Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein? - # 76

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Nora_7
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

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Beitrag von Nora_7 »

MichiWell hat geschrieben: Do 15. Apr 2021, 16:15 Du willst das also in den Veröffentlichungen auf einzelne Straßenzüge herunter bringen, und so bürgerkriegsähnliche Zustände provozieren,
Das ist doch total daneben und absurd. Es geht um die Zahlen auch im Sinne von Clustern je Stadt/Kreis und weder um Wohnorte noch um Namen! manche wollen es nicht verstehen, das man Gemeinsamkeiten bei den Fällen suchen muß, um präventiv tätig zu sein. Und um nicht die gesamte Bevölkerung zu bestrafen (nehme das Wort noch einmal), sondern gezielt vorzugehen.

Nora_7

Nachtrag: Gerade bei Lanz - großes Unverständnis, dass Berufs-/Tätigkeitsdaten nicht ans RKI übermittelt werden. Wir soll man da Infektionscluster ermitteln? Inkompetenter geht es nicht.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1127 im Thema

Beitrag von christine44 »

Hier werden jetzt Reihenweise die Veranstaltungen im Sommer abgesagt. Es wird also genauso trostlos werden wie im letzten Jahr ohne Kunst, Kultur und tanzen.
Ich war in diesem Jahr schon zweimal mit dem Flieger auf den Kanaren weil ich es sonst nicht ausgehalten hätte. Alternative wäre wahrscheinlich über kurz oder lang eine Depression gewesen. Ich war noch nie in meinem Leben vorher zweimal mit dem Flieger im Urlaub. Denke aber das es dieses Jahr nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Ob Bulgarien Goldstrand oder anderswo. Ich werde im Sommer irgendwo tanzen gehen.

Denn bei aller Solidartät, wenn es um die eigene Gesundheit oder wirtschaftliche Existenz geht ist es damit bei den Allermeisten vorbei.

Ihr könnt davon halten was ihr wollt, mir hat es sowas von gut getan. Und ich werde es auf jeden Fall wieder machen solange es hierzulande keine Perspektive gibt. Und falls jetzt jemand die Verantwortungslos Keule auspackt, ich habe mich selbstverständlich an alle Regeln wie Tests und Quarantäne gehalten.

Leben verlängern ohne das Leben zu leben ist für mich nicht die Lösung.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1128 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Wenn es weiter SO läuft, dann wird die deutsche Bevölkerung noch lange büßen müssen - höchste Inzidenz - geringste Adhärenz:

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... teigt.html

Bei uns in Ort und Landkreis weigern sich 50% der Eltern, ihre Schulkinder mit Schnelltesten testen zu lassen/selbst zu testen. Mal schau'n, wann die Schulen durchgreifen und die nach Hause schicken.

Artikel leider kostenpflichtig, klingt aber äußerst plausibel: große Gruppen in Innenräumen, vielfältige Kontakte in Betrieb + Familie: https://www.spiegel.de/start/coronaviru ... 8873996ea4

Ich erlebe viel mit meinem Multikulti Freundeskreis -zu 7 aus D, Südamerika, Mittelamerika, China, Osteuropa, bis auf mich alle in USA wohnend. Wir treffen uns 1-2x/a, meistens 1x Kreuzfahrt, einmal zu einem Event in Europa oder USA. Es wird wohl zum 2 Mal nix mit Kreuzfahrt und auch mit Oktoberfest, und einige von denen sind inzwischen gut 70+ und klagen genauso über verlorene aktive Lebenszeit wie ich. Und keinen gemeinsamen Spaß haben können. Bonjour Tristesse.

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

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Beitrag von Michi »

Nora_7 hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 10:46 Bei uns in Ort und Landkreis weigern sich 50% der Eltern, ihre Schulkinder mit Schnelltesten testen zu lassen/selbst zu testen. Mal schau'n, wann die Schulen durchgreifen und die nach Hause schicken.
So ähnlich sieht es bei uns leider auch aus, und(!) wir sind mit der Inzidenz in der traurigen Spitzengruppe im bundesweiten Vergleich. Selbst die Maskenpflicht ist nur halbherzig umgesetzt. Da ist trotz inzwischen gut verfügbarer und günstiger FFP2 Masken als Maske faktisch alles erlaubt, war irgendwie Mund und Nase bedeckt. Da fühlt man sich ins Frühjahr 2020 zurückversetzt, wo der Mangel wirklich akut war.

