Wieso gibt es eigentlich kein......
Wieso gibt es eigentlich kein...... - # 2

Wo kann man einkaufen? Auf was sollte man achten?
Caira

Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 16 im Thema

Beitrag von Caira »

Ich habe jedenfalls nicht vor mich zu verstecken - aber nach 4 Wochen bin ich einfach auch noch mental dazu nicht bereit.
Viele TVs/CDs sehen das auch als reines "Sex-Hobby" leider. Google doch nur mal. So viele, die es wirklich Ernst meinen gibt es da leider nicht.
Das sind dann eher die Transsexuellen zu denen ich mich ja mittlerweile zähle. Die Übergänge sind sicherlich fließend.
Sabrina Verena
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 17 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Leute!
Das Logo find ich ok. Mann sieht nicht nur das Inteldesign, sondern das biologische Zeichen für männlich. Die Frage ist, kann man die Frau im Mann auch graphisch darstellen?
Und zu Dir Caira, die Erfahrung beim rumgooglen (allerdingst mit yahoo) habe ich auch gemacht. Sehr viele sogenannte Ladyboys wollten mit mir ins Geschäft kommen.
Aber daraus zu schließen das CD und TV das Crossdressing als Sexhobby betrachten finde ich nicht. Ich habe mich Neulich im chat mit CDs unterhalten die genauso wie ich nur Gefallen an der Kleidung und dem Verkleiden hatten. Ich war sogar die Einzige die sich schminkt.
Liebe Grüße
Verena
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Andrea_CH

Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 18 im Thema

Beitrag von Andrea_CH »

Anja hat geschrieben:Ich bin hier mal über ein Logo gestolpert das ähnelte dem Intel Inside Logo, aber ich find das nicht mehr wieder. Vielleicht weiß jemand, welches ich meine?

Ich hatte mal überlegt mir das tätowieren zu lassen :D
Du meinst sicher das "Transgender inside" Logo, das Tammy vom PEF (projekt-en-femme) mal kreiert hat. Die Webseite tg-inside ist allerdings nicht mehr vorhanden, aber wenn du Tammy fragst, kann sie dir sicher ein Bild schicken.
exuser-23-02-2013

Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 19 im Thema

Beitrag von exuser-23-02-2013 »

Lina hat geschrieben:
Sonja Bernhardt hat geschrieben:...... ...Weil sich viel zu wenige von uns in die Öffentlichkeit trauen, wir sind kein Wirtschaftsfaktor.
Bingo. Genau auf den Punkt getroffen. Und viel zu wenig von uns gehen einfach raus, treffen Leute und machen bei denen einen netten Eindruck. Fast jeder behauptet jemanden zu kennen, der Schwul ist oder eine die Lesbisch ist. Und kaum jemand scheint TGs zu kennen. Zumindest wissen die nicht davon. Oder nur nganz wenige.
Deshalb reden die auch sofort von Olivia Jones, wenn das Thema überhaupt antouschiert wird.

Die ganzen, die sich überall verstecken, werden bestimmt nichts daran ändern können.
Das ist m.E. unzutreffend. Der Wirtschaftsfaktor bestimmt sich über die Kasse - oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass die ganzen Anbieter von Silikonbrüsten tatsächlich nur von Brustkrebspatientinnen leben könnten, um nur ein Beispiel zu nennen? Tatsache ist, dass wir sehr wohl ein Wirtschaftsfaktor sind, oft aber nicht unbedingt als solcher wahrgenommen werden. Daraus folgt, dass unsere Bedürfnisse meist unberücksichtigt bleiben, weil wir nur "add on"-Geschäft darstellen und die Bedürfnisse nicht artikulieren - aber manchmal scheint mir, dass viele das genau so wollen, weil sie ansonsten Verlust der Authentizität fürchten.
Sabrina Verena
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 20 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo !
Ich sehe es wie Sumpfhuhn, wir sind ein Wirtschaftsfaktor. Bei manchen Versandhaus gehöre ich mittlerweile zu den bevorzugten Kund(in)en, weil ich dort häufig etwas bestellt habe.
Es ist aber was anderes, wenn man im Ort einkaufen oder in ein Restaurant gehen will. Hier ist es durchaus hilfreich, wenn man weis wo man willkommen ist. Boutiquen mit ihren kleinen Kundinenkreis mögen ein eher willkommen heißen als ein Restaurant, welches um sein sogenannten Ruf besorgt ist. Und die Schmach zum Verlassen der Lokalität aufgefordert zu werden, kann man ja vermeiden, wenn man vorher weis, dass man nicht willkommen ist.
Liebe Grüße
Verena
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 21 im Thema

