Ein „Moin“ in die Runde
Ein „Moin“ in die Runde - # 2

Wer möchte, kann sich vorstellen: bitte kurz fassen
und längere Diskussionen in den dafür vorgesehenen
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YvonneTV
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 16 im Thema

Beitrag von YvonneTV »

Mareen hat geschrieben: Mo 15. Dez 2025, 19:25 ... Ich bin das erste mal vor über 35 Jahren öffentlich als Frau unterwegs gewesen ...

Hallo Mareen (moin)

herzlich Willkommen - fühl Dich wohl bei uns (smili)

Respekt dafür, dass Du Dich das "damals" getraut hast !
(sym)
In diesen Zeiten war das vermutlich noch eine GROSSE Herausforderung. "Heute" ist es das vergleichsweise viel unkomplizierter.

Viel Spass hier beim Austausch )))(:
Ganz liebe Grüsse - Yvi
Manuelaw
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 17 im Thema

Beitrag von Manuelaw »

Hallo Mareen,

schön dass du nun auch hier bist.

Liebe Grüße Manuela
Mareen
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 18 im Thema

Beitrag von Mareen »

Hallo und frohes Weihnachtsfest.
Vielen Dank für eure netten Worte !
Schön hier einige Bekannte wiederzufinden,Violetta , Heike , Manuela….
Das mit dem Start in den späten 80ern und frühen 90ern war eher ein Zufall, wie bei die meisten Transpersonen ,ist schon früh das Gefühl klar ,das irgendwas nicht normal ist..man hält sich für sonderbar, vielleicht etwas verrückt, aber schiebt es beiseite,da im gesellschaftlichen Umfeld ein „aus der Reihe tanzen“ sofortige Resonanz hat. Die Babyboomer Jahrgänge, überall wahnsinniger Konkurrenzdruck, eine Lehrstelle- 100 Bewerber…heutzutage unvorstellbar! Den kalten Krieg hatten wir eben hinter uns gelassen,Wiedervereinigung!
Ich nach der Lehre , Einzelhandelskaufmann , technische Modellspielwaren (Modellbahn-Modellbau) in den Außendienst gegangen in der Branche, Hobby Modellfliegerei.
Internet war kein großes Thema, noch was für Neards, Mobiltelefon gab’s im Firmenwagen,C-Netz von Siemens.
Modellflugkollege ,Rainer ,anders, bunt schrill mit nem prunkvollen Amivan…“wieso so ein Auto?“ -er: „Brauch ich für den Job“ - „was ist das fürn Job?“ „bin im Showgeschäft, Cabaret und Tanztruppe“. Ok -nicht weiter gefragt,wir trafen uns immer mal wieder , Gefühl eine verwandte Seele gefunden zu haben.
Irgendwann bei ihm zuhause ,beruflich war ich in der Nähe -mal vorbeifahren,Gewusel ,viele Leute Hektik.
Stehe im Weg-ne hübsche Rothaarige Frau kommt auf mich zu „bist du die neue?“ ??? „Nee-wollte zu Rainer“ „der ist im Fundus hinten“ „Fundus?“ „hinten runter -bei den Kostümen“…..wunderschöne Kostüme,viele..und Bilder bildhübscher Cabaret Schönheiten an der Wand.
Rainer: „das sind meine Mädels - und das bin ich“ ich schaue auf ein Bild von Tina Turner.
„Auf der Bühne heiße ich Gill Russell“
Es ist eine Travestieshow!
Später die rothaarige noch mal da…“Aus dir mach ich auch ein süßes Mädel“ . Hat sie ,und Rainer dann später auch gemacht….ich hab Mareen zum ersten mal gesehen und musste heulen…das wars was immer da war-nur irgendwie nicht greifbar.
Menschen kennengelernt,ähnliche-teils ganz andere Lebenssituationen,aber alle das selbe Problem-Diskriminierung. Als Mann in Frauenkleidern grundsätzlich Kategorie schwul-immer nah am Rotlichtmilieu,null Akzeptanz,außer in der eigenen Bubble.
Ich hatte Freiräume durch meinen Aussendienstjob, zeitweise Zweitwohnung in Hamburg, war oft dabei,kein Teil des Bühnenprogramms, einige Partys erlebt, der Start meines Doppellebens, auf der einen Seite Mareen-die andere der junge erfolgreiche Familienvater mit Frau ,und ab 1993 auch mit Tochter…
Damals meinte schon ein Psychologe ,Bekannter aus dem Umfeld „für dich ist das doch kein Spiel-für mich bist du Trans“
Immer mal wieder im Pulverfass in St Georg, Bahnhofsviertel,fast nebenan der Transenstrich, man kennt die Damen zum Teil…

