Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
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Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Michaela M.
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Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 1 im Thema

Beitrag von Michaela M. »

Hallo zusammen!
Wie sehr schränkt euch Corona inzwischen im Alltag ein? Geht ihr noch raus oder verkrümmelt ihr euch drinnen, meidet ihr soziale Kontakte um euch nicht anzustecken, hortet ihr Lebensmittel sind so einige Fragen die inzwischen auftauchen. Wie ist es bei euch in der Region, auf der Arbeit, die Situation beim einkaufen? Wie regelt ihr den Alltag, wenn für eure Kinder keine Betreuung vorhanden ist durch Schule, Kindergarten etc. und ihr auf Arbeit müsst?

Als meine Frau Heute Nachmittag von der Arbeit kam, viel mir erst einmal die Kinnlade runter, was sie von der Arbeit, tanken und einkaufen zu erzählen hatte.
Die grösste Einschränkung betrifft die Arbeit.
In der Firma wo meine Frau in der Personalabteilung arbeitet, werden Folien produziert unter anderem für die Lebensmittelindustrie, ist ab Heute ein Notstandsplan in Kraft getreten.
Die Abteilungen dürfen von Mitarbeitern nicht mehr betreten werden, die nicht in dieser Abteilung arbeiten. Will z. B. jemand bei meiner Frau was wegen seinen
Überstunden wissen, muss er vom Hof aus ans Fenster klopfen, einen Meter zurückgehen und dann sagen was er möchte. Dann muss meine Frau das Fenster wieder schließen,
Gespräche sollen so vermieden werden und erst wenn sie die Antwort hat, darf sie dem Mitarbeiter einen Zettel raus geben. Da aber auch hier der Meter Abstand eingehalten werden soll,
legt sie den Zettel in einen Korb, stellt ihn vor das Fenster in den Hof, Fenster zu, Kollege nimmt Zettel, meine Frau öffnet Fenster, besprüht den Korb mit Sagrotan oder Chlorix und holt ihn dann nach 5 Minuten wieder rein.
Ihre Kollegin hat einen Laptop bekommen und muss absofort von Zuhause aus arbeiten, damit nicht die ganze Abteilung ausfällt, falls Corona zuschlägt. Trifft auch auf die Buchhaltung, Einkauf zu.
Dafür wurde jetzt auch ein Schichtsystem eingeführt. Die Personen die im Büro arbeiten, müssen schon um 7.00 Uhr statt 8.00 bzw. 9.00 Uhr erscheinen, Feierabend wie gewohnt. Homeoffice fängt 4 Stunden
später, also 11.00 Uhr an und hat dann um 19.00 Uhr Feierabend, wenn Vollzeit eingestellt, ansonsten nach der gewohnten Stundenanzahl.
Ich habe aus Jux zu meiner Frau gesagt das Sie einen Kescher von unserem Teich mitnehmen soll, oder die Greifzange, um so den Korb zu umgehen, da der Stiel jeweils mindestens 2,00 m lang ist.
Außerdem hat die Geschäftsführung allen Mitarbeitern verboten das Fitnesssstudio, wird von Firma bezahlt, zu besuchen um eine Ansteckung zu vermeiden.
Mitarbeiter von Fremdfirmen und Lieferanten dürfen das Firmengelände nur noch betreten, wenn sie eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt vorlegen können, dass sie Corona frei sind. Ansonsten heißt es draußen auf der Straße stehen bleiben, LKW-Fahrer dürfen dann nicht WC, Dusche benutzen, Bäcker und Getränkelieferant dürfen gar nicht mehr kommen. Stattdessen fährt ein Mitarbeiter vom Lager mit Mundschutz und Gesichtsschutz ausgerüstet zu den beiden, um die Bestellungen abzuholen. Wegen der Arbeit mit den Kunststoffen, bekommen alle Mitarbeiter in der Verwaltung eine Flasche Mineralwasser, in der Produktion, Werkstatt, Lager, Logistik bis zu 6 Flaschen kostenlos vom Arbeitgeber.