Beitrag von melanie »

Hallo zusammen,

also, das mit dem Logo an Geschäften fände ich schon gut, wobei es eigentlich sekundär wäre, wie es letztendlich aussieht.
In einigen Großstädten gibt es ja auch ohne Logo einschlägig bekannte Geschäfte und Lokale. Aber flächendeckend auf dem flachen Land? Fehlanzeige! Hier lauert eine echte Aufgabe zur Akzeptanzschulung bei Geschäftsleuten.
Es könnte ja klein und unauffällig irgendwo an der Tür oder dem Schaufenster kleben, wer es kennt weiss bescheid, wer nicht, dem ist es egal. Jedenfalls würde es vielen unter uns
das Leben draussen erleichtern, nicht bei jedem neuen Geschäftsbesuch erst lang herum zu eiern, was er/sie eigentlich will. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass manche Geschäftsleute überrascht wären über die Anzahl und Konsumfreudigkeit ihrer neu gewonnenen Klientel. Und man könnte - zu Ende gedacht - via Logo und Internetrecherche schnell zu Geschäften in seiner näheren Umgebung finden, in denen wir tatsächlich willkommen und akzeptiert sind. Denn auch die Akzeptanz finde ich wichtig. Wenn ich en femme oder als Mann im "Frauenfach"
unterwegs bin und höflich bedient werde, zeugt das zwar von einem hohen Maß an verkäuferischer Professionalität, dennoch sieht man uns in aller Regel leider immer noch als eine Primaten-Sonderform.

lg
Melanie
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 22 im Thema

Beitrag von Yasmine »

...also so schön so ein Label sein könnte, aber ich bezweifle, ob das wirklich etwas bringt.
Im Ernstfall traut man sich doch nicht in den Laden rein, weil Kundschaft drin ist, oder was weis ich.
Zudem kaufe ich in Ketten ein (C&A, Deichmann, H&M, Görtz17, Kaufhof u. s. w.).
Da bin ich nie rausgeflogen... OK, eine Bedienung ist dort nicht so gefragt, aber die benötige ich auch nicht.
Ich probiere halt gerne aus.
Als letztes denke ich nach wie vor, dass jede Verkäuferin / jeder Verkäufer sich über eine Abwechslung freut und als letztes wende ich noch ein, dass eine Angestellte es sich doch gar nicht leisten kann, einen Kunden auszulachen!
Was die danach denkt ändert sich auch nicht mit einem Aufkleber an der Tür.
Also: Reingehen und wohlfühlen.
Ist denn jemand ernsthaft schon mal nicht oder abewertend bedient worden???
Würde eine von Euch in einen Laden nicht reingehen, weil ein Aufkleber fehlt? Seht ihr...
LG
Yasmine
SamX

Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 23 im Thema

Beitrag von SamX »

Ein Logo an Läden würde ich nur unterstützen, wenn der Laden tatsächlich etwas "außergewöhnliches" anbietet. Röcke, Oberteile und Bluse in angepassten Größen und Schuhe jenseits der 41er Schallmauer. Ansonsten kann ich die Erfahrung auch nicht teilen, schief angeguckt worden zu sein, weder als Mann, der Frauenschuhe anprobiert noch in der Unterwäsche-Abteilung beim Stöbern. Ich muss aber natürlich zugeben, dass meine vollständige Verwandlung als "Außen-Frau" noch ansteht. Aber auch als Angehöriger der schwarzen Szene trage ich eben oft Kajal, Lidschatten, Eyeliner, Lippenstift und Wimperntusche und bin auf dann nicht abwertend behandelt worden.
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 24 im Thema

Beitrag von Lina »

Yasmine hat geschrieben:...also so schön so ein Label sein könnte, aber ich bezweifle, ob das wirklich etwas bringt.
Im Ernstfall traut man sich doch nicht in den Laden rein, weil Kundschaft drin ist, oder was weis ich.
Zudem kaufe ich in Ketten ein (C&A, Deichmann, H&M, Görtz17, Kaufhof u. s. w.).
Da bin ich nie rausgeflogen... OK, eine Bedienung ist dort nicht so gefragt, aber die benötige ich auch nicht.
Ich probiere halt gerne aus.
Als letztes denke ich nach wie vor, dass jede Verkäuferin / jeder Verkäufer sich über eine Abwechslung freut und als letztes wende ich noch ein, dass eine Angestellte es sich doch gar nicht leisten kann, einen Kunden auszulachen!
Was die danach denkt ändert sich auch nicht mit einem Aufkleber an der Tür.
Also: Reingehen und wohlfühlen.
Ist denn jemand ernsthaft schon mal nicht oder abewertend bedient worden???
Würde eine von Euch in einen Laden nicht reingehen, weil ein Aufkleber fehlt? Seht ihr...
LG
Yasmine

Sehr gutes Argument.

