Andrea macht Urlaub - # 2
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Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea macht Urlaub
Hallo Anni, Bianca und Heidi,
auf eure Beiträge werde ich noch einmal zurückkommen. Hier aber erst einmal der letzte Teil meines Urlaubberichtes:
22.5.2012
Um 7 Uhr bin ich zum vorläufig letzten Mal als Andrea im Hotel aufgestanden und habe mich geschminkt. Wie am Vortag zog ich meinen roséfarbenen engen Rock mit Lochstickerei, dazu die blau-grün-weiß gemusterte Bluse, hautfarbene Strumpfhosen und cremfarbene Sandaletten an. Im Frühstücksraum traf ich eine größere Gruppe Jugendlicher, die offensichtlich alle zu einer Reisegruppe gehörten. Als gut gekleidete reifere Dame bin ich da sicher etwas aus dem Rahmen gefallen, aber die Jugendlichen waren alle mit sich und untereinander beschäftigt, dass ich denen gar nicht aufgefallen bin. Auf der Hotelrechnung stand natürlich wieder "für Frau Andrea ...".
Ich bin noch einmal ins Atelier Changeable gefahren und habe dort Fotos mit allen Outfits, die ich in den letzten Tagen getragen hatte, machen lassen. Ich werde in den nächsten Tagen mal die Besten davon heraussuchen und in meine Galerie stellen.
Meinen Koffer brachte ich in ein Schließfach am Hauptbahnhof und ging erneut durch die Prager Straße. Natürlich hätten mich wieder die Damenmodeläden gereizt, aber diesmal sprachen andere Gründe dagegen:
- Ich hätte die neuen Sachen den ganzen Tag mitschleppen müssen.
- Kurzfristig hätte ich gar keine Gelegenheit, die neuen Sachen zu tragen.
- Die sommerlichen Temperaturen brachten mich schon ins Schwitzen, da geht Umziehen (Anprobieren) schlecht.
- Mein Budget war sowieso verbraucht.
Also ging ich weiter. Für richtiges Mittagessen hatte ich bei den sommerlichen Temperaturen keinen Appetit, ein kleiner Imbiss musste reichen. Ich war als Kind und später als Mann schon oft in Dresden, aber noch nie in der Gemäldegalerie "Alte Meister". Zugegeben, mein künstlerisches Interesse hält sich sonst in Grenzen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es mich, wenn ich Andrea bin, doch dorthin zieht.
Ich ging also zu dem Seitenflügel des Dresdner Zwingers, in dem die weltberühmte "Sixtinische Madonna" und andere bedeutende Bilder untergebracht sind. Dort wollte ich mir auch ein Audioguide (elektronischer Museumsführer) ausleihen, dafür wurde aber ein Ausweis als Pfand verlangt. Was nun? Sollte ich mich hier etwa outen? Nein, ich hatte doch meinen ÖPNV-Ausweis mit dem weiblichen Passbild bei mir. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als der akzeptiert wurde.
Bei etwa 750 ausgestellten Bildern auf drei Etagen war mein Programm für den Rest des Tages festgelegt. Angenehm machte sich die Klimaanlage bemerkbar. Weniger angenehm meldeten sich wieder meine Füße zu Wort. Eigentlich konnte ich mit meinen Sandaletten, die nur einen kleinen Keilabsatz hat, gut laufen und natürlich auch sitzen. Aber länger an einem Ort stehen, um hier einzelne Bilder zu betrachten ging nicht. Zum Glück gab es in den großen Räumen in der Mitte gut gepolsterte Sitzgelegenheiten (runde oder ovale Ledersofas).
Mit dem richtigen Wechsel zwischen gehen, stehen und sitzen konnte ich es fast vier Stunden aushalten, bis ich alle Räume besucht hatte und es Zeit wurde, wieder heim zu fahren. Als ich zum Schluss noch einmal auf die (Damen-)Toilette musste, war das für mich grundsätzlich nichts Besonderes mehr. Hier an einem stark frequentierten Ort, als ich im Vorraum mit 8 bis 10 anderen Damen warten musste, bis eine Kabine frei wurde, war das schon noch ein prickelndes Gefühl.
