Re: Was ich niemals machen würde....
Verfasst: Di 19. Aug 2025, 08:02
Ich bin eine Wasserratte und ich mag mir nicht vorstellen, ohne Baden auszukommen. Ich gehe heute zwar seltener ins Wasser, aber niemals in der Badehose. Ich war früher öfters im Badeanzug und Perücke schwimmen, aber da hat mich die Perücke einfach nur genervt. Dann ließ ich mir die Haare wachsen und das war schon viel besser. Aber ich wollte auch einen Bikini haben. Jetzt habe ich drei Paar. Wichtig dabei war, dass die Oberteile die Einlagen gut überdecken und die Hose im Schritt breit genug sind. Muster und dunkle Farben helfen, das zu kaschieren, was zu kaschieren ist. Und dafür gibt es ja auch ein paar weitere Tricks. In der Reha war es soweit. Zum ersten Mal im Schwimmbad im Bikini schwimmen. Ich habe mich frei gefühlt wie nie.
Wenn Du glaubst, du seiest eine Zumutung für die Damenwelt, ist das eine Vermutung, die ich früher auch geteilt habe. Das ist aber eine Brille, die Du Dir selber aufsetzt. In der Zwischenzeit habe ich verstanden, dass ich durchaus akzeptiert werde. Ich habe mir darüber viele Gedanken gemacht und bin der Meinung, dass das völlig unnötig ist. Es mag Frauen geben, die uns als Zumutung sehen. Aber sind diese wirklich maßgeblich ? Wenn ich mir klar mache, dass ich genauso viel wert bin, wie jede Cis-Frau und jeder Cis-Mann, kann ich nur zu dem Schuss kommen, dass auch mein Transdasein die gleiche Lebensberechtigung habe. Wer hat also das Recht, mich in meinem Wesen einzuschränken ?
Ich habe lange gebraucht, um mich von meinen Einschränkungen zu befreien und mich in der Welt ein Stück weit zu emanzipieren. Es erhöht die Lebensqualität, auch wenn es nicht immer einfach ist. Der Bikini in der Öffentlichkeit ist ein kleines Stück davon.
Wenn Du glaubst, du seiest eine Zumutung für die Damenwelt, ist das eine Vermutung, die ich früher auch geteilt habe. Das ist aber eine Brille, die Du Dir selber aufsetzt. In der Zwischenzeit habe ich verstanden, dass ich durchaus akzeptiert werde. Ich habe mir darüber viele Gedanken gemacht und bin der Meinung, dass das völlig unnötig ist. Es mag Frauen geben, die uns als Zumutung sehen. Aber sind diese wirklich maßgeblich ? Wenn ich mir klar mache, dass ich genauso viel wert bin, wie jede Cis-Frau und jeder Cis-Mann, kann ich nur zu dem Schuss kommen, dass auch mein Transdasein die gleiche Lebensberechtigung habe. Wer hat also das Recht, mich in meinem Wesen einzuschränken ?
Ich habe lange gebraucht, um mich von meinen Einschränkungen zu befreien und mich in der Welt ein Stück weit zu emanzipieren. Es erhöht die Lebensqualität, auch wenn es nicht immer einfach ist. Der Bikini in der Öffentlichkeit ist ein kleines Stück davon.
Diese Idee funktioniert aber nur, wenn man davon ausgeht, dass es nur ein "er" und eine "sie" gibt. Diese Sichtweise unterschlägt jede Form, die dazwischen, überlagernd oder sonstwie gibt ...