Was die verlorene "aktive" Lebenszeit angeht: Die ganze Zeit nur zu Hause warten, dass die Pandemie vorbei geht und darüber zu jammern, was man alles gerade nicht kann, ist selbstverständlich vertane Zeit, und es ist bedauerlich, wenn Menschen mit sich selbst nichts sinnvolles anzufangen wissen. Und damit meine ich nicht das Spielen an den eigenen Genitalien. :wink: Was tatsächlich geht, beweisen Threads wie "Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit" oder "Was lest Ihr so?", die in der Corona-Zeit eröffnet und stark frequentiert sind.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

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Beitrag von Nora_7 »

MichiWell hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 11:46 Was die verlorene "aktive" Lebenszeit angeht: Die ganze Zeit nur zu Hause warten, dass die Pandemie vorbei geht und darüber zu jammern, was man alles gerade nicht kann, ist selbstverständlich vertane Zeit, und es ist bedauerlich, wenn Menschen mit sich selbst nichts sinnvolles anzufangen wissen.
Ich weiß nicht, wer damit gmeint ist. aber es ist ein deutlicher Unterschied, ob man Dinge allein oder mit guten Freunden macht, bzw. in Gesellschaft ist. Die wenigsten sitzen nur jammernd herum. und Kritik an Zuständen ist keinesfalls automatisch jammern und kann auch nicht so abqualifiziert werden.

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1131 im Thema

Beitrag von Michi »

Nora_7 hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 11:53
MichiWell hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 11:46 Was die verlorene "aktive" Lebenszeit angeht: Die ganze Zeit nur zu Hause warten, dass die Pandemie vorbei geht und darüber zu jammern, was man alles gerade nicht kann, ist selbstverständlich vertane Zeit, und es ist bedauerlich, wenn Menschen mit sich selbst nichts sinnvolles anzufangen wissen.
Ich weiß nicht, wer damit gmeint ist. aber es ist ein deutlicher Unterschied, ob man Dinge allein oder mit guten Freunden macht, bzw. in Gesellschaft ist. Die wenigsten sitzen nur jammernd herum. und Kritik an Zuständen ist keinesfalls automatisch jammern und kann auch nicht so abqualifiziert werden.

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Dann schreib meinetwegen von verpassten Gelegenheiten, denen ihr nachtrauert. Wobei das auch nicht diese Gelegenheiten zurückbringt.

"Verlorene aktive Lebenszeit" ist gleichbedeutend mit rumsitzen und warten. Selbst Menschen im Knast sind in der Lage, ihre Lebenszeit nicht bloß abzusitzen, sondern trotz der Beschränkungen etwas für sich zu tun.

Auch mir fehlen die Treffen. Aber ich kann es nicht erzwingen, und ständiges öffentliches Klagen ändert nichts. Das bespreche ggf. ich mit meiner Partnerin und villeicht mit jenen, mit denen ich mich nicht treffen kann.

Wenn es mir nicht gesundheitlich schlecht gehen würde, und was mich vermutlich auch von einigen Treffen abgehalten hätte, würde ich noch viel mehr Dinge finden, die ich in dieser Zeit machen kann, in der gerade nichts anderes geht.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1132 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

MichiWell hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 13:19 Dann schreib meinetwegen von verpassten Gelegenheiten, denen ihr nachtrauert. Wobei das auch nicht diese Gelegenheiten zurückbringt
Ich gehe davon aus, dass ich mich klar und deutlich und dabei absichtlich so ausgedrückt habe. Es ist für MICH verlorene Lebenszeit, weil ICH für MICH WICHTIGERES hätte tun können und meine Lebenszeit beschränkt ist. Und ich habe bessereres zu tun, als mit Begriffen rumzueiern. Und das ist gut so.

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1133 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo zusammen.

Wenn ich die Threads der letzten Tage hier lese, deprimiert es mich ungemein. Irgendwie kann ich ja vieles, was so geäußert wurde nachvollziehen. Aber ....

