Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit - # 91
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Marcella67
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hallo zusammen,
Habe gestern weiter machen können. Hier das Update zu den beiden Tee-Tassen-Holstern.
LG Marcella
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In der Stille der Natur findet man oft die Antworten auf die Fragen des Lebens
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Jenina
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hallo!
In diesem Thread finden sich so viele wunderbare Arbeiten. Ich bin immer begeistert von der Kreativität und dem Fleiß und der Akribie, mit der die UserInnen hier ihre Werke präsentieren.
Daher habe ich mich entschlossen auch einmal etwas über eines der Projekte zu schreiben, das mich in der letzten Zeit beschäftigt hat. Es wird eine Historie in Fortsetzungen, also kein „Lifebericht“ wie wir es beispielsweise von Ulrike-Marisa kennen.
Die Geschichte schwankt zwischen Mut und Wahnsinn. Oder: wie kriege ich etwas mit völlig untauglichen Mitteln und ohne jede Erfahrung fertig, wozu man sonst einen Fachmann (oder -frau) benötigt. Es geht um ein Erbstück von meinem Schwiegervater, der vor einigen Jahren verstorben ist. Danach hatte es mein Schwager in Besitz, der konnte aber nichts damit anfangen, und als er wegen einer Krankheit seinen Haushalt aufgegeben hat ist mir das Teil in die Hände gefallen…
Es geht um dieses außergewöhnliche Stück: Das ist, wie man unschwer erkennt, eine Gitarre. So weit so gut. Aber sie ist besonders. Sie stammt aus den 50er Jahren. Damals nannte man so etwas in Ost- wie in Westdeutschland eine „Schlaggitarre“. Verschämt vermied man die Tatsache, dass solche Art Gitarre eigentlich in den USA quasi erfunden wurden und dort gemeinhin „Jazzguitar“ genannt wurden, nach ihren häufigsten Einsatz. Das war in Deutschland so eine Sache mit dem Jazz, das war ja für den „guten Deutschen“ eine „Negermusik“ oder „Hottentottenmusik“. Aber freilich waren solche Gitarren auch gut genug für eine deutsche Tanzkapelle, da ging es nicht weniger hoch her. Und in solch einer Kapelle spielte auch mein Schwiegervater in den 50er und 60er Jahren.
Was ist nun das Besondere an diesem Instrument? Vorbild für die Schlaggitarren waren amerikanische Modelle wie die Gibson L5, ein ziemlich großes Teil mit 17“ Korpusbreite (vollkommen hohl wie eine Westerngitarre -> „hollowbody“) und 3.4“ Zargenhöhe. Da ist unser Modell etwas kleiner, nur 41 cm breit und 7 cm hoch. Aber es hat auch diese so typische gewölbte und aus einem Stück Holz geschnitzte Decke („arctop“). Diese macht den besonderen Klang dieser Gitarren aus, warm und voll und trotzdem ziemlich laut, um in einer Band gut mithalten zu können im Gesamtklang.
So etwas hat mir noch gefehlt in meiner Sammlung, ich war immer schon scharf auf eine echte Jazzgitarre. Dummerweise gibt es so etwas nicht mehr aus dem Katalog der diversen Hersteller. Nur aus „Custom Shops“ ober vom Gitarrenbauer. Das geht dann im mittleren vierstelligen Bereich los… Es gibt sie auch gebraucht und von Enthusiasten restauriert, aber auch da – je nach Zustand - meist vierstellig. So was konnte ich mir nicht leisten, bin ja nur Hobby Gitarristin.
Da war dieses Erbstück ein wahrhaftiges Geschenk. Wir werden im nächsten Teil sehen, ob wir uns wirklich freuen können.
Fortsetzung folgt…
Jenina
In diesem Thread finden sich so viele wunderbare Arbeiten. Ich bin immer begeistert von der Kreativität und dem Fleiß und der Akribie, mit der die UserInnen hier ihre Werke präsentieren.
Daher habe ich mich entschlossen auch einmal etwas über eines der Projekte zu schreiben, das mich in der letzten Zeit beschäftigt hat. Es wird eine Historie in Fortsetzungen, also kein „Lifebericht“ wie wir es beispielsweise von Ulrike-Marisa kennen.
