Kein Job, weil Sophie Transgender ist - # 2
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Helga
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Bei aller Entrüstung über das wirklich dillettantische des Personalchefs dürfen wir nicht vergessen, dass es in Pflegeheimen in erster Linie um die Belange der Bewohner geht, die mehrheitlich die 80 deutlich überschritten haben. Teilweise wurden sie zu einer Zeit sozialisiert, als "Queer- Sein" ein Grund für die Verschleppung in ein KZ war.
Es ist zwar nicht schön, wenn Menschen ihr Leben mit einem derart engstirnigen Weltbild verbringen, aber alte Leute in ihren letzten Lebenswochen oder - Monaten noch umerziehen zu wollen ist aussichtslos. Der Versuch erscheint mir herzlos.
Ich möchte meiner 90-jährigen Schwiegermutter nicht erklären was ein Crossdresser ist, oder was Transsexualität bedeutet. Sie würde es nicht verstehen, obwohl sie noch klar bei Verstand ist, weil sie ihr Leben lang nicht mit solchen Themen in Berührung gekommen ist.
Schlimmer noch bei Demenzkranken, wie ich es auch in der Familie beobachten konnte. Erinnerungen und Erfahrungen scheinen sich schichtweise abzulagern wie die Jahresringe eines Baumes. Die Demenz schält die Jahresringe von außen anfangend wieder ab, bis nur noch ein Keimling verbleibt, der nicht mehr lebensfähig ist. Es ist, als ob jemand ein sechsjähriges Kind aus dem Jahre 1938 in unsere Zeit geholt und ohne Eltern ausgesetzt hätte. Es gibt vieles, was es nicht versteht. Und dieses nicht- Verstehen bereitet ihm große Angst. Gerade Demenzkranke müssen mit sehr viel Einfühlungsvermögen behandelt werden.
Ob die Meinung des Personalchefs jetzt eine persönliche Meinung war, oder durch ein Gremium gebildet, sei dahingestellt. Immerhin scheint dies eine ehrliche Meinung zu sein, sonst würde er sich nicht derart naiv anfechtbar machen.
Es ist zwar nicht schön, wenn Menschen ihr Leben mit einem derart engstirnigen Weltbild verbringen, aber alte Leute in ihren letzten Lebenswochen oder - Monaten noch umerziehen zu wollen ist aussichtslos. Der Versuch erscheint mir herzlos.
Ich möchte meiner 90-jährigen Schwiegermutter nicht erklären was ein Crossdresser ist, oder was Transsexualität bedeutet. Sie würde es nicht verstehen, obwohl sie noch klar bei Verstand ist, weil sie ihr Leben lang nicht mit solchen Themen in Berührung gekommen ist.
Schlimmer noch bei Demenzkranken, wie ich es auch in der Familie beobachten konnte. Erinnerungen und Erfahrungen scheinen sich schichtweise abzulagern wie die Jahresringe eines Baumes. Die Demenz schält die Jahresringe von außen anfangend wieder ab, bis nur noch ein Keimling verbleibt, der nicht mehr lebensfähig ist. Es ist, als ob jemand ein sechsjähriges Kind aus dem Jahre 1938 in unsere Zeit geholt und ohne Eltern ausgesetzt hätte. Es gibt vieles, was es nicht versteht. Und dieses nicht- Verstehen bereitet ihm große Angst. Gerade Demenzkranke müssen mit sehr viel Einfühlungsvermögen behandelt werden.
Ob die Meinung des Personalchefs jetzt eine persönliche Meinung war, oder durch ein Gremium gebildet, sei dahingestellt. Immerhin scheint dies eine ehrliche Meinung zu sein, sonst würde er sich nicht derart naiv anfechtbar machen.