Mir fehlen so langsam die Perspektiven, wie es mal irgendwie weiter gehen könnte. (ag)
Wenn ich für mich die Zeit seit Beginn dieser sch.. C....-Pandemie betrachte ist es ja bis jetzt eher schlechter als irgendwie besser geworden.
Fast alles was Kontakte rundherum betrifft findet nur noch virtuell statt. Aber Schreiben, Telefonieren oder auch per Video chatten ersetzen doch auf Dauer keine realen Kontakte.
"Verlorene aktive Lebenszeit" ist gleichbedeutend mit rumsitzen und warten.
--- Leider helfen solche Aussagen da nicht wirklich weiter. :roll:
Ich würde für mich nicht sagen, dass ich nur rum sitze und warte. Im Rahmen der Möglichkeiten versuche ich schon aktiv zu bleiben, aber wenn außerhalb von Arbeit und Familie so gut wie nichts mehr übrig bleibt, was man unternehmen kann oder wo man sich mal "Regelkonform" treffen kann dann weiß ich inzwischen nicht mehr weiter.
Wenn ich dann noch die Aussagen unserer Politiker höre, dass ich meine Kontakte noch mehr einschränken soll und bitteschön mit der "notwendigen" Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr auch nicht mehr aus dem Haus darf, könnte ich nur noch (ko)
Bei mir beschränken sich schon die Kontakte, außerhalb der Arbeit, auf nur noch 2 Familien, mit denen ich mich in 2-3 Wochen Abstand mal treffe. Da es aber durch die Arbeitszeiten und die familiären Umstände nicht anders möglich ist, geht das schon meist nur in der Woche und nach 20 Uhr. Und dann mit Ausgangssperre?
Ich bin mal gespannt, wie das noch so weiter gehen soll. Meine Pläne, mal im Mai, in meinem großen Urlaub, ein paar Leute zu besuchen und etwas von Deutschland zu sehen, kann ich nun mittlerweile in den Skat drücken. Eine beginnende Depression lässt grüßen.

Grüße, von einer frustrierten,
Diana. :cry:
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1134 im Thema

Beitrag von Michi »

Nora_7 hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 13:52 ...
Du drehst dich jammernd im Kreis ... und ich bin damit raus.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1135 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

MichiWell hat geschrieben: Sa 17. Apr 2021, 12:24 Du drehst dich jammernd im Kreis ... und ich bin damit raus.
Und das ist (endlich) gut so. Wer nichts verstrehen will, soll auch weg bleiben, z.B., wer den Unterschied zwischen Jammern, Kritik und Beschreibung nicht versteht.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1136 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Mamma mia, da hab ich ja mit meinem Beitrag von vor ein paar Tagen was angestellt :shock: Wenn ich gewusst hätte, dass es so eskaliert, dann hätte ich es mir doch nochmal überlegt, ob ich meine Gedanken nicht doch für mich behalten hätte sollen :? Auf das, was mir dabei mit am Wichtigsten war, ist sowieso keine_r wirklich eingegangen. Aber vielleicht hätte ich es mir auch denken können ...
Diana.65 hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 23:45 Mir fehlen so langsam die Perspektiven, wie es mal irgendwie weiter gehen könnte. (ag)
Wenn ich für mich die Zeit seit Beginn dieser sch.. C....-Pandemie betrachte ist es ja bis jetzt eher schlechter als irgendwie besser geworden.
Fast alles was Kontakte rundherum betrifft findet nur noch virtuell statt. Aber Schreiben, Telefonieren oder auch per Video chatten ersetzen doch auf Dauer keine realen Kontakte.
Das ist es eben -- naja nicht nur das, aber für mich ist es schon eine ganz wesentliche Einschränkung, dass ich nur noch sehr wenige reale Kontakte habe. Mir fehlt das, mir fehlen die Umarmungen, mir fehlen spontane Besuche, etwas zusammen unternehmen. Und auch ich kämpfe gegen meine Depressionen. Wer das bissle genauer mitbekommen hat dürfte wissen, was ich damit meine. Ich will aber hier im öffentlichen Bereich nicht mehr dazu schreiben.

LG, Mirjam
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1137 im Thema

Beitrag von Michi »

Nora_7 hat geschrieben: Sa 17. Apr 2021, 13:20 ... wer den Unterschied zwischen Jammern, Kritik und Beschreibung nicht versteht.
Sehe ich genau anders herum.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1138 im Thema

Beitrag von Michi »

christine44 hat geschrieben: Fr 16. Apr 2021, 07:46 Ihr könnt davon halten was ihr wollt
Hallo Christine,

ich habe in Ruhe über eine Antwort nachgedacht.

Ja, auch wenn du schreibst, dies und das doch zu tun, halte ich es dennoch für verantwortungslos, weil es einfach unnötige Risiken sind. Da muss ich nicht mal darüber diskutieren, ob und wie weit du die geltenden Regeln eingehalten hast oder nicht, und du bist damit auch nicht 100% save, sondern gehst mehr Risiken als zu hause ein. Dazu kommt: Es gibt leider mehr als genug, die offen sagen, dass sie auf die Regeln scheißen, und trotzdem in Urlaub wollen. Die fühlen sich in ihrem dummen Tun durch jeden bestätigt, der genau so in den Urlaub fliegen will wie sie. Die sehen auch nicht bzw. es interessiert sie nicht, dass du dich tatsächlich an die Regeln hältst.