Die Geschichte schwankt zwischen Mut und Wahnsinn. Oder: wie kriege ich etwas mit völlig untauglichen Mitteln und ohne jede Erfahrung fertig, wozu man sonst einen Fachmann (oder -frau) benötigt. Es geht um ein Erbstück von meinem Schwiegervater, der vor einigen Jahren verstorben ist. Danach hatte es mein Schwager in Besitz, der konnte aber nichts damit anfangen, und als er wegen einer Krankheit seinen Haushalt aufgegeben hat ist mir das Teil in die Hände gefallen…
Es geht um dieses außergewöhnliche Stück: Das ist, wie man unschwer erkennt, eine Gitarre. So weit so gut. Aber sie ist besonders. Sie stammt aus den 50er Jahren. Damals nannte man so etwas in Ost- wie in Westdeutschland eine „Schlaggitarre“. Verschämt vermied man die Tatsache, dass solche Art Gitarre eigentlich in den USA quasi erfunden wurden und dort gemeinhin „Jazzguitar“ genannt wurden, nach ihren häufigsten Einsatz. Das war in Deutschland so eine Sache mit dem Jazz, das war ja für den „guten Deutschen“ eine „Negermusik“ oder „Hottentottenmusik“. Aber freilich waren solche Gitarren auch gut genug für eine deutsche Tanzkapelle, da ging es nicht weniger hoch her. Und in solch einer Kapelle spielte auch mein Schwiegervater in den 50er und 60er Jahren.
Was ist nun das Besondere an diesem Instrument? Vorbild für die Schlaggitarren waren amerikanische Modelle wie die Gibson L5, ein ziemlich großes Teil mit 17“ Korpusbreite (vollkommen hohl wie eine Westerngitarre -> „hollowbody“) und 3.4“ Zargenhöhe. Da ist unser Modell etwas kleiner, nur 41 cm breit und 7 cm hoch. Aber es hat auch diese so typische gewölbte und aus einem Stück Holz geschnitzte Decke („arctop“). Diese macht den besonderen Klang dieser Gitarren aus, warm und voll und trotzdem ziemlich laut, um in einer Band gut mithalten zu können im Gesamtklang.
So etwas hat mir noch gefehlt in meiner Sammlung, ich war immer schon scharf auf eine echte Jazzgitarre. Dummerweise gibt es so etwas nicht mehr aus dem Katalog der diversen Hersteller. Nur aus „Custom Shops“ ober vom Gitarrenbauer. Das geht dann im mittleren vierstelligen Bereich los… Es gibt sie auch gebraucht und von Enthusiasten restauriert, aber auch da – je nach Zustand - meist vierstellig. So was konnte ich mir nicht leisten, bin ja nur Hobby Gitarristin.
Da war dieses Erbstück ein wahrhaftiges Geschenk. Wir werden im nächsten Teil sehen, ob wir uns wirklich freuen können.
Fortsetzung folgt…
Jenina
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hallo Jenina,Jenina hat geschrieben: Sa 1. Feb 2025, 12:44 Oder: wie kriege ich etwas mit völlig untauglichen Mitteln und ohne jede Erfahrung fertig, wozu man sonst einen Fachmann (oder -frau) benötigt.
das ist ein echt cooles Teil. Ich will Dir ja nicht in die Parade fahren. Ich denke, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Wenn das Instrument so etwas besonderes ist, würde ich bei Problemen mich trotzdem an einen Fachmann wenden. Und sei es nur zur Beratung, damit nichts verschlimmbessert wird. Ich weiß aus meiner Erfahrung als Bastlerin, wie schnell ich Fehler gemacht habe, weil mir Erfahrung, Werkzeug oder/und das richtige Material gefehlt hat. Ich glaube, Du hast mehr davon, wenn Du ein gut restauriertes Instrument hast als ein nur halbwegs verbessertes.
Nur so meine 2 Pfennige ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Slatjana
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Endlich habe ich ein paar Bausätze volllendet. Das board of shame muß leer werden, damit ich mich in 2 Monaten als Rentnerin neuen Kits widmen kann.
Das ist "Das Boot" von Revell. Ich habe es nur leicht gealtert.
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Why don`t you knock it off with them negative waves? Why don`t you dig how beautiful it is out here?
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Alicia
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hahahaha. Wenn's nur ein Regalbrett wäre. Bei mir ist es eher ein room of shame, mein Arbeitszimmer.
Eigentlich bin ich gerade in meiner regulären Arbeit abgesoffen. Und dann kommt letzte Woche noch die Nachricht vom Lackierer, dass der Camper fertig sei, so etwa 8 Wochen nach dem geplanten Termin.
