Nicole Doll hat geschrieben: Mi 5. Feb 2020, 15:52
Hallo Blossom,
erst einmal herzlich willkommen hier im Forum! .. Hätte ich schon längst schreiben können ..
.. Aber ..
Es sollte etwas mehr werden. Doch mit Autoren-Kolleg*innen habe ist irgendwie Probleme. Also schreckte mich Dein sehr professionell wirkender Auftritt als Autor*in mit dem Verlag ziemlich ab. Ich schrieb eigentlich immer nur um irgendwelche Gedanken und Ideen zu "Papier" (= Festplatte) zu bringen. Und das abwechselnd als Roman und Sachbuch / Biografie. Vorrangig zur Sicherung meines Urheberrechts steht das dann bei
BookRix in Form von Ebooks im Netz. Werbung für mich machen ging als Mann gar nicht, und Nicole müsste da wohl noch ganz viel lernen.
In unseren Lebensläufen sehe ich einige Parallelen. Meine "zweite Pubertät" hatte ich vor etwa zwei Jahren. Inzwischen ist aus dem "kleinen" Mädchen in mir ein Enby geworden, der/die*das schon mal mit langem Rock und Stoppelbart seine Nachbarn besucht. Und wenn ich unterwegs bin, zeige ich mich als "Transfrau". Mehr dazu
hier.
LG Nicole
Hi Nicole,
vor mir muss man nicht zurückschrecken, warum auch? Und schön, dass Du Dich überwinden konntest.
Vor allem versuche Dich nicht mit mir zu vergleichen - wir beackern doch völlig verschiedene Sachen/Themen.
Außerdem macht es m.E. einen Unterschied aus, wo ich bereits mit 17 bei einem Heftroman-Verlag in Rastatt als Vertragsautor/in angenommen wurde und nun schon vierzig Jahre lang regelmäßig veröffentliche - inzwischen letztlich sogar einen Teil meines Lebensunterhaltes daraus bestreite. Von "Kommisar X", "Franco Solo", "Perry Rhodan", Horror im Kelter-Verlag oder "Jerry Cotton" / Bastei ... habe ich so gut wie alles geschrieben (über 160 Romane).
Du schreibst Sachbücher ... spannend, mach' ich nebenbei auch. Allerdings geht es bei mir ausschließlich um Medizingeschichte.
Seit etwa 8 Jahren schreibe ich vorrangig Erotik und Romance. Und natürlich muss ich als Autorin einen ordentlich Stil (auch in jedem Post) an den Tag legen, um ernst genommen zu werden. Insofern braucht eine Vorstellung ebenso viel Struktur wie eine Internetpräsenz - das wird von meinen Leser*innen schlichtweg erwartet, ist aber nichts, was Dich abschrecken sollte.
Überhaupt können sich Autor*innen nie miteinander vergleichen: jede Einzelne hat ihren eigenen Stil, ihre Themen und ihr Publikum ... und vielleicht besteht auch ein Unterschied darin, dass ich als Verlegerin eine Corporated Identity zeigen muss (man muss schon von Ferne erkennen, von welchem Verlag das Buch kommt) und meine Pseudonyme (genremäßig zugewiesen) zu Marken entwickle, sodass man vorab schon weiß, was man für sein Geld zu erwarten hat.
Apropos Berührungsängste! Ich helfe schon seit Jahren anderen Autorinnen als Korrektorin, Lektorin und sogar als Ghostwriterin - Ich beiße nicht und helfe immer gern weiter, wenn ich kann. Schließlich sind wir zwar alle Schreiberinnen, aber keine Konkurentinnen, nicht wahr?
Danke für Dein Willkommen ... wir lesen uns ... lächel
LG Blossom