Der Mut ,in der damaligen Zeit , sich ohne gefühlte Not ,in dem Umfeld zu bewegen,hat noch einen anderen Grund.
Ich hatte 1986 einen schweren Autounfall, Politrauma,ca 1Monat Koma-mehrere Monate in verschiedenen Kliniken verbracht- und mir geschworen das ich mich von nichts und niemandem mehr ausbremsen lasse,mach was dir gefällt und worauf du Lust hast…das war von da an Priorität,beruflich bin ich damit auch sehr gut gefahren.

Vorher hätte ich mich das niemals getraut.

Ohne Rainer hätte es vielleicht noch Jahrzehnte gebraucht,bis mir klar geworden wäre was bei mir los ist….

Ein Teil meiner Geschichte..und bis hierhin der eigentlich schöne und spannende…

Liebe Grüße
Mareen
Zuletzt geändert von Mareen am Do 25. Dez 2025, 16:21, insgesamt 5-mal geändert.
Desiree Maxima
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 19 im Thema

Beitrag von Desiree Maxima »

Liebe Mareen,

herzlich willkommen im Forum und vielen Dank für das Erzählen Deines Werdeganges. Du hast schon eine beeindruckende Geschichte hinter Dir. Hut ab.
Mareen hat geschrieben: Do 25. Dez 2025, 13:49 null Akzeptanz,außer in der eigenen Bubble
Genau davor fürchte ich mich bei meinen Ausgängen en femme am meisten - obwohl höchtswahrscheinlich kein Grund dafür besteht. Daran erkenne ich immer wieder, wie sehr ich noch am Anfang stehe.

Beiträge wie Deiner machen Mut - vielen Dank. Vor allem dieses Zitat:
Mareen hat geschrieben: Do 25. Dez 2025, 13:49 ich mich von nichts und niemandem mehr ausbremsen lasse,mach was dir gefällt und worauf du Lust hast

Alles Liebe
Desiree
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 20 im Thema

Beitrag von Mareen »

Hallo Desiree,
es hat sich seit damals einiges geändert..die allgemeine Akzeptanz war zwischenzeitlich schon größer,aktuell wirds durch die politischen Rahmenbedingungen wieder schwerer, ist aber in den meisten Regionen eher ein geringes Risiko.
Die jüngeren Generationen gehen grundsätzlich gelassener damit um, die älteren Semester haben viel mehr „Schranken im Kopf“.
Das wichtigste ist die Selbstverständlichkeit des Auftritts und ein , dem Anlass und Umfeld angepasstes Outfit.
Das Passing und das Selbstbewusstsein ist entscheidend.

Ein anderer Punkt ist auch ,wie authentisch du rüberkommst, eine „alte Tante“ im Mini mit High Heels wird immer Sprüche zu erwarten haben-da ist es aber auch egal ob Cis Frau oder Trans..