Also bin ich die letzten beiden Tage losgezogen, um das 500 Teile Puzzle wieder zusammenzusetzen. Es ist schon erstaunlich, was man innerhalb von 10 Wochen alles vergisst. Eine genaue Dokumentation beim Zerlegen war ja nicht nötig, da zwei Wochen später eh der Zusammenbau erfolgen sollte. Ich hätt's ja wissen können.
Nun gut, zwei kräftezehrende Tage sind vorbei, der Camper ist fast wieder fahrbereit und der TÜV ist nun schon drei Monate abgelaufen. Auch ein Fensterbeschlag ist gebrochen und muss noch repariert werden (liegt jetzt im Arbeitszimmer
Wenn der Kasten jetzt auch noch innen vom üppigen Schleifstaub befreit ist, die Solarzelle, der Fahrradträger und die Markise montiert sind stehen neuen Ausflügen nichts mehr im Weg, außer der volle Terminkalender. Wir freuen uns trotzdem schon drauf.
Und chic schaut er jetzt schon aus, fast wie neu geschlüpft.
Erschöpfte Grüße, Alicia.
(Wo ist eigentlich das Happy-Handwerker-Emoji?)
Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)
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Jenina
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hallo! ...zum Teil 2
Zuerst einmal wollen wir ergründen, woher sie stammt. Es ist kein Zettel darin und auch sonst nirgends eine Marke, auch auf der Kopfplatte steht nichts. Also müssen wir anhand der Bauart die Herkunft klären. Charakteristisch sind die Form der Kopfplatte und die Art, wie die Decke ausgeformt ist. Auch der Tonabnehmer ist ein gutes Indiz. Danach ist es eine Art von Schlaggitarre, wie sie in den 50er und frühen 60er Jahren im sächsischen Vogtland, im „Musikwinkel“ um Klingenthal und Markneukirchen, gebaut wurden. Die Meister hatten sich dort zu einer Genossenschaft, der MIGMA, zusammengeschlossen, die Materialbeschaffung und Vertrieb übernahm. Trotzdem hatte jeder Meister seine eigene Handschrift. So vermute ich nach eingehender Recherche, dass dieses Instrument in der Werkstatt von Meister Kurt Seifert in Erlbach entstanden ist, der Meister aber seinen Namen nicht dafür hergeben wollte. Im Netz habe ich ein ganz ähnliches Instrument gefunden. Aus rechtlichen Gründen kann ich das Bild nicht zeigen. Interessenten können googeln nach „Kurt Seifert Arcus reverb.com“. Außerdem interessant zum Thema: https://schlaggitarren.de/archtop/
Klar, sie ist alt, so alt wie ich selber. Da ist auch nicht mehr alles so frisch. Was haben wir also für einen Zustand zu konstatieren? Das klären wir in den nächsten Teilen, einschließlich der Problemlösung und Stück für Stück von oben (an der Kopfplatte) bis nach unten (zum Saitenhalter). Dann auch illustriert.
@Vicky: Du wirst Dich noch wundern, was wir mit diesem Teil erleben!
Fortsetzung folgt…
Zuerst einmal wollen wir ergründen, woher sie stammt. Es ist kein Zettel darin und auch sonst nirgends eine Marke, auch auf der Kopfplatte steht nichts. Also müssen wir anhand der Bauart die Herkunft klären. Charakteristisch sind die Form der Kopfplatte und die Art, wie die Decke ausgeformt ist. Auch der Tonabnehmer ist ein gutes Indiz. Danach ist es eine Art von Schlaggitarre, wie sie in den 50er und frühen 60er Jahren im sächsischen Vogtland, im „Musikwinkel“ um Klingenthal und Markneukirchen, gebaut wurden. Die Meister hatten sich dort zu einer Genossenschaft, der MIGMA, zusammengeschlossen, die Materialbeschaffung und Vertrieb übernahm. Trotzdem hatte jeder Meister seine eigene Handschrift. So vermute ich nach eingehender Recherche, dass dieses Instrument in der Werkstatt von Meister Kurt Seifert in Erlbach entstanden ist, der Meister aber seinen Namen nicht dafür hergeben wollte. Im Netz habe ich ein ganz ähnliches Instrument gefunden. Aus rechtlichen Gründen kann ich das Bild nicht zeigen. Interessenten können googeln nach „Kurt Seifert Arcus reverb.com“. Außerdem interessant zum Thema: https://schlaggitarren.de/archtop/
Klar, sie ist alt, so alt wie ich selber. Da ist auch nicht mehr alles so frisch. Was haben wir also für einen Zustand zu konstatieren? Das klären wir in den nächsten Teilen, einschließlich der Problemlösung und Stück für Stück von oben (an der Kopfplatte) bis nach unten (zum Saitenhalter). Dann auch illustriert.
