Mein Tag bei Hexemelina
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Dunja
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Mein Tag bei Hexemelina
Nun möchte ich auch mal ein eigenes Thema eröffnen zu mir und dem "Treffen am Bodensee" von Hexemelina.
Die letzten Tage vor dem Treffen hatte ich regelrecht "Ameisen im Bauch", das soll heißen ein recht konstantes, unangenemes Kribbeln in der Magengegend. "Was wird der Tag wohl bringen und wie wird er ablaufen".
Vorneweg, ganz anders als angenommen.
So habe ich mich bereits 2 Wochen zuvor damit beschäftigt, was ziehe ich an.
Ich will doch unauffällig sein.
Die erste Wahl: meine Kunstleder Skinny, ein rotes Langarm shirt und was für Schuhe? meine Heels sicher nicht. Was alltagstaugliches habe ich nicht. Die Skinny schied auch aus, nachdem ich abgenommen hatte, saß die hintenrum etwas locker. Also muss ein Plan B her, shoppen war angesagt.
In mehreren Anläufen im MM habe ich eine schwarze "supper Skinny" aus Jeansstoff aus einem Laden, in dem Probieren nicht möglich ist (zwar war die Größe 42 statt 40 - so gibts aber immer noch eine Skinny) , sowie mehrere Langarmshirts gekauft, und Stiefletten mit Blockabsatz. Der war mir zwar zu hoch für unauffällig, ich habe aber nichts anders in meiner Größe (43) gefunden. Und Fakecreolenmit 50 mm, Nagellack und Lippenstift in Farbe Nude, es soll ja nicht auffällig sein.
So habe ich am Freitag alles eingepackt und im Auto verstaut.
Am Samstag bin ich bereits mit fast 30 min Verspätung abgefahren, toll das kann ja was werden. Abgemacht war, dass ich mich bei Melina richten kann, wollte Sie aber überraschen.
Also Navy im Handy auf die Straße programiert, in der ich einen Parkplatz finden kann, wie Sie mir angegeben hat. Mein Gedanke: wenn ich am Ziel bin, geb ich Ihre Wohnadresse an und geh hin.
Unterwegs bin ich beim ersten Parklatz raus und hab mich komplett umgezogen - Damenslip, BH (85C) mit "Füllung (Hirse im Feinstrumpf, 500g je Seite), FSH, Skinny, mein neues Shirt in Bordaurot (Spitzen - Shirt) und meine Männertreter (muss ja noch fahren). Dann von hinten zur Fahrertüre gewechselt und der Schreck, ich hatte direkt bei den Toiletten mein Auto abgestellt, und in dem Moment kommt eine Frau raus.
Sie Sieht mich an, mustert mich und weiß, Ihrem Gesicht nach zu urteilen, nicht wie sie mich einschätzen soll.
Also Türe auf und ab hinters Steuer, und DURCHATMEN.
So weiter geht's.
Nächster Parkplatz, ca 25 km vor Friedrichshafen - jetzt ist Optik agesagt
Halskette, Fakecreolen, Lippenstift, Eau de Toilette und Nagellack (zu kurz gewartet und ein Teil des rechten Daumennagels an den Gurt geschmiert - egel, wird bei Melina repariert.
Schuhe? Ich möchte gerne mal in Heels fahren. Also meine Overknee an und weiter, was für ein Teufel hat mich da geritten? Nein, eine Hexe war nicht im Spiel.
Ankunft und keinen Parkplatz gefunden, nur Stellplätze am Straßenrand in Nähe einer "Einkaufsmeile?" so war mein Eindruck, zu bezahlen am Parkscheinautomat, Höchstparkdauer: 100 Minuten, also zu kurz.
Was soll's, in dem Fall die Seitenstraßen abklappern, jedes mal aussteigen mit meinen Stiefeln, und überall nur 100 Minuten Höchstpardauer.
Nach unzählbaren Seitenstraßen eine mit Höchstparkzeit 1 Tag, das passt, Geld rein, Parkschein ziehen Navy Programieren und los.
Jetzt der 2. Schreck an diesem Tag - Offline -.
Ich weiß nicht wo ich genau bin, wo Melina wohnt und kein Internet.
Was tun? Zurück ins Auto und Heim, oder was?
Nein, das will ich nicht.
So schlucken, dreimal tiiiiief durchatmen und ein Passant suchen. Ein jüngerer Mann gegen 25 hat mir weitergeholfen, indem er sein Handy befragt hat, und mir den seiner Meinung leichtesten Weg beschrieben hat.
Also los gehts, bis zur nächsten Strasse, dann rechts, über die Hauptstrasse (4 spurig mit Ampel), immer geradeaus bis zum Wald, dann rechts am Wald entlang, so jetzt gabelt sich der Weg, also rechts halten usw, usw. Und nun? Eine Sportanlage, eingezäunt. Den anderen Weg konnte ich durch die Bäume sehen. Zurück? oder was? - nein einmal quer durch den Wald, ist kürzer und ja nur ca 50 m.
Als nächste ein älteres Ehepar gefragt, ob ich noch richtig bin, die wußten das aber angeblich nicht.
Nun Gut - weiter-.
Dann am Gewerbegebiet vorbei - OBI, Mediamarkt und so viele andere. Ein reges kommen und gehen, also da muss ich an den ganzen fahrenden Autos und Fußgängern vorbei - das schaff ich jetzt auch noch. Irgendwann kamen auch die angekündigten Querstraßen nach rechts, die gesuchte habe ich aber nicht gefunden.
Die jüngere Dame (U20) mit den Kopfhören, die gefragt habe, hat nur stumm vor sich auf den Boden geblickt und ist ohne Hilfe weitergegangen.
Am Ende der Staße war umdrehen angesagt und zurück - vielleicht habe ich ja was übersehen?
Der nun entgegenkommende Mann U 25 hat mir dann mit seinem Handy weitergeholfen und wollte mich den ganzen Weg zurückschicken. Auf meinen Einwand hin, die andere Straße zu nehmen, das könnte kürzer sein, hat er mir zugestimmt und mir noch einige Anhaltspunkte genannt.
So weiter, und so nach ca 1,5 Std Fußmarsch endlich mein Ziel erreicht. Jetzt war die Verpätung aber erheblich (fast 2 Std) und Melina hat bereits angefangen mich zu suchen.
Mädels, fahrt nie los ohne Telefonnummer, das kann einiges erleichtern.
Oh je, vor lauter Aufregung, wo steht mein Auto? Ich hab den Straßennahmen nicht mehr genau gewußt. -Sch....-.
So jetzt ne Tasse Kaffee, gegen die Aufregung, reden, die Uhr im Blick damit wir rechtzeitig zum Treffpunkt aufbrechen.
Melina hat wohl meinen Schuhen nicht getraut, wie war das nochmal - unauffällig -?
20 Minuten vor 18.00 Uhr los, damit wir rechtzeitig an der Lokation sind. 10 Minuten später waren wir am Ziel, also eine Zigarette an und warten. Niemand kommt.
Nun denn, rein in's Lokal, nach dem reservierten Tisch gefragt (gegeüber der Eingangstür) und warten, dazu einen Kaffee.
Gegen 19.00 Uhr haben wir dann bestellt, ohne dass weitere eingetroffen sind. Die einen haben nicht fest zugesagt, die nächsten konnten nicht mehr kommen wegen einem Autounfall.
Schade.
Nach Essen, Nachtisch und Kaffee die Entscheidung: wir suchen das Auto. Wir haben es in einem ca 1,5 Stündigen Fußmarsch regelrecht eingekreist und auf den Parkplatz gefahren, den Melina gemeint hatte.
