Dankeschön NicoNico hat geschrieben: Fr 26. Aug 2022, 01:21Also wenn man schon eine Quelle heranzieht, sollte man die auch richtig lesen. Die 31.000 ist eine Hochrechnung aus der Anzahl der TSG Verfahren aus den Jahren 1995-2000. Die Anzahl der TSG Verfahren hat aber deutlich zugenommen und laut Umfragen werden es mit dem Selbstbestimmungsgesetz nochmal mehr.Blossom hat geschrieben: Do 25. Aug 2022, 23:43Zitat: "Die relevante Bevölkerungsgruppe würde durchschnittlich 58 Millionen zählen. Das ist also eine Jahres-Inzidenz von 0,66:100.000 oder eine Gesamtprävalenz von 38:100.000 bzw. 1:2600. Das ergäbe auf die Bevölkerungszahl von etwa 82 Millionen umgerechnet 31.000 "transsexuelle" Menschen in Deutschland."Mirjam hat geschrieben: Do 25. Aug 2022, 23:30 Naja, zumindest die Größenordnung dürfte schon so eingiermaßen hinkommen.
Aussage von DGTI aufgrund Antragstellung / Namensänderung. https://dgti.org/2021/08/12/zahlenspiele/ Allerdings wird auch von DGTI in all den dort ersichtlichen Zahlenspielen betont, dass es keine korrekten Zahlen gibt.
Und dann kommt ja noch dazu, was ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnt hatte, nämlich dass bei Weitem nicht alle transidenten Menschen sich diesem Verfahren unterziehen (wollen oder können oder wie auch immer). Ich selber kenne da einige, ob hier aus dem Forum oder aus dem "wirklichen" Leben.
Aber in dem dgti-Artikel habe ich noch etwas gefunden, es dürfte das sein, woher dieses halbe Prozent in meinen Hinterkopf kam:
Die 100.000, die Karla erwähnt hatte, scheinen also doch nicht mal einfach so aus der Luft gegriffen zu sein ...dgti hat geschrieben:Folgende Zahlen kamen auf gänzlich anderem Wege zustande (und sind deswegen getrennt aufgeführt): Es wurde in den Niederlanden eine allgemeine Umfrage mit 4170 TeilnehmerInnen zur sexuellen Gesundheit gemacht, in der die TeilnehmerInnen auch nach ihrem Geschlechtsempfinden gefragt wurden. Es handelt sich also nicht um Menschen, die sich in irgendeiner Form selber Hilfe gesucht hatten, wie in den obigen Zahlen. Dabei ergaben sich Werte, die nochmals wesentlich höher sind alles alle hier genannten. 6
0,5% der Bevölkerung fühlen sich nach dieser Studie nicht ihrem Geburtsgeschlecht, sondern dem anderen Geschlecht zugehörig. Das sind 1:200, also nochmals das fünf- bis zehnfache der oben errechneten Zahlen. Weitere 5% der Bevölkerung haben eine "ambivalente Geschlechtsidentität, sie fühlen sich mindestens ebenso dem anderen Geschlecht zugehörig wie dem eigenen", das ist eine/r von 20!
LG
Mirjam