Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe
Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe - # 2

heike65

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 16 im Thema

Beitrag von heike65 »

Da ist der Knackpunkt:
Welche Eheschließung, vor dem Standesamt oder in der Kirche
die Eheschliessung geht nur staatlich, das andere ist eine zusätzliche kirchliche Trauung, die lediglich kirchenrechtliche Relevanz hat, für mich und auch den Gesetzgeber ein Unterschied, vielleicht wäre eine andere Formulierung sinnvoll gewesen wie : "Ist euch die kirchliche Trauung wichtig ?"
Zuletzt geändert von heike65 am Mi 23. Aug 2017, 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
Silke61
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 150
Registriert: So 21. Mai 2017, 21:25
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Köln
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 17 im Thema

Beitrag von Silke61 »

heike65 hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 21:52 Doch darum geht es, es gibt hier klare Regeln wann eine Ehe eine Ehe, dafür gibt es Gesetze, die stehen im BGB und nicht ! in der Bibel, dem Koran, der Tora oder wo auch immer. Somit jede vor einem Standesbeamten/in oder mit vergleichbaren Rechten ausgestatteten Personen, Pastoren , Pfarrer gehören hier ausdrücklich nicht dazu, Trennung von Staat und Kirche.
Das mag in Deutschland noch halbwegs stimmen aber in vielen sehr religiös geprägten Ländern wird diese Funktion von der jeweiligen Religion übernommen und die dort geschlossenen Ehen sind dann auch staatlich gültig -- mit allen Rechtsfolgen, auch hier in Deutschland.

Ich vermute aber, daß conny etwas anderes meint. Wer gläubig ist (und natürlich nur der und die), akzeptiert sicher auch die staatlichen Rechtsfolgen der Ehe, diese sind aber eher Nebeneffekt. Solchen Paaren geht es darum, die Beziehung in irgendeiner Form unter den Segen Gottes zu stellen. Und da kann es dann schon mal Schwierigkeiten geben, wenn die eigenen Vorstellungen von denen der jeweiligen Glaubensgemeinschaft abweichen, man aber trotzdem nicht auf die kirchliche Ehe verzichten möchte, eben weil es aus dem eigenen Verständnis wichtig ist. Für meine Eltern z.B. war ganz selbstverständlich der kirchliche Hochzeitstag der Hochzeitstag, der auch in den Ringen eingraviert war. Auf dem Standesamt das war nur bürokratischer Overhead. Mein Schwager hat diese "lästige Prlichtübung" im Blaumann abgeleistet.

Klar, wer damit eh nichts am Hut hat, der heiratet auf dem Standesamt und fertig -- sofoern möglich wie hier in Deutschland.

Grüße
Silke
conny
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3720
Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
Geschlecht: vorhanden
Pronomen:
Wohnort (Name): Lüneburg
Hat sich bedankt: 88 Mal
Danksagung erhalten: 92 Mal
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 18 im Thema

Beitrag von conny »

@silke61
(ap)
Rabea-Marie
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 237
Registriert: Do 10. Aug 2017, 00:49
Pronomen: Sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 19 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie »

Huhu!
Doch darum geht es, es gibt hier klare Regeln wann eine Ehe eine Ehe, dafür gibt es Gesetze, die stehen im BGB und nicht ! in der Bibel, dem Koran, der Tora oder wo auch immer. Somit jede vor einem Standesbeamten/in oder mit vergleichbaren Rechten ausgestatteten Personen, Pastoren , Pfarrer gehören hier ausdrücklich nicht dazu, Trennung von Staat und Kirche.
Nach oben
Erst hatte ich dazu tendiert zu sagen, ist nicht ganz richtig. Aber das wäre ebenfalls nicht ganz richtig, schließlich handelt es sich hier um deine Meinung und nicht um Tatsachen...
Eine Zivilehe und eine Ehe geschlossen im Glauben können nur differenziert voneinander betrachtet werden.

