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Re: SWR: Mein Sohn Hellen

Verfasst: Do 20. Mai 2021, 11:44
von ExUserIn-2026-01-22
Topsy hat geschrieben: Di 18. Mai 2021, 15:30 Abgesehen davon, dass mir solche Details heute viel deutlicher ins Auge fallen, hat mir der Film, den ich bereits vor Jahren gesehen habe, auch beim zweiten Mal wieder Spaß gemacht, weil die Geschichte doch sehr berührend ist, und der Schauspieler als Frau überzeugt. Die feminine Seite von Jannik Schümann ist unverkennbar...
Das kann ich so unterschreiben. J. Schümann spielt das recht ausdrucksstark und überzeugend.

Topsy hat geschrieben: Di 18. Mai 2021, 15:30 ...auch wenn die Besetzung der Rolle durch eine richtige trans Frau wie immer wünschenswert gewesen wäre.
Auf der wikipedia-Seite von Jannik Schümann wird folgendes ausgeführt: "Am 26. Dezember 2020 veröffentlichte Schümann über Instagram ein Foto mit seinem Partner und outete sich als queer." - https://de.wikipedia.org/wiki/Jannik_Sch%C3%BCmann

Ich denke, daß es gar nicht so leicht ist eine solche Rolle mit einer Transfrau zu besetzen, die auch Schauspielerfahrung hat. Den Produzenten geht es wohl in erster Linie darum, den Stoff überzeugend zu erzählen (vor der Kamera) und da greift man als erstes auf Schauspieler mit der entsprechenden Erfahrung zurück. Konfus ist dabei nur, daß es hier um die Erfahrung des Schauspiels geht und nicht um die nötige Lebenserfahrung. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß eine Transfrau (ohne Schauspielausbildung) diese Rolle auch überzeugend dem Zuschauer vermitteln könnte. Das nötige Schauspiel-Talent würde eine Transfrau allein schon durch ihre Lebenserfahrung mitbringen und so ein nachvollziehbares Spiel vor der Kamera abliefern. Da benötigt es vielleicht gar keine große Regie...

Jennifer