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Blossom
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Wenn kirchlich geführt mit seltsamen moralischen Vorbehalten?SylviaM hat geschrieben: So 13. Feb 2022, 13:10 Jedoch ist die Personalführung in diesen Häusern äußerst schwach, und wenn dann noch kirchlich geführt mit seltsamen moralischen Vorbehalten bestückt, aber da kennt man ja. Nach außen hui sein wollen und innen pfui
Oh nein! Ganz und gar nicht! Wir sollten Kirche und deren Krankenhäuser, Heime oder Wohngruppen - ich spreche in diesem Fall im Namen der Caritas (meinem Arbeitgeber) - auseinanderhalten. Was unmittelbar durch Fundamentalisten in den Kirchen stattfindet ist eines - im Sektor Pflege und Betreuung aber ganz was anderes. Hier im Wohnumfeld suchen sowohl Caritas als aus Diakonie schon lange Mitarbeiter mit dem Hinweis M, W, D ... und mir gegenüber wurden zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Bedenken genannt oder bekannt ... Ich bin im Haus eine anerkannte und von allen geschätzte Kollegin - einschließlich der Führungsetage ... und erst recht seitens der Bewohner, die nie etwas anderes als eine Frau in mir gesehen haben.
Allerdings ist mir Ablehnung auch schon passiert. Dies war ein Pflegedienst (frei von jedweder Religion), dessen Inhaber mir zwar meine Qualifikation bescheinigte, sogar mit den Worten: Gänzlich überqualifiziert, aber zugleich sagte: Sie sind für unsere Patienten nicht zumutbar!
Parallel dazu hatte ich mich, da ich ja auch mal Lehramt studiert habe an einer Schule für Sonderschulpädagogik beworben. Hier gab es bezüglich meiner Transexualität gar keine Probleme. Es war nicht einmal wirklich Thema. Schlussendlich habe ich dann aber für die Betreuungseinrichtung entschieden.
Und "schwach" ist die Personalführung in meinem Haus nun so gar nicht! Daher weise ich das Vorurteil "aber das kennt man ja. Nach außen hui sein wollen und innen pfui" strikt von dieser Einrichtung!
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Blossom
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Ja, geht es - keine Frage.Helga hat geschrieben: So 13. Feb 2022, 22:08 dass es in Pflegeheimen in erster Linie um die Belange der Bewohner geht, die mehrheitlich die 80 deutlich überschritten haben. Teilweise wurden sie zu einer Zeit sozialisiert, als "Queer- Sein" ein Grund für die Verschleppung in ein KZ war.
Es ist zwar nicht schön, wenn Menschen ihr Leben mit einem derart engstirnigen Weltbild verbringen, aber alte Leute in ihren letzten Lebenswochen oder - Monaten noch umerziehen zu wollen ist aussichtslos. Der Versuch erscheint mir herzlos.
Allerdings habe ich als Transexuelle bereits für einen ambulanten Pflegedienst gearbeitet - in diesem Fall Führungsetage "Zeugen Jehovas". Auch hier keinerlei Ablehnung meiner Person - und seitens der Senioren? ... Nicht ein einziges Problem! ... Ganz im Gegenteil. Es gab interessierte Fragen, die ich gerne beantwortet habe ... der Älteste war übrigens 96 und er mochte mich sehr. Sagte mir gleich zu Beginn: Es gehört viel Mut dazu, diesen Weg zu gehen. Ich finde es gut, dass es du es tust.
Also bitte nicht den Senioren etwas unterstellen, das nicht stimmt ... Es mag Einzelne gebe, aber die Mehrheit ist es nicht.
Von einer 84jährigen bekam ich sogar ein Kleidungspaket geschenkt. Es waren wirklich süße Sachen, die mir ihre Enkelin herausgesucht hatte - Mit dem Vermerk: Ein kleines Zeichen meines Dankes, dass du dich so aufopfernd um meine Oma kümmerst.
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conny
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Danke Blossom,
vielleicht denken hier manche mal über ihre (Vor-)Urteile nach.
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Exita
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Nun da hab ich ein schönes Beispiel aus dem Nachbarort .Ein mir persönlich bekannter Älterer Herr kam ins Pflegeheim .
Dort arbeitete ein Pfleger Afrikanischer Herkunft .Der Ältere Herr beschimpfte den Pfleger permanent wegen deren Herkunft und Hautfarbe .Der Rest der Mitbewohner schwieg dazu ,mann kennt sich auf dem Land halt untereinander .Nach 3 Monaten zog die Heimleitung die Notbremse und warf den Alten Herren raus .Begründung : Wir dulden keinen Rassismus in unserer Einrichtung .Zuvor gab es selbstverständlich unzählige Gespräche und Ermahnungen .