Die Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten. Damit ging mein Urlaub - sieben Tage Andrea am Stück - zu Ende. Es waren einmalige Erlebnisse und viele neue Erfahrungen, die ich jetzt, wieder in den Alltag zurückgekehrt, erst einmal verarbeiten muss.
auf eure Beiträge werde ich noch einmal zurückkommen. Hier aber erst einmal der letzte Teil meines Urlaubberichtes:
22.5.2012
Um 7 Uhr bin ich zum vorläufig letzten Mal als Andrea im Hotel aufgestanden und habe mich geschminkt. Wie am Vortag zog ich meinen roséfarbenen engen Rock mit Lochstickerei, dazu die blau-grün-weiß gemusterte Bluse, hautfarbene Strumpfhosen und cremfarbene Sandaletten an. Im Frühstücksraum traf ich eine größere Gruppe Jugendlicher, die offensichtlich alle zu einer Reisegruppe gehörten. Als gut gekleidete reifere Dame bin ich da sicher etwas aus dem Rahmen gefallen, aber die Jugendlichen waren alle mit sich und untereinander beschäftigt, dass ich denen gar nicht aufgefallen bin. Auf der Hotelrechnung stand natürlich wieder "für Frau Andrea ...".
Ich bin noch einmal ins Atelier Changeable gefahren und habe dort Fotos mit allen Outfits, die ich in den letzten Tagen getragen hatte, machen lassen. Ich werde in den nächsten Tagen mal die Besten davon heraussuchen und in meine Galerie stellen.
Meinen Koffer brachte ich in ein Schließfach am Hauptbahnhof und ging erneut durch die Prager Straße. Natürlich hätten mich wieder die Damenmodeläden gereizt, aber diesmal sprachen andere Gründe dagegen:
- Ich hätte die neuen Sachen den ganzen Tag mitschleppen müssen.
- Kurzfristig hätte ich gar keine Gelegenheit, die neuen Sachen zu tragen.
- Die sommerlichen Temperaturen brachten mich schon ins Schwitzen, da geht Umziehen (Anprobieren) schlecht.
- Mein Budget war sowieso verbraucht.
Also ging ich weiter. Für richtiges Mittagessen hatte ich bei den sommerlichen Temperaturen keinen Appetit, ein kleiner Imbiss musste reichen. Ich war als Kind und später als Mann schon oft in Dresden, aber noch nie in der Gemäldegalerie "Alte Meister". Zugegeben, mein künstlerisches Interesse hält sich sonst in Grenzen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es mich, wenn ich Andrea bin, doch dorthin zieht.
Ich ging also zu dem Seitenflügel des Dresdner Zwingers, in dem die weltberühmte "Sixtinische Madonna" und andere bedeutende Bilder untergebracht sind. Dort wollte ich mir auch ein Audioguide (elektronischer Museumsführer) ausleihen, dafür wurde aber ein Ausweis als Pfand verlangt. Was nun? Sollte ich mich hier etwa outen? Nein, ich hatte doch meinen ÖPNV-Ausweis mit dem weiblichen Passbild bei mir. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als der akzeptiert wurde.
Bei etwa 750 ausgestellten Bildern auf drei Etagen war mein Programm für den Rest des Tages festgelegt. Angenehm machte sich die Klimaanlage bemerkbar. Weniger angenehm meldeten sich wieder meine Füße zu Wort. Eigentlich konnte ich mit meinen Sandaletten, die nur einen kleinen Keilabsatz hat, gut laufen und natürlich auch sitzen. Aber länger an einem Ort stehen, um hier einzelne Bilder zu betrachten ging nicht. Zum Glück gab es in den großen Räumen in der Mitte gut gepolsterte Sitzgelegenheiten (runde oder ovale Ledersofas).
Mit dem richtigen Wechsel zwischen gehen, stehen und sitzen konnte ich es fast vier Stunden aushalten, bis ich alle Räume besucht hatte und es Zeit wurde, wieder heim zu fahren. Als ich zum Schluss noch einmal auf die (Damen-)Toilette musste, war das für mich grundsätzlich nichts Besonderes mehr. Hier an einem stark frequentierten Ort, als ich im Vorraum mit 8 bis 10 anderen Damen warten musste, bis eine Kabine frei wurde, war das schon noch ein prickelndes Gefühl.
