich nicht darauf "einschießen", habe bestimmt schon genug dazu gesagt (und geschrieben)
Gruß
Anne-Mette
ich denke, dass die Petition nun unterwegs ist, macht es nicht besser. Der Grundgedanke war sicherlich gut und richtig und das Anliegen ehrenwert, aber die formulierte Forderung und die mitgelieferte Begründung fühlen sich für mich falsch an. Hinzu kommt, dass, wenn so etwas (Ausweis...) tatsächlich möglich wäre, andere Gruppen und Einzelpersonen benachteiligt werden.
Aber ich will mich nicht darauf "einschießen", habe bestimmt schon genug dazu gesagt (und geschrieben)
Gruß
Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
"Ausweis kostet für Bad Oeynhausenerin 1.600 Euro"
meldet die "Neue Westfälische" und nimmt Bezug auf die Petition, die Dorothea gestartet hat:
http://www.beta.nw-news.de/lokal/kreis_ ... -Euro.html
Gruß
Anne-Mette
meldet die "Neue Westfälische" und nimmt Bezug auf die Petition, die Dorothea gestartet hat:
http://www.beta.nw-news.de/lokal/kreis_ ... -Euro.html
Gruß
Anne-Mette
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Re: Ausweis für transsexuelle Menschen ohne teure Gutachten!
Hallo,
Das ist doch nicht richtig dargestellt. Die Gutachten sind doch nicht für den Personalausweis, oder. Sie werden doch für den gesamten Ablauf gebraucht. So kann man es nicht darstellen.
Oder liege ich total schief?
Marie
Das ist doch nicht richtig dargestellt. Die Gutachten sind doch nicht für den Personalausweis, oder. Sie werden doch für den gesamten Ablauf gebraucht. So kann man es nicht darstellen.
Oder liege ich total schief?
Marie
Gruß
Marie
Marie