Wen ich Hilfe brauche im Pflege oder Altenheim sollte Hautfarbe ,Religion ,Geschlecht oder Identität wohl eine sehr untergeordnete Rolle spielen .Sonst haben wir bald gar kein Personal mehr im Dienstleistungsbereich Bereich .
Dort arbeitete ein Pfleger Afrikanischer Herkunft .Der Ältere Herr beschimpfte den Pfleger permanent wegen deren Herkunft und Hautfarbe .Der Rest der Mitbewohner schwieg dazu ,mann kennt sich auf dem Land halt untereinander .Nach 3 Monaten zog die Heimleitung die Notbremse und warf den Alten Herren raus .Begründung : Wir dulden keinen Rassismus in unserer Einrichtung .Zuvor gab es selbstverständlich unzählige Gespräche und Ermahnungen .
Wen ich Hilfe brauche im Pflege oder Altenheim sollte Hautfarbe ,Religion ,Geschlecht oder Identität wohl eine sehr untergeordnete Rolle spielen .Sonst haben wir bald gar kein Personal mehr im Dienstleistungsbereich Bereich .
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Jasmine
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Liebe Exita ich möchte dich nicht kritisieren, aber zu dem Wort "sollte" fand ich das Wort "darf" besser.
Liebe Grüße Jasmine
Meiner Meinung nach darf Haufarbe, Religion, Geschlecht oder Identität keine Rolle spielen.Exita hat geschrieben: Mo 14. Feb 2022, 00:12 .........Wen ich Hilfe brauche im Pflege oder Altenheim sollte Hautfarbe ,Religion ,Geschlecht oder Identität wohl eine sehr untergeordnete Rolle spielen .Sonst haben wir bald gar kein Personal mehr im Dienstleistungsbereich Bereich .
Schön das die Betreiber hinter ihrem Personal stehen.Exita hat geschrieben: Mo 14. Feb 2022, 00:12 ............ Wir dulden keinen Rassismus in unserer Einrichtung .Zuvor gab es selbstverständlich unzählige Gespräche und Ermahnungen ................
Liebe Grüße Jasmine
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Anne-Mette
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Über die Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht: https://www.nrz.de/staedte/moers-und-um ... 73669.html
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Sabrina Verena
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Ich wage zu behaupten, dass in einer Pflegeeinrichtung für Behinderte es nicht zu so einer Entscheidung gekommen wäre.
Man muss bedenken, dass nicht alle Senioren aufgeschlossen sind.
Es wird von nicht näher erläuterten Beschwerden geredet, obwohl man "sehr zufrieden" ist.
Eine Tranfrau zu kündigen, die den Verstoß gegen das Minderheitenschutzgesetz beweisen muss, ist einfacher, als wenn mehrere Kunden sich von ihren Angehörigen abholen lassen und damit auch weniger Einkommen zur Verfügung steht.
Man kann nur hoffen, dass dieses von Vorurteilen geprägte Denken mit der Zeit verschwindet.
LG Verena
Man muss bedenken, dass nicht alle Senioren aufgeschlossen sind.
Es wird von nicht näher erläuterten Beschwerden geredet, obwohl man "sehr zufrieden" ist.
Eine Tranfrau zu kündigen, die den Verstoß gegen das Minderheitenschutzgesetz beweisen muss, ist einfacher, als wenn mehrere Kunden sich von ihren Angehörigen abholen lassen und damit auch weniger Einkommen zur Verfügung steht.
Man kann nur hoffen, dass dieses von Vorurteilen geprägte Denken mit der Zeit verschwindet.
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Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
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Michi
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Vorurteil "verschwinden" zusammen mit den Menschen, die sie haben.Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 26. Feb 2022, 13:43 Man kann nur hoffen, dass dieses von Vorurteilen geprägte Denken mit der Zeit verschwindet.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Sabrina Verena
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Die Menschen werden aus natürlichen Gründen verschwinden, nicht zwingend aber ihr Gedankengut.