@Vicky: Du wirst Dich noch wundern, was wir mit diesem Teil erleben!
Fortsetzung folgt…
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Christiane
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Da mußte ich auch erst mal herzhaft lachen.
Bei mir ist das die "Liste der Aufgaben", die irgendwie auch nicht kürzer werden will.
- Garten
- Gartenhaus (sollte neu)
- Terrasse (neu pflastern)
- Terrasse (Überdachung/neu)
- Keller (mal sinnvoll umräumen
und, und, und, .... .
Für mich allein echte Herausforderungen - außer dem Keller - da kennt sich außer mir eh keiner aus.
Solltet Ihr mal nix mehr von mir hören/lesen - schickt einen Suchtrupp in den Keller.
Schönen Sonntag noch.
Christiane
"Pünktchen sind immer süß!"
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Maxine
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
japanische Marineinfanterie aus dem 2. WK frisch aus dem 3D Drucker und anschließen bemalt. Sobald die Bases gestaltet und die Figuren mit Mattlack versiegelt sind, sind sie spielfertig.
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Daniela04
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Liebe Jenina
Liebe Grüsse
Daniela
Ich freue mich schon auf einen Duck run à la Chuck BerryJenina hat geschrieben: So 2. Feb 2025, 10:18 @Vicky: Du wirst Dich noch wundern, was wir mit diesem Teil erleben!
Liebe Grüsse
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Daniela04
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Liebe Christiane
Lieber Gruss
Daniela
Ich habe auch eine grosse Liste wie Du, werde aber delegieren, das trotz ein 24 Stundentag mit Nacht dazuChristiane hat geschrieben: So 2. Feb 2025, 11:12 Bei mir ist das die "Liste der Aufgaben", die irgendwie auch nicht kürzer werden will.
- Garten
- Gartenhaus (sollte neu)
- Terrasse (neu pflastern)
- Terrasse (Überdachung/neu)
- Keller (mal sinnvoll umräumen![]()
)
und, und, und, .... .
Für mich allein echte Herausforderungen - außer dem Keller - da kennt sich außer mir eh keiner aus.
Solltet Ihr mal nix mehr von mir hören/lesen - schickt einen Suchtrupp in den Keller.![]()
Lieber Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Jenina
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Liebe Daniela,Daniela04 hat geschrieben: So 2. Feb 2025, 11:17 Ich freue mich schon auf einen Duck run à la Chuck Berry![]()
das wird eher nix mit Chuck. Der spielte, wie eigentlich alle frühen Rock-n-Roller semihollowboby Gitarren wie ES150 oder die legendäre ES335. Da kann man lauter (wegen der geringeren Rückkopplung)!
So ein Arctop Ding ist eben was für Jazzer wie mein spezieller Freund Wes Montgommery.
Jenina
Zuletzt geändert von Jenina am So 2. Feb 2025, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Daniela04
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Liebe Jenina
Ich spiele Tuba und bin eine Rock'n'Rollerin, weiss aber nichts über E-Guitarren. Daher vielen Dank für Deine Präzisierung, hab wieder was gelernt!
Lieber Gruss
Daniela
Ich spiele Tuba und bin eine Rock'n'Rollerin, weiss aber nichts über E-Guitarren. Daher vielen Dank für Deine Präzisierung, hab wieder was gelernt!
Lieber Gruss
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Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hallo! ...zum Teil 3 - Kopfplatte
Die Kopfplatte ist völlig intakt. Sie ist mit einer zweifarbigen Kunststoffplatte belegt und beides hat die charakteristischen Formen wie oben beschrieben.
Die Mechaniken sind offene Einzelmechaniken einfachster Bauart. Völlig hinüber und ein Knopf fehlt auch schon. Führungshülsen, wie heute üblich, gab es damals auch noch nicht. Die Saiten sind natürlich völlig hin, aber kein Problem.
Die Aufgabe hier: Alles schön sauber machen. Neue Mechaniken drauf mit Führungshülsen, dazu entsprechend aufbohren. Neue Saiten („Flatwound“) besorgen.
Fortsetzung folgt…
Jenina
Die Kopfplatte ist völlig intakt. Sie ist mit einer zweifarbigen Kunststoffplatte belegt und beides hat die charakteristischen Formen wie oben beschrieben.
