Re: Nadine's weitere Erlebnisse
Verfasst: Mi 6. Mai 2015, 18:09
November 2013 - Spaziergang durch die Wiener City! Ein prachtvoller Novembertag bot sich geradezu an, relativ kurz entschlossen einen ausgedehnten Spaziergang durch die Wiener City zu machen. Simone vom La Musery hatte Gott sei Dank auch Zeit, und so bin ich pünktlich um 12h im La Musery erschienen. Sofort haben wir uns an meine Umwandlung gemacht. Zuerst haben wir die mitgebrachte Kleidung gecheckt und wir waren uns schnell einig, dass ich diesmal einen Jeansrock, einen roten Rollkragenpulli und dazu schwarze, halbwegs bequeme Stiefel tragen werde. Darüber mein beiger Trenchcoat. Schnell ziehe ich mich um, darunter hatte ich sowieso schon die passenden Dessous an: BH, Höschen, ein Taillengürtel, der für ein wenig weibliche Rundungen sorgen sollte, mein weißes, spitzenbesetztes Lieblingsunterkleidchen und eine hautfarbene, leicht glänzende 20 Den Strumpfhose.
Gekonnt hat mich dann Simone geschminkt. Nun fehlen nur noch die Perücke und ein wenig Schmuck und nach ein paar Fotos sind wir schon unterwegs. Herrlich wieder den Wind an den bestrumpften Beinen zu spüren und als Frau in die Öffentlichkeit zu treten. Mittlerweile bin ich ja schon ein wenig routiniert und eigentlich gar nicht mehr nervös. Wir gehen, vorläufig ohne Plan, auf die Zweierlinie und Simone fragt, ob wir nicht einmal in Innenstadt wollen. Warum also nicht? Wir biegen auf den Maria-Theresien-Platz zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum ein, wo schon die Weihnachtstände aufgebaut werden. Dann überqueren wir den Ring und gehen über den Heldenplatz in den Volksgarten, wo wir im kleinen Gärtchen vor der Statue der Elisabeth ein paar Fotos machen.
Ein Herr im Anzug geniest dort die Sonne und beachtet uns nicht weiter. Auf einer Parkbank schießen wir noch einige Bilder, ehe wir über den Ballhausplatz weiter gehen. Hier sind ziemlich viel Anzugsträger unterwegs — die Koalitionsverhandlungen lassen grüßen "¦ Immer wieder schaue ich auf mein Rockerl, die bestrumpften Beine und die Stiefel. Es ist ein so schönes Gefühl, wieder "Frau sein" zu dürfen. Wir queren den Minoritenplatz gehen dann über die Herrengasse und biegen zum Haarhof ein, wo wie immer sehr viel los ist. Doch die Passanten stören mich gar nicht mehr, ganz im Gegenteil präsentiere ich mich gerne als vermeintlich weibliches Wesen. Und ich merke absolut keine Reaktionen. Am Hof staunen wir über die große Baustelle, schlendern weiter über den Judenplatz zum Hohen Markt und biegen in die Rotenturmstraße ein. Auch hier ist recht viel los, aber das ist noch nichts gegenüber dem "Gewurle" auf dem Stephansplatz. Unter solchen Menschenmassen war ich als Frau noch nie! Simone fotografiert mich vor dem Stephansdom
und dann noch vor der Kärntnerstraße, bevor wir durch diese überfüllte Einkaufsmeile gehen. Keiner der tausenden Passanten dreht den Kopf um oder schaut komisch. Jeder ist offenbar so auf sich konzentriert, dass er nicht merkt, dass diese blonde Frau im Jeansrock und Trenchcoat nicht ganz echt ist
Wir queren zur Albertina und machen im Burggarten noch ein paar Fotos. Am Ring versucht uns jemand, irgendwelche Werbebroschüren in die Hand zu drücken. Auch er zeigt keinerlei Reaktion, als ich dankend ablehne. Schön langsam drücken sogar die bequemen Stiefel und wir gehen über den Ring zurück in die Volksgartenstraße ins La Musery. Wieder ist ein wunderbarer Spaziergang zu Ende.
Gekonnt hat mich dann Simone geschminkt. Nun fehlen nur noch die Perücke und ein wenig Schmuck und nach ein paar Fotos sind wir schon unterwegs. Herrlich wieder den Wind an den bestrumpften Beinen zu spüren und als Frau in die Öffentlichkeit zu treten. Mittlerweile bin ich ja schon ein wenig routiniert und eigentlich gar nicht mehr nervös. Wir gehen, vorläufig ohne Plan, auf die Zweierlinie und Simone fragt, ob wir nicht einmal in Innenstadt wollen. Warum also nicht? Wir biegen auf den Maria-Theresien-Platz zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum ein, wo schon die Weihnachtstände aufgebaut werden. Dann überqueren wir den Ring und gehen über den Heldenplatz in den Volksgarten, wo wir im kleinen Gärtchen vor der Statue der Elisabeth ein paar Fotos machen.
Ein Herr im Anzug geniest dort die Sonne und beachtet uns nicht weiter. Auf einer Parkbank schießen wir noch einige Bilder, ehe wir über den Ballhausplatz weiter gehen. Hier sind ziemlich viel Anzugsträger unterwegs — die Koalitionsverhandlungen lassen grüßen "¦ Immer wieder schaue ich auf mein Rockerl, die bestrumpften Beine und die Stiefel. Es ist ein so schönes Gefühl, wieder "Frau sein" zu dürfen. Wir queren den Minoritenplatz gehen dann über die Herrengasse und biegen zum Haarhof ein, wo wie immer sehr viel los ist. Doch die Passanten stören mich gar nicht mehr, ganz im Gegenteil präsentiere ich mich gerne als vermeintlich weibliches Wesen. Und ich merke absolut keine Reaktionen. Am Hof staunen wir über die große Baustelle, schlendern weiter über den Judenplatz zum Hohen Markt und biegen in die Rotenturmstraße ein. Auch hier ist recht viel los, aber das ist noch nichts gegenüber dem "Gewurle" auf dem Stephansplatz. Unter solchen Menschenmassen war ich als Frau noch nie! Simone fotografiert mich vor dem Stephansdom
und dann noch vor der Kärntnerstraße, bevor wir durch diese überfüllte Einkaufsmeile gehen. Keiner der tausenden Passanten dreht den Kopf um oder schaut komisch. Jeder ist offenbar so auf sich konzentriert, dass er nicht merkt, dass diese blonde Frau im Jeansrock und Trenchcoat nicht ganz echt ist
Wir queren zur Albertina und machen im Burggarten noch ein paar Fotos. Am Ring versucht uns jemand, irgendwelche Werbebroschüren in die Hand zu drücken. Auch er zeigt keinerlei Reaktion, als ich dankend ablehne. Schön langsam drücken sogar die bequemen Stiefel und wir gehen über den Ring zurück in die Volksgartenstraße ins La Musery. Wieder ist ein wunderbarer Spaziergang zu Ende.