Könnte interessant sein für alle Teilzeit-, Trans- und Biofrauen, die.... ;-))) - # 2
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Ulrike-Marisa
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Re: Könnte interessant sein für alle Teilzeit-, Trans- und Biofrauen, die.... ;-)))
Hallo und moin,
was hindert mich? - gesellschaftliche Konventionen und Erwartungen, die an mich herangetragen werden z.B. auch in der Arbeitswelt und in der Familie, die nicht mit meinen Vorstellungen übereinstimmen. Wir haben nicht unbedingt alle Freiheiten, tun und lassen zu können, was wir wollen. Die Freiheit geht nur so weit, wie ich andere nicht einschränke und das ist gerade im familiären Umfeld oftmals schon so, dass meine Betroffenheit von anderen als Einschränkung wahrgenommen und so gesehen wird. Das ist dann auch eine Frage der persönlichen Verantwortung, die ich wahrnehmen kann und möchte - Frage der persönlichen Sicht natürlich.
Was brauche ich, um frei zu sein? - ein anderes Umfeld geprägt von Verständnis, Toleranz und Akzeptanz. Unser persönliches Umfeld ist wahrlich oftmals nicht so gestaltet, dass ich so sein kann und mich so fühlen kann, wie ich das meine oder bin oder möchte - natürlich auch hier alles eine Frage der persönlichen Sichtweise und Gegebenheiten.
Wenn ich z.B. nicht in modernen sozialen Medien unterwegs bin, dann werde ich schon schief als Medienmuffel angesehen auch wenn ich keinen Fernseher habe, oder nicht dem heutigen Modetrend entsprechend gekleidet bin ...
Gruß, Ulrike-Marisa
was hindert mich? - gesellschaftliche Konventionen und Erwartungen, die an mich herangetragen werden z.B. auch in der Arbeitswelt und in der Familie, die nicht mit meinen Vorstellungen übereinstimmen. Wir haben nicht unbedingt alle Freiheiten, tun und lassen zu können, was wir wollen. Die Freiheit geht nur so weit, wie ich andere nicht einschränke und das ist gerade im familiären Umfeld oftmals schon so, dass meine Betroffenheit von anderen als Einschränkung wahrgenommen und so gesehen wird. Das ist dann auch eine Frage der persönlichen Verantwortung, die ich wahrnehmen kann und möchte - Frage der persönlichen Sicht natürlich.
Was brauche ich, um frei zu sein? - ein anderes Umfeld geprägt von Verständnis, Toleranz und Akzeptanz. Unser persönliches Umfeld ist wahrlich oftmals nicht so gestaltet, dass ich so sein kann und mich so fühlen kann, wie ich das meine oder bin oder möchte - natürlich auch hier alles eine Frage der persönlichen Sichtweise und Gegebenheiten.
Wenn ich z.B. nicht in modernen sozialen Medien unterwegs bin, dann werde ich schon schief als Medienmuffel angesehen auch wenn ich keinen Fernseher habe, oder nicht dem heutigen Modetrend entsprechend gekleidet bin ...
Gruß, Ulrike-Marisa
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Könnte interessant sein für alle Teilzeit-, Trans- und Biofrauen, die.... ;-)))
Ich verstehe Freiheiten auch nicht in dem Sinn, dass ich tun und lassen kann, was ich will.
Ich habe aber die Freiheit zu entscheiden, was ich will, auch wenn ich mich den Gegebenheiten anpassen muss.
Die persönliche Verantwortung kann ich nachvollziehen und ich finde sie auch richtig. Aber ist sie an dieser Stelle wirklich gefordert ? Wenn Dein Ausdruck von Weiblichkeit z.B. zu einem Schaden für Andere führt, sehe ich die Notwendigkeit der Verantwortung gerecht zu werden. Drehe doch gedanklich den Spieß einmal anders herum. Deine Frau kommt mit einem Thema daher, mit dem Du Dich nicht auseinandersetzen willst. Du sagst ihr, es sei eine Einschränkung für Dich. Wie würde sich Deine Partnerin fühlen. Was würde sie sagen ?