3 Minuten bis zu Ihr.
Nun der nächste Kaffee, reden, lachen, ausgelassen sein.
Ein echt toller Abend.
Leider immer die Frage von Melina im Hinterkopf: Wann willst Du zurück? Oder über Nacht bleiben?
Übernachten? Gerne. Ist aber schlecht.
Ich hab die Entscheidung regelrecht vor mir hergeschoben. So ein toller Tag.
Gegen 3 Uhr hab ich mich dann entschlossen, ich fahr heim.
Die Schuhe angezugen, die hatte ich bei Melina ausgezogen, Jetzt hatte wohl eine Hexe Ihre Finger im Spiel. Die waren ja plötzlich mindestens 1 Nummer kleiner.
Reingezwängt, und ca. 3 Minuten zum Auto waren schlimmer als die ca 2,5 - 3 Stunden Fußmarsch des restlichen Tages.
Am Auto angekommen habe ich erst mal die Schuhe gewechselt und meine MM Kleider eingepackt und zu Melina gebracht.
Dann kam der traurigste Teil des Tage - Die Rückverwandlung zum Mann und die Heimfahrt.
Der Abschied war schlimm, das gegenseitige Versprechen, "Das wiederholen wir" war aufbauend.
So bin ich mein erstes mal Outdoor gekommen, aber sicher nicht das letztemal.
Dunja
Und für alle die weiterhin uns Neulingen einreden wollen - Vorsicht Suchtgefahr -.Seid doch ehrlich zu uns. Ich habe bisher von keiner Droge gehört, die so schnell süchtig macht.
Ach ja, Yvonne. Das Brustgewebe verschieben und unterfüttern - ca 12 Stunden sind kein Problem, ich habs getestet.
Die letzten Tage vor dem Treffen hatte ich regelrecht "Ameisen im Bauch", das soll heißen ein recht konstantes, unangenemes Kribbeln in der Magengegend. "Was wird der Tag wohl bringen und wie wird er ablaufen".
Vorneweg, ganz anders als angenommen.
So habe ich mich bereits 2 Wochen zuvor damit beschäftigt, was ziehe ich an.
Ich will doch unauffällig sein.
Die erste Wahl: meine Kunstleder Skinny, ein rotes Langarm shirt und was für Schuhe? meine Heels sicher nicht. Was alltagstaugliches habe ich nicht. Die Skinny schied auch aus, nachdem ich abgenommen hatte, saß die hintenrum etwas locker. Also muss ein Plan B her, shoppen war angesagt.
In mehreren Anläufen im MM habe ich eine schwarze "supper Skinny" aus Jeansstoff aus einem Laden, in dem Probieren nicht möglich ist (zwar war die Größe 42 statt 40 - so gibts aber immer noch eine Skinny) , sowie mehrere Langarmshirts gekauft, und Stiefletten mit Blockabsatz. Der war mir zwar zu hoch für unauffällig, ich habe aber nichts anders in meiner Größe (43) gefunden. Und Fakecreolenmit 50 mm, Nagellack und Lippenstift in Farbe Nude, es soll ja nicht auffällig sein.
So habe ich am Freitag alles eingepackt und im Auto verstaut.
Am Samstag bin ich bereits mit fast 30 min Verspätung abgefahren, toll das kann ja was werden. Abgemacht war, dass ich mich bei Melina richten kann, wollte Sie aber überraschen.
Also Navy im Handy auf die Straße programiert, in der ich einen Parkplatz finden kann, wie Sie mir angegeben hat. Mein Gedanke: wenn ich am Ziel bin, geb ich Ihre Wohnadresse an und geh hin.
Unterwegs bin ich beim ersten Parklatz raus und hab mich komplett umgezogen - Damenslip, BH (85C) mit "Füllung (Hirse im Feinstrumpf, 500g je Seite), FSH, Skinny, mein neues Shirt in Bordaurot (Spitzen - Shirt) und meine Männertreter (muss ja noch fahren). Dann von hinten zur Fahrertüre gewechselt und der Schreck, ich hatte direkt bei den Toiletten mein Auto abgestellt, und in dem Moment kommt eine Frau raus.
Sie Sieht mich an, mustert mich und weiß, Ihrem Gesicht nach zu urteilen, nicht wie sie mich einschätzen soll.
Also Türe auf und ab hinters Steuer, und DURCHATMEN.
So weiter geht's.
Nächster Parkplatz, ca 25 km vor Friedrichshafen - jetzt ist Optik agesagt
Halskette, Fakecreolen, Lippenstift, Eau de Toilette und Nagellack (zu kurz gewartet und ein Teil des rechten Daumennagels an den Gurt geschmiert - egel, wird bei Melina repariert.
Schuhe? Ich möchte gerne mal in Heels fahren. Also meine Overknee an und weiter, was für ein Teufel hat mich da geritten? Nein, eine Hexe war nicht im Spiel.
Ankunft und keinen Parkplatz gefunden, nur Stellplätze am Straßenrand in Nähe einer "Einkaufsmeile?" so war mein Eindruck, zu bezahlen am Parkscheinautomat, Höchstparkdauer: 100 Minuten, also zu kurz.
Was soll's, in dem Fall die Seitenstraßen abklappern, jedes mal aussteigen mit meinen Stiefeln, und überall nur 100 Minuten Höchstpardauer.
Nach unzählbaren Seitenstraßen eine mit Höchstparkzeit 1 Tag, das passt, Geld rein, Parkschein ziehen Navy Programieren und los.
Jetzt der 2. Schreck an diesem Tag - Offline -.
Ich weiß nicht wo ich genau bin, wo Melina wohnt und kein Internet.
Was tun? Zurück ins Auto und Heim, oder was?
Nein, das will ich nicht.
So schlucken, dreimal tiiiiief durchatmen und ein Passant suchen. Ein jüngerer Mann gegen 25 hat mir weitergeholfen, indem er sein Handy befragt hat, und mir den seiner Meinung leichtesten Weg beschrieben hat.
Also los gehts, bis zur nächsten Strasse, dann rechts, über die Hauptstrasse (4 spurig mit Ampel), immer geradeaus bis zum Wald, dann rechts am Wald entlang, so jetzt gabelt sich der Weg, also rechts halten usw, usw. Und nun? Eine Sportanlage, eingezäunt. Den anderen Weg konnte ich durch die Bäume sehen. Zurück? oder was? - nein einmal quer durch den Wald, ist kürzer und ja nur ca 50 m.
Als nächste ein älteres Ehepar gefragt, ob ich noch richtig bin, die wußten das aber angeblich nicht.
Nun Gut - weiter-.
Dann am Gewerbegebiet vorbei - OBI, Mediamarkt und so viele andere. Ein reges kommen und gehen, also da muss ich an den ganzen fahrenden Autos und Fußgängern vorbei - das schaff ich jetzt auch noch. Irgendwann kamen auch die angekündigten Querstraßen nach rechts, die gesuchte habe ich aber nicht gefunden.
Die jüngere Dame (U20) mit den Kopfhören, die gefragt habe, hat nur stumm vor sich auf den Boden geblickt und ist ohne Hilfe weitergegangen.
Am Ende der Staße war umdrehen angesagt und zurück - vielleicht habe ich ja was übersehen?
Der nun entgegenkommende Mann U 25 hat mir dann mit seinem Handy weitergeholfen und wollte mich den ganzen Weg zurückschicken. Auf meinen Einwand hin, die andere Straße zu nehmen, das könnte kürzer sein, hat er mir zugestimmt und mir noch einige Anhaltspunkte genannt.