Fakt ist das eine glaubenorientierte Ehe bereits zu Zeiten der alten Ägypter bestand, aber so weit will ich gar nicht ausholen. Die Zivilehe fand erst 1855 richtig einzug in deutsche Herrschaftsgebiete. Vorher hatte man überhaupt keine andere Wahl als eine Ehe im Glauben einzugehen. Die damaligen Konsequenzen für ein "Singleleben" muss ich glaub ich nicht erläutern.

Um was geht es denn in einer Ehe? Meiner Auffassung nach um ein gemeinsames Leben bis zum Tod, ist recht flach ausgedrückt und beinhaltet natürlich nicht die volle Tragweite einer Ehe.
Ich möchte aber meine Argumentation nur an diesem einen Satz fest machen, alles andere sprengt hier eindeutig den Rahmen.

Also, das gemeinsame Leben bis zum Tod, betrachtet aus der Sicht der Zivilehe. Das Problem ist hier die Zivilehe "lockt" ja auch mit Angeboten, Steuerlichervorteil... Deswegen würde ich mal behaupten gehen viele Menschen eine Ehe aus unterschiedlichen Gründen ein, einer steht da schon. Ich will nicht damit sagen dass niemand eine Zivilehe eingeht, mit der Intention sein Leben miteinander zu verbringen und nur nichts mit Kirche anfangen kann.
Aber eine Eheschließung im Glauben, findet in den meisten Fällen aufgrund von Überzeugung statt, natürlich gibts auch die, die einfach nur die Atmosphäre genießen wollen.
Trotzdem birgt diese keinerlei (kaum) Vorteile im Zivilenleben, weshalb, so empfinde ich, mich eine im Glauben geschlossene Ehe näher an die Aussage "bis das der Tod euch scheidet" bringt. Wenn ich Christlich heirate ist mir bewusst, dass es auf diesen Satz hinausläuft und wenn ich auch gläubig bin, gehe ich dieses Versprechen auch nur ein wenn ich mir so sicher bin wie sicher sein kann dieses Gelübte auch zu erfüllen. Dies verleiht meines erachtens einer Ehe mehr gewicht als ein Steuerlichervorteil und das Wissen im Hinterkopf "wenns nicht klappt, lässt man sich halt scheiden".

Zum Thema Scheidung möchte ich auch noch kurz was einwerfen... Eine katholische Ehe kann zwar nicht geschieden werden aber von einem diözesanen Kichengericht als nichtig erklärt.

Thema CD, TV und katholischer Glauben, nur eins... Die typsich katholissche Antwort wäre wohl: Es ist eine Prüfung!

Lg Rabea
Ulrike-Marisa
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4814
Registriert: Mo 21. Mai 2012, 13:58
Geschlecht: transsexuell
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Region Schleswig
Hat sich bedankt: 706 Mal
Danksagung erhalten: 490 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 20 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

...was gibt es da zu diskutieren? Eine Ehe ist geschlossen, wenn Recht und Gesetz dafuer erfuellt sind. Religioese Gesichtspunkte spielen da gewiss sine Rolle, frau/man kann es sicher so oder so sehen und interpretieren, als Basis bleibt dann immer noch Korinther 13; eine Ehe traegt alles, und das ist das, was alle Betroffenen als Eheversprechen gegeben haben und tragen wollen/muessen. Auf dieser Basis gilt es dann das Leben zu sehen und zu organisieren, wenn so etwas wie Transsexualitaet oder Crossdressing dazu kommt. Da sind wir dann gefordert, Lebenskompromisse zu finden, die ein weiteres gedeihliches Zusammenleben der Partner zu ermoeglichen. Wir wollen eine gemeinsame Zukunft und keine Verlierer/innen auf irgend einer Seite. Dafuer muessen wir uns immer bemuehen, sonst wird das nichts; meine Meinung....

Wir werden aelter, beste Gruesse, Ulrike-Marisa ))):s
cora
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 86
Registriert: Mo 17. Jul 2017, 10:09
Geschlecht: meist Mann
Pronomen:
Wohnort (Name): Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 21 im Thema

Beitrag von cora »

Soweit ich weiß, spenden die Eheleute sich gegenseitig das Sakrament der Ehe, der Priester ist nur "Zeuge" ... könnte aber jeder andere auch sein,
UND: wurscht wo, Erdloch gleich wie Kathedrale...

abgesehen davon: ICH definiere die Ehe als einen Bund zwischen 2 Personen, sich gegenseitig Treu zu sein, und für den anderen Da zu sein (in Guten und Schlechten...). Sofern diese Entscheidung getroffen ist, kann man das Feiern... mit Freunden Verwandten, oder auch Staat und Kirche...
Je nach dem hat man dann gewisse Privilegien.

Davon dem Vatikan oder sonst wem bedingungslos zu Glauben halt ich nix...( -> Pfarre und keine Ehe... wovon redet er dann... und warum nicht SIE)
heike65

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 22 im Thema

Beitrag von heike65 »

Rabea-Marie hat geschrieben: Do 24. Aug 2017, 00:04 Huhu!
Doch darum geht es, es gibt hier klare Regeln wann eine Ehe eine Ehe, dafür gibt es Gesetze, die stehen im BGB und nicht ! in der Bibel, dem Koran, der Tora oder wo auch immer. Somit jede vor einem Standesbeamten/in oder mit vergleichbaren Rechten ausgestatteten Personen, Pastoren , Pfarrer gehören hier ausdrücklich nicht dazu, Trennung von Staat und Kirche.
Nach oben
Erst hatte ich dazu tendiert zu sagen, ist nicht ganz richtig. Aber das wäre ebenfalls nicht ganz richtig, schließlich handelt es sich hier um deine Meinung und nicht um Tatsachen...
Eine Zivilehe und eine Ehe geschlossen im Glauben können nur differenziert voneinander betrachtet werden.

Fakt ist das eine glaubenorientierte Ehe bereits zu Zeiten der alten Ägypter bestand, aber so weit will ich gar nicht ausholen. Die Zivilehe fand erst 1855 richtig einzug in deutsche Herrschaftsgebiete. Vorher hatte man überhaupt keine andere Wahl als eine Ehe im Glauben einzugehen. Die damaligen Konsequenzen für ein "Singleleben" muss ich glaub ich nicht erläutern.

Um was geht es denn in einer Ehe? Meiner Auffassung nach um ein gemeinsames Leben bis zum Tod, ist recht flach ausgedrückt und beinhaltet natürlich nicht die volle Tragweite einer Ehe.
Ich möchte aber meine Argumentation nur an diesem einen Satz fest machen, alles andere sprengt hier eindeutig den Rahmen.

Also, das gemeinsame Leben bis zum Tod, betrachtet aus der Sicht der Zivilehe. Das Problem ist hier die Zivilehe "lockt" ja auch mit Angeboten, Steuerlichervorteil... Deswegen würde ich mal behaupten gehen viele Menschen eine Ehe aus unterschiedlichen Gründen ein, einer steht da schon. Ich will nicht damit sagen dass niemand eine Zivilehe eingeht, mit der Intention sein Leben miteinander zu verbringen und nur nichts mit Kirche anfangen kann.
Aber eine Eheschließung im Glauben, findet in den meisten Fällen aufgrund von Überzeugung statt, natürlich gibts auch die, die einfach nur die Atmosphäre genießen wollen.
Trotzdem birgt diese keinerlei (kaum) Vorteile im Zivilenleben, weshalb, so empfinde ich, mich eine im Glauben geschlossene Ehe näher an die Aussage "bis das der Tod euch scheidet" bringt. Wenn ich Christlich heirate ist mir bewusst, dass es auf diesen Satz hinausläuft und wenn ich auch gläubig bin, gehe ich dieses Versprechen auch nur ein wenn ich mir so sicher bin wie sicher sein kann dieses Gelübte auch zu erfüllen. Dies verleiht meines erachtens einer Ehe mehr gewicht als ein Steuerlichervorteil und das Wissen im Hinterkopf "wenns nicht klappt, lässt man sich halt scheiden".

Zum Thema Scheidung möchte ich auch noch kurz was einwerfen... Eine katholische Ehe kann zwar nicht geschieden werden aber von einem diözesanen Kichengericht als nichtig erklärt.

Thema CD, TV und katholischer Glauben, nur eins... Die typsich katholissche Antwort wäre wohl: Es ist eine Prüfung!

Lg Rabea
Sorry das ist irgendwie nix, halbes oder ganzes
irgendwie beliebig um noch son bisschen Glauben und auch ungläubiges in nem Leben (Steuer etc) zu vereinen
JaquelineL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 860
Registriert: So 24. Nov 2013, 20:45
Geschlecht: Bio-TS
Pronomen: sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 23 im Thema

Beitrag von JaquelineL »

Hallo ihr Lieben,

und noch eine Meinung - meine (moin) :

Ich bin kein Mitglied einer Kirche mehr und auch mein Glaube ist nicht gerade geeignet, eine Theologie jedwelcher Prägung zu rechtfertigen. Zum Zeitpunkt meiner Heirat war ich noch Mitglied der Kirche, jedoch lediglich aus"historischen Gründen", ich bin erst später aus Nichtglaubensgründen ausgetreten.

Doch was meine Ehe angeht, bin ich zutiefst mono-monogam, d.h. für mich ist diese Beziehung "bis dass der Tod uns scheidet" bestehend und ich fühle mich aus tiefstem Herzen an mein Versprechen gebunden, immer für Angel da zu sein. Nicht aus Verpflichtung, sondern aus dem Gefühl heraus, dass sie die Frau ist, die ich über alles liebe. Und ich habe über all die Jahre erlebt, dass diese Liebe in gleicher Tiefe erwidert wird.

Mir ist völlig klar, dass viele juristische Ehen aus viel profanen Gründen geschlossen werden oder auch die Gefühlsbasis oft weniger allumfassend ist - worin sich dann auch begründet, dass solche Beziehungen einfacher wieder gelöst werden können. Ebenso sind mir immer wieder Berichte untergekommen, dass theologische Argumente zur Aufrechterhaltung einer eigentlich nicht tragfähigen Beziehung herangezogen werden.

Doch ich bin auch mit der Art meiner Ehe mit Angel nicht allein. (Nein, es ist keine Beziehung zu dritt oder noch umfangreicher :mrgreen: ) Es gibt immer wieder Menschen, die zwar nicht non-stop glücklich und zufrieden zusamnenleben, die aber dennoch eine genügend tiefe emotionale Beziehung zueinander aufgebaut haben und sich auch nicht vorstellen können, dass sie sich wieder trennen oder mit einem anderen Partnern zusammenleben könnten.

Egal, wie sich solche Beziehungen im Laufe der Zeit tatsächlich entwickeln, *das* ist für mich die Definition, wann eine Ehe wirklich eine Ehe ist.

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
Rabea-Marie
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 237
Registriert: Do 10. Aug 2017, 00:49
Pronomen: Sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 24 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie »

Guten Morgen alle zusammen!
Sorry das ist irgendwie nix, halbes oder ganzes
irgendwie beliebig um noch son bisschen Glauben und auch ungläubiges in nem Leben (Steuer etc) zu vereinen
Ähm wieso das?

Mein Post ist eine Gegenüberstellung die darstellt dass es meiner Meinung nach, für eine Zivilehe unterschiedliche Motive geben kann. Wohingegen eine kirchliche Trauung, meist auf der Tatsache beruht auch wikrlich sein Leben miteinander verbringen zu wollen. Eine Zivilehe KANN auch nur eine Zweckgemeinschaft sein, alles schon erlebt...

Für mich ist eine Ehe eine Ehe wenn sie vor Gott getraut ist und beide Partner ihre Gelübte einhalten.

Lg Rabea
heike65

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 25 im Thema

Beitrag von heike65 »

Sorry

Ne kirchliche Trauung ist ne nette Kulisse, mehr auch nicht.
Wir sind kirchlich getraut, eben wegen dieser Kulisse, aber nicht wegen Gott oder wegen irgendeines Glaubens , das mag heuchlerisch klingen und sein, mir egal, immerhin lieben wir uns seit 33 Jahren, ergo kann die Grundlage so schlecht nicht sein, und die hat definitiv nichts mit Religion zu tun
Dolores59
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2824
Registriert: Sa 16. Jan 2016, 00:13
Geschlecht: Ist das wichtig?
Pronomen: Bedeutungslos
Wohnort (Name): Bad Fallingbostel
Hat sich bedankt: 35 Mal
Danksagung erhalten: 769 Mal
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 26 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Martin-a hat geschrieben: So 11. Jun 2017, 20:58 Irgendwo in der Bibel steht geschrieben: "Wenn Christen zusammenkommen, ist Gott, Jesus und der hl. Geist unter ihnen!" Da spielt die christliche Glaubensrichtung keine Rolle.

Die Ehe wird in der Kirche als Sakrament verstanden, das nur in der Kirche abgehalten werden kann. Aber von welcher Kirche steht nichts. Sie muss nur christlich sein. Es wäre somit schön, wenn eine Ehe auch wirklich in einer Kirche geschlossen würde.
Dort steht:

"Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich (Jesus) mitten unter ihnen." (Matthäus 19,20)

Es geht um die Gebetsgemeinschaft unter den Nachfolgern Jesu, nicht um die Ehe. Wobei unter Eheleuten selbstverständlich eine Gebetsgemeinschaft bestehen kann.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
conny
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3720
Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
Geschlecht: vorhanden
Pronomen:
Wohnort (Name): Lüneburg
Hat sich bedankt: 88 Mal
Danksagung erhalten: 92 Mal
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 27 im Thema

Beitrag von conny »

heike65 hat geschrieben: Mo 28. Aug 2017, 07:27 Sorry

Ne kirchliche Trauung ist ne nette Kulisse, mehr auch nicht.
Wir sind kirchlich getraut, eben wegen dieser Kulisse, aber nicht wegen Gott oder wegen irgendeines Glaubens , das mag heuchlerisch klingen und sein...
..und sehr unehrlich, zumindest ggü. dem Pfarrer.
heike65

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 28 im Thema

Beitrag von heike65 »

Da muss ich widersprechen. Erstens war es der Probst und zweitens wusste er das ich nicht gläubig bin.
Simone 65
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2251
Registriert: Mi 9. Mär 2016, 09:05
Geschlecht: Ich bin ein Mensch
Pronomen: Frau
Wohnort (Name): Reichenbach an der Fils
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 29 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Ich habe gezögert, ob ich schreibe. Ich lese Eure Beiträge. Ich habe ja am 11. 4 . 2017 geheiratet , schön im Kleid. Demnächst steht die kirchliche Hochzeit an . Mein Hochzeitskleid muss erst fertig werden .
Wir sind dann in einer evangelischen Kirche . Nur da kann ich im Kleid heiraten. Würden die katholische Kirche da mitmachen ?
Ich habe mit Religion nicht's am Hut . Ich bin nicht getauft. Ich bin in der DDR aufgewachsen.
Meine Frau möchte das .
Ich bin schon gespannt. Liebe Grüße Simone.

Ist meine Ehe dann eine richtige ?
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Rabea-Marie
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 237
Registriert: Do 10. Aug 2017, 00:49
Pronomen: Sie
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Kontaktdaten:

Re: Wann ist eine Ehe eigentlich eine Ehe

Post 30 im Thema

Beitrag von Rabea-Marie »

Nun liebe Simone, wenn es sich richtig anfühlt, ist es das wohl auch.

Wie die "richtige" Ehe aussieht entscheidet jeder für sich selbst. Allein die vielzahl an unterschiedlichen Meinungen lässt dies vermuten.

Meine darlegungen sind nur auf meiner persönlichen Meinung begründet, weder möchte ich diese jemanden aufzwingen noch als "richtig" verkaufen. Wollte das nur noch hinzufügen.

Ich wünsche euch beiden dann viel Glück und alles erdenklich Gute auf eurem geinsamen Lebensweg!


Lg Rabea
Antworten

Zurück zu „Religion, Politik und Gesellschaft“