Das war also Ebeltoft, die Kleinstadt in Dänemark, in der angeblich so viele Künster leben, ausstellen und verkaufen. Entweder wir sind die falsche Altstadtstraße entlanggelaufen (gibt aber nur eine) oder das Gerücht war falsch. Textildesignerinnen gibt es einige und die haben teilweise fantastische Kreationen im Angebot. Mein Schatz wurde fündig, ich eigentlich auch, doch habe ich ein Einkaufmoratorium ausgerufen. Wann soll ich all die tollen (und nicht ganz billigen) Stücke denn tragen? Ursprünglich hatte ich auf die Schmuckdesigner(innen) geschielt, aber der letzte Gold- und Silberschmied hat die Stadt vor einigen Jahren schon verlassen. Dumm gelaufen.
Nun ja, dann haben wir halt zwei ruhigere Tage verbracht. In der Stadt steht die Statue des Lodvigs, ein Halodri, der sich unglücklich verliebt hatte, erwischt, eingeknastet und vertrieben wurde und dem die Bevölkerung dieses Andenken geschenkt hat. Außerdem habe ich mein neues Ohrgehänge (rein von Silber und Gold) zum ersten Mal ausgeführt. Ist schon lustig, wenn es beim Gehen so baumelt. Ich fürchte, davon brauche ich noch mehr.
Ebeltoft25-2-3.jpg
Im Cafe in der Altstadtgasse habe ich zufällig auf das Regenradar geblickt, worauf wir einen Alarmstart hingelegt haben und genau beim einsetzenden Regen den Campingplatz erreichten.
Liebe Grüße, Alicia.

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Eine Lebensweise zu erfinden ist nichts. Sie zu verinnerlichen, ein Anfang. Sie zu leben ist alles.
(Frei nach Otto Lilienthal)