Eigentlich müsste so eine Initiative eh von den Geschäftstreibenden kommen. Die sind es, die eine mutmaßlich geldstarke Zielgruppe ansprechen wollen. Werden die erst tun, wenn die sehen, dass es sich lohnen kann. Natürlch spricht man die Gay-Community an. Das sind viele Leute, die sind High-Profile und schwule Pärchen haben in durchschnitt mehr Geld zum ausgeben als Hetero-Pärchen. So im Endeffekt sollen die ganzen Regenbogenflaggen in den Schaufenstern an erster Reihe einzelhändlerfreundlich und nicht gay-freundlich sein. Gut, natürlich klebt kein Händler den Regenbogen aufs Fenster, wenn er Schwule nicht ausstehen kann. Aber an erster Reihe ist es doch eine Werbemaßnahme.

Also: Wenn die Einzelhändler entdecken würden, dass T ein Marktpotential verbirgt, muss es nicht bedeuten, dass man in jeden Laden mit dem T-friendly Sticker im Fenster rein geht, oder? Man könnte, wenn man überhaupt Lust hätte in einen Laden rein zu gehen. Und wer das hat, wird es wohl auch so tun. Und wer es nicht tut, sich evtl. nicht traut ... erkläre doch, welchen Unterschied ein Aufkleber im Fenster machen sollte.

-------

A propos T-friendly: Ein "Laden" der bestimmt keine Regenbogenflagge hat und auch nicht von jemandem als zu irgendeiner Szene gehörig ausgerufen ist - die Lounge Bar in dem wunderhübschen konservativ - um nicht regelrecht altmodisch eingerichteten Hotel Reichshof in Hamburg. Ich war da am 30. Dez letztes Jahr, von einem Freund eingeladen, der Bock auf einen teuren Whisky hatte. Der Hotellobby hat Kronleuchter und dicke Teppiche. Die Bar - ich sage nur, viel Holz, viel Messing, alte Ledersessel, Piano, viele ältere Leute mit ihren wunderbar aufgestylten Gattinnen.
Ich wüsste eigentlich nicht, wo man eher erwarten sollte, einen diskreten Hinweis zu bekommen, dass man als TG unerwünscht ist. Zumindest wenn jemand ein Problem damit gehabt hätte. Wie gut mein Passing auch sein mag, wie viele freilaufende Kinder andere Frauen mir zuordnen wollen, da draussen in der Welt - an einem ganzen Abend mit Cocktails und Gespräch schafft meine Stimme bestimmt nicht den ganzen Abend ein makelloses, 100%iges Passing.
Personal und ein paar Gäste müssen bestimmt was gemerkt haben.

Wir wurden den ganzen Abend wunderbar bedient, bis wir irgendwann von selbst gingen.

Also Leute, wenn es da geht, wo geht es dann nicht. In Hamburg fällt mir zumindest nichts ein. MIr scheint ein T-Sticker überflüssig.
Zuletzt geändert von Lina am Mi 5. Sep 2012, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
Yasmine
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 25 im Thema

Beitrag von Yasmine »

Lina hat geschrieben:Wir wurden den ganzen Abend wunderbar bedient, bis wir irgendwann von selbst gingen.
Eben. Lieber ein paar glückliche und zufriedene CD / TS als betrunkene Gäste :)
Ähnliches kann ich auch nur bestätigen - gut, mein Erfahrungsschatz ist nicht groß...
LG
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 26 im Thema

Beitrag von Ninakadin »