Das aber sollte verschwinden.
LG Verena
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Tina
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Transgender, kein Job"¦.
In meiner aktiven, beruflichen Zeit wurde ein(e) Mitarbeiter*in eingestellt. Ihr Aufgabengebiet war u.a. der Bereich Kasse. Hier war es schon ungewöhnlich, eine Mitarbeiter*in (Transgender"¦)mit Kundenkontakt einzusetzen"¦
Für uns, die Unternehmensführung, war der Einsatz dieser Mitarbeiterin kein Problem und ich denke, auch die Kunden hatten dies so akzeptiert, wie eben jeden anderen Mitarbeiter*in im Markt.
Leider entwickelte sich mit der Zeit dennoch ein Problem, welches uns zum Eingreifen zwang. Der äußere Auftritt in einem Bereich der mit Lebensmittel zusammenhängt, setzt ein bestimmtes Äußeres voraus. D.h. Minirock, der in sitzender Position weit über die Oberschenkel reicht, Fingernägel sehr lang, teils lackiert oder / und abgebrochen, Pullover nicht immer sauber etc., konnten wir, trotz mehrer Gespräche mit der Mitarbeiterin, nicht zufriedenstellend beeinflussen.
"¦. Explizit zu dem publizierten Thema; ich denke, nicht die Institution entscheidet über eine Stellenbesetzung, sondern die Menschen, die die Aufgabe haben, Mitarbeiter*innen einzustellen.
Leider muss ich hier, aus eigener Erfahrung, feststellen, dass diese Stellen auch mitunter eine Fehlbesetzung waren /sind.
Hoffentlich lernen wir alle, nicht nur die "akademische" sondern die "emotionelle" Intelligenz in den Vordergrund zu stellen, wenn es um die "Qualifikation" von Mitarbeiter*innen geht. Sicherlich sollte ein Personalentscheider*in nicht nur das eigene Gefühl sondern, unabhängig vom äußeren des / der Bewerber*innen, von der tatsächliche Eignung dieser Person entscheiden"¦
Liebe Grüße
Tina
In meiner aktiven, beruflichen Zeit wurde ein(e) Mitarbeiter*in eingestellt. Ihr Aufgabengebiet war u.a. der Bereich Kasse. Hier war es schon ungewöhnlich, eine Mitarbeiter*in (Transgender"¦)mit Kundenkontakt einzusetzen"¦
Für uns, die Unternehmensführung, war der Einsatz dieser Mitarbeiterin kein Problem und ich denke, auch die Kunden hatten dies so akzeptiert, wie eben jeden anderen Mitarbeiter*in im Markt.
Leider entwickelte sich mit der Zeit dennoch ein Problem, welches uns zum Eingreifen zwang. Der äußere Auftritt in einem Bereich der mit Lebensmittel zusammenhängt, setzt ein bestimmtes Äußeres voraus. D.h. Minirock, der in sitzender Position weit über die Oberschenkel reicht, Fingernägel sehr lang, teils lackiert oder / und abgebrochen, Pullover nicht immer sauber etc., konnten wir, trotz mehrer Gespräche mit der Mitarbeiterin, nicht zufriedenstellend beeinflussen.
"¦. Explizit zu dem publizierten Thema; ich denke, nicht die Institution entscheidet über eine Stellenbesetzung, sondern die Menschen, die die Aufgabe haben, Mitarbeiter*innen einzustellen.
Leider muss ich hier, aus eigener Erfahrung, feststellen, dass diese Stellen auch mitunter eine Fehlbesetzung waren /sind.
Hoffentlich lernen wir alle, nicht nur die "akademische" sondern die "emotionelle" Intelligenz in den Vordergrund zu stellen, wenn es um die "Qualifikation" von Mitarbeiter*innen geht. Sicherlich sollte ein Personalentscheider*in nicht nur das eigene Gefühl sondern, unabhängig vom äußeren des / der Bewerber*innen, von der tatsächliche Eignung dieser Person entscheiden"¦
Liebe Grüße
Tina
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Natürlich können die Pflegeheimbewohner selber entscheiden, aber ich glaube vor und hinten nicht, dass dies der Grund ist.