Aktuelles Beispiel ist die Flüchtlingswelle. Es kommen Menschen zu uns, die Hilfe brauchen. Man kann aus Angst die Grenzen schließen, aber man mauert sich buchstäblich selber ein. Man versinkt im eigenen Mief. Man kann auch seine Angst überwinden, und auf die Menschen zugehen. Wenn wir mit ihnen reden, werden wir lernen, sie zu verstehen. Davon profitieren auch wir. Wir sehen auch bei allen Unterschieden und Konflikten, dass sie Menschen sind und Bedürfnisse haben. Diese Menschen werden uns verändern. Davor braucht man keine Angst zu haben, sondern können uns darauf freuen, auch wenn es schwierig wird. Wir gewinnen den Respekt dieser und vieler anderer Menschen und wir öffnen uns neue Türen. Wenn wir die Tür verschließen, können wir nur verlieren ...
Analog sehe ich die Situation in unseren Beziehungen. Wenn wir und unsere Partner/innen uns Mühe geben, den anderen zu verstehen, gewinnen wir. Die, die sich verweigern, bleiben zwangsläufig zurück. Sie negieren die eigene Entwicklung. Es sind nicht nur die Transmenschen, die sich entwickeln. Auch die Partner/innen können massiv davon profitieren. dazu muss man nur hier im Forum die Berichte und Aussagen von Partnerinnen lesen, die sich wirklich mit dem Partner beschäftigen. Ich denke alle oder nahezu alle haben geschrieben, dass sie eine völlig neue Sichtweise auf Geschlechtlichkeit im allgemeinen und die eigene Weiblichkeit im besonderen gewonnen haben. Das ist für mich Entwicklung. Es ist ein Prozess, der mühevoll, manchmal schmerzhaft ist. Aber zu lohnenden Zielen gibt es keine Abkürzung. Ein Beispiel siehe hier: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 28#p128514
Ich hoffe, ich bohre nicht zu sehr an wunden Stellen. Aber diese Situation betrifft mehr oder weniger uns alle in irgend einer Form. Ich bin in einem Prozess, in dem ich versuche, mich von den Scheren im Kopf frei zu machen. Mein Leben ist nach vielen Mühen bisher besser und bewusster geworden. Mir hilft die Diskussion mit Dir und anderen sehr. Ich stelle genau die Fragen, die ich mir selber stelle. Meine Antworten sind häufig geprägt von einer Vermeidungsstrategie. Ich habe erst vor wenigen Jahren begonnen die Auseinandersetzung auch mit meinem Umfeld zu suchen, die es betrifft. Dabei geht es nicht um Konfrontation, sondern um Wege zu finden, wie ich in einer Weise leben kann, wie es mir mehr entspricht. Das ist kein Hedonismus, es ist eine Notwendigkeit, wenn ich nicht depressiv, sondern fröhlich durch die Welt gehen will.
Ich habe aber die Freiheit zu entscheiden, was ich will, auch wenn ich mich den Gegebenheiten anpassen muss.
Ich frage mich gerade, wer sich hier eigentlich einschränkt bzw. eingeschränkt wird ? Ich verstehe vor allem nicht, wieso Deine Betroffenheit eine Einschränkung für andere darstellt.Die Freiheit geht nur so weit, wie ich andere nicht einschränke und das ist gerade im familiären Umfeld oftmals schon so, dass meine Betroffenheit von anderen als Einschränkung wahrgenommen und so gesehen wird. Das ist dann auch eine Frage der persönlichen Verantwortung,
Die persönliche Verantwortung kann ich nachvollziehen und ich finde sie auch richtig. Aber ist sie an dieser Stelle wirklich gefordert ? Wenn Dein Ausdruck von Weiblichkeit z.B. zu einem Schaden für Andere führt, sehe ich die Notwendigkeit der Verantwortung gerecht zu werden. Drehe doch gedanklich den Spieß einmal anders herum. Deine Frau kommt mit einem Thema daher, mit dem Du Dich nicht auseinandersetzen willst. Du sagst ihr, es sei eine Einschränkung für Dich. Wie würde sich Deine Partnerin fühlen. Was würde sie sagen ?
Ich habe hier eine andere Sichtweise. Freiheit wird nicht gewährt. Sie muss erarbeitet werden. Und ich glaube auch, dass Respekt, Toleranz und Akzeptanz von Anderen nur gewonnen werden kann, wenn diese Anderen sich mit mir und meinem Wesen auseinander setzen. Tun sie das nicht, sehen sie nur das von mir, was sie sehen wollen und nicht was ich bin. Diese Auseinandersetzung hat viel mit Reife zu tun. Wenn jemand die Augen zu macht und etwas nicht wahrhaben will, ist das kein Ausdruck von Reife. Das Lösen der Konflikte ist der Motor für Entwicklung, nicht das Alter.Was brauche ich, um frei zu sein? - ein anderes Umfeld geprägt von Verständnis, Toleranz und Akzeptanz.