Die Anforderung vom NDR bei unserem Dreh war zum Beispiel „Normalität“ darzustellen, mit Violetta im Mittelpunkt. Mir würde in dem dort gezeigten Oma Outfit niemand zu nahe treten,Konservativ-unauffällig,dezentes Make-up, Kurzhaarfrisur - du bist für viele garnicht auf dem Schirm-zu unscheinbar!
Am Abend vorher war ich mit blonden langen Haaren,Korsett,taillierte Bluse,Plisseerock Overknees in St.Georg unterwegs,da wollte ich Aufmerksamkeit,und hab sie bekommen-von komisch schauenden jungen Frauen bis zu Gesprächen mit Herren die es wohl ansehnlich fanden.
Anlass und Zielsetzung..und die Tagesform ist dann bei mir immer entscheidend…
Wir müssen im Alltagsbild sichtbar sein,sonst werden wir nie zur Normalität für die Gesellschaft!

TRAU DICH!!

Liebe Grüße
Mareen
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 21 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Happy welcome, Mareen...

Mareen hat geschrieben: Do 25. Dez 2025, 13:49 Ein Teil meiner Geschichte..und bis hierhin der eigentlich schöne und spannende…

ich bin mir sicher, das du noch viel, viel mehr zu erzählen hast, ich würde mich wirklich freuen,
mehr zu erfahren, wie deine (Alltags)Transition dann weiter ging..

Mareen hat geschrieben: Fr 26. Dez 2025, 16:02 Wir müssen im Alltagsbild sichtbar sein,sonst werden wir nie zur Normalität für die Gesellschaft!
Mareen hat geschrieben: Fr 26. Dez 2025, 16:02 „Normalität“ darzustellen

ja, was waren deine Alltagserlebnisse, dein Leben war bestimmt nicht nur Revue und Drag,
denn grade die Normalität nimmt doch viel mehr Raum ein, der Raum der gesehen wird ohne
Show und Party..
Darstellen ist das Eine, das wirkliche Leben in der Mitte der Gesellschaft das Andere..magst du erzählen?

Gute Zeit wünsch ich dir, Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Filou
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 22 im Thema

Beitrag von Filou »

Weihnachten ist vorbei jetzt waren wir auf Silvester, ja Mitte Dezember wieder ein sehr guten Freund getroffen, mit dem ich mal zusammen gearbeitet habe, da war es noch eine Freundin. Hat mich nie gestört. Für mich zählt der Mensch. Und die charaktereigenschaften. Wünsche allen einen guten Rutsch ins Jahr 2026. Euer Filou der für jeden Spaß zu haben ist.
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 23 im Thema

Beitrag von Heike-Simone »

Hallo,willkommen und viel Spaß hier! (888) (888) (888)
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Mareen
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 24 im Thema

Beitrag von Mareen »

Moin,
danke Heike Simone und hallo Marie,
Es hat jetzt etwas gedauert..Jahresende immer ein Riesenstress.
Ich habe mich damals in dem Umfeld in St.Georg sehr wohl gefühlt. Man hat Erfahrungen gesammelt, Dummheiten gemacht,aber alles was ich damals getan habe , lief alles „unter dem Radar“ , niemand aus dem familiären oder beruflichen Umfeld wusste Bescheid.
Tolle Nächte-Partys-erste Drogenkontakte..exzessive gefährliche Halbwelt, teils wohlwollende Freunde-Bekannte-teils bereits gescheiterte Existenzen… und dann immer wieder zurück in die biedere Vertrieblerwelt mit Umsatzvorgaben, dem dunklen Anzug , Firmenwagen mit Stern und Spesenkonto. Familie vernachlässigt, vor allem meine damals kleine Tochter, die erste Frau passte prima zur Fassade, hübsch gebildet-vorzeigbar. Wirtschaftlich sicheres, aber oberflächliches Leben.
Eine Nacht hat alles geändert…angenehmes Frühlingswetter, wir zu dritt unterwegs, angeheitert,Alkohol,Nase gepudert,übermütig, ich die jüngste,blonde lange Haare,Abendkleid-hellblau-Pailletten,Bolero Jäckchen, Highheels..ansehnlich, ein gutaussehender Herr hat mich wahrgenommen,kommt auf uns zu -seine 4Freunde reden noch ca 10m entfernt, kurzer unverfänglicher Wortwechsel, dann sind die Freunde da ,sie erkennen „oh-doch keine echte Frau“…er wird angegangen, offensichtlich Lächerlich gemacht (Sprache nicht verstanden) Gerangel,während er noch vor mir steht,jemand stößt mich zurück ,ich verstehe kein Wort..meine Begleiterinnen mischen sich ein…Prügelei!
Blaue Flecken,leichtere körperliche Blessuren, Kommentar der 2 später erscheinenden Polizisten „Sie müssen sich ja nicht wundern!!“…???
Wendepunkt..Rückzug…Angst!
Hab mich von der Truppe distanziert,bevor es richtig losgegangen ist,ein schönes Bühnenoutfit war geplant, Kostüm entworfen…nicht realisiert. Abgetaucht….