So weiter, und so nach ca 1,5 Std Fußmarsch endlich mein Ziel erreicht. Jetzt war die Verpätung aber erheblich (fast 2 Std) und Melina hat bereits angefangen mich zu suchen.
Mädels, fahrt nie los ohne Telefonnummer, das kann einiges erleichtern.
Oh je, vor lauter Aufregung, wo steht mein Auto? Ich hab den Straßennahmen nicht mehr genau gewußt. -Sch....-.
So jetzt ne Tasse Kaffee, gegen die Aufregung, reden, die Uhr im Blick damit wir rechtzeitig zum Treffpunkt aufbrechen.
Melina hat wohl meinen Schuhen nicht getraut, wie war das nochmal - unauffällig -?
20 Minuten vor 18.00 Uhr los, damit wir rechtzeitig an der Lokation sind. 10 Minuten später waren wir am Ziel, also eine Zigarette an und warten. Niemand kommt.
Nun denn, rein in's Lokal, nach dem reservierten Tisch gefragt (gegeüber der Eingangstür) und warten, dazu einen Kaffee.
Gegen 19.00 Uhr haben wir dann bestellt, ohne dass weitere eingetroffen sind. Die einen haben nicht fest zugesagt, die nächsten konnten nicht mehr kommen wegen einem Autounfall.
Schade.
Nach Essen, Nachtisch und Kaffee die Entscheidung: wir suchen das Auto. Wir haben es in einem ca 1,5 Stündigen Fußmarsch regelrecht eingekreist und auf den Parkplatz gefahren, den Melina gemeint hatte.
3 Minuten bis zu Ihr.
Nun der nächste Kaffee, reden, lachen, ausgelassen sein.
Ein echt toller Abend.
Leider immer die Frage von Melina im Hinterkopf: Wann willst Du zurück? Oder über Nacht bleiben?
Übernachten? Gerne. Ist aber schlecht.
Ich hab die Entscheidung regelrecht vor mir hergeschoben. So ein toller Tag.
Gegen 3 Uhr hab ich mich dann entschlossen, ich fahr heim.
Die Schuhe angezugen, die hatte ich bei Melina ausgezogen, Jetzt hatte wohl eine Hexe Ihre Finger im Spiel. Die waren ja plötzlich mindestens 1 Nummer kleiner.
Reingezwängt, und ca. 3 Minuten zum Auto waren schlimmer als die ca 2,5 - 3 Stunden Fußmarsch des restlichen Tages.
Am Auto angekommen habe ich erst mal die Schuhe gewechselt und meine MM Kleider eingepackt und zu Melina gebracht.
Dann kam der traurigste Teil des Tage - Die Rückverwandlung zum Mann und die Heimfahrt.
Der Abschied war schlimm, das gegenseitige Versprechen, "Das wiederholen wir" war aufbauend.
So bin ich mein erstes mal Outdoor gekommen, aber sicher nicht das letztemal.
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Und für alle die weiterhin uns Neulingen einreden wollen - Vorsicht Suchtgefahr -.Seid doch ehrlich zu uns. Ich habe bisher von keiner Droge gehört, die so schnell süchtig macht.
Ach ja, Yvonne. Das Brustgewebe verschieben und unterfüttern - ca 12 Stunden sind kein Problem, ich habs getestet.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Bibi Melina
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
hallo dunjaDunja hat geschrieben: So 8. Dez 2019, 22:29 Jetzt hatte wohl eine Hexe Ihre Finger im Spiel. Die waren ja plötzlich mindestens 1 Nummer kleiner.
ein toller bericht und nein ich hatte meine finger nichtt im spiel gehabt grins
würde es nie wagen deine schuhe zu verhexen
aber in der sache steht auf jedenfall wiederholungsbedarf
mit Hexischen gruss die Hexemelina
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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Mara
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
Hallo Dunja,
Schöne Geschichte. Das mit dem Auto abstellen und aus dem Sinn kenne ich auch...
Ganz schöner Trip für das erste Mal!
LG Mara
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Dunja
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
@ Melina, da hast Du recht, das wird wiederholt, hoffentlich baldbin schon am rechnen, welcher WE ich wieder Zeit habe
@ Mara, so gehts halt mal schnell, fürs erste mal, schon was "gutes für die Nerven"
Dunja
@ Mara, so gehts halt mal schnell, fürs erste mal, schon was "gutes für die Nerven"
Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Dunja
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Re: Mein Tag bei Hexemelina „ und wie weiter
Hallo zusammen,
seit diesem Post werde ich von Melina gedrängt, diesen fortzuführen.
Na dann. Geht's heute los.
Nun hole ich aber ganz leicht in die Vergangenheit aus. Nein, keine Sorge, nicht bis in die Jugend.
Das ist sicher auch nicht notwendig, schließlich lese ich hier im Forum so oft Parallelen.
8 Tage zuvor hatte ich ein Gespräch mit meiner Frau zum Thema Crossdressing, das zweite. Das ist nicht gut verlaufen, ich hatte auch nichts anderes erwartet. Schließlich wusste ich seit Jahren, ein Outing geht schief, damit kann meine Frau nicht umgehen. Das ist auch der Grund, warum ich all die Jahre geschwiegen habe. Und ja, ich bin möglichen Gelegenheiten ausgewichen.
Die Familie mit Kindern sollte nicht darunter leiden oder zerbrechen. Sicherlich nicht die beste Idee, die ich da hatte.
Deshalb vertrete ich heute die Meinung, ein frühes Gespräch mit der Partnerin, dem Partner ist das wichtigste. Wenn die Parnerschaft das nicht verträgt, kommt das dicke Ende eben später.
Am Ende des Gespräches habe ich ihr von dem geplanten Treffen erzählt, und dass ich da hingehen werde.
4 Wochen später, nach dem Treffen, es war zwischen Weihnachten und Sylvester, kam eine Reaktion meiner Frau, die ich bereits früher erwartet hatte. Insgeheim hatte ich doch gehofft die erwartete Reaktion trifft nicht ein.
Sie hat mich gebeten auszuziehen aus der gemeinsamen Wohnung, sie kommt damit nicht klar. So bin ich Anfang Januar 20 ausgezogen, ganz sicher nicht glücklich darüber.
Andererseits, ermöglichte dies mir doch das jederzeitige CD ohne meine Frau damit zu belasten.
Ende Januar habe ich mich entschieden, mich wieder einmal mit Melina zu treffen. Nun musste ich ja weniger auf die Familie Rücksicht nehmen, diesmal aber mit Übernachtung.
Ab da haben wir uns regelmäßig, meist alle 2 Wochen getroffen. 1 Wochenende als CD mit Melina, 1 Wochenende mit den Kindern.
Eine schöne Zeit.
So die Freizeit verbringen, wie ich mich wohlfühle.
Shoppen, bummeln, am See entlang flanieren, gemütliche Stunden.
Als ich, als Frau.
Die ganz besonderen Wohlfühlmomente, bzw. Tage, von denen ich die kommende Zeit gezehrt habe.
Soweit für heute.
Viele Grüße vom Bodensee.
seit diesem Post werde ich von Melina gedrängt, diesen fortzuführen.
Na dann. Geht's heute los.
Nun hole ich aber ganz leicht in die Vergangenheit aus. Nein, keine Sorge, nicht bis in die Jugend.
Das ist sicher auch nicht notwendig, schließlich lese ich hier im Forum so oft Parallelen.