Aktuelles Beispiel ist die Flüchtlingswelle. Es kommen Menschen zu uns, die Hilfe brauchen. Man kann aus Angst die Grenzen schließen, aber man mauert sich buchstäblich selber ein. Man versinkt im eigenen Mief. Man kann auch seine Angst überwinden, und auf die Menschen zugehen. Wenn wir mit ihnen reden, werden wir lernen, sie zu verstehen. Davon profitieren auch wir. Wir sehen auch bei allen Unterschieden und Konflikten, dass sie Menschen sind und Bedürfnisse haben. Diese Menschen werden uns verändern. Davor braucht man keine Angst zu haben, sondern können uns darauf freuen, auch wenn es schwierig wird. Wir gewinnen den Respekt dieser und vieler anderer Menschen und wir öffnen uns neue Türen. Wenn wir die Tür verschließen, können wir nur verlieren ...
Analog sehe ich die Situation in unseren Beziehungen. Wenn wir und unsere Partner/innen uns Mühe geben, den anderen zu verstehen, gewinnen wir. Die, die sich verweigern, bleiben zwangsläufig zurück. Sie negieren die eigene Entwicklung. Es sind nicht nur die Transmenschen, die sich entwickeln. Auch die Partner/innen können massiv davon profitieren. dazu muss man nur hier im Forum die Berichte und Aussagen von Partnerinnen lesen, die sich wirklich mit dem Partner beschäftigen. Ich denke alle oder nahezu alle haben geschrieben, dass sie eine völlig neue Sichtweise auf Geschlechtlichkeit im allgemeinen und die eigene Weiblichkeit im besonderen gewonnen haben. Das ist für mich Entwicklung. Es ist ein Prozess, der mühevoll, manchmal schmerzhaft ist. Aber zu lohnenden Zielen gibt es keine Abkürzung. Ein Beispiel siehe hier: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 28#p128514
Ich hoffe, ich bohre nicht zu sehr an wunden Stellen. Aber diese Situation betrifft mehr oder weniger uns alle in irgend einer Form. Ich bin in einem Prozess, in dem ich versuche, mich von den Scheren im Kopf frei zu machen. Mein Leben ist nach vielen Mühen bisher besser und bewusster geworden. Mir hilft die Diskussion mit Dir und anderen sehr. Ich stelle genau die Fragen, die ich mir selber stelle. Meine Antworten sind häufig geprägt von einer Vermeidungsstrategie. Ich habe erst vor wenigen Jahren begonnen die Auseinandersetzung auch mit meinem Umfeld zu suchen, die es betrifft. Dabei geht es nicht um Konfrontation, sondern um Wege zu finden, wie ich in einer Weise leben kann, wie es mir mehr entspricht. Das ist kein Hedonismus, es ist eine Notwendigkeit, wenn ich nicht depressiv, sondern fröhlich durch die Welt gehen will.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Nicoletta
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Re: Könnte interessant sein für alle Teilzeit-, Trans- und Biofrauen, die.... ;-)))
Passend zum Thema heute bei Spiegel online: http://www.spiegel.de/einestages/dating ... 63180.html. Hier kann ich mich sogar besser wiedererkennen, denn die Übung mit dem Buch für geraden Gang musste ich als Kind auch machen, auch die Regel, dass die Knie immer zusammen sein müssen, wurde beachtet. Kaugummi war ohnehin tabu, auch die Tischsitten passen. Vielleicht hat das damit zu tun, dass meine Mutter nach dem Krieg eine Zeitlang für die amerikanische Besatzungsmacht gearbeitet hat und dort auch den Offizieren servieren musste. Ich bin mir sicher, dass sie die hier beschriebenen Regeln kannte und verinnerlicht hat, so dass sie sie auch an meine Schwester und mich weitergegeben hat. Dass sie mich (unbewusst) als Mädchen erzogen hat, habe ich auch sonst schon kommentiert.
LG Nicoletta
LG Nicoletta
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martina
Re: Könnte interessant sein für alle Teilzeit-, Trans- und Biofrauen, die.... ;-)))
sieh mal einer an: "dating und rating" gab es also auch damals schon, nur das medium hat sich geändert.Nicoletta hat geschrieben:Passend zum Thema heute bei Spiegel online: http://www.spiegel.de/einestages/dating ... 63180.html.
liebe grüsse
martina