Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ... - # 4
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Exuser-2019-01-04
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Bei aller berechtigten Kritik an der AFD, die ich auch vollumfänglich teile, sollte man nicht nur auf das Symptom (also die AFD) schauen, sondern auch auf die Ursache. In den letzten 15-20 Jahren sind in den ehemaligen "Volksparteien" die einigermaßen ehrlichen Volksdiener ausgestorben und sind ersetzt worden durch Berufspolitiker, die, ich wiederhole mich, nur an ihrem Eigennutz und ihrer Parteipolitik interessiert sind. Diese sind daher m.E. letztlich Schuld daran, daß viele nicht mitdenkende Menschen blindlings AFD (und PDS, ähem DL und andere Extreme) wählen. Angenommen, es handelte sich dabei um eine Protestwahl, liegt es doch an den anderen, den Grund für diesen Protest aus dem Wege zu räumen. Dazu aber müssten diese wiederum eingestehen, bisher Fehler gemacht zu haben - aber welcher heutige Politiker gibt denn noch Fehler zu???
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Svetlana L
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Man, wie oft habe ich "eure" Kolonnen mit Leopard, Marder, Gepard, Luchs (und was da noch so alles gefahren ist) im Militärischen Verkehrsdienst begleitet oder bin irgendwo verkehrsregelnd auf der Kreuzung gestanden.
Auf meiner Homepage hatte ich mal (m)ein "Tagebuch eines Feldjägers" online (vielleicht reaktiviere ich das ja mal)
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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Marielle
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Guten Tag zusammen, Guten Tag Sasha,
Und: Es ist schlicht falsch zu behaupten, dass man keinen Einfluss auf die Gestaltung der Politik in diesem Land hat. Ein paar wenige Leute, die ich in meinem eigenen Engagement alle persönlich kennengelernt habe, führen seit Monaten Gespräche mit den Abgeordneten von fünf im Bundestag vertretenen Parteien und stossen dabei keinesfalls durchgängig auf taube Ohren oder tumben Widerstand.
Es ist hier und heute, in Deutschland, möglich, mit fast allen Parteien offen zu reden und sich sogar vor das Parlamentsgebäude zu stellen, Vertreter_innen von mehreren Parteien dazuzubitten und mit lauter Stimme die eigenen Forderungen vorzutragen. Wer den Wert dessen nicht erkennt, sollte sich sein Schulgeld zurückgeben lassen und Abendkurse zum Thema Freiheitsrechte, Demokratie und Politik im Allgemeinen besuchen.
Es sind nicht die repräsentative Demokratie oder das Parteienwesen, die diesem Land schaden, sondern Leute wie du, die auf ihrer Couch hocken, ihre mangelnde Beteiligungskompetenz durch unsinniges Gerede zu kompensieren versuchen und sich dabei auch noch als von irgendwem böswillig abgehängt bezeichnen.
Hör auf so einen Mist zu reden und krieg einfach mal selbst den Arsch hoch!
Marielle
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Diese dümmliche Behauptung wird auch dann nicht richtig, wenn man sie immer und immer wiederholt. Einer der größten Eigen- und Parteinutzler der deutschen Nachkriegspolitik dürfte der, ach so sehr als Diener des Volkes dargestellte, Franz Josef Strauss gewesen sein. Von solchen Gestalten wie Hans Filbinger, einem aus der ganz alten Zeit, ganz abgesehen....sondern auch auf die Ursache. In den letzten 15-20 Jahren sind in den ehemaligen "Volksparteien" die einigermaßen ehrlichen Volksdiener ausgestorben und sind ersetzt worden durch Berufspolitiker, die, ich wiederhole mich, nur an ihrem Eigennutz ...... interessiert sind.
Irgendetwas anderes anzunehmen, wäre in einer repräsentativen, parteibasierten Demokratie wohl mindestens naiv........und ihrer Parteipolitik interessiert sind.
