trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt
trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt - # 2

conny
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 16 im Thema

Beitrag von conny »

... und man sollte aus einer zufälligen Häufung von Ereignissen keine falschen Schlüsse ziehen.
Blossom
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 17 im Thema

Beitrag von Blossom »

conny hat geschrieben: Di 6. Sep 2022, 10:55 ... und man sollte aus einer zufälligen Häufung von Ereignissen keine falschen Schlüsse ziehen.
Danke dir für die Ergänzung ... denn darauf wollte ich hinaus.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 18 im Thema

Beitrag von Elvira »

Vergleicht man mal die Art der Berichterstattung zum Fall vom CSD in Münster und dem Fall in Bremen, wird schnell deutlich, man traut sich nicht, auf die Hintergründe hinzuweisen. Bremen ist eine Stadt mit einem sehr hohen Ausländeranteil und wenn die ransenfeindlich agieren, herrscht das Schweigen im Walde, es wird kurz berichtet, wenn die näheren Umstände durchsickern, wird schnell der Kopf eingezogen.
Aber so löst sich das Problem nicht!
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 19 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,
... trotzdem ist es irgendwie schwer zu ertragen, ständig von solchen Übergriffen zu lesen und zu hören. Besonders, wenn es Transmenschen betrifft. Das Leben an sich ist aber schon immer gefährlich gewesen und Übergrriffe/Überfälle auf Personen hat es schon immer gegeben, die. Frage und der Unterschied ist vielleicht die jeweilige Motivation für die Tat. Augen offen halten, gefährlichen Situationen aus dem Weg gehen ist eine Möglichkeit, aber nicht immer geht das...
Du kannst nicht in Ruhe le en, wenn der böse Nachbar das nicht will..
Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 20 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ich glaube nicht, dass es sich bei transfeindlichen Straftaten um eine zufällige Anhäufung handelt. Rechtsextremisten haben sich die Transfeindlichkeit ebenso auf die Fahne geschrieben wie religiös verblendet Zeitgenossen. Zuerst werden transfeindliche Straftaten verübt, dann wird die Maske des Biedermanns aufgesetzt und leidenschaftlich den Bürgern so lange Lügen erzählt, bis sie dien Lügen der Extremisten glauben. Statistisch gesehen haben transfeindliche Straftaten in den letzten Jahren laut Bundesverband Trans um ein vielfaches zugenommen. Was uns fehlt, ist ein Präventionsprogramm der Regierung. Das verhindert zwar nicht jede Straftat, aber zahlenmäßig wird es dann weniger werden und die Mitmenschen sind dann mit der Wahrheit konfrontiert, dass Transsexualität zu einem friedlichen Miteinander dazugehört.

Ich werde mich nicht verstecken. Nein; ich will dass die Menschen Transidentität als das wahrnehmen, was es ist: als Normalität. Dass es so viel Anteilnahme zu den derzeit verübten transfeindlichen Straftaten gibt, zeigt mir, dass die Mehrheit der Gesellschaft diese Normalität bereits lebt.

LG Manuela
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 21 im Thema

Beitrag von Noa »

Zufällige Häufung, falsche Schlüsse?

Danke, Blossom, für die Beispiele, die die gefühlte Statistik ein bisschen geraderücken. Alarmismus hilft nicht. D'accord.

Ich frage mich trotzdem, ob es Zusammenhänge gibt zwischen einem bewusst gefütterten Feindbild und Ausbrüchen von Gewalt. Mit bewusst gefüttertem Feindbild meine ich ein Konglomerat, in dem trans Personen lediglich ein Bestandteil sind, wenn auch ein zunehmend wichtiger, besonders hassens- und verachtenswerter. Bewusst gefüttert wird das z. B. von fundamentalistischer oder auch staatlicher Propaganda.

Hatespeech bleibt nicht folgenlos. Hassrede ist auch immer Ermutigung zur Tat, und bei Hass handelt es sich da zwangsläufig um Gewalt.

Ich glaube auch und nehme es so wahr, dass ein Großteil unserer Gesellschaft auf dem Weg zur Akzeptanz von queeren Identitäten ist. Meinetwegen die Mehrheit. Vielleicht sogar die große Mehrheit. Das Problem ist, selbst wenn es 90% wären, die restlichen Leute sind immer noch sehr viele. Nicht wegen der Mehrheit mache ich mir Sorgen, sondern wegen dieser Minderheit.

Herzlich,
Noa
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 22 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Noa hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 16:33 oder auch staatlicher Propaganda.
das kan ich bei uns im Lande nicht erkennen.
Wir haben sogar einen "Queer-Beauftragten" - und auch ansonsten wird von staatlicher Seite einiges unternommen, um trans Menschen zu schützen.
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 23 im Thema

Beitrag von Noa »

Staatliche Propaganda: Damit meine ich z. B. die russische. Die übrigens auch nicht vor Deutschlands Grenzen haltmacht und durchaus in unsere Gesellschaft hineinwirkt.
Lina
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 24 im Thema

Beitrag von Lina »

Momo58 hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 15:57 Ich glaube nicht, dass es sich bei transfeindlichen Straftaten um eine zufällige Anhäufung handelt. Rechtsextremisten haben sich die Transfeindlichkeit ebenso auf die Fahne geschrieben wie religiös ...

