Ja, ich bin etwas jünger. Aber trotzdem blicke ich jetzt auf auch schon mehrere Jahre zurück, wo ich mich versteckt habe. Es ist schön endlich sich so zu verhalten, wie man ist. Aber noch nur in einem sehr kleinen Rahmen. Aber ich hoffe, dass es in der Zukunft einfach keine Grenzen mehr gibt.Du scheinst einer jüngeren Generation anzugehören. Wir Älteren (ich bin 75) haben das Ganze die meiste Zeit unseres Lebens noch als unvermeidlichen Kampf erlebt, als problematische Veranlagung, gegen die wir vergebens anzukämpfen versuchten, als "Schicksal". Diese Verkrampfung prägte bis heute großenteils unser Leben und unsere Äußerungen darüber; auch bei Dir selber findest Du das noch in der Angst und Scham wieder, die Du dabei empfindest,
Zu deinem anderen Punkt. Ich habe für mich entschieden, dass ich gerne als Frau wahrgenommen werden möchte. Und zwar gesamthaft. In wieweit das nun Operationen beinhaltet, weiß ich noch nicht. Aber ich merke selber wie ich mich nicht gerne im Spiegel anschaue mit meinem männlichen Gesicht. Sprich: ohne Makeup und mit Bart. Vielleicht reicht das auch schon aus, damit ich mich wohl fühle. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Danke trotzdem für die netten Worte