Und: Es ist schlicht falsch zu behaupten, dass man keinen Einfluss auf die Gestaltung der Politik in diesem Land hat. Ein paar wenige Leute, die ich in meinem eigenen Engagement alle persönlich kennengelernt habe, führen seit Monaten Gespräche mit den Abgeordneten von fünf im Bundestag vertretenen Parteien und stossen dabei keinesfalls durchgängig auf taube Ohren oder tumben Widerstand.
Es ist hier und heute, in Deutschland, möglich, mit fast allen Parteien offen zu reden und sich sogar vor das Parlamentsgebäude zu stellen, Vertreter_innen von mehreren Parteien dazuzubitten und mit lauter Stimme die eigenen Forderungen vorzutragen. Wer den Wert dessen nicht erkennt, sollte sich sein Schulgeld zurückgeben lassen und Abendkurse zum Thema Freiheitsrechte, Demokratie und Politik im Allgemeinen besuchen.
Es sind nicht die repräsentative Demokratie oder das Parteienwesen, die diesem Land schaden, sondern Leute wie du, die auf ihrer Couch hocken, ihre mangelnde Beteiligungskompetenz durch unsinniges Gerede zu kompensieren versuchen und sich dabei auch noch als von irgendwem böswillig abgehängt bezeichnen.
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As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Luna
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Hallo zusammen,
ich wollte eigentlich erst zu diesem Thema nicht schreiben, weil Jaddy, Laila-Sarah, Nicole, Mirjam, Jenina uva eigentlich eh schon alles gesagt haben (danke dafür). Und als Ösi sitz ich natürlich, was die Rechten anlangt, in einem ziemlich instabilen Glashaus.
Einige Posts haben bei mir dann aber doch die imaginäre Hutschnur hochgehen lassen bzw. hätt ich nicht so schön langes Naturhaar würd ich mir die Perücke von der Rübe raufen.
Wenn da Ansagen kommen, dass (Partei)Politik in diesem Forum nichts verloren hat, dann frag' ich mich schon, was denn Politik eigentlich ist? Gesetze sind nichts Anderes als zu Papier gebrachte und für verbindlich erklärte Politik. Da geht's, angefangen von (Grund)Rechten wie Versammlungsfreiheit, Recht auf freie Meinungsäußerung, persönliche Freiheit usw, über Rechtsgrundlagen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, (jüngst auch) persönlicher Geschlechtsidentität, Rechte in Bezug auf soziale Absicherung uvm, bis hin zu ebenso banalen wie im Einzelfall wichtigen Fragen, welche Leistungen von Krankenversicherungsträgern übernommen werden. Und da soll dieses Forum nicht der richtige Platz sein, darüber zu diskutieren, wie manche Gruppierungen diese Rechte lieber heute als morgen beschneiden, wenn nicht teils sogar ganz abschaffen würden?
Da meint eine Userin, man müsse halt demokratische Mehrheitsverhältnisse respektieren und könne ja auch das Land verlassen, wenn's einem nicht passt. Da gehört aber schon auch die Frage dazu, wie es denn zu solchen (dann) Mehrheitsverhältnissen und Meinungen gekommen ist. Wenn zuerst mit gezielter Falschinformation, Angstmache und Hetzpropaganda Mehrheiten "geschaffen" werden und das brave Volk gegen einen (veremeintlichen) Gegner hinter sich geschart wird, ist es ein Leichtes, in weiterer Folge mit (offener oder stillschweigender) Zustimmung dieser Mehrheit unliebsame Zeitungen und Universitäten usw. zu schließen, Kritiker mundtot zu machen und letztlich (Bürger-)Rechte auszuhöhlen oder abzuschaffen. Immer im Interesse der Sicherheit der braven Leute natürlich. Das muss man dann als echte(r) Demokrat(in) klarerweise auch so hinnehmen.
Schon mal was von Minderheitenrechten gehört?