8 Tage zuvor hatte ich ein Gespräch mit meiner Frau zum Thema Crossdressing, das zweite. Das ist nicht gut verlaufen, ich hatte auch nichts anderes erwartet. Schließlich wusste ich seit Jahren, ein Outing geht schief, damit kann meine Frau nicht umgehen. Das ist auch der Grund, warum ich all die Jahre geschwiegen habe. Und ja, ich bin möglichen Gelegenheiten ausgewichen.
Die Familie mit Kindern sollte nicht darunter leiden oder zerbrechen. Sicherlich nicht die beste Idee, die ich da hatte.
Deshalb vertrete ich heute die Meinung, ein frühes Gespräch mit der Partnerin, dem Partner ist das wichtigste. Wenn die Parnerschaft das nicht verträgt, kommt das dicke Ende eben später.
Am Ende des Gespräches habe ich ihr von dem geplanten Treffen erzählt, und dass ich da hingehen werde.
4 Wochen später, nach dem Treffen, es war zwischen Weihnachten und Sylvester, kam eine Reaktion meiner Frau, die ich bereits früher erwartet hatte. Insgeheim hatte ich doch gehofft die erwartete Reaktion trifft nicht ein.
Sie hat mich gebeten auszuziehen aus der gemeinsamen Wohnung, sie kommt damit nicht klar. So bin ich Anfang Januar 20 ausgezogen, ganz sicher nicht glücklich darüber.
Andererseits, ermöglichte dies mir doch das jederzeitige CD ohne meine Frau damit zu belasten.
Ende Januar habe ich mich entschieden, mich wieder einmal mit Melina zu treffen. Nun musste ich ja weniger auf die Familie Rücksicht nehmen, diesmal aber mit Übernachtung.
Ab da haben wir uns regelmäßig, meist alle 2 Wochen getroffen. 1 Wochenende als CD mit Melina, 1 Wochenende mit den Kindern.
Eine schöne Zeit.
So die Freizeit verbringen, wie ich mich wohlfühle.
Shoppen, bummeln, am See entlang flanieren, gemütliche Stunden.
Als ich, als Frau.
Die ganz besonderen Wohlfühlmomente, bzw. Tage, von denen ich die kommende Zeit gezehrt habe.
Soweit für heute.
Viele Grüße vom Bodensee.
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
Hallo,
wie doch die Zeit vergeht.
Ende letzter Woche wollte ich in diesem Treat fortfahren. Und Nun?
Immerhin habe ich soeben ein Bild als Avatar eingestellt. Somit gibt es nun auch ein Gesicht zu meinen Posts.
Es ist hochaktuell, heute nach dem shoppen am See geschossen.
OK, in der zeitlichen Abfolge passt dieser Post hier an dieser Stelle nicht hinein, das empfinde ich nun allerdings nicht tragisch.
Ich freue mich auf einen weiterhin netten Austausch mit euch.
Wenn Interesse besteht, führe ich diesen Treat auch fort.
LG Dunja
P.S. Wie ich mittlerweile festgestellt habe, ist von einem Gesicht nicht viel erkennbar. Da werde ich demnächst noch etwas ändern müssen.
wie doch die Zeit vergeht.
Ende letzter Woche wollte ich in diesem Treat fortfahren. Und Nun?
Immerhin habe ich soeben ein Bild als Avatar eingestellt. Somit gibt es nun auch ein Gesicht zu meinen Posts.
Es ist hochaktuell, heute nach dem shoppen am See geschossen.
OK, in der zeitlichen Abfolge passt dieser Post hier an dieser Stelle nicht hinein, das empfinde ich nun allerdings nicht tragisch.
Ich freue mich auf einen weiterhin netten Austausch mit euch.
Wenn Interesse besteht, führe ich diesen Treat auch fort.
LG Dunja
P.S. Wie ich mittlerweile festgestellt habe, ist von einem Gesicht nicht viel erkennbar. Da werde ich demnächst noch etwas ändern müssen.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
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Re: Mein Tag bei Hexemelina „ und wie weiter
Hallo zusammen,
heute geht"™s weiter.
So gingen die Wochen dahin, bis unsere Gesellschaft eine unangenehme Situation erreichte.
Diese hatte einen Namen — Corona.
Nein, leider nicht das Getränk, sondern eine Pandemie.
Was sollte das uns bringen, wie sollte uns das einschränken?
Das war noch nicht absehbar.
Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht, und unsere Kontakte nicht einschränken lassen, sondern uns weiterhin wie bisher getroffen. Allerdings hat diese Situation die Möglichkeiten Outdoor doch etwas eingeschränkt.
So haben die Wochenenden halt mehr in der Wohnung stattgefunden als in der Öffentlichkeit. Jede Möglichkeit haben wir aber weiterhin genutzt in der Öffentlichkeit zu verbringen. Allerdings ohne wirklich besonders erwähnenswerte Momente. Hauptsache nicht versteckt.
Es ist eine regelrechte Freundschaft entstanden.
Allerdings auch eine nicht so angenehme Entwicklung.
Ich habe festgestellt, die positiven Momente halten nicht mehr so lange an. Ich zehre nicht mehr so lange davon.
Ich will mehr.
Irgendwie fühlte ich mich seit einiger Zeit, genaugenommen schon einige Zeit vor dem Tag bei Hexe Melina, allerdings wie Dornröschen.
Ich hatte das Gefühl aufzuwachen, so ganz langsam, und immer wieder in einen Dämmerzustand zu verfallen. Jedoch mit jedemmal, bei dem ich so sein konnte, wie ich mich wohlfühlte etwas munterer zu werden.
Eine einschneidende Situation entstand im März.
Aufgrund persönlicher und beruflicher Stresssituationen habe ich mir ambulant therapeutisch helfen lassen.
Bei der Gelegenheit hat die Therapeutin nach einigen Sitzungen mir Transsexualität diagnostiziert und im Mai geraten zu einer Therapeutin zu wechseln, die sich auf Transsexualität spezialisiert hat.
Diesen Rat habe ich befolgt und ab Juni die Therapeutin gewechselt.
Diese wiederum hat diese Diagnose nach weinigen Sitzungen bestätigt.
Uff.
Also doch.
Hatte ich doch seit langem eine Ahnung. Eigentlich seit meiner Jugend. Fühlte ich mich nicht schon immer falsch? Als wäre ich in einem falschen Körper. In den 1980er Jahren, meiner Jugendzeit wusste ich nicht dass es so etwas geben sollte, hatte ich davon noch nicht gehört. Das ist ein Spleen, dachte ich, redete ich mir ein. Und habe nicht weiter nachgeforscht, wo auch?
Aber transsexuell?
Nein, das wollte ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Konnte Crossdressing nicht ausreichend sein?
Soweit für heute.
Bis demnächst.
Dunja
heute geht"™s weiter.
So gingen die Wochen dahin, bis unsere Gesellschaft eine unangenehme Situation erreichte.
Diese hatte einen Namen — Corona.
Nein, leider nicht das Getränk, sondern eine Pandemie.
Was sollte das uns bringen, wie sollte uns das einschränken?
Das war noch nicht absehbar.
Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht, und unsere Kontakte nicht einschränken lassen, sondern uns weiterhin wie bisher getroffen. Allerdings hat diese Situation die Möglichkeiten Outdoor doch etwas eingeschränkt.
So haben die Wochenenden halt mehr in der Wohnung stattgefunden als in der Öffentlichkeit. Jede Möglichkeit haben wir aber weiterhin genutzt in der Öffentlichkeit zu verbringen. Allerdings ohne wirklich besonders erwähnenswerte Momente. Hauptsache nicht versteckt.