LG Manuela
Wenn du statistisch nachweisen kannst, dass es trotz fallender Gewaltkriminalität eine Steigerung in LGBTQ-feindlichen Straftaten gibt, hast du Recht. Wenn nicht muss es eine zufällige Anhäufung sein, oder vielleicht nur die Tatsache, dass solche Fälle mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 25 im Thema

Beitrag von Nico »

Elvira hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 14:21 Vergleicht man mal die Art der Berichterstattung zum Fall vom CSD in Münster und dem Fall in Bremen, wird schnell deutlich, man traut sich nicht, auf die Hintergründe hinzuweisen. Bremen ist eine Stadt mit einem sehr hohen Ausländeranteil"¦
In Münster gibt es einen Tatverdächtigen. In Bremen hat man noch keine Täter. Ich finde es nicht richtig, pauschal Ausländer dafür verantwortlich zu machen. Transfeindlichkeit kommt aus vielen Richtungen.

Fakt ist jeder Menschen kann ein Opfer von Gewalt werden. Trotzdem gibt die Auflistung doch keine Auskunft, wie häufig trans Menschen im Vergleich zu cis Menschen davon betroffen sind.
1) viele Straftaten werden nicht gemeldet
2) viele bemühen sich möglichst unsichtbar zu sein
3) in Verhältnis zu cis Menschen gibt es sehr wenig trans Menschen, die Straftaten müssen auch im Verhältnis betrachtet werden
LG Nico
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 26 im Thema

Beitrag von Dara »

Nico hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 18:50
Elvira hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 14:21 Vergleicht man mal die Art der Berichterstattung zum Fall vom CSD in Münster und dem Fall in Bremen, wird schnell deutlich, man traut sich nicht, auf die Hintergründe hinzuweisen. Bremen ist eine Stadt mit einem sehr hohen Ausländeranteil"¦
In Münster gibt es einen Tatverdächtigen. In Bremen hat man noch keine Täter. Ich finde es nicht richtig, pauschal Ausländer dafür verantwortlich zu machen. Transfeindlichkeit kommt aus vielen Richtungen.

Fakt ist jeder Menschen kann ein Opfer von Gewalt werden. Trotzdem gibt die Auflistung doch keine Auskunft, wie häufig trans Menschen im Vergleich zu cis Menschen davon betroffen sind.
1) viele Straftaten werden nicht gemeldet
2) viele bemühen sich möglichst unsichtbar zu sein
3) in Verhältnis zu cis Menschen gibt es sehr wenig trans Menschen, die Straftaten müssen auch im Verhältnis betrachtet werden
https://m.bild.de/regional/bremen/hambu ... obile.html

Noch Fragen?

Als Tochter eines iranischen Vaters finde ich es gelinde gesagt zum Kotzen, wenn Leute aus der Regenbogengemeinschaft versuchen, die Verbrechen von Menschen mit Migrationshintergrund zu relativieren.
Wacht endlich auf und benennt Roß umd Reiter!
Asozial und kriminell hat keine Religion und Sexualität.

Mit nachdenklichen Grüßen für das Wochenende

Eure Greta
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 27 im Thema

Beitrag von Nico »

Ich relativiere gar nichts. Evtl. Hab ich mich ungünstig ausgedrückt.
Meine letzte Info war: Jugendlicher mit braunen Haaren.

Was mich stört ist, dass z.B. in den Spiegelkommentaren, wo sonst 98% transfeindliche Kommentare abgegeben werden, zu einem Zeitpunkt, wo nichts über die Täter bekannt ist, erstmal gegen Menschen mit Migrationshintergrund gehetzt wird.

Bremen ist meiner Meinung nach relativ Queerfreundlich bzw. hat kein größeres Problem mit Queerfreindlichkeit als andere Städte. In Bremen wird der hohe Migrationshintergrund von Elvira dafür verantwortlich gemacht, dabei haben andere Städte mit einem geringen Migrationshintergrund das gleiche Problem. Für die Tat ist allein der Täter verantwortlich.
LG Nico
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 28 im Thema

Beitrag von conny »

Das kannst Du von Deinem Wohnort aus alles beurteilen?
Nico
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

Post 29 im Thema

Beitrag von Nico »

conny hat geschrieben: Fr 9. Sep 2022, 21:54 Das kannst Du von Deinem Wohnort aus alles beurteilen?
Ich wohne in Bremen.
LG Nico
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Re: trans Frau in Bremer Straßenbahn angegriffen und schwer verletzt

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Beitrag von conny »

Ein Widerspruch zur Angabe im Deinem Profil. :roll:
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