Wir profitieren heute, teils vielleicht auch erst zukünftig, von einer Vielzahl von Rechten, die Generationen vor uns hart errungen haben und für die immer noch viele tagtäglich in den Medien, vor Gericht und auf der Straße kämpfen (klingt komisch, is' aber so). Ich bin schon mangels Outing keine Aktivistin, aber ich bemühe mich in meinem persönlichen Umfeld, im Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis, nicht zuletzt auch beruflich, für die Rechte von Minderheiten einzutreten. Mag sein, dass das nicht viel ist, aber ich bewege verdammt nochmal zumindest meinen A.... zum Wahllokal, wenn es darum geht, jene ewiggestrigen Gruppierungen, die alles daran setzen, diese Rechte zu unterminieren, möglichst klein zu halten. Und nein, ich bin nicht links.
Man kann natürlich auch aus Bequemlichkeit, Politikverdrossenheit oder aus intelektuellen Defiziten geborenem, generellen Desinteresse meinen, es sei eh alles umsonst, man finde sich in keiner Partei wieder und eigentlich gehe es einem ja eh ganz gut. Man kann beruhigt in seiner persönlichen Wohlfühloase zu Hause bleiben, sich die Fingernägelchen lackieren und sich hier im Forum (immer streng am Thema) ausschließlich über die neuesten Outfits und die Frage unterhalten, welche Strumpfhosenmarke denn die wenigsten Laufmaschen macht.
Das ist spätestens dann Kategorie "wertvolles Wissen", wenn einem auf dem Weg zum persönlichen Lieblingsstammi irgend so ein hasserfüllter Wicht, dem gut eingebläut wurde, dass Trans* die größte Bedrohung der abendländischen Lebensweise seit der Erfindung des Kondoms ist, in den topmodisch gekleideten Allerwertesten tritt, während die anwesende Menge dies stillschweigend goutiert. Vielleicht kommt ja dann noch ein netter Gesetzeshüter und erklärt einem, dass man sich über solche Reaktionen nicht zu wundern braucht, wenn man soooo gekleidet ist und kassiert dann noch eine kleine Geldstrafe wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Echt Ladies, wer wirklich Demokratie will, sollte zumindest von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, solang es das noch gibt. Ich lass mich ja auch nicht von meiner Frau scheiden, nur weil sie nicht in allen Fragen mit mir übereinstimmt.
Alles Liebe
(eine demokratieverliebte) Luna
p.s.: Weil's grad irgendwie zur Thematik passt noch ein interessanter Artikel von heute
https://derstandard.at/2000083138371/Da ... nterregnum
Alles Liebe
Luna
ich wollte eigentlich erst zu diesem Thema nicht schreiben, weil Jaddy, Laila-Sarah, Nicole, Mirjam, Jenina uva eigentlich eh schon alles gesagt haben (danke dafür). Und als Ösi sitz ich natürlich, was die Rechten anlangt, in einem ziemlich instabilen Glashaus.
Einige Posts haben bei mir dann aber doch die imaginäre Hutschnur hochgehen lassen bzw. hätt ich nicht so schön langes Naturhaar würd ich mir die Perücke von der Rübe raufen.
Wenn da Ansagen kommen, dass (Partei)Politik in diesem Forum nichts verloren hat, dann frag' ich mich schon, was denn Politik eigentlich ist? Gesetze sind nichts Anderes als zu Papier gebrachte und für verbindlich erklärte Politik. Da geht's, angefangen von (Grund)Rechten wie Versammlungsfreiheit, Recht auf freie Meinungsäußerung, persönliche Freiheit usw, über Rechtsgrundlagen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, (jüngst auch) persönlicher Geschlechtsidentität, Rechte in Bezug auf soziale Absicherung uvm, bis hin zu ebenso banalen wie im Einzelfall wichtigen Fragen, welche Leistungen von Krankenversicherungsträgern übernommen werden. Und da soll dieses Forum nicht der richtige Platz sein, darüber zu diskutieren, wie manche Gruppierungen diese Rechte lieber heute als morgen beschneiden, wenn nicht teils sogar ganz abschaffen würden?
