Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...
Verfasst: Do 18. Jan 2024, 09:42
Sollte man die Diskussion nicht besser in den Thread hängen, dem das Zitat entstammt? Egal.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine HET diesen Horror beendet, weil sich der Körper und vor allem die eigene Wahrnehmung verändert.
Ja, geht mir ähnlich, und Horror beschreibt das ganz gut. Das ich auch der Grund, warum ich mir (zur Zeit mal wieder mehr denn je) die Pille wünschen würde, die mich einfach zu einem normalen Mann macht.Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 17. Jan 2024, 15:22 Geht es Euch auch ähnlich ? Wie geht Ihr damit um ? Oder könnt Ihr Euch von dem "Trans"-Gefühl frei machen ?
Ich finde das extrem Energie raubend. Dazu reicht schon der Blick in den Spiegel, wo man einen halben Tag nach dem Rasieren schon wieder am ganzen Körper den Stoppeln beim Wachsen zusehen kann. Der ständige Kampf mit dem eigenen Körper, was kann ich tun um halbwegs weiblich zu erscheinen. Die ständigen Fragen im Kopf. Wie werde ich wahrgenommen. Ist es albern anderen gegenüber von mir in der weiblichen Form zu sprechen, obwohl ich halt so gar nicht wie eine Frau aussehe. Viele solcher Fragen, um die sich die Gedanken Tag ein Tag aus drehen.Sophia69 hat geschrieben: Do 18. Jan 2024, 08:17 Was ich eigentlich ausdrücken wollte ist, dass die permanente gedankliche Beschäftigung damit, dass ich eine Frau bin (da die "nackten Tatsachen" biologisch betrachtet mir etwas anderes zeigen, deshalb befasse ich mich u.a. z.B. auch mental damit, um Körperteile für mich umzudeuten) raubt mir keine Energie
Ich könnte mir gut vorstellen, dass eine HET diesen Horror beendet, weil sich der Körper und vor allem die eigene Wahrnehmung verändert.