Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Pauline hat geschrieben:Hallo Jennifer
Da ich täglich min. 20 Stunden als Frau lebe und die restliche Zeit
außerhalb des Hauses als als Mann verkleidete Frau herumlaufe,
habe ich mal "Vollzeitfrau" markiert.
Hallo
mh du Lebst 20 Stunden als Frau in deinen 4 Wänden warum gehst du nicht als Frau in die Öffendlichkeit ??????
Huhu liebste Jasmin
also das ist mal wieder so was von Off-Topic von Dir!
Wenn Du mit mir 'rumzicken willst..gern.. aber nicht in irgendeinem Thread.
6 Fragezeichen...eins hätte gereicht...in Foren nennt man das glaube ich Anschreien.
Du trägst wie eine Fahne vor Dir her die Tatsache, dass Du ja als Frau in die Öffentlichkeit
gehst...und dazu stehst, was Du bist..blabla..und verlangst das von allen anderen hier?
Jede von uns hier lebt IHR Leben, mit den entsprechenden individuellen Umständen; wenn DU
'rausgehst, kann es die eine oder andere eben noch nicht, und die Gründe dafür gehen Dich
erst mal nichts an.
Gern können wir ein wenig Zickenkrieg betreiben, aber dann bitte per PN.
Und weder Anrede noch Gruß ist mindestens unhöflich.
Topic war: Vollzeitfrau oder Teilzeitfrau - wie seht ihr euch ? (Hatte schon geantwortet)
Hallo Beieinander!
Ich definiere mich als Teilzeitfrau. Ich nehme zwar jede Gelegenheit mich en Femme zu stylen, aber raus gehe ich als Mann, wenn auch DWT. Beruflich bin ich sowieso Mann.
Was den "Zickenkrieg" angeht, denke ich wie Jennifer, daß es sich bei Jasmin um Verwunderung und nicht um einen aggresiver Akt oder Vorwurf handelt.
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Also ich würde mich eher als Teilzeitfrau einordnen.Aber eine längere Zeit en femme würde ich auch gerne mal ausprobieren.Zu Hause Frau sooft es geht und draußen halt Mann.Der Kleiderschrank hält sich noch die Waage mit Tendenz zum weiblichen.
hallo Zusammen,
da kann man mal sehen, aus wievielen verschiedenen Perspektiven diese Fragestellung betrachte werden kann. Und ich glaube, je mehr man darüber nachdenkt und versucht eine klare Trennlinie zwischen Teilzeitfrau und Vollzeitfrau zu ziehen, desto schwieriger wird das. Es ist ja schon ein Unterschied, ob ich mich als Vollzeitfrau fühle, aber nur Teilzeitfrau leben kann, aus verschiedenen Gründen, oder ob ich es nicht will. Nur als was antworten? Das gefühlte? Das gewollte? Oder das tatsächlich gelebte?
Ich vermute, die Abrage wollte eigentlich klären, wer lebt in der Öffentlichkeit (also in den sozialen Breichen, wie Einkaufen, Beruf, Familie, Freundeskreis) im biologischen Geschlecht und lebt sein Wunschgeschlecht (sofern man es mal so sagen kann, besser wäre vielleicht Gegengeschlecht) nur teilzeit daheim aus. Und wer lebt das Gegengeschlecht auch in allen sozialen Bereichen aus, also vollzeit?
Dann würden einige Teilzeit antworten, aber Vollzeit wünschen oder anstreben.
Ich finde den Thread mit dieser Fragestellung jedoch trotzdem gut, weil man hier die Möglichkeit hat, mal zu sehen, wie die Mitglieder sich zu dem Thema äussern und was dabei rauskommt, wenn man sich darüber mal Gedanken macht.
Zum "Zickenkrieg":
Sichtweise 1: Zickenangriff, Provokation. 6 Fragezeichen. Soll sagen: Ich mach das öffentlich, also macht es mir alle nach.
Das glaube ich absolut nicht und habe ich auch nicht so verstanden. Ich war etwas erschrocken über die Reaktion darauf.
Sichtweise 2: Sie wollte Hilfestellung geben, nach dem Motto: Wenn du aber gerne auch draussen als Frau unterwegs sein willst, wie ich es tu, trau dich, es ist gar nicht so schlimm wie man meint. Denn den Impuls in diese Richtung etwas zu ermutigen kann man haben, wenn man liest, dass jemand 20 Stunden täglich als Frau zu Hause (eingesperrt) ist.
Sichtweise 3: Sie hat irgendwann den Schritt geschafft dahin zu kommen, 24h als Frau zu leben. Geniesst es und ist stolz darauf. Zum Beispiel, weil es ein harter WEg war dahin zu kommen. Vielleicht mit Verlusten, Anfeindungen und Verletzungen gespickt. Und diesen Stolz darf man auch zeigen. Ich glaube, so könnte sich das dann eben äussern.
Als ich die Beiträge hier las, kam mir der Gedanke, dass ich hier wohl eher ein wenig die Ausnahme bin. Ich habe nicht das geringste Bedürfnis irgendeinen Bereich meines Lebens noch männlich zu leben, bzw. als Mann. Würde man mir eine Gehirn (also damit Persönlichkeits- Seelen) -transplantation in einen gesunden weiblichen Körper risikolos anbieten, würde ich mit Freude Hurra rufen.
Wer von euch so lebt wie sie es möchte, also mit genau so vielen Mann- Frauanteilen wie er/sie es möchte, kann sich glücklich schätzen, völlig egal ob Teilzeit oder Vollzeit.
Wer allerdings (noch) nicht ganz das erreicht hat was er/sie will, kann ja weiter versuchen den Weg in diese Richtung zu lenken.
Und das ist das schöne an so einem Forum: Wenn ich hier jemanden finde, der so lebt, wie ich es gerne würde, dann kann ich aus seinen Beiträgen oder durch Fragen Hilfestellung für meine Weg bekommen.
Ich habe auch immer ein wenig Probleme mit der Formulierung "fühle mich als Frau" oder "fühle mich als Mann". Genau diese Frage hat mir meine Psychiaterin ganz zu Anfang gestellt: "Fühlen Sie sich als Frau?"
Meine Antwort war im Prinzip so: Ich vermute, dass sich die meisten Frauen bezüglich ihrer Geschlechtsidentität so fühlen wie ich. Wissen kann ich das unmöglich. Genausowenig würde ich einem Menschen glauben können, der behauptet, er würde fühlen wie ein Maikäfer. Woher will der wissen, wie sich ein Maikäfer fühlt? Also beantworte ich die Frage mal so: Ich glaube, dass ich bezüglich meiner Geschlechtidentität eine Frau bin. Aber warum kann ich nicht sagen: Egal, ICH WILL EINE FRAU SEIN. Punkt.
Da hat sie gelacht, auf den Tisch gehaune und gesagt: Ich will. Ich will. - Es gefiel ihr wohl.
Wer Teilzeitfrau lebt, aber gerne Vollzeitfrau leben möchte, es aber aus Furcht oder Scham nicht tut, den kann ich ermutigen. Eines habe ich in aller Deutlichkeit gelernt: Es ist nicht annähernd so schlimm, wie man sich das vorher ausgemalt hat. Ganz im GEgenteil. Ich bin bis heute noch immer verblüfft, wie "scheissegal" das den Leuten zu sein scheint. Also den Leuten, denen man in der Öffentlichkeit begegnet. (Passanten, Busfahrer, der Zeitungsverkäufer, die Apothekerin etc..)