ich habe eben auch den ein oder anderen Eintrag zu deinem Thema gelesen.
Kurz zu mir,
meine Ehe ist nicht ausschliesslich wegen meiner Trans-Neigung gescheitert, aber ich denke, es hatte doch viel mit meinem Innenleben zu tun.
Vielleicht bringen dich einige meiner Gedanken weiter.
1. Es ist nicht einfach sich als Mann in dieser ambivalenten Rolle zu finden (hierzu wurde schon viel geschrieben)
2. Du musst dein Leben Leben (auch hierzu hast du schon einiges gelesen)
Jeder Mensch ist erst mal nur für sein Leben verantwortlich!
Wie kannst du auch auf Kosten anderer glücklich werden?
Meine Ex-Frau hat viel von mir ertragen .... müssen,
und ist schlussendlich daran fast zerbrochen.
Ich bin heute froh das wir uns trotz gemeinsamen Kind getrennt haben.
Heute ist sie glücklich mit einen "normalen Mann" verheiratet.
Sie hat sich immer danach gesehnt, nur ich konnte ihr nie ein "normaler Mann" sein.
Heute lebe ich in einer traumhaften Partnerschaft.
Ich bin für jede Stunde mit meiner Frau glücklich.
Zwischen uns passt es einfach, sie mag meine Neigung, wir gehen gemeinsam shoppen, ...
und sie unterstütz mich darin weiblicher zu fühlen und zu denken.
Ich kann meine weibliche Seite ausleben, und sie fühlt sich von mir besser verstanden als von all den Männern vorher.
So leben wir in einer wunderbaren Synergie, die uns Beiden gut tut.
Übrigens: Die Trennung kann für die Kinder sogar das bessere Lebensmodell sein, ich spreche aus Erfahrung
Denk darüber nach wie dein Leben in Zukunft aussehen soll,
was ist dir für die nächsten Jahre wichtig ...
Manchmal hilft es auch sich zu fragen ob Du deinem Herz und deiner Seele heute "Raum" geben konntest ....
Ich kann dir schlussendlich nur wünschen das du den Mut hast "Herz und Seele" Raum zu geben.
Liebe Grüsse Juli
wenn du Lust hast, ich bin gern für dich da