Ich habe früher auch Unvernünftiges getan, bin gerne mal so schnell wie geht mit dem Auto gefahren. Und obwohl ich hier sage, dass ich mich dabei an die geltenden Regeln gehalten habe, war mein Tun dennoch nicht vernünftig. Mit 3:15 des nachts auf einer firmeninternen "Stammstrecke" von 500 km zu einem Hauptkunden zu brettern, damit war ich sicherlich bei weitem nicht der Schnellste von allen Autofahrern, wenn auch in der Firma wahrscheinlich Spitzenreiter. Doch auch wenn ich darauf geachtet habe, dies nicht im dichten Verkehr zu tun, so war ich natürlich mit Sicherheit auch ein Einflussfaktor für andere, für Kollegen und Fremde, die sich durch mich animiert gefühlt haben, es mir gleich zu tun und noch zu toppen, und dabei nicht so sehr wie ich darauf zu schauen, ob es die Verkehrslage, Witterung und die Tempolimits wirklich hergeben. (Mal ganz davon abgesehen, ob ich wirklich immer richtig gehandelt habe, denn kein Mensch ist perfekt.)

Und so, wie bei mir damals immer ein erhöhtes Risiko mitgefahren ist, so gibt es das auch hier, wenn man Dinge macht, die nicht nötig sind. In JEDEM Urlaubsflieger sitzt derzeit IMMER ein blinder Passagier .. das Corona-Virus. Und es reichen wenige, die auf diesem Wege neue Mutationen verbreiten und nach Deutschland einschleppen. Das Virus braucht keinen Pass, und macht nicht am Zoll und vor Grenzen Halt. Da hilft nur striktes und zielgerichtetes Handeln. Man hätte z.B. Anfang des Jahres, direkt mit dem Bekanntwerden der britischen Mutante alle Flüge von und nach GB einstellen müssen. Statt dessen hat es noch rund 10 Tage gedauert, bis Maßnahmen beschlossen und wirksam wurden. In der Zeit ist die britische Mutante vielfach eingereist, und das Ergebnis haben wir jetzt, dass der Halb-Lockdown NULL Wirkung hat, die Zahlen nun endgültig durch die Decke gehen. Mit einem rechtzeitigen Flugverbot hätten wir i dem Falle vielleicht 3-4 Wochen im Infektionsgeschehen gewonnen, in denen wir einen größeren Vorsprung beim Impfen hätten herausholen können. Aber so laufen wir nur den Infektionen hinterher. Und nicht anders wird es, wenn Leute kreuz und quer über den Globus Urlaub machen, bevor die Pandemie annähernd eingedämmt ist. Die Mutatanten, die stark sind, und durch das Reisegeschehen Gelegenheit bekommen, sich umfassend auf der Welt zu verbreiten, erzeugen natürlich in großer Zahl weitere Mutationen, von denen ein Teil noch gefährlicher werden kann. Und was dann, wenn die jetzt erfolgten Impfungen wirkungslos sind?! Wirst/willst du dich dann freuen können, dass du im "Corona-Urlaub" warst, wenn die Menschen um dich herum schwer erkranken und sterben?!

Mir ist klar, dass, so verhärtet wie die Ansichten sind, du mir sehr wahrscheinlich nicht zustimmen wirst, aber die Gelegenheit nutzen, mich ob meiner Offenheit hier niederzumachen. (Gilt auch für andere.) Aber mach(t) das ruhig. Es ändert nichts an der Faktenlage.


Beste Grüße
Michi
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

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Beitrag von Nora_7 »

MichiWell hat geschrieben: Sa 17. Apr 2021, 13:58 Sehe ich genau anders herum.
Danke für das Klein-Erna Argument "nicht ich, aber Du". Erklärt alles.
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1140 im Thema

Beitrag von Michi »

Nora_7 hat geschrieben: Sa 17. Apr 2021, 14:04
MichiWell hat geschrieben: Sa 17. Apr 2021, 13:58 Sehe ich genau anders herum.
Danke für das Klein-Erna Argument "nicht ich, aber Du". Erklärt alles.
Nora_7
Außer einem ad hominem kommt nichts. Aber Hauptsache das letzte Wort haben.

Ich ignoriere dich mal eine Runde. )))(:
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