Anstatt mir Hilfe im Umfeld der Community zu suchen, habe ich mich abgewendet, und genau die Community für das,was mir passiert ist verantwortlich gemacht,nicht den konservativ-vielleicht transfeindlichen,oder homophoben Teil der Gesellschaft, oder die einzelnen Personen die dieses Trauma verursacht haben.
Immer wieder Kontaktaufnahmen durch Rainer..regelmäßiger Austausch,der einzige Vertraute, die einzige Stütze.
Gelegentlich auf Parties,auf Veranstaltungen,nie mehr komplett öffentlich, nur im Safe Space unterwegs gewesen..die Angst !
Ersatzbestätigung beruflicher Erfolg…Ich will mir keine Zeit zum nachdenken lassen-Bilderbuchkarriere.
Vom Vertriebler zum Vertriebsleiter Europa einer AG.
60 Stunden Wochen Standard-immer mal ein Koffer mehr mit auf Reise…..
Oft todtraurig, alleine-Ehe inzwischen gescheitert, eine nette Freundin schon sehr lange…sie merkt das ich anders bin als die Fassade, sie kann es nicht einordnen.
Meine Tochter,inzwischen junge Frau ,ist wieder deutlich näher zu ihrem Vater gerückt und merkt das was nicht stimmt.
Rainer stirbt…der Anker-der Vertraute ist nicht mehr da-die Verbindung zur anderen Welt bricht gefühlt ab.
Zusammenbruch, massives Schuldgefühl,Depression, Suizidgedanken.
Mache mein Scheinleben und den Job verantwortlich,provoziere unseren Geschäftsführer so demonstrativ, das er nicht anders konnte als mich sofort freizustellen.
Nach Hause…meine Freundin: was ist denn mit dir-so früh…?
„Ich muss dir was erklären“ ….outing..Job weg…sie verschwindet 3 Stunden mit unserem Hund,habe Angst sie zu verlieren, sie kommt zurück „wir haben schon ganz anderes geschafft“-Erleichterung.
Die Tochter kurz darauf gesprochen..ihr Kommentar: „Papa-ich wusste schon immer das du anders bist“.
Start der HRT, Teil Op.
Das ist nun einige Jahre her. Ich habe in der Zwischenzeit einige Transfrauen begleitet,beim Outing,der Orientierung,
Beratung und einfach nur zuhören.
Die Ausbildung zur Transberaterin des Dgti gemacht, helfe gelegentlich in einer Beratungsstelle.Bin oft in Hamburg, immer noch der Hotspot meiner Community, lebe nicht zu 100% als Frau,da ich durch sehr viel Glück einen fast perfekten Job gefunden habe, der Chef aber in der Funktion keine Frau will…
Privat Mareen, beruflich als Mann…
Filou
Beiträge: 4
Registriert: Di 29. Apr 2025, 13:14
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Wohnort (Name): Offenbach
Hat sich bedankt: 4 Mal
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Re: Ein „Moin“ in die Runde

Post 25 im Thema

Beitrag von Filou »

Liebe Grüße von mir.
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