Es ist eine regelrechte Freundschaft entstanden.
Allerdings auch eine nicht so angenehme Entwicklung.
Ich habe festgestellt, die positiven Momente halten nicht mehr so lange an. Ich zehre nicht mehr so lange davon.
Ich will mehr.
Irgendwie fühlte ich mich seit einiger Zeit, genaugenommen schon einige Zeit vor dem Tag bei Hexe Melina, allerdings wie Dornröschen.
Ich hatte das Gefühl aufzuwachen, so ganz langsam, und immer wieder in einen Dämmerzustand zu verfallen. Jedoch mit jedemmal, bei dem ich so sein konnte, wie ich mich wohlfühlte etwas munterer zu werden.
Eine einschneidende Situation entstand im März.
Aufgrund persönlicher und beruflicher Stresssituationen habe ich mir ambulant therapeutisch helfen lassen.
Bei der Gelegenheit hat die Therapeutin nach einigen Sitzungen mir Transsexualität diagnostiziert und im Mai geraten zu einer Therapeutin zu wechseln, die sich auf Transsexualität spezialisiert hat.
Diesen Rat habe ich befolgt und ab Juni die Therapeutin gewechselt.
Diese wiederum hat diese Diagnose nach weinigen Sitzungen bestätigt.
Uff.
Also doch.
Hatte ich doch seit langem eine Ahnung. Eigentlich seit meiner Jugend. Fühlte ich mich nicht schon immer falsch? Als wäre ich in einem falschen Körper. In den 1980er Jahren, meiner Jugendzeit wusste ich nicht dass es so etwas geben sollte, hatte ich davon noch nicht gehört. Das ist ein Spleen, dachte ich, redete ich mir ein. Und habe nicht weiter nachgeforscht, wo auch?
Aber transsexuell?
Nein, das wollte ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Konnte Crossdressing nicht ausreichend sein?
Soweit für heute.
Bis demnächst.
Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
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(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Re: Mein Tag bei Hexemelina „ und wie weiter
Hallo zusammen. Heute geht es weiter.
Diese Therapeutin hat mir klargemacht, du, also ich, musst dich entscheiden.
Wie soll das Leben weitergehen?
Aufgrund der 2 Diagnosen würde sie mir, wenn ich will und bereit dafür bin, die Indikation für die Hormontherapie erstellen.
Ich solle mir aber sicher sein, dass dies mein Weg werden solle. Ich bestimme das Tempo.
Ebenso, dass es in der Regel lange Wartezeiten beim Endokrinologen gibt, mit 3 Monaten solle ich rechnen.
Ein Wechselbad der Gefühle hatte ich. Ständig am grübeln, ist, wird das mein Weg?
Diese grübelei hat zu etlichen mehr oder weniger schlaflosen Nächten geführt.
Einen Monat später war ich bereit dazu, einen Termin beim Endokrinologen zu machen, das war im August.
Aber bin ich wirklich bereit zu diesem Weg?
Dieses Forum und viele Berichte waren mir ja bekannt. Ich war auch schon viele Jahre als Gast hier am lesen.
Dieser Weg, der wird nicht leicht, da war ich mir sicher.
Sollten mir doch noch Bedenken kommen, kann ich ja den Termin jederzeit absagen.
4 weitere Monate, die ich mit grübeln und Nächten mit wenig Schlaf verbrachte, zu sehr beschäftigte mich diese Frage.
Letztlich habe ich den Termin nicht abgesagt, und tatsächlich Anfang Januar 21 mit den Hormonen begonnen, nachdem die Voruntersuchungen kurz vor Weihnachten erfolgt waren.
Zu einer Zitterparie führte die Tatsache, dass im Juni zuvor eine tiefe Beinvenenthrombose bei mir diagnostiziert wurde.
Jede_r die sich mit Hormonen beschäftigt weiß, dass eine Hormontherapie das Thromboserisiko in etwa verdoppelt, und somit das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen. Das war natürlich mit ein Grund, warum die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Und warum ich befürchtete, der Endo würde die Hormontherapie nicht befürworten bzw ablehnen.
Im April war der Beginn der Bartepi.
Ich war mir sicher.
Das ist mein Weg.
Meinen bisherigen Wohnort habe ich als "nicht Transfreundlich" eingeschätzt. Außerdem war da ja noch meine Familie. Die meisten davon empfanden die ganze Situation als "peinlich".
Nun verbrachte ich ja bereits viele Wochenenden und Urlaube in Friedrichshafen, und habe, außer einem Fall, nie Probleme.
Ok, eigentlich hatte nicht ich ein Problem, sondern Melina, da sie sich nicht zügeln konnte, und auf einen verbalen Angriff hin versucht hat, mit einer Diskussion die Lage klarzustellen, erfolglos.
Das gesellschaftliche Leben, soweit es Corona zuließ, verbrachte ich nur noch als Frau.
Das war der Anlass, für meine Entscheidung, meine Heimat zu verlassen.
Auch war ich mir sicher, meine zukünftige Identität wird nicht ewig ein Geheimnis bleiben. Genauso sicher war ich mir aber auch, die Neuigkeit geht einmal durch die Gemeinde herauf und herunter, und das "Gerede" wird wieder abebben.
Vorausgesetzt ich stolpere nicht täglich über die Füße der Gesellschaft.
Das Empfinden meiner Familie war mir eben nicht unwichtig.
Das bedeutete aber auch, ich brauche einen neuen Job. Der Arbeitsweg wird zu lang.
Daher war ich stets am prüfen, was es für Jobangebote gab und habe mich im Laufe des Jahres (2020) auf 3 Jobs im Raum Friedrichshafen beworben.
Im Januar 21, nach dem Beginn mit den Hormonen, habe ich mit meinem Vorsatz ernst gemacht und mich bei meinem Arbeitgeber und Kollegen und Kolleginnen, soweit diese nicht im Homeoffice waren, geoutet. Erfolgreich, ohne Probleme.
Meine Teamchefin wollte sofort die Neuigkeit durch eine Rundmail an alle Mitarbeiter_innen verbreiten und all meine persönlichen Daten bei der Personalabteilung ändern lassen. Dies habe ich erst mal verneint, wusste ich doch, dass da noch Bewerbungen am laufen waren.
Im Februar 21 dann die Gewissheit, eine Bewerbung war erfolgreich.
Aber ich hatte doch eine männliche Identität, so hatte ich mich auch im alten Jahr beworben.
Also stand ein erneutes berufliches outing an.
Schließlich war es für mich undenkbar, diese Stelle nicht als Frau zu beginnen. Lieber würde ich verzichten, wenn es Probleme gibt.
In meinem bisherigen Job würde ich keine Probleme haben, notfalls halt einen langen Arbeitsweg.
Noch mal Glück gehabt, mein zukünftiger Vorgesetzter hatte damit keine Berührungsängste, also stand der neuen Herausforderung als Schulhausmeisterin nichts mehr im Wege.
Das war's für heute.
Dunja
P.S.
Auf diese Begebenheiten bezieht sich übrigens meine Signatur.
Diese Therapeutin hat mir klargemacht, du, also ich, musst dich entscheiden.
Wie soll das Leben weitergehen?
Aufgrund der 2 Diagnosen würde sie mir, wenn ich will und bereit dafür bin, die Indikation für die Hormontherapie erstellen.
Ich solle mir aber sicher sein, dass dies mein Weg werden solle. Ich bestimme das Tempo.