Die Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten. Damit ging mein Urlaub - sieben Tage Andrea am Stück - zu Ende. Es waren einmalige Erlebnisse und viele neue Erfahrungen, die ich jetzt, wieder in den Alltag zurückgekehrt, erst einmal verarbeiten muss.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Regina
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Re: Andrea macht Urlaub
Hallo Andrea,
auch von mir einen Herzlichen Dank für Deine schönen Urlaubsberichte. Ich habe sie gern gelesen und Dich mehr als einmal um Deine Erlebnisse beneidet.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Regina
auch von mir einen Herzlichen Dank für Deine schönen Urlaubsberichte. Ich habe sie gern gelesen und Dich mehr als einmal um Deine Erlebnisse beneidet.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
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Anne-Mette
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Re: Andrea macht Urlaub
Moin,
Gruß und schönes Wochenende
Claus-Peterr
Schade - aber der nächste Urlaub kommt bestimmtDamit ging mein Urlaub - sieben Tage Andrea am Stück - zu Ende.
Gruß und schönes Wochenende
Claus-Peterr
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Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea macht Urlaub
Hallo alle zusammen,
zunächst möchte ich mich einmal ganz herzlich für eure Anteilnahme an meinen Erlebnissen bedanken. So komme ich mir doch nicht so allein vor. Ich hoffe, ich habe euch mit meinem Opernlatein nicht zu sehr genervt. Schöner wäre es natürlich, wenn der/die eine oder andere das als Anregung auffasste, mal selbst so etwas zu unternehmen.
Inzwischen ist auch meine Tochter wieder zu Hause (hat auch viel erlebt) und es geht alles wieder seinen alltäglichen Gang. Die schönsten meiner Urlaubsfotos können jetzt in meiner Galerie besichtigt werden.
Wenn ich daran denke, dass es vor etwa einem halben Jahr erste kühne Pläne gab, diese Gelegenheit zu nutzen, um überhaupt einmal in Begleitung bei Tageslicht nach draußen zu gehen. Was in Wirklichkeit passiert ist, konntet ihr hier lesen. Dass es möglich war, so etwas bereits jetzt ohne fremde Hilfe durchzuziehen, hätte ich nie für möglich gehalten. Zeitplanung war eben noch nie meine Stärke.
Natürlich ist bei mir noch nicht alles perfekt; zum Teil habe ich es hier schon geschrieben. So habe ich eben noch nicht die idealen Schuhe für mich gefunden. Für die kommende warme Jahreszeit fehlt es mir sowohl an schönen kurzärmligen Sachen, als auch an der optimalen Methode zur Haarentfernung an Armen und Beinen. Meine Ohrläppchen sind vom Dauereinsatz der Ohrclips immer noch vernarbt. Wenn ich in einem größeren Kreis geoutet bin, werde ich mir auch mal Ohrlöcher stechen lassen.
Ansonsten komme ich gern noch einmal auf eure Anmerkungen zurück:
Ich war (als Mann) auch schon auf kulturellen Massenveranstaltungen wie "König der Löwen" oder "Starlight Express" und kenne die dortige Kleiderordnung. Auch deswegen mag ich so etwas nicht so sehr. Auf den etwas exklusiveren Veranstaltungen, die ich besuchte, sieht es etwas besser aus, obwohl ein gewisser Trend zum "Verfall" auch dort zu beobachten ist. Ich ziehe mich lieber etwas zu schick an, einmal um dem oben genannte Leitgedanken gerecht zu werden, zum anderen um an dem "Verfall" nicht mit schuld zu sein.
Die Breite des Bekleidungsspektrums bei den meisten Kulturveranstaltungen, würde es mir erlauben, in meiner "Alltagskleidung" dort zu erscheinen, ohne negativ aufzufallen. Aber, wie gesagt, ein klein wenig schicker muss es schon sein, damit ich mich wohlfühle. Ihr könnt meine Aussagen gern einmal mit meinen neuesten Galeriebildern vergleichen und mich auf eventuelle Widersprüche hinweisen.
Eine Anmerkung noch zum Schluss: Bisher wäre ich auch als Mann gern in die Oper oder allgemein ins Theater gegangen. Nach den Erlebnissen der letzten Tage würde ich mich aber im Anzug dort sehr unwohl fühlen. Hoffentlich bekomme ich niemals eine Einladung von jemandem, der von meinem Crossdressing nichts weiß.
zunächst möchte ich mich einmal ganz herzlich für eure Anteilnahme an meinen Erlebnissen bedanken. So komme ich mir doch nicht so allein vor. Ich hoffe, ich habe euch mit meinem Opernlatein nicht zu sehr genervt. Schöner wäre es natürlich, wenn der/die eine oder andere das als Anregung auffasste, mal selbst so etwas zu unternehmen.
Inzwischen ist auch meine Tochter wieder zu Hause (hat auch viel erlebt) und es geht alles wieder seinen alltäglichen Gang. Die schönsten meiner Urlaubsfotos können jetzt in meiner Galerie besichtigt werden.