Erst misgendert der Typ und gleich danach spricht er voniner "Neigung". ER hat doch offensichtlich ein Problem damit.
Erst misgendert der Typ und gleich danach spricht er voniner "Neigung". ER hat doch offensichtlich ein Problem damit.
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Maxine
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Re: Kein Job, weil Sophie Transgender ist
Hallo Ihr Lieben,
vieles ist bereits gesagt und teilweise auch "heiß" erörtert worden. Jetzt möchte ich meine Meinung dazu äußern. Also zunächst mal führt die Bild nicht ohne Grund den Beinamen Zeitung nicht mehr, denn Zeitungen sind einem gewissen Wahrheitsgehalt verpflichtet. Dann ist solch eine Schlagzeile natürlich absatzfördernd, weil sehr reißerisch. Aber was mir wirklich Sorgen macht, ist die Tatsache, dass an dieser Schlagzeile wirklich etwas dran sein könnte. Ich arbeite in einer Kita, habe gerade als Leitung angefangen. Da bist Du als Mann immer noch was besonderes. Wenn ich jetzt zu meinem Vorgesetzten, wir sind ein kirchlicher Träger, gehe und mich denen gegenüber als Trans oute muss ich ja gewissermaßen damit rechnen, gefeuert zu werden, weil die Eltern sich dadurch gestört fühlen könnten. Nicht dass ihre Kinder noch "infiziert" werden. Und dass obwohl in Kitas mindestens ein eben so großer Personalnotstand herrscht wie in der Pflege.
Aber mal eine andere Frage, ist die Dame, der man auf dem Bild nicht sofort ansieht, dass sie Trans ist, gleich zu allen Bewohnern gegangen und hat sich dort als Transfrau vorgestellt? Beim Probearbeiten im Nachtdienst?? Das ist etwas was ich dann doch für entweder sehr unwahrscheinlich oder für sehr ungeschickt halte. Auch wenn ich dazu stehe, dass ich früher männlich und heute weiblich bin, muss ich damit doch nicht gleich hausieren gehen.
Dies sind aber nur meine Gedanken zu diesem Thema, die ich aber gerne mit Euch teilen möchte.
Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund
Maxine
vieles ist bereits gesagt und teilweise auch "heiß" erörtert worden. Jetzt möchte ich meine Meinung dazu äußern. Also zunächst mal führt die Bild nicht ohne Grund den Beinamen Zeitung nicht mehr, denn Zeitungen sind einem gewissen Wahrheitsgehalt verpflichtet. Dann ist solch eine Schlagzeile natürlich absatzfördernd, weil sehr reißerisch. Aber was mir wirklich Sorgen macht, ist die Tatsache, dass an dieser Schlagzeile wirklich etwas dran sein könnte. Ich arbeite in einer Kita, habe gerade als Leitung angefangen. Da bist Du als Mann immer noch was besonderes. Wenn ich jetzt zu meinem Vorgesetzten, wir sind ein kirchlicher Träger, gehe und mich denen gegenüber als Trans oute muss ich ja gewissermaßen damit rechnen, gefeuert zu werden, weil die Eltern sich dadurch gestört fühlen könnten. Nicht dass ihre Kinder noch "infiziert" werden. Und dass obwohl in Kitas mindestens ein eben so großer Personalnotstand herrscht wie in der Pflege.
Aber mal eine andere Frage, ist die Dame, der man auf dem Bild nicht sofort ansieht, dass sie Trans ist, gleich zu allen Bewohnern gegangen und hat sich dort als Transfrau vorgestellt? Beim Probearbeiten im Nachtdienst?? Das ist etwas was ich dann doch für entweder sehr unwahrscheinlich oder für sehr ungeschickt halte. Auch wenn ich dazu stehe, dass ich früher männlich und heute weiblich bin, muss ich damit doch nicht gleich hausieren gehen.
Dies sind aber nur meine Gedanken zu diesem Thema, die ich aber gerne mit Euch teilen möchte.
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