Ebenso, dass es in der Regel lange Wartezeiten beim Endokrinologen gibt, mit 3 Monaten solle ich rechnen.
Ein Wechselbad der Gefühle hatte ich. Ständig am grübeln, ist, wird das mein Weg?
Diese grübelei hat zu etlichen mehr oder weniger schlaflosen Nächten geführt.
Einen Monat später war ich bereit dazu, einen Termin beim Endokrinologen zu machen, das war im August.
Aber bin ich wirklich bereit zu diesem Weg?
Dieses Forum und viele Berichte waren mir ja bekannt. Ich war auch schon viele Jahre als Gast hier am lesen.
Dieser Weg, der wird nicht leicht, da war ich mir sicher.
Sollten mir doch noch Bedenken kommen, kann ich ja den Termin jederzeit absagen.
4 weitere Monate, die ich mit grübeln und Nächten mit wenig Schlaf verbrachte, zu sehr beschäftigte mich diese Frage.
Letztlich habe ich den Termin nicht abgesagt, und tatsächlich Anfang Januar 21 mit den Hormonen begonnen, nachdem die Voruntersuchungen kurz vor Weihnachten erfolgt waren.
Zu einer Zitterparie führte die Tatsache, dass im Juni zuvor eine tiefe Beinvenenthrombose bei mir diagnostiziert wurde.
Jede_r die sich mit Hormonen beschäftigt weiß, dass eine Hormontherapie das Thromboserisiko in etwa verdoppelt, und somit das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen. Das war natürlich mit ein Grund, warum die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Und warum ich befürchtete, der Endo würde die Hormontherapie nicht befürworten bzw ablehnen.
Im April war der Beginn der Bartepi.
Ich war mir sicher.
Das ist mein Weg.
Meinen bisherigen Wohnort habe ich als "nicht Transfreundlich" eingeschätzt. Außerdem war da ja noch meine Familie. Die meisten davon empfanden die ganze Situation als "peinlich".
Nun verbrachte ich ja bereits viele Wochenenden und Urlaube in Friedrichshafen, und habe, außer einem Fall, nie Probleme.
Ok, eigentlich hatte nicht ich ein Problem, sondern Melina, da sie sich nicht zügeln konnte, und auf einen verbalen Angriff hin versucht hat, mit einer Diskussion die Lage klarzustellen, erfolglos.
Das gesellschaftliche Leben, soweit es Corona zuließ, verbrachte ich nur noch als Frau.
Das war der Anlass, für meine Entscheidung, meine Heimat zu verlassen.
Auch war ich mir sicher, meine zukünftige Identität wird nicht ewig ein Geheimnis bleiben. Genauso sicher war ich mir aber auch, die Neuigkeit geht einmal durch die Gemeinde herauf und herunter, und das "Gerede" wird wieder abebben.
Vorausgesetzt ich stolpere nicht täglich über die Füße der Gesellschaft.
Das Empfinden meiner Familie war mir eben nicht unwichtig.
Das bedeutete aber auch, ich brauche einen neuen Job. Der Arbeitsweg wird zu lang.
Daher war ich stets am prüfen, was es für Jobangebote gab und habe mich im Laufe des Jahres (2020) auf 3 Jobs im Raum Friedrichshafen beworben.
Im Januar 21, nach dem Beginn mit den Hormonen, habe ich mit meinem Vorsatz ernst gemacht und mich bei meinem Arbeitgeber und Kollegen und Kolleginnen, soweit diese nicht im Homeoffice waren, geoutet. Erfolgreich, ohne Probleme.
Meine Teamchefin wollte sofort die Neuigkeit durch eine Rundmail an alle Mitarbeiter_innen verbreiten und all meine persönlichen Daten bei der Personalabteilung ändern lassen. Dies habe ich erst mal verneint, wusste ich doch, dass da noch Bewerbungen am laufen waren.
Im Februar 21 dann die Gewissheit, eine Bewerbung war erfolgreich.
Aber ich hatte doch eine männliche Identität, so hatte ich mich auch im alten Jahr beworben.
Also stand ein erneutes berufliches outing an.
Schließlich war es für mich undenkbar, diese Stelle nicht als Frau zu beginnen. Lieber würde ich verzichten, wenn es Probleme gibt.
In meinem bisherigen Job würde ich keine Probleme haben, notfalls halt einen langen Arbeitsweg.
Noch mal Glück gehabt, mein zukünftiger Vorgesetzter hatte damit keine Berührungsängste, also stand der neuen Herausforderung als Schulhausmeisterin nichts mehr im Wege.
Das war's für heute.
Dunja
P.S.
Auf diese Begebenheiten bezieht sich übrigens meine Signatur.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Re: Mein Tag bei Hexemelina „ und wie weiter
Hallo, nun also der 4. Teil
Das Jahr 2020 verging also recht unspektakulär, abgesehen davon, dass sich die Freundschaft vertieft hatte.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des XXL in Mühlacker. Leider ist dieses Wochenende zu schnell vergangen.
Es hat mich gefreut, einige von Euch persönlich kennenzulernen.
Wie wird das Jahr 2021 wohl werden.
Ok, mein alter Job war gekündigt und es gab eine neue Herausforderung.
Schulhausmeisterin
Eine Person die sich entschieden hatte, die jahrzehntelang gespielte Rolle aufzugeben und neues Terrain zu betreten.
Eine Frau mit einem männlichen Körper als Hausmeisterin.
Wie werden die Kollegen reagieren, wie das Kollegium, die Schüler_innen, die Eltern?
Interessanterweise sehr offen und tolerant. Nirgends Probleme oder Anfeindungen.
Da hatte ich mir umsonst Gedanken und Sorgen gemacht.
Da war aber noch etwas.
So hatte ich mir die Zukunft nicht vorgestellt. Das war die Doppel — Identität.
Offiziell männlich, also ganz offiziell. Auch arbeitsrechtlich und im für alle einsehbaren Mitarbeiter_innen Verzeichns.
Auch offiziell: Frau. So stellte ich mich immer überall vor, als Dunja.
In der Regel habe ich mich auch geoutet, oft hat dies zu interessanten und offenen Gesprächen geführt. Bei einigen Gegebenheiten war es auch unumgänglich, meine amtliche Identität zu nennen, mit Unbehagen. Diese Identität war da für mich bereits mein Deadname.
Das war für mich etwas anderes als Dunja zu sein und mein Gegenüber erfährt von meiner biologischen Vergangenheit.
Zeit für die Nä/Pä.
Diese dauernden Diskussionen über ein neues Selbstbestimmungsgesetz als Ersatz für das veraltete TSG. Wie lange werden diese dauern?
Undenkbar für mich zu warten.
Die Entscheidung ist gefallen, ich mache Nä/Pä nach TSG.
Am 6.9.21 war es soweit, der Richter hat sein "Urteil" gesprochen.
Nun war ich ganz offiziell Dunja, Geschlecht weiblich.
Die Rolle des Lebens, von der ich immer angenommen hatte, sie bis zum Ende meines Lebens aufzuführen, ist beendet. Diese Bühne habe ich verlassen.
Die Gutachtergespräche waren erträglich. Bis auf ausnahmen.
Ein Fragebogen, und ein Gespräch waren mir persönlich zu intim geprägt, im Nachgang gesehen hätte es aber schlimmer sein können.
Bis hierher war das Jahr auch ganz normal, abgesehen von, na ihr wisst schon.
Ja, und einem Highlight im Juli.
Durch den Trans — Therapeuten von Melina ist ein Regisseur auf uns aufmerksam geworden.