Als ich Heute Mittag, wie jeden Freitag, wegen meiner Wundbehandlung beim Doc war, hat er gesagt das es alles unnötige Panikmache sei. Als 2002 der erste Sars Virus ausgebrochen war, starben innerhalb weniger Tage viel mehr Meschen, wie jetzt aktuell durch Covid19 Virus, doch interessiert hat es damals kaum jemanden, obwohl es auch in Deutschland Fälle gab. Stand auch Heute dazu ein Bericht in unserer Tageszeitung mit dem gleichen Inhalt. Es seien an der "normalen" Grippe hier im Kreis mehr Leute erkrankt und entsprechend hoch seien auch die Todesfälle. Genaue Zahlen wurden aber nicht angegeben um unnötige Panik zu vermeiden.
Mein Doc sagte zu mir, dass ich wegen dem MRSA-Keim vom Papier her gesehen zu der Hochrisikogruppe gehöre, die eine Infektion mit Corona nicht überleben werden. Info kam heute vom Gesundheitsamt mit dem Vermerk dass er sofort mitteilen soll wenn sich mein Gesundheitszustand verschlechtert. Egal ob es nur wegen den Schmerzen ist, alles soll er melden. Da mein Körper aber seit 13 Jahren, davon die meiste Zeit ohne große Antibiotika Unterstützung zurecht gekommen ist, sei mein Immunsystem entsprechend gestärkt, denn sonst hätte ich 2015 mit dem 2. Keim schon die Augen zumachen müssen.
Hab meinen Doc gefragt ob ich ihn sofort anrufen soll, wenn mir wegen Geschmacksverstärkern wieder mal ein Furz im Bauch rum rennt und ich deswegen dann längere Sitzungen auf dem WC halte.
Antwort war: "Bloß nicht, Sie kennen ihren Körper am besten und wissen selbst wenn es sich anders verhält wie sonst". Mein Vater verwendet gerne beim kochen diesen Tütenkram, leugnet es aber immer. Wenn ich es nicht mit bekomme das er das Zeug benutzt hat, da er die Verpackung schon verschwinden hat lassen, merke ich es spätestens wenn die Krämpfe im Darm losgehen. Deshalb esse ich oft nur noch die Beilagen oder Fleisch, Fisch, Geflügel, wo ich sicher sein kann das er den Mist nicht verwendet hat. Mein Doc würde mir was an den Kopf werfen, bildlich gesprochen, wenn ich ihn damit nerve nur wegen dem Gesundheitsamt.

Mein Neffe ist nach der Arbeit im Discounter bei mir vorbei gekommen und hat erzählt, dass bereits um 12.00 Uhr der Umsatz von einem ganzen Freitag erreicht war. Das schlimme ist, das 5 Mitarbeiter wegen Grippe und Überbelastung ausgefallen sind, 2 wegen Urlaub über dem Teich und 2 in einer anderen Filiale aushelfen und so auch fehlen. So sind jetzt pro Schicht nur noch zwei Mitarbeiter da, die Kasse machen und auffüllen müssen. Normal machen das Freitag und Samstag 4 - 5 Leute pro Schicht. Die Regale sind leer, die Ware steht im Lager, so das Morgen in der Nacht auf Sonntag die noch gesunden Mitarbeiter zum arbeiten kommen dürfen. Wer fern bleibt, darf sich schon einmal nach einem neuen Arbeitgeber umsehen, laut Vorgesetzten aus der Zentrale.
Auch dürfen Lebensmittel wie Nudeln, Mehl, Zucker, Reiniger, WC-Papier etc. nur noch in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Wie gross diese Mengen sind, wird am Montag mitgeteilt.

Wie weit soll dieses Chaos noch gehen, warum setzen so viele Menschen nicht ihren normalen Verstand ein, warum verfallen so viele in Panik, frage ich mich immer öfter persönlich. Aber auch mein Doc, Kunden von uns, meine Familie und einige Bekannten sind der gleichen Meinung. Ein älterer Kunde aus München, mit dem ich heute telefoniert habe, sagte das beim Gau von Tschernobyl nicht so ein Aufstand gemacht wurde. Er sei jetzt froh das er noch Futter für seine Fische bei uns bekommt.

Gruß
Michaela M.
Koi Ying.jpg
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Heide (Mo 23. Mär 2020, 21:21)
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gerda joanna
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 2 im Thema

Beitrag von gerda joanna »

Bei uns werden ab Montag alle nicht versorgungsmässig wichtigen Geschäfte geschlossen, soziale Kontakte auf ein Minimum beschränkt werden. Damit fallen mal meine Ausflüge enfemme ziemlich sicher ins Wasser . Da sonst Theater, Kinos, Schwimmbäder, Saunen geschlossen werden oder schon sind, keine Konzerte stattfinden, ist die Einschränkung also massiv und meiner Meinung völlig übertrieben, da nur Aktionismus angesagt ist.
Euch alles Gute, bleibt gesund.
Alles Liebe Gerda Joanna
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und möchte nicht mehr unterdrückt werden.
Wir denken immer noch zuviel in Schubladen.