Wenn ich daran denke, dass es vor etwa einem halben Jahr erste kühne Pläne gab, diese Gelegenheit zu nutzen, um überhaupt einmal in Begleitung bei Tageslicht nach draußen zu gehen. Was in Wirklichkeit passiert ist, konntet ihr hier lesen. Dass es möglich war, so etwas bereits jetzt ohne fremde Hilfe durchzuziehen, hätte ich nie für möglich gehalten. Zeitplanung war eben noch nie meine Stärke.
Natürlich ist bei mir noch nicht alles perfekt; zum Teil habe ich es hier schon geschrieben. So habe ich eben noch nicht die idealen Schuhe für mich gefunden. Für die kommende warme Jahreszeit fehlt es mir sowohl an schönen kurzärmligen Sachen, als auch an der optimalen Methode zur Haarentfernung an Armen und Beinen. Meine Ohrläppchen sind vom Dauereinsatz der Ohrclips immer noch vernarbt. Wenn ich in einem größeren Kreis geoutet bin, werde ich mir auch mal Ohrlöcher stechen lassen.
Ansonsten komme ich gern noch einmal auf eure Anmerkungen zurück:
Das überrascht mich selbst immer wieder.lucy f hat geschrieben:... und was mich bei dir - ebenso wie bei mir - doch überrascht, ist die geschwindigkeit, in der dies alles erfolgte.
Bianca D. hat geschrieben:Was mir allerdings auffiel, du schriebst in mehreren deiner Berichte, daß du häufig eine der Wenigen warst, die in schicken Kleidern oder Röcken unterwegs war. Gibt dir das nicht zu denken? Hast du mal daran gedacht, daß die "freundlichen Blicke" evtl. auch einen weniger schönen Hintergedanken haben können?
Dann werde ich mal versuchen, das Missverständnis aufzuklären. Ich möchte einerseits als Frau nicht auffallen, andererseits aber auch nicht komplett in der Masse untergehen. Das ist sicher eine Gratwanderung. Ein klein wenig auffallen im positiven Sinne, etwa nach dem Motto "Das sieht ja auch nicht schlecht aus" ist so etwas wie mein Crossdressing-Leitgedanke. Sicher spielt dabei auch eine Rolle, dass es für mich als Andrea genaugenommen gar keine Alltagskleidung gibt, da jeder Tag in dieser Rolle grundsätzlich schon etwas Besonderes ist, und ich mich in 0815-Bekleidung gar nicht wohl fühlen würde.Anni hat geschrieben:Ich denke , Du hast Andrea mißverstanden.
Ich registriere auch mit Bedauern den "Sittenverfall" und den Verfall der "Etikette" bei der letzten "Hochburg" des edlen Tuches. Als meine Frau und ich vor 2 Jahren in Hamburg das Musical "König der Löwen" besucht haben , waren wir auch entsetzt, welcher "Dress-Code" da herrschte.
Ich war (als Mann) auch schon auf kulturellen Massenveranstaltungen wie "König der Löwen" oder "Starlight Express" und kenne die dortige Kleiderordnung. Auch deswegen mag ich so etwas nicht so sehr. Auf den etwas exklusiveren Veranstaltungen, die ich besuchte, sieht es etwas besser aus, obwohl ein gewisser Trend zum "Verfall" auch dort zu beobachten ist. Ich ziehe mich lieber etwas zu schick an, einmal um dem oben genannte Leitgedanken gerecht zu werden, zum anderen um an dem "Verfall" nicht mit schuld zu sein.
Die Breite des Bekleidungsspektrums bei den meisten Kulturveranstaltungen, würde es mir erlauben, in meiner "Alltagskleidung" dort zu erscheinen, ohne negativ aufzufallen. Aber, wie gesagt, ein klein wenig schicker muss es schon sein, damit ich mich wohlfühle. Ihr könnt meine Aussagen gern einmal mit meinen neuesten Galeriebildern vergleichen und mich auf eventuelle Widersprüche hinweisen.
Für mich trifft nichts von beiden zu. Ich trage als Mann dienstlich und privat das gleiche legere "Mittelding" zwischen Anzug uns Schlabberlook. Da das besonders langweilig ist, ist mein Drang zu mehr weiblicher Eleganz irgendwie folgerichtig.Heidi hat geschrieben:Faustregel:
Wer in seiner Freizeit in Jeans und T-Shirt angetroffen wird, der KÖNNTE arbeitsmäßig steif in Anzug und mit Krawatte herum laufen.