Da meint eine Userin, man müsse halt demokratische Mehrheitsverhältnisse respektieren und könne ja auch das Land verlassen, wenn's einem nicht passt. Da gehört aber schon auch die Frage dazu, wie es denn zu solchen (dann) Mehrheitsverhältnissen und Meinungen gekommen ist. Wenn zuerst mit gezielter Falschinformation, Angstmache und Hetzpropaganda Mehrheiten "geschaffen" werden und das brave Volk gegen einen (veremeintlichen) Gegner hinter sich geschart wird, ist es ein Leichtes, in weiterer Folge mit (offener oder stillschweigender) Zustimmung dieser Mehrheit unliebsame Zeitungen und Universitäten usw. zu schließen, Kritiker mundtot zu machen und letztlich (Bürger-)Rechte auszuhöhlen oder abzuschaffen. Immer im Interesse der Sicherheit der braven Leute natürlich. Das muss man dann als echte(r) Demokrat(in) klarerweise auch so hinnehmen.
Schon mal was von Minderheitenrechten gehört?
Wir profitieren heute, teils vielleicht auch erst zukünftig, von einer Vielzahl von Rechten, die Generationen vor uns hart errungen haben und für die immer noch viele tagtäglich in den Medien, vor Gericht und auf der Straße kämpfen (klingt komisch, is' aber so). Ich bin schon mangels Outing keine Aktivistin, aber ich bemühe mich in meinem persönlichen Umfeld, im Bekannten-, Freundes- und Kollegenkreis, nicht zuletzt auch beruflich, für die Rechte von Minderheiten einzutreten. Mag sein, dass das nicht viel ist, aber ich bewege verdammt nochmal zumindest meinen A.... zum Wahllokal, wenn es darum geht, jene ewiggestrigen Gruppierungen, die alles daran setzen, diese Rechte zu unterminieren, möglichst klein zu halten. Und nein, ich bin nicht links.
Man kann natürlich auch aus Bequemlichkeit, Politikverdrossenheit oder aus intelektuellen Defiziten geborenem, generellen Desinteresse meinen, es sei eh alles umsonst, man finde sich in keiner Partei wieder und eigentlich gehe es einem ja eh ganz gut. Man kann beruhigt in seiner persönlichen Wohlfühloase zu Hause bleiben, sich die Fingernägelchen lackieren und sich hier im Forum (immer streng am Thema) ausschließlich über die neuesten Outfits und die Frage unterhalten, welche Strumpfhosenmarke denn die wenigsten Laufmaschen macht.
Das ist spätestens dann Kategorie "wertvolles Wissen", wenn einem auf dem Weg zum persönlichen Lieblingsstammi irgend so ein hasserfüllter Wicht, dem gut eingebläut wurde, dass Trans* die größte Bedrohung der abendländischen Lebensweise seit der Erfindung des Kondoms ist, in den topmodisch gekleideten Allerwertesten tritt, während die anwesende Menge dies stillschweigend goutiert. Vielleicht kommt ja dann noch ein netter Gesetzeshüter und erklärt einem, dass man sich über solche Reaktionen nicht zu wundern braucht, wenn man soooo gekleidet ist und kassiert dann noch eine kleine Geldstrafe wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Echt Ladies, wer wirklich Demokratie will, sollte zumindest von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, solang es das noch gibt. Ich lass mich ja auch nicht von meiner Frau scheiden, nur weil sie nicht in allen Fragen mit mir übereinstimmt.
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Sabrina Verena
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Ich bin froh, dass die Plattformen so unterschiedlich sind.Bbabsi hat geschrieben: So 8. Jul 2018, 11:25Ich verstehe das auch nicht, gerade Menschen, die mehr als vielleicht andere, auf ToleranzLaila-Sarah hat geschrieben: So 8. Jul 2018, 11:12 Moinsen,
Extra heftig, wenn man bedenkt, dass einige aus dem Forum sich zu dieser Partei bekennen:
https://www.huffingtonpost.de/entry/afd ... 827cc0b9d1
VlG
angewiesen sind, begeistern sich für so eine intolerante Partei.
Auf einer anderen Plattform (ähnlich wie diese) hat sich gerade jemand positiv![]()
darüber geäussert, dass die Afd bei einer Umfrage auf 17% kommt.