Sabrina Verena hat geschrieben:Hallo !
Ich sehe es wie Sumpfhuhn, wir sind ein Wirtschaftsfaktor. Bei manchen Versandhaus gehöre ich mittlerweile zu den bevorzugten Kund(in)en, weil ich dort häufig etwas bestellt habe.
Für den Versandhandel sind TGs ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor, keine Frage, Aber wir waren doch bei Aufklebern an Geschäften, in der wirklichen Welt, und da gehen eben die meisten TVs nicht hin weil sie in ihrem Kopfkino gefangen sind und sich nicht raus trauen. Deshalb ist der Anteil der TGs in realen Geschäften verschwindend klein. Abgesehen von Fachgeschäften für Schuh-Übergrößen. Davon gibt es in Deutschland aber auch nur etwa ein Dutzend.
Es ist aber was anderes, wenn man im Ort einkaufen oder in ein Restaurant gehen will. Hier ist es durchaus hilfreich, wenn man weis wo man willkommen ist. Boutiquen mit ihren kleinen Kundinenkreis mögen ein eher willkommen heißen als ein Restaurant, welches um sein sogenannten Ruf besorgt ist. Und die Schmach zum Verlassen der Lokalität aufgefordert zu werden, kann man ja vermeiden, wenn man vorher weis, dass man nicht willkommen ist.
Sabrina, Du kannst Dir doch nicht überall in der echten Welt kleine Schutzzonen aufbauen! So funktioniert das nicht. Du malst da ein Horrorszenario mit dem Lokalverweis an die Wand, das nicht der (mir bekannten) Realität entspricht. Ich habe viele TG-Bekannte, ich habe noch von keiner gehört, dass Sie wegen Trans* aus einem Lokal verwiesen worden wäre. Hast Du schon mal irgendjemanden sagen hören: Zu XY gehe ich nicht mehr, da hat letztens sogar 'ne Transe gegessen? Ich glaube nicht. Hört doch endlich mal auf, euch auszumalen, was alles Böses da draussen passieren könnte.

Okay, ich will das jetzt mal genau wissen: Gibt es irgendjemanden in diesem Forum, dem so was schon mal passiert ist? Ist jemand schon mal in einem Geschäft wegen seiner gegengeschlechtlichen Erscheinung nicht bedient worden oder gar des Geschäfts bzw. der Lokalität verwiesen worden?

LG, Nina
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 27 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Nina!
Da ich ja auch direkt angesprochen bin. Als ich noch ein Wagen hatte, bin ich durchaus an Orten wo mich Niemand kannte en Femme einkaufen gewesen. (Mag feige sein!) Als ich in Burg (Dihmarschen) in ein Bekleidungsgeschäft ein Kostüm kaufen wollte (Ich war en Femme), wurde ich anders behandelt. Die "normale" Kundschaft wurde entgegen kommend bedient und beraten. Bei mir wurde nur mit der Hand in die Richtung gezeigt, und gesagt Kostüme haben wir dadrüben. Ich denke solche Erfahrungen kann man sich ersparen, wenn man vorher weis woran man ist.
Liebe Grüße
Verena
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 28 im Thema

Beitrag von Joe95 »

früher hab ich öfters mal erlebt das es doch recht hochnäsige und arrogante verkäufer/innen gab, aber das war lange bevor ich an cd überhaupt dachte.
eines der letzten exemplare dieser art hab ich vor etwa 15 jahren erwischt.
ich schaute nach passenden strumpfhosen und sie kam mit einem "kann ich ihnen helfen?" um die ecke.
auf meine frage nach einer bestimmten art/größe bekam ich ein recht arrogant klingendes "wir führen keine herrenstrumpfhosen!" zu hören.
in der zwischenzeit kam meine damalige frau hinzu und drückte der verkäuferin - noch bevor ich überhaupt irgendwie reagieren konnte - einen spruch über benehmen und arbeitsmoral rein das diese rot anlief und verschwand.

in der heutigen zeit kann ich mir sowas nicht vorstellen.
ich gehe oft und gerne mit meiner frau mal durch die läden und werde immer freundlich und hilfsbereit behandelt.

was mir auffällt:
wenn ich da so alleine durch die ständer gehe schauen die verkäuferinnen schon mal, wenn sie denn aber meinen rock sehen werd ich eher uninteressant, als würden sie denken "ok, der kommt wohl zurecht..."
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Natascha

Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 29 im Thema

Beitrag von Natascha »

Sonja Bernhardt hat geschrieben:...... neutrales Logo für Kunden wie uns? ...
Ich denk mal schlicht, weil wir im Verhältnis zur Allgemeinheit relativ Wenige sind.
Lina
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Re: Wieso gibt es eigentlich kein......

Post 30 im Thema

Beitrag von Lina »

Juliane,

da würde ich ja gerne selber gesehen haben, welche Signale du visuell ausgesendet hast. Weil es ist ja ein Faktum, dass wo Frauen shoppen immer irgend wo ein paar Männer gelangweilt rum stehen oder sitzen. Die werden in der Regel nicht vom Verkaufspersonal angesprochen.

Aber als du endlich mal Kontakt zu einer Verkäuferin aufgenommen hast , war die Verkaufsbereitschaft scheinbar nicht überwältigend. Da habe ich soch in einer stinknormalen Deichmann Filiale bessere Erfahrungen gemacht - auch männlich gekleidet und unterwegs um HiHeels zu kaufen.
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