Die Mechaniken sind offene Einzelmechaniken einfachster Bauart. Völlig hinüber und ein Knopf fehlt auch schon. Führungshülsen, wie heute üblich, gab es damals auch noch nicht. Die Saiten sind natürlich völlig hin, aber kein Problem.
Die Aufgabe hier: Alles schön sauber machen. Neue Mechaniken drauf mit Führungshülsen, dazu entsprechend aufbohren. Neue Saiten („Flatwound“) besorgen.
Fortsetzung folgt…
Jenina
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Violetta-TransFlower
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Yeah, liebe Daniela, das gefällt mir.
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Deine Violetta 🩷
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Jenina
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Hallo! ...zum Teil 4 – Hals
Der Hals ist eines der wichtigsten Teile einer Gitarre. Wir haben hier einen Hals aus siebenfach gesperrtem Holz ohne Spannstab. Diesen gab es damals eher selten, bei deutschen Gitarren noch länger gar nicht. Der Halsstab ist über eine Schwalbenschwanzverbindung mit dem Korpus verbunden und mit einer zentralen Schraube befestigt. Das ist eine äußerst typische Bauweise vogtländischer Schlaggitarren. Der untere Teil des Halses schwebt frei über der Decke und lässt diese daher frei schwingen. Das ist bei allen anderen Gitarrenarten anders und ist ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal.
Das Griffbrett ist mit zweifarbigen Perlmutteinlagen versehen und mit Binding umrandet. Die Bünde sind teilweise stark abgenutzt und das Griffbrett deutlich ausgehöhlt. Da wurde also intensiv gespielt. Und es hat natürlich den typisch deutschen Nullbund, den liebe ich, denn auf meiner guten alten Musima, die ich mir 1978 gekauft hatte, gibt es den auch noch.
Allerdings wurde irgendwann einmal wenig fachmännisch der Hals hinten flach abgesägt, um ihn dünner zu machen. Da hat wohl jemand gehört, dass man so angeblich schneller spielen kann. Der Schnitt ist unsauber und ziemlich rau. Das sieht alles nicht gut aus…
Jenina Das helle ist der abgesägte Teil, ursprünglich war alles schwarz lackiert.
Die Aufgabe hier: erst mal sehen, ob und was zu retten ist. Da verlässt uns erst mal der Mut und es wird nur eine einfache Überarbeitung: Sägeschnitt ordentlich feilen und schmirgeln, dann neu farblos lackieren. Die Bünde sauber machen und das Griffbrett ölen. Mal sehen…
Fortsetzung folgt…
Der Hals ist eines der wichtigsten Teile einer Gitarre. Wir haben hier einen Hals aus siebenfach gesperrtem Holz ohne Spannstab. Diesen gab es damals eher selten, bei deutschen Gitarren noch länger gar nicht. Der Halsstab ist über eine Schwalbenschwanzverbindung mit dem Korpus verbunden und mit einer zentralen Schraube befestigt. Das ist eine äußerst typische Bauweise vogtländischer Schlaggitarren. Der untere Teil des Halses schwebt frei über der Decke und lässt diese daher frei schwingen. Das ist bei allen anderen Gitarrenarten anders und ist ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal.
Das Griffbrett ist mit zweifarbigen Perlmutteinlagen versehen und mit Binding umrandet. Die Bünde sind teilweise stark abgenutzt und das Griffbrett deutlich ausgehöhlt. Da wurde also intensiv gespielt. Und es hat natürlich den typisch deutschen Nullbund, den liebe ich, denn auf meiner guten alten Musima, die ich mir 1978 gekauft hatte, gibt es den auch noch.
Allerdings wurde irgendwann einmal wenig fachmännisch der Hals hinten flach abgesägt, um ihn dünner zu machen. Da hat wohl jemand gehört, dass man so angeblich schneller spielen kann. Der Schnitt ist unsauber und ziemlich rau. Das sieht alles nicht gut aus…
Jenina Das helle ist der abgesägte Teil, ursprünglich war alles schwarz lackiert.
Die Aufgabe hier: erst mal sehen, ob und was zu retten ist. Da verlässt uns erst mal der Mut und es wird nur eine einfache Überarbeitung: Sägeschnitt ordentlich feilen und schmirgeln, dann neu farblos lackieren. Die Bünde sauber machen und das Griffbrett ölen. Mal sehen…
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