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LolAndrea
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 3 im Thema

Beitrag von LolAndrea »

Michaela M. hat geschrieben:
Fr 13. Mär 2020, 23:45
Hallo zusammen!
Will z. B. jemand bei meiner Frau was wegen seinen Überstunden wissen, muss er vom Hof aus ans Fenster klopfen, einen Meter zurückgehen und dann sagen was er möchte. Dann muss meine Frau das Fenster wieder schließen,
Gespräche sollen so vermieden werden und erst wenn sie die Antwort hat, darf sie dem Mitarbeiter einen Zettel raus geben. Da aber auch hier der Meter Abstand eingehalten werden soll,
legt sie den Zettel in einen Korb, stellt ihn vor das Fenster in den Hof, Fenster zu, Kollege nimmt Zettel, meine Frau öffnet Fenster, besprüht den Korb mit Sagrotan oder Chlorix und holt ihn dann nach 5 Minuten wieder rein.
huhu Michaela, das ist fast wie in der chirurgischen Abteilung einer Klinik fehlt nur noch der Schleusenraum! Aber Mundschutz trägt wohl keiner????
Also mich schränkts auch total ein hier in Paraguay! Wir Mädels küssen uns ja immer zweimal zärtlich bei Begrüssungen und das fehlt mir jetzt wirklich total, aber stattdessen stossen wir jetzt Rücken an Rücken von hinten mit den Popos zweimal kräftig aneinander! neudeutsch heisst das "Partner Booty Shaking" Find ich auch ganz süss so hihi! (he)

Liebe Gruesse abrazo y besito Lola Andrea.

Christiane
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 4 im Thema

Beitrag von Christiane »

Meine einzige Angst ist, das das XXL-Treffen unter die Räder kommt.

Meine Frau hatte am Donnerstag Chemo und ich hab im Spital gefragt, wie weit denn die Hysterie schon wäre.
Zu Glück ist der Trakt etwas abseits gelegen, vom Normalspital - da scheint es noch normal zuzugehen.
In der normalen Aufnahme ist jetzt ein Security-Team im Einsatz. Hier hat es scheinbar schon Szenen gegeben.
Auch, dass Desinfektionsmittel nur noch unter Aufsicht aufgestellt wird.
Meine Frau hat eh Homeoffice und darf jetzt erst mal nicht raus. Allerdings will sie wegen dem Heuschnupfen auch gar nicht.
Jetzt hoffe ich nur, dass ich den Scheiß nicht nach Hause schleppe.

Bei uns in der Firma wurden am ersten Tag nach Lieferung ca. 60 Spender mit Desinfektionsmittel geklaut.
Nachdem am Dienstag durchgegeben wurde, das dies ein fristloser Kündigungsgrund ist und schon einer gefeuert wurde (5 Spender in der Tasche), hat das Ganze jetzt abgenommen.
Die Leute sind mittlerweile mehr als behämmert. Ich gehe mal davon aus, das er das Zeug nicht für den Eigenbedarf geklaut hat...………. .
Jepp - wir haben hier jede Menge "Schlauberger" am Start. :roll: :roll:
Der IQ in der Bude steigt auf Null wenn keiner mehr da ist. :mrgreen:

Ich frage mich nur, was passiert, wenn mal ein richtig fieser Virus sich auf den Weg macht. :shock: :shock:
Das System kollabiert jetzt schon und da gäbe es dann wohl Mord und Totschlag (?). :roll:

Das sind die Folgen, wenn man alles kaputt spart und auf "Gewinnmaximierung" trimmt. Ausbaden darf es eh der Normalo.
Die "besseren" Herrschaften verbarrikadieren sich ja dann in ihren Reichenghettos.

Bin mal gespannt, wie viele in der Folge jetzt ihren Job verlieren werden.
In Luzern ist jetzt total tote Hose. So hab ich die Stadt noch nie erlebt.
Ich kann über Plätze und durch Straßen laufen, ohne angerempelt zu werden.
Die Amis kommen ja jetzt auch nicht mehr.
Das wird so einigen Hotels und Ramschläden den Hals kosten.

