Ich krieg noch ganz was anderes, als nur Sodbrennen, wenn ich so einen Sche... Quatsch lese!Anja hat geschrieben: Mo 10. Feb 2020, 12:41Und wenn ich dann daran denke, wie oft ich hier schon mit anderen über die Sinnhaftigkeit von Geschlechtertrennung in sensiblen Bereichen diskutieren musste, krieg ich gleich wieder Sodbrennen...
aus der verlinkten Nachricht:
Geschlechtergetrennte U-Bahnen sind also die Lösung? Wahrscheinlich einschliesslich separater Bahnsteige, Fahrkartenautomaten, Rolltreppen und polizeilicher Zugangskontrollen? Wäre spannend zu hören, wer dann rumjammert, wenn der Zugang zum 'richtigen' Bahnsteig verwehrt würde. Und auch, wer die notwendigen Definitionen für die Bahnsteigzugangsverordnung schreibt. Die würden mich wirklich interessieren."Zwei junge Männer beleidigten die 51-Jährige am Sonntag in einer U-Bahn mit transphoben Sprüchen. Sie drohten, ihre Haare mit einem Feuerzeug anzuzünden, wie die Polizei mitteilte. Einer der Tatverdächtigen sprühte ihr anschließend Pfefferspray in die Augen. Bevor die Unbekannten die U-Bahn verließen, bespuckten sie die Frau."
Obendrein sind diejenigen, die für Respekt und Anstand, für Gewaltfreiheit ALLEN Menschen gegenüber, unabhängig vom Geschlecht streiten, quasi mitschuldig? Weil sie ja nicht für Geschlechtertrennung sind? Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich ..... . Sodbrennen? Lächerlich!
Es sollte SCHEISSEGAL sein, welches Geschlecht das Opfer einer Gewalttat hat! Die Täter_innen und die Anstifter_innen gehören verurteilt, sonst niemand. Es gehört sich auch nicht, Gewalttaten anhand der Anzahl oder der Betroffenengruppe gegeneinander aufzurechnen.
Marielle
PS: Ist die Gesellschaft dann eigentlich nicht mehr für Gewalttaten zuständig, wenn vollständige Geschlechterapartheit herrscht? Wenn dann in den separaten U-Bahnen, Bussen, Parkbänken usw. Männer auf Männer, Frauen auf Frauen und Andere auf Andere eindreschen, wurde doch im Vorfeld alles menschenmögliche getan, oder?