dunkles_sternchen hat geschrieben: Fr 5. Apr 2019, 01:37 Wobei natürlich die Wirkung von Testosteron sehr viel eindeutiger und vorhersehbarer ist. Aber planbar ist sowas natürlich nicht. Und klar, Testosteron ist etwas, dass nicht unebdingt die "positiven Seiten" eines Menschen herauskehrt, sondern ihn egoistischer macht. Männer habe eher diese Wettstreitinstinkt und "greifen durch" ... das ist die Natur dieses Hormons. Wobei das natürlich nicht heißt, dass man während dieser HRT zum "A********" mutieren muss.
Ich kann tatsächlich auch das volle Gegenteil vom Östrogen bestätigen - man wird noch empathisch und emotionaler. Das sind wirklich keine Klischees. Aber das bin ich und ich mag das alles, wie es ist. Wenn der Körper da noch mitgehen würde, wäre alles gut. So ist es aber eben ein recht fauler Kompromis, den m5an leben lernen muss. Und das ist viel, viel Arbeit.
Da muss ich dir wiedersprechen. Ich bin und bleibe nicht Wettbewerbsorientiert. Wettbewerb hat mich noch nie interessiert. Östrogen hat während der HRT nur meine schlechten eigenschaften verstärkt. Ich nahm mir noch mehr zu Herzen, ich war noch ängstliche, unsicherer und meine selbstkontrolle lies nach. In der Zeit habe ich viele dumme Entscheidungen getroffen und Drogen genommen. Im Grunde hatte ich die Pubertät endlich mal abschließen können in dem ich rebeliert habe, dass war das Gute.