Nachdem aber in der letzten Zeit Viele über die Touristenschwemme geklagt haben, ist das jetzt mal eine gute Gelegenheit zu sehen, was ist - wenn.
Es wird zumindest auch von Seiten der Stadt schon mit einem zweistelligen %-Minus bei den Einnahmen gemunkelt.
Ich bin mal gespannt, was dann los ist, wenn der Kanton und die Stadt deswegen die Steuern erhöhen.
Mal sehen, ob dann immer noch alle gegen die Touris sind. :mrgreen:

So - ich wünsche ein schönes Wochenende ohne die komischen Virussen - wie sie meine Oma immer genannt hat. :mrgreen:

Nachdenkliche Grüße
Christiane

Toni Smith
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 5 im Thema

Beitrag von Toni Smith »

Momentan halte ich jeden unnötigen Kontakt einzuschränken für sinnvoll. Wie schnell sich der Virus ausbreiten kann hab ich gestern gesehen. Zwei Verdachtsfälle in meiner Umgebung, jeweils auf der Arbeitsstelle von mir und meinem Freund. Der eine hat sich inzwischen als negativ herausgestellt, beim anderen wird noch getestet.

Lieber kann man jetzt etwas strenger sein und in ein, zwei Wochen die Maßnahmen lockern, als wenn in einer Woche die Arbeit gar nicht mehr möglich ist.

Vor allem sollte man jetzt auch die Krankenhäuser entlasten.

Also übertriebene Panik mache sehe ich nicht, allerdings sind deutsche nicht Krisenerprobt.
Panik entsteht durch Unwissenheit und Unmacht.
Die Leute wissen nicht was zu tun ist und das hätte man vermeiden können.

Österreich hat seine Bevölkerung schon aufgeklärt und mit Infos versorgt, da wurde es in Deutschland noch verlacht das Thema. Der ORF melden ganz nüchtern wie es aussieht. Hier zu Lande geilte sich der Journalismus am Thema auf. Dann kamen die ersten Experten und Spekulieren rum und dennoch wusste niemand was jetzt genau zu tun ist. In Österreich würde eine Hotline eingerichtet und die Nummer wurde bei jeder Nachricht als erstes genannt.

Dann war es in Deutschland nicht mehr wegzudiskutieren und die Kanzlerin begnügt sich nun auch mal was zu sagen. Nun überschlagen sich die Massnahmen.

Ende vom Lied, Deutschland wollte eine Panik vermeiden, aber gerade durch Sensationsjournalismus, intransparenz und Uneindeutigkeiten (Föderalismus), hat es für Panik gesorgt.

Auch bei der AFD reagierte Deutschland so. Erst ignoriert, dann verlacht und dann gab es kein anderes Thema mehr.
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Toni Smith
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 6 im Thema

Beitrag von Toni Smith »

So ich will aber nicht nur rumkriteln sondern auch was zur Aufklärung beitragen.

Was ist eigentlich ein begründeter Verdachtsfall:
Welche Personen werden getestet?

Getestet werden nur „Begründete Verdachtsfälle“ der Kategorie 1, d.h. Personen, die engen Kontakt (15 Minuten Dauer, Abstand weniger als 2 Meter) zu einem bekannt positiven Fall hatten und gleichzeitig Krankheitszeichen aufweisen. Inwieweit dies zutrifft wird in jedem Einzelfall entschieden. Die betreffenden Personen werden dann zu einem Termin bestellt, an dem der Abstrich vorgenommen wird. Testungen außerhalb von Terminen können aus Kapazitätsgründen nicht durchgeführt werden. Das Ergebnis kann nach 2-3 Tagen, je nach Auslastung des Labors, erwartet werden.

Weitere Infos betreffend eures Ortes holt ihr euch am besten direkt von der Homepage der jeweiligen Stadt.

Lisa-Weber
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 7 im Thema

Beitrag von Lisa-Weber »