Wer in seiner Freizeit in Anzug und Krawatte angetroffen wird, der läuft arbeitsmäßig im "Blaumann" oder Schlabber-Look herum.
Eine Anmerkung noch zum Schluss: Bisher wäre ich auch als Mann gern in die Oper oder allgemein ins Theater gegangen. Nach den Erlebnissen der letzten Tage würde ich mich aber im Anzug dort sehr unwohl fühlen. Hoffentlich bekomme ich niemals eine Einladung von jemandem, der von meinem Crossdressing nichts weiß.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea macht Urlaub
.
Hallo alle zusammen,
da es inzwischen wohl üblich ist, in Berichten Links zu den dazugehörigen Galeriebilder einzustellen und ich die Erfahrung gemacht habe, dass ohne diese die Bilder scheinbar nur schwer zu finden sind, möchte ich die Links hiermit nachreichen.
Outfit beim Ausflug nach Freiberg:
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5438
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5439
Theateroutfit:
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5987
in Dresden getragene Outfits:
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5441
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5442
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5443
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5444
Besuch in der Semperoper:
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5445
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=5446
Hallo alle zusammen,
da es inzwischen wohl üblich ist, in Berichten Links zu den dazugehörigen Galeriebilder einzustellen und ich die Erfahrung gemacht habe, dass ohne diese die Bilder scheinbar nur schwer zu finden sind, möchte ich die Links hiermit nachreichen.
Outfit beim Ausflug nach Freiberg:
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Theateroutfit:
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in Dresden getragene Outfits:
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Besuch in der Semperoper:
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Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Regina
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Re: Andrea macht Urlaub
Hallo Andrea,
sehr schöne Bilder. Das finde ich auch.
Bei Deinem Anblick käme wohl niemand auf die Idee es könnte sich bei Dir nicht um eine Frau handeln.
Wirklich sehr überzeugend Dein Look.
Liebe Grüße,
Regina
sehr schöne Bilder. Das finde ich auch.
Bei Deinem Anblick käme wohl niemand auf die Idee es könnte sich bei Dir nicht um eine Frau handeln.
Wirklich sehr überzeugend Dein Look.
Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
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Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea macht Urlaub
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Danke für die Komplimente! Ich bin ganz gerührt.
Danke für die Komplimente! Ich bin ganz gerührt.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Joe95
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Re: Andrea macht Urlaub
smile...
schnell noch n bisschen mitrühren...
schöne bilder, gelungenes outfit...
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schöne bilder, gelungenes outfit...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Ulrike15
Re: Andrea macht Urlaub
Hallo Andrea,
da ich erst seit Kurzem Mitglied hier im Forum bin, kann ich nur langsam all' die vielen vorhandenen Beiträge nachlesen und aufarbeiten. Dadurch bin ich jetzt erst auf Deine sehr interessante Beschreibung Deines Kurzurlaubes ganz en femme gestoßen. Trotzdem möchte ich auch noch ein paar Worte dazu verlieren, weil mich Dein Bericht sehr angesprochen hat.
Ich finde es ganz toll, was Du Dir für Deine freien Tage ein so interessantes Programm zusammengestellt hast. Museumsbesuch, Oper und Operette, für mich wären das auch herrliche Tage gewesen!
Und der zweite bewunderswerte Aspekt ist der Fakt, dass Du diese Tage ganz als Andrea verbracht hast! Das verdient meine Bewunderung! Ich glaube, so viel Courage hätte ich nicht aufgebracht (wobei ich auch ein großes Problem damit habe, mein Gesicht weiblich erscheinen zu lassen). Allerdings ist so etwas auch schon immer mein Traum.
Ich finde es toll, sich ganz en femme zu bewegen und entsprechend schick und elegant zu kleiden. Gerade die weibliche Mode bietet sehr viele Möglichkeiten für elegante Kleidung. Und ich liebe es, mich elegant zu kleiden und zu stylen.
In diesem Zusammenhang fand ich folgende Feststellung von Dir vollkommen richtig:
"Kleidungsmäßige Ausrutscher konnte ich diesmal keine finden, aber dafür viele weibliche Crossdresser. Einen so geringen Anteil (ca. 30%) der klassischen Damenbekleidung hätte ich nicht erwartet. Lange Röcke, wie ich sie trug, waren überhaupt keine zu sehen, naja, mit guten Willen vielleicht zwei. Aber bei einem fehlten einige Zentimeter und der andere sah für mich eher wie ein unförmiger Sack aus."
