Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht
Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht - # 2

Wo kann man einkaufen? Auf was sollte man achten?
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 16 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Primark ? Sind das nicht die, die billigstes Zeug unter miesesten Umständen in Bangla Desh produzieren lassen ?

Mich bekommt man in einen solchen Sklavenhalterladen nicht hinein.
Viele Grüße
Vicky

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ab08
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 17 im Thema

Beitrag von ab08 »

Jetzt meld ich mich auch mal.

Bei solchem unmöglichen Marktgebahren ist die Methode

Öffentlich machen (geschieht hier ansatzweise bereits) + Boykott

bisweilen wirksam. Wenn noch "Bangladesh" usw. dazu kommt, merken sie es irgendwann am Umsatz, *)
denn früher oder später will sich niemand mehr in dem Zeug sehen lassen.
--> Primark fiel mir nie, als für mich attraktiv/interessant, auf --> (Altersklasse ?)
Nach den Informationen lasse ich nun bestimmt die Finger von sowas.

LG Andrea

*) Man kann solche Praktiken ja auch ändern und sich kundenfreundlicher zeigen
Bzw., wenn es nur in der speziellen Filiale vorkommt, die dortige Geschäftsführung auswechseln... :wink:
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 18 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

NIRGENDWO
Sorry, das ist so nicht richtig. Es gibt erhebliche Unterschiede.

Aber PRIMARK ist aus meiner Sicht definitiv einer der schlimmsten Läden. Allein am Preis kann man sehen, dass hier einiges im Argen sein muss.

Mir geht es in diesem Kontext um Sensibilisierung für das Thema. Hier wird Dreck mit Sklavenarbeit produziert. Und wenn nicht wir als Kundinnen agieren, ändert sich definitiv nichts. Wollen wir das ?

Aber wir werden OT...
Viele Grüße
Vicky

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Franka
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 19 im Thema

Beitrag von Franka »

Das ist ein großer Irrtum Vicky, du kannst auch teure "Markenklamotten" kaufen, die kommen aus der selben Fabrik in Bangladesch und zahlen auch nicht mehr Lohn an die Arbeiter.
Da zahlt man halt für den großen Namen und die teure Werbung mehr Geld, vielleicht ist die Qualität der Rohware noch etwas ausgesuchter, aber die armen Näherinnen habe da auch nix von.
Da hilft dann Wirklich nur auf spezielle Label zu achten, die für Fair Trade stehen, oder aber Made in Germany. Aber ob einem diese Sachen dann auch unbedingt gefallen?
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 20 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Sorry Dahlia,

da bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Natürlich kann man auch bei teurer Kleidung Ware aus Billiglohnländern kaufen. Keine Frage. Aber bei den Billigstläden unterstütze ich Sklaverei definitiv. Es geht auch nicht nur um arme Näherinnen, sondern auch u.a. um Chemikalien und den im Wortsinne mörderischen Arbeitsbedingungen, denen die Menschen unterworfen sind.

Man muss vielleicht länger suchen, bis man Sachen findet, die einem gefallen. Und ich gebe zu, ich mache auch noch zu wenig. Aber entscheident ist, wie wir als KonsumentenInnen damit umgehen. Von sich aus wird sich nichts ändern. Es ist die Ausbeutung, die für die riesigen Gefälle in den Lebensbedingungen auf unserem Planeten verantwortlich sind. Und die riesigen Gefälle sind der wesentliche Grund, dass es zu Massenbewegungen von Menschen kommt. Warum gibt es denn so viele "Wirschaftsflüchtlinge" ? Unsere Kultur hat diesen Menschen alles genommen, was sie hatten, inkl. Gesundheit. Was wir an Flüchtlingswellen heute erleben, ist durch unsere Lebensweise bedingt !

Da hilft es nicht, die Augen zu zu machen und auf dem Standpunkt zu beharren, wir hätten keine Alternative. Wir haben sie. Du hast selber Beispiele genannt. Wir müssen uns nur freimachen von den Moden, die uns per "Schönheitsidealen" und Werbung aufgedrückt werden. Wenn wir fair gehandelte Waren nachfragen, werden wir sie auch über kurz oder lang bekommen. Auch in den Schnitten, Formen und Farben, die wir uns wünschen.

Wir sollten auch einma darüber nachdenken, dass wir nicht T-Shirts brauchen, die nach zweimal waschen die Form verlieren.

Wir nehmen uns sehr häufig für unsere Weiblichkeit in Anspruch, mitfühlend zu sein. Warum sind wir es nicht in Bezug auf die Arbeitsbedingungen der Menschen, die unsere Waren produzieren ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 21 im Thema

Beitrag von *~Laura~* »

Einige Labels -bswp. Mango- nennen im übrigen den Herkunftsort der Klamotten auf den Etiketten im Kleidungsstück... Da kann man dann wenigstens die Billigstlohnländer ausklammern...

VG,
*~Laura~*
colibri
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 22 im Thema

Beitrag von colibri »

Hallo zusammen,
das oben beschriebene Szenarion mit getrennten Umkleiden für M/W ist mir auch schon begegnet, damals bei ZARA. In die andere Umkleide konnte ich die Sachen aber mitnehmen (andere Etage) und problemlos anprobieren - habe auch gekauft.
Einmal ist mir passiert, dass ich total abgewiesen wurde, da dies ein Frauenladen sei und ich hier nichts zu suchen habe.
Das ist aber eine Ausnahme. Sonst mache ich immer gute Erfahrungen. Teil gab es Verwunderungen, dass ich in der Damenabteilung rumsuche. Wenn die Verkäuferinnen aber gespürt haben, dass ich tatsächlich suche und was kaufen will, haben sie angefangen, mich zu beraten und mir manchmal noch andere Teile rausgesucht. Also fast immer positiv !!
Wer's nicht will, hats halt auch nicht verdient.

Grüße an die Runde,
colibri
Susanne
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Re: Kleid in Köln kaufen, aufgeschlossene Verkäuferin gesucht

Post 23 im Thema

Beitrag von Susanne »

Hallo zusammen,
gestern habe ich in Köln eine Damenjeans gekauft und wurde super beraten. Ich bat die Verkäuferin um eine Damenjeans. Sie meinte zunächst, dass sie auch entsprechende Männerjeans hätte, aber ich sagte ihr, dass ich gerne Damenkleidung tragen würde und bestand auf Damenjeans. Ich trug meine vor ein paar Monaten erworbene Männerjeans und meinte, dass ich so etwas als Damenjeans wünsche.
Zunächst suchte ich eine Skinny aus, die aber viel zu groß war. Nach einigen Versuchen mit kleineren Größen und unterschiedlichen Längen fiel die Entscheidung für eine 30x32 Straight, da mir Skinny dann doch etwas zu gewagt schien, um die Hose auch im Büro tragen zu können.
Anschließend meinte die Verkäuferin, dass sie, als sie mich zuerst gesehen hat gedacht hat, ich könne auch eine Skinny (Herren) tragen. Die Damenjeans, für die ich mich letztlich entschieden habe, sähe aber echt besser aus und wäre absolut bürotauglich. Dafür hätte ich im Kaufhaus lange suchen und probieren müssen.
Das war ein tolles, posivites Erlebnis und hat viel Spass gemacht.

Liebe Grüße,
Susanne
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