Im Alltag, bisher gar nicht.
Das kann sich alles noch ändern wenn man das öffentliche Leben einschränkt.
Ich gehe mit den Maßnahmen ins Leben - Hände waschen - keine Hände Schütteln - keine Umarmungen und Husten Niesen in die Armbeuge ins Leben.
100% Sicherheit gibt es nicht.
Habe mit diesen Vorsichtsmaßnahmen gestern eine SHG durchgezogen und die Leute sind dankbar.
Lisa
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 8 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Warum sollte ich mich einschränken? Ich gehe am Wochenende in die Kirche und gestern war ich bei Freunden. Diese waren nicht in Norditalien und achten auf ihr Umfeld.
Lisa-Weber hat geschrieben:
Sa 14. Mär 2020, 08:01
.........
Ich gehe mit den Maßnahmen ins Leben - Hände waschen - keine Hände Schütteln - keine Umarmungen und Husten Niesen in die Armbeuge ins Leben.
100% Sicherheit gibt es nicht.
................
So halte ich es auch. Panik habe ich keine, einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln habe ich sowieso zu Hause.
Toni Smith hat geschrieben:
Sa 14. Mär 2020, 07:46
.............
Vor allem sollte man jetzt auch die Krankenhäuser entlasten.
............
Warum sollen die Krankenhäuser entlastet werden? Weil sie meiner Meinung nach nicht für solche Fälle vorbereitet sind. Arbeitsplätze wurden bis zur Überlastung des Personals gekürzt nur um Gewinne zu machen. Das es bei Medikamenten und Schutzkleidung zu Engpässen kommt ist meiner Meinung nach auch eine Folge der skrupellosen Gewinnmaximierung.
Was mir persönlich Sorgen macht, das jetzt schon wieder die Spielchen mit der Bonität anfangen. http://www.finanztreff.de/news/fitch-st ... b/19625080
Auch an den Börsen werden Spielchen getrieben die ich nicht gut finde. Ich hätte bei einer den Globus umgreifenden Krankheit sofort die Börsen geschlossen.
Dann habe ich im Internet noch etwas gefunden betreffend Wahlhelfer im Landkreis Cham und Infektionsgefahr https://www.landkreis-cham.de/media/308 ... er-lgl.pdf
Liebe Grüße Jasmine
Zuletzt geändert von Jasmine am Sa 14. Mär 2020, 09:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Dolores59
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 9 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Nächste Woche muss ich wieder auf Dienstreise in die Schweiz, knapp hinter der Grenze zu Deutschland. Auf der Arbeitsstelle (Erkundungsbohrung für die NAGRA) müssen wir bei Dienstantritt jeden Tag das Fieber messen lassen. Wer über 38 Grad hat, muss zum Arzt. Bei der Schichtübergabe müssen wir zwei Meter Abstand einhalten. Desinfektionsmittel wird vorgehalten (woher haben die das?). Ansonsten die üblichen Verhaltensregeln (Hände waschen, Aufpassen beim Husten/Niesen).

Blöd wird es, wenn sie die Grenze schließen, denn ich pendele jeden Tag hinüber (8 km). Und die Supermärkte in Grenznähe werden "geplündert". So war es schon vor drei Wochen.

Für die Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Süden habe ich ein kleines Hotel gewählt, um das Ansteckungsrisiko zu verkleinern. Aber dort war ich die letzten Male sowieso, weil es gemütlicher ist als ein großes Hotel.

Da ab Montag die Schule geschlossen wird, haben wir unseren Enkel während der Arbeitszeit meiner Tochter (alleinerziehend) im Hause.

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)

Bea Magdalena
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 10 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Jasmine hat geschrieben:
Sa 14. Mär 2020, 08:46
.....
Warum sollen die Krankenhäuser entlastet werden? Weil sie meiner Meinung nach nicht für solche Fälle vorbereitet sind. Arbeitsplätze wurden bis zur Überlastung des Personals gekürzt nur um Gewinne zu machen. Das es bei Medikamenten und Schutzkleidung zu Engpässen kommt ist meiner Meinung nach auch eine Folge der skrupellosen Gewinnmaximierung.
Was mir persönlich Sorgen macht, das jetzt schon wieder die Spielchen mit der Bonität anfangen. http://www.finanztreff.de/news/fitch-st ... b/19625080
Auch an den Börsen werden Spielchen getrieben die ich nicht gut finde. Ich hätte bei einer den Globus umgreifenden Krankheit sofort die Börsen geschlossen.
Dann habe ich im Internet noch etwas gefunden betreffend Wahlhelfer im Landkreis Cham und Infektionsgefahr https://www.landkreis-cham.de/media/308 ... er-lgl.pdf
Liebe Grüße Jasmine
Hallo Jasmine,

da will ich Dir voll und ganz zustimmen!
Das große Übel der Menschen ist der Egoismus 😔
Während teilweise Menschen leiden, versuchen andere genau aus dieser Situation Gewinne zu schlagen 😪😪

Liebe Grüße
bea
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Christiane (Sa 14. Mär 2020, 10:38) • JuLa67 (Sa 14. Mär 2020, 12:46) • Jasmine (Sa 14. Mär 2020, 15:18)
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ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!