Genau das ist mir auch schon oft aufgefallen, sowohl im Theater als auch auf der Straße. Im Theater wird der Anteil Derjenigen, die sich elegant kleiden, immer geringer, der dresscode bewegt sich ständig abwärts. Manch einer geht ins Theater in einem Outfit, so würde ich nicht einmal einkaufen gehen. Und gerade für die Damenwelt bietet doch das Theater eine der wenigen Möglichkeiten, mal richtig elegant aufzutreten und die große Abendgarderobe auszuführen. ich finde, lieber etwas zu elegant gekleidet ist besser als zu leger. Overdressed sieht immer besser aus als nachlässig gekleidet. ich halte das immer so (als auch Mann gekleidet).
Aber dieses Problem sieht man ja auch bereits auf der Straße: Welche Frau kleidet sich schon noch im Alltag in Rock oder Kleid? Der Anteil wird leider immer kleiner.
Nochmals vielen Dank für Deine interessanten Zeilen. Die Bilder konnte ich leider noch nicht einschätzen, da ich irgendwie die Bilder nicht sehen kann. Mal schauen, ob ich die Ursache hierfür noch finde.
Viele liebe Grüße von
Ulrike15
da ich erst seit Kurzem Mitglied hier im Forum bin, kann ich nur langsam all' die vielen vorhandenen Beiträge nachlesen und aufarbeiten. Dadurch bin ich jetzt erst auf Deine sehr interessante Beschreibung Deines Kurzurlaubes ganz en femme gestoßen. Trotzdem möchte ich auch noch ein paar Worte dazu verlieren, weil mich Dein Bericht sehr angesprochen hat.
Ich finde es ganz toll, was Du Dir für Deine freien Tage ein so interessantes Programm zusammengestellt hast. Museumsbesuch, Oper und Operette, für mich wären das auch herrliche Tage gewesen!
Und der zweite bewunderswerte Aspekt ist der Fakt, dass Du diese Tage ganz als Andrea verbracht hast! Das verdient meine Bewunderung! Ich glaube, so viel Courage hätte ich nicht aufgebracht (wobei ich auch ein großes Problem damit habe, mein Gesicht weiblich erscheinen zu lassen). Allerdings ist so etwas auch schon immer mein Traum.
Ich finde es toll, sich ganz en femme zu bewegen und entsprechend schick und elegant zu kleiden. Gerade die weibliche Mode bietet sehr viele Möglichkeiten für elegante Kleidung. Und ich liebe es, mich elegant zu kleiden und zu stylen.
In diesem Zusammenhang fand ich folgende Feststellung von Dir vollkommen richtig:
"Kleidungsmäßige Ausrutscher konnte ich diesmal keine finden, aber dafür viele weibliche Crossdresser. Einen so geringen Anteil (ca. 30%) der klassischen Damenbekleidung hätte ich nicht erwartet. Lange Röcke, wie ich sie trug, waren überhaupt keine zu sehen, naja, mit guten Willen vielleicht zwei. Aber bei einem fehlten einige Zentimeter und der andere sah für mich eher wie ein unförmiger Sack aus."
Genau das ist mir auch schon oft aufgefallen, sowohl im Theater als auch auf der Straße. Im Theater wird der Anteil Derjenigen, die sich elegant kleiden, immer geringer, der dresscode bewegt sich ständig abwärts. Manch einer geht ins Theater in einem Outfit, so würde ich nicht einmal einkaufen gehen. Und gerade für die Damenwelt bietet doch das Theater eine der wenigen Möglichkeiten, mal richtig elegant aufzutreten und die große Abendgarderobe auszuführen. ich finde, lieber etwas zu elegant gekleidet ist besser als zu leger. Overdressed sieht immer besser aus als nachlässig gekleidet. ich halte das immer so (als auch Mann gekleidet).
Aber dieses Problem sieht man ja auch bereits auf der Straße: Welche Frau kleidet sich schon noch im Alltag in Rock oder Kleid? Der Anteil wird leider immer kleiner.
Nochmals vielen Dank für Deine interessanten Zeilen. Die Bilder konnte ich leider noch nicht einschätzen, da ich irgendwie die Bilder nicht sehen kann. Mal schauen, ob ich die Ursache hierfür noch finde.
Viele liebe Grüße von
Ulrike15