3 Monate haben die 2 mich bearbeitet, und ich habe mich letztlich bereit erklärt, bei einem Trailer zu Transidentität und anderen Bereichen von LGBTIQ mitzuwirken.
Mal sehen, ob der Film eines Tages verwirklicht wird. (Bisher wurde nur Material für den Trailer abgedreht, für einen Film fehlt noch viel.)
Den Trailer haben wir bereits gesehen und er macht Hoffnung, dass hier eine interessante Reportage entstehen könnte.
Wenn wir eines Tages eine Kopie von diesem Trailer und die Genemigung zur Verbreitung erhalten sollten, werde ich, oder Melina, diesen mit euch teilen.
Bis demnächst.
Das Jahr 2020 verging also recht unspektakulär, abgesehen davon, dass sich die Freundschaft vertieft hatte.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des XXL in Mühlacker. Leider ist dieses Wochenende zu schnell vergangen.
Es hat mich gefreut, einige von Euch persönlich kennenzulernen.
Wie wird das Jahr 2021 wohl werden.
Ok, mein alter Job war gekündigt und es gab eine neue Herausforderung.
Schulhausmeisterin
Eine Person die sich entschieden hatte, die jahrzehntelang gespielte Rolle aufzugeben und neues Terrain zu betreten.
Eine Frau mit einem männlichen Körper als Hausmeisterin.
Wie werden die Kollegen reagieren, wie das Kollegium, die Schüler_innen, die Eltern?
Interessanterweise sehr offen und tolerant. Nirgends Probleme oder Anfeindungen.
Da hatte ich mir umsonst Gedanken und Sorgen gemacht.
Da war aber noch etwas.
So hatte ich mir die Zukunft nicht vorgestellt. Das war die Doppel — Identität.
Offiziell männlich, also ganz offiziell. Auch arbeitsrechtlich und im für alle einsehbaren Mitarbeiter_innen Verzeichns.
Auch offiziell: Frau. So stellte ich mich immer überall vor, als Dunja.
In der Regel habe ich mich auch geoutet, oft hat dies zu interessanten und offenen Gesprächen geführt. Bei einigen Gegebenheiten war es auch unumgänglich, meine amtliche Identität zu nennen, mit Unbehagen. Diese Identität war da für mich bereits mein Deadname.
Das war für mich etwas anderes als Dunja zu sein und mein Gegenüber erfährt von meiner biologischen Vergangenheit.
Zeit für die Nä/Pä.
Diese dauernden Diskussionen über ein neues Selbstbestimmungsgesetz als Ersatz für das veraltete TSG. Wie lange werden diese dauern?
Undenkbar für mich zu warten.
Die Entscheidung ist gefallen, ich mache Nä/Pä nach TSG.
Am 6.9.21 war es soweit, der Richter hat sein "Urteil" gesprochen.
Nun war ich ganz offiziell Dunja, Geschlecht weiblich.
Die Rolle des Lebens, von der ich immer angenommen hatte, sie bis zum Ende meines Lebens aufzuführen, ist beendet. Diese Bühne habe ich verlassen.
Die Gutachtergespräche waren erträglich. Bis auf ausnahmen.
Ein Fragebogen, und ein Gespräch waren mir persönlich zu intim geprägt, im Nachgang gesehen hätte es aber schlimmer sein können.
Bis hierher war das Jahr auch ganz normal, abgesehen von, na ihr wisst schon.
Ja, und einem Highlight im Juli.
Durch den Trans — Therapeuten von Melina ist ein Regisseur auf uns aufmerksam geworden.
3 Monate haben die 2 mich bearbeitet, und ich habe mich letztlich bereit erklärt, bei einem Trailer zu Transidentität und anderen Bereichen von LGBTIQ mitzuwirken.
Mal sehen, ob der Film eines Tages verwirklicht wird. (Bisher wurde nur Material für den Trailer abgedreht, für einen Film fehlt noch viel.)
Den Trailer haben wir bereits gesehen und er macht Hoffnung, dass hier eine interessante Reportage entstehen könnte.
Wenn wir eines Tages eine Kopie von diesem Trailer und die Genemigung zur Verbreitung erhalten sollten, werde ich, oder Melina, diesen mit euch teilen.
Bis demnächst.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
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Dunja
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Re: Mein Tag bei Hexemelina „ und wie weiter
Hallo, nun geht"™s weiter.
Die lange Zeit gefühlte Identität war nun offiziell.
Das bringt Arbeit mit sich.
Alle wichtigen und amtlichen Dokumente müssen geändert werden. Am Zeit- und Nervenraubendsten war die GEZ.
Die wollten einfach nicht einsehen, trotz Gerichtsbeschluss, dass da bei ihnen eine Person mit einer männlichen und einer weiblichen Identität geführt wird.
Aber irgendwann nach ca 4 Monaten war auch das geschafft.
Ich hatte meinen Weg gefunden und mein Ziel erreicht.
Fast.
Etwas war da noch gewaltig falsch.
Da war was. Zwischen den Beinen. Das gehörte da einfach nicht hin.
Der nächste Schritt war also die GaOP. Darüber war ich mir sehr schnell klar.
So hatte ich mich zeitnah zur Nä/Pä um ein Vorgespräch zur GaOP bemüht. Das war dann im Dezember 21.
Also genug Zeit um mich um die Institutionen zu kümmern, die sehr eingefahren waren, und ihre gespeicherten Daten nicht ändern wollten.
Und um mit meinem Vorgesetzten und meinen Arbeitskollegen zu reden.
Mir war wichtig, sie zeitnah über meine Pläne zu informieren und mich mit ihnen abzusprechen.
Meine Ausfallzeit betrifft ja sie auch direkt und führt bei meinem Arbeitgeber und den Kollegen zu Belastungen. Immerhin war ich ja noch nicht so lange Angestellte bei Ihnen.
Möglicherweise durch mein offenes Vorgehen, und deren Mitwirkung bin ich auch hier nicht auf Widerstände gestoßen. Sondern auf Unterstützung.
Ich hatte mich für die Lubos Kliniken in München entschieden.
Ausschlaggebend waren hauptsächlich positive Erfahrungen von zahlreichen anderen Frauen, die ich von SHG und Stammtisch persönlich kenne. Darunter auch meine Freundin Melina.
Mittlerweile bin ich 7,5 Wochen post OP. (Zeitpunkt an dem ich angefangen habe, diesen Treat fortzusetzen und das Manuskript verfasst habe), 11,5 Wochen heute bei der Veröffentlichung.
Es ist alles gut verlaufen, und ich bin froh mich für diesen Weg entschieden zu haben.
Wenn ich nun zurückblicke, wird mir doch fast schwindelig.
Am 30.11.2019 erstmalig outdoor als Frau, noch ganz sicher CD bzw. Teilzeitfrau zu sein. Und auch noch so in der Familie geoutet.
Undenkbar eine Bartepi machen zu lassen und heute amtlich und körperlich in meiner wahren Identität.
Die so lange gespielte Rolle ist zu Ende und die Bühne verlassen. (Sorry an die ursprüngliche Verfasserin dieses Satzes. Den habe ich mir bei dir "geklaut". Ich finde der besagt es so treffend.)
Da das Ziel meines Weges nun erreicht ist, abgesehen von einer eventuellen Stimmtherapie und der Fertigstellung meiner Bart Epi, sollte dieser Treat eigentlich hier enden.
Viele Grüße vom Bodensee.
P.S.
Auf Anregung durch eine PN, möchte ich hier noch einige Bilder Posten, die nur für User_innen sichtbar sind.