ExuserIn-2020-06-28
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 11 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-06-28 »

Huhu ihr Lieben,

bisher lass ich mich so wenig wie möglich einschränken, leider schränkt das Umfeld mich ein.

Beim Rettungsdienstarbeiten wir ganz entspannt mit den ganz normalen Hygienevorschriften und haben auf einige wenige Anweisungen keine Änderungen. Die Anweisungen betreffen eher Kollegen die erkranken, Kontakt hatten oder aus einem Risikogebiet hatten.

Bei der Bundeswehr werden Abläufe durchgesprochen und Unterkünfte vorgehalten, so wie Notfalltelefonnummern ausgegeben.

Privates Umfeld bei uns in Schleswig Holstein fallen alle Schulen bis Mitte April aus, Kitas sowieso, Messen, Konzerte abgesagt, Vhs Kurse werden abgesagt, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Kinos usw. werden geschlossen.
Meine Grosse hat morgen Geburtstag, leider haben schon 2 Kinderabgesagt, der Heimtierpark hat zum Glück offen so das wir unsere Planung umsetzten können.

Da ich Ende des Monats noch in Pasing und Bogenhausen vorgespräche habe, hoffe ich die fallen nicht aus, den fahren quer durch Deutschland werde ich, denn ich schränke mich nicht ein ;)

Liebe Grüße
Kathi
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Lisa-Weber (Sa 14. Mär 2020, 12:13)
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Mann kann 1000 Worte nutzen ohne irgendetwas zu sagen.

Vincent
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 12 im Thema

Beitrag von Vincent »

Hallo,
meinen Alltag betrifft es bislang noch nicht, außer, dass alles etwas ruhiger ist, weniger Verkehr, weniger Menschen in den Geschäften (außer bei der letzten Hamsterwelle gestern), weniger Arbeit am Arbeitsplatz - eigentlich sehr angenehm...
Ich frage mich nur, wie es ab Montag und in den nächsten Wochen mit Unterricht für meine Jungs zuhause funktioniert :shock:

Leider ist unser Schulsystem, die Schule oder die Lehrerin so prähistorisch, dass nicht mal über Onlineunterricht, wie z.B. eine Skypekonferrenz nachgedacht wird, obwohl man nicht viel dafür bräuchte. Praktisch jeder hat einen Rechner, ein Tablet oder anderes Equipment zuhause, genau wie auch Zugang zum Internet.

Erstmal 5 Wochen konventionell aber vielleicht dann den Rest des Jahres ein bisschen eleganter?
LG

Vincent

Laila-Sarah
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 13 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hier mal die gaaanz offiziellen Infos und Aufklärung. Ganz ohne Hysterie und Panik:

https://www.infektionsschutz.de/coronav ... cov-2.html
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Frieda (Mo 16. Mär 2020, 07:02)
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The trick is to keep breathing

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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 14 im Thema

Beitrag von ponygirl »

Was jetzt ein großes Problem ist das den Tafeln in den Städten die Lebensmittel ausgehen ( dank des tollen Egoismus einiger Mitbürger) . Deshalb versuche ich auch gerade immer mal wieder etwas da zu spenden. Ansonsten finde ich gerade alles etwas unheimlich. Was ich gut finde das Veranstaltungen abgesagt werden, hätte aber schon viel früher passieren müssen. Aus Erfahrung von früheren Grippewellen weiß man ja das sobald die Winterferien zu Ende sind , die Winterurlauber die Grippeviren nach Hause bringen. So war's auch diesmal.
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MichiWell (Sa 14. Mär 2020, 17:42)
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Andrea aus Sachsen
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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?

Post 15 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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Im Arbeitsalltag merke ich so gut wie keine Veränderungen. Ein paar hygienische Vorsichtsmaßnahmen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten – das war’s!
Ganz anders im Freizeitbereich: Wenn der gesamte Kulturbetrieb zum Erliegen kommt, ist das für mich als Opernliebhaberin schon krass. Vier Aufführungen und einige andere kulturelle Einrichtungen hatte ich mir für diesen Monat noch vorgenommen – alles abgesagt bzw. geschlossen!
Ich hoffe nur, dass all die einschränkenden Maßnahmen dazu beitragen, dass es irgendwann mal wieder normal weitergehen kann. Ich glaube allerdings nicht, dass das, wie vielerorts angekündigt, bereits nach Ostern der Fall sein wird.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen

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