WARUM nur sind viele so kurzsichtig ?
Anfang letzten Jahrhunderts hatten wir eine ähnliche Situation
und alle sollten eigentlich wissen, wohin das führte.
Leider gibt es wohl zuviele ohne Hirn![]()
Obwohl ich mich dort ja auch gern unterhalte.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
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Yasmine
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
YESSSSS YESSS YESSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Marielle hat geschrieben: Di 10. Jul 2018, 17:16 Hör auf so einen Mist zu reden und krieg einfach mal selbst den Arsch hoch!
Arsch hoch, wählen gehten und gegen diese Scheiße demonstrieren.
Danke Marielle!
LG
Yasmine
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Cybill
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Noch mal ein Senftopf von mir:
Nach meiner Wahrnehmung haben wir es mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun. Seit der Wiedervereinigung ist unsere Gesellschaft weitgehend politisch verblödet; kaum ein Mensch aus der jüngeren Generation (abgesehen von den politisch Aktiven) oder auch aus den neuen Ländern (hier gilt dasselbe) hat verinnerlicht, wie in unserem Land politische Willensbildung passiert, oder wie eine repräsentative Demokratie funktioniert. Von der Kenntnis der FDGO ganz zu schweigen.
Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen und nicht vom Konsum. Jahrzehntelang haben die Mehrheiten die politischen Entscheidungen "Der da oben" wohlwollend zur Kenntnis genommen, es war ja nichts vom Bürger verlangt worden. Politik machten die anderen und nicht die, die es betrifft. Das Resultat war, dass Leute in den großen Parteien an Posten gekommen sind, die niemals auch nur eine Stunde in der Wirtschaft gearbeitet haben.
Kurzum: Diejenigen, die heute gegen die "Altparteien" wettern, haben den Zustand derselben mit zu verantworten!
Dazu kommt eine seit Jahren zunehmende "Verrohung" der Gesellschaft. In Verbindung mit einer wohlwollenden sozialliberalen Justiz wurden im Gegenzug die Autoritäten von Schule und öffentlicher Sicherheit Stück für Stück demontiert, sodass diejenigen, die eine soziale Unterstützung in Form einer klaren Ansprache benötigen, in eine Führungslosigkeit entlassen wurden, die zu der Verfestigung des Prekariats führte. Widerstand gegen Staat oder Bildungssystem hat seit Jahren keine ernsthaften Konsequenzen mehr.
Vom "Volk" wird dies heute als Führungslosigkeit wahrgenommen.
Man (frau und trans auch) sollte sich, bei allem Freiheitswillen und bei aller Gewöhnung an die bestehenden Verhältnisse, nichts vormachen; ein großer Teil unserer Bevölkerung braucht und verlangt nach staatlicher Führung. Das sind sicherlich nicht diejenigen, die in der Lage sind sozial verträgliche Entscheidungen selbst zu fällen und die an dieser Stelle mitdiskutieren. Aber es sind nach meiner Erfahrung diejenigen, die heute das Stimmvieh für die AfD oder für einen Erdogan oder Trump abgeben.
Das von diesen Leuten angestrebte Ideal einer staatlichen Führung ist nichts anderes, als die Sorglosigkeit die von einem totalitären Regime geboten wird - der Einzelne lebt ein "gesichertes"
Leben, solange er nicht gegen das Regime aufbegehrt. Die kleine Anarchie im Privaten wird geduldet.
Wer seine Parallelen zur Weimarer Republik und der DDR zieht, der hat es verstanden, was ich an dieser Stelle ausdrücken will.
Freiheit gibt es nicht umsonst. Wer zu faul ist daran mitzuarbeiten macht sich schuldig, wenn die Freiheit stirbt.
- Cy
Nach meiner Wahrnehmung haben wir es mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun. Seit der Wiedervereinigung ist unsere Gesellschaft weitgehend politisch verblödet; kaum ein Mensch aus der jüngeren Generation (abgesehen von den politisch Aktiven) oder auch aus den neuen Ländern (hier gilt dasselbe) hat verinnerlicht, wie in unserem Land politische Willensbildung passiert, oder wie eine repräsentative Demokratie funktioniert. Von der Kenntnis der FDGO ganz zu schweigen.
Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen und nicht vom Konsum. Jahrzehntelang haben die Mehrheiten die politischen Entscheidungen "Der da oben" wohlwollend zur Kenntnis genommen, es war ja nichts vom Bürger verlangt worden. Politik machten die anderen und nicht die, die es betrifft. Das Resultat war, dass Leute in den großen Parteien an Posten gekommen sind, die niemals auch nur eine Stunde in der Wirtschaft gearbeitet haben.
Kurzum: Diejenigen, die heute gegen die "Altparteien" wettern, haben den Zustand derselben mit zu verantworten!
Dazu kommt eine seit Jahren zunehmende "Verrohung" der Gesellschaft. In Verbindung mit einer wohlwollenden sozialliberalen Justiz wurden im Gegenzug die Autoritäten von Schule und öffentlicher Sicherheit Stück für Stück demontiert, sodass diejenigen, die eine soziale Unterstützung in Form einer klaren Ansprache benötigen, in eine Führungslosigkeit entlassen wurden, die zu der Verfestigung des Prekariats führte. Widerstand gegen Staat oder Bildungssystem hat seit Jahren keine ernsthaften Konsequenzen mehr.
Vom "Volk" wird dies heute als Führungslosigkeit wahrgenommen.
Man (frau und trans auch) sollte sich, bei allem Freiheitswillen und bei aller Gewöhnung an die bestehenden Verhältnisse, nichts vormachen; ein großer Teil unserer Bevölkerung braucht und verlangt nach staatlicher Führung. Das sind sicherlich nicht diejenigen, die in der Lage sind sozial verträgliche Entscheidungen selbst zu fällen und die an dieser Stelle mitdiskutieren. Aber es sind nach meiner Erfahrung diejenigen, die heute das Stimmvieh für die AfD oder für einen Erdogan oder Trump abgeben.
Das von diesen Leuten angestrebte Ideal einer staatlichen Führung ist nichts anderes, als die Sorglosigkeit die von einem totalitären Regime geboten wird - der Einzelne lebt ein "gesichertes"
Leben, solange er nicht gegen das Regime aufbegehrt. Die kleine Anarchie im Privaten wird geduldet.
Wer seine Parallelen zur Weimarer Republik und der DDR zieht, der hat es verstanden, was ich an dieser Stelle ausdrücken will.
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Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Laila-Sarah
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Hallo,
Wenn ich immer wieder überall hören muss:
Die Politiker hören den Belängen des kleinen Mannes nicht zu, dann Frage ich mich öfters wo wirklich der Schuh drückt? Diejenigen, die sich beschweren sind überwiegend sozial schwach aber wir haben hier in DE, als einer der reichsten Länder der Welt, immer noch den Sozialstaat. Hast du nichts, gibt der Staat dir alles: Miete, Lebensunterhalt, ärztliche Behandlung, eigentlich alles. Hast du weniger als nötig, ergänzt der Staat. Davon können andere Länder (bis auf sehr wenige Ausnahmen) nur träumen. Warum sind diejenigen, die sich vollmundig beschweren überwiegend diejenigen, die auch solidarisch vom Staat und Steuerzahler unterstützt werden? Komischerweise kommt sehr wenig von solcher Protest von Leuten die mit beiden Beinen im Leben stehen und den Sozialstaat finanzieren (z.B. Großverdiener). Da frage ich mich: Warum soll die Solidarität bei Minderheiten aufhören? Ist es wirklich so, dass der keine Mann zu kurz kommt oder will der kleine Mann wieder eine simple, heile und nationale Welt wo wenig Platz für Minderheiten und anders Denkende ist? Fakt ist, das der Reichtum und die wirtschaftliche Macht dieses Landes der Globalisierung, dem Freihandel und alles was modern, progressiv und liberal ist zu verdanken ist. