Was du da beschreibst sind ja z.T. die wichtigen Bestandteile der klassischen Männerfreundschaften, die stark tendenziell Zweckgemeinschaften und um Dinge zentriert, die man zusammen tut - wo die Tendenz bei Frauenfreundschaften eher in Richtung, über Beziehungen, Gefühle und Erlebnisse reden. Das ist ja recht oft festgestellt worden in unterschiedlichen Untersuchungen.Vicky_Rose hat geschrieben:Hallo Daniela,
diese Erfahrung zu machen, ist bitter. Aber ich glaube, Lieschen hat da einen sehr wichtigen Punkt angesprochen. Aber es muss gar nicht so sehr an einseitigen Gesprächsthemen liegen. Wir alle verändern uns ständig und damit verschieben sich manchmal auch Schwerpunkte im Leben. Das ist ja nicht ungewöhnlich. Danit verändern sich auch Freundschaften. Viele Freundschaften entpuppen sich auch als "einfache gute Bekannte". Ich habe einige Bekannte, aber echte, tiefe Freundschaften habe ich nicht viele, vielleicht gerade einmal drei.
Vielleicht darf man von vielen guten Bekannten auch nicht zu viel erwarten. Die eigene Ent"täuschung" ist z.T. vielleicht auch nur hausgemacht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich dachte, ich hätte Freunde gefunden, aber es gab eben nur gemeinsame Themen, wie z.B. das Hobby. Darüber hinaus war nicht mehr viel. Als ich das akzeptiert habe, ging es mit vielen Bekanntschaften wieder besser. Durch das Thema T* hat sich bei Euch sicher auch einiges in den Interessen verschoben, was natürlich auch für andere spürbar ist.
Erwartungen herunter zu schrauben und den Menschen mit Geduld und Freundlichkeit zu begegnen, kann man sicher viel erreichen.
Wie würdest du es beschreiben - hat der Charakter deiner Freundschaften sich auch geändert?