Wenn hier eine Person mitliest, die mir dazu Tips geben kann wie das geht, als PN oder im Treat, freue ich mich darüber.
Ich möchte bevorzugt eine Lösung, ohne dass ich über eine Cloud oder ähnliches gehen muss. Wenn kein anderer Weg bekannt ist, auch gerne dieser.
Die lange Zeit gefühlte Identität war nun offiziell.
Das bringt Arbeit mit sich.
Alle wichtigen und amtlichen Dokumente müssen geändert werden. Am Zeit- und Nervenraubendsten war die GEZ.
Die wollten einfach nicht einsehen, trotz Gerichtsbeschluss, dass da bei ihnen eine Person mit einer männlichen und einer weiblichen Identität geführt wird.
Aber irgendwann nach ca 4 Monaten war auch das geschafft.
Ich hatte meinen Weg gefunden und mein Ziel erreicht.
Fast.
Etwas war da noch gewaltig falsch.
Da war was. Zwischen den Beinen. Das gehörte da einfach nicht hin.
Der nächste Schritt war also die GaOP. Darüber war ich mir sehr schnell klar.
So hatte ich mich zeitnah zur Nä/Pä um ein Vorgespräch zur GaOP bemüht. Das war dann im Dezember 21.
Also genug Zeit um mich um die Institutionen zu kümmern, die sehr eingefahren waren, und ihre gespeicherten Daten nicht ändern wollten.
Und um mit meinem Vorgesetzten und meinen Arbeitskollegen zu reden.
Mir war wichtig, sie zeitnah über meine Pläne zu informieren und mich mit ihnen abzusprechen.
Meine Ausfallzeit betrifft ja sie auch direkt und führt bei meinem Arbeitgeber und den Kollegen zu Belastungen. Immerhin war ich ja noch nicht so lange Angestellte bei Ihnen.
Möglicherweise durch mein offenes Vorgehen, und deren Mitwirkung bin ich auch hier nicht auf Widerstände gestoßen. Sondern auf Unterstützung.
Ich hatte mich für die Lubos Kliniken in München entschieden.
Ausschlaggebend waren hauptsächlich positive Erfahrungen von zahlreichen anderen Frauen, die ich von SHG und Stammtisch persönlich kenne. Darunter auch meine Freundin Melina.
Mittlerweile bin ich 7,5 Wochen post OP. (Zeitpunkt an dem ich angefangen habe, diesen Treat fortzusetzen und das Manuskript verfasst habe), 11,5 Wochen heute bei der Veröffentlichung.
Es ist alles gut verlaufen, und ich bin froh mich für diesen Weg entschieden zu haben.
Wenn ich nun zurückblicke, wird mir doch fast schwindelig.
Am 30.11.2019 erstmalig outdoor als Frau, noch ganz sicher CD bzw. Teilzeitfrau zu sein. Und auch noch so in der Familie geoutet.
Undenkbar eine Bartepi machen zu lassen und heute amtlich und körperlich in meiner wahren Identität.
Die so lange gespielte Rolle ist zu Ende und die Bühne verlassen. (Sorry an die ursprüngliche Verfasserin dieses Satzes. Den habe ich mir bei dir "geklaut". Ich finde der besagt es so treffend.)
Da das Ziel meines Weges nun erreicht ist, abgesehen von einer eventuellen Stimmtherapie und der Fertigstellung meiner Bart Epi, sollte dieser Treat eigentlich hier enden.
Viele Grüße vom Bodensee.
P.S.
Auf Anregung durch eine PN, möchte ich hier noch einige Bilder Posten, die nur für User_innen sichtbar sind.
Wenn hier eine Person mitliest, die mir dazu Tips geben kann wie das geht, als PN oder im Treat, freue ich mich darüber.
Ich möchte bevorzugt eine Lösung, ohne dass ich über eine Cloud oder ähnliches gehen muss. Wenn kein anderer Weg bekannt ist, auch gerne dieser.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Malvine
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
Hallo Dunja,
Du kannst in den Einstellungen deiner Alben festlegen, welche Usergruppe die Bilder sehen darf.
Malvine
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Malvine
Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
Hallo Malvine,
habe ich dich richtig verstanden?
Ich poste nicht hier im Treat Bilder, sondern lege ein Album im Forum an?
Vielen Dank.
LG Dunja
habe ich dich richtig verstanden?
Ich poste nicht hier im Treat Bilder, sondern lege ein Album im Forum an?
Vielen Dank.
LG Dunja
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(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Re: Mein Tag bei Hexemelina „ und wie weiter
Hallo,
Nun ist es soweit, es exestiert in der Galerie ein Album mit dem Namen Dunja.
Die ersten 3 Bilder sind hochgeladen, mit zumindest einem bin ich nicht wirklich zufrieden. Vielleicht bekomme ich es noch bearbeitet, damit es besser wird.
Die hat es geschossen, auch zugeschnitten und in der Größe geändert, für den Avatar. Sie wusste, wofür ich das Bild will, und dann das. Sie liebt wohl Hintergrund
Vielleicht gelingt es mir ja, es nochmal zu bearbeiten, damit das Bild aus mehr Person und weniger Hintergrund besteht. Leider habe ich da 2 linke Hände.
Sie hat mir auch mit meinem Album geholfen, nein, eigentlich fast eigenständig erstellt.
Viele Bilder wird es vorraussichtlich nicht geben, dafür sind wir zu Fotografier faul.
Viele Grüße Dunja
Nun ist es soweit, es exestiert in der Galerie ein Album mit dem Namen Dunja.
Die ersten 3 Bilder sind hochgeladen, mit zumindest einem bin ich nicht wirklich zufrieden. Vielleicht bekomme ich es noch bearbeitet, damit es besser wird.
Hallo Lexes, Du darfst dich gerne bei der Fotografin, Bibi - Melina beschweren, ich habe es auch bereits.von lexes -» Mo 25. Jul 2022, 08:16
öööhm ..das ... äääähhhh .. also .... mh ... tja .... ääähm : es ist sehr klein
Die hat es geschossen, auch zugeschnitten und in der Größe geändert, für den Avatar. Sie wusste, wofür ich das Bild will, und dann das. Sie liebt wohl Hintergrund
Vielleicht gelingt es mir ja, es nochmal zu bearbeiten, damit das Bild aus mehr Person und weniger Hintergrund besteht. Leider habe ich da 2 linke Hände.
Sie hat mir auch mit meinem Album geholfen, nein, eigentlich fast eigenständig erstellt.
Viele Bilder wird es vorraussichtlich nicht geben, dafür sind wir zu Fotografier faul.
Viele Grüße Dunja
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
Hallo,
da ich nun mehrfach vergeblich versucht habe, Bilder meines Albums in diesen Treat einzufügen, gibt es halt nur einen Link.
[album]gallery/album/651[/album]
Viele Grüße und ein gutes, gesundes und Erfolgreiches 2023.
Dunja
da ich nun mehrfach vergeblich versucht habe, Bilder meines Albums in diesen Treat einzufügen, gibt es halt nur einen Link.
[album]gallery/album/651[/album]
Viele Grüße und ein gutes, gesundes und Erfolgreiches 2023.
Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
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Re: Mein Tag bei Hexemelina
Hallo Dunja,
der Link verweist auf ein nicht existierendes Album. Die Nummer 651 gibt es nicht, und in der Nummer 652 hast du keine Bilder drin...
Malvine
der Link verweist auf ein nicht existierendes Album. Die Nummer 651 gibt es nicht, und in der Nummer 652 hast du keine Bilder drin...
Malvine
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