Tja - Moin
Ich habe meine Sache wieder zurück.
Relativ gute Ergebnisse erziele ich eigentlich mit der Zeichentusche von Rohrer & Klingner. Die sind in Sache Tusche eigentlich die Nummer 1.
Sind nicht so ganz billig, aber sie sind ihr Geld wert. Man kann sie auch mit einem feinen Pinsel benutzen.
Damit hab ich allerdings auch schon eine Initiale vers....t. Das waren dann 2 Std. for nothing"¦. .
Ein Freund hat mir den Tipp gegeben, es mal mit Gouachefarben zu versuchen. Das Zeug ist aber eher für einzelne Buchstaben (Initial) oder kurze Sprüche geeignet.
Könnte aber noch interessant sein. Da kann ich jetzt aber gar nix zu sagen - ich werde es bei Gelegenheit ausprobieren. Gouache soll etwas dickflüssiger sein.
Auch hat er gemeint, ich sollte mal die Kaligraphie-Tusche aus Japan versuchen. Die gibt es in fester Form und man löst sie selbst - hat dem zu Folge, Einfluss auf die "Flüssigkeit" der Tusche.
Werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Ich hab mir einen kleinen "Barren" mitgebracht.
Meine "Gebrauchstusche", die ich in acht Farben habe, hat keinen Hersteller drauf. Ich dusselige Kuh merke das jetzt erst - so nach 2 Jahren.
Die habe ich mal als Set von einer guten Freundin geschenkt bekommen - keine Ahnung, wo die her ist. England?
Die üblichen Verdächtigen nutze ich natürlich auch (Pelikan & Co.).
Ich bin auch mit verschiedenen Tinten an probieren gewesen. Hier kann ich aber eigentlich keine Empfehlung aussprechen.
Manchmal hab ich schon das Gefühl, es liegt an der Tagesform (der Tinte/meiner/des Papiers), weil sich das Schreibverhalten von Seite 1 auf Seite 2 schon stark ändert.
Ich hab noch von Abraxas ein keines Fläschchen Eisengallustinte - so wie sie früher gemacht wurde. Ein Mal dran, nie wieder raus. Aber auf jeden Fall Dokumentenecht.
Hier sehe ich aber das Problem eher am Papier. Leider ist hier ein hoher Preis nicht immer Gewähr für gute Ergebnisse.
In Punkto Papier : Rösler, Rossi, Artoz, u.a. . Von Artoz nur die festeren Qualitäten (Karten).
Und mein Uralt-Fundus, der noch aus 2 Kartons mit verschiedenen Papieren besteht, die ich vor gut 30 Jahren mal von einem Buchbinder geschenkt bekam.
Teilweise von Firmen, die es schon lange nicht mehr gibt. Da bin ich echt geizig mit geworden - Nachschub gibt's leider nicht mehr.
Washi-Papier hab ich jetzt auch noch im Fundus. Hier steht aber ein Test noch aus. Soll aber ganz toll für Kaligraphie sein.
Ich merke schon - ich muß wieder richtig anfangen. Ich hab so viel noch nicht ausprobiert.
Eigentlich wollte ich ein Bild einstellen - eigentlich.
Entweder es ist zu groß - oder es ist dann so grobkörnig, daß man sich schämen muß.
Ich probier es bei Gelegenheit noch mal.
Liebe Grüße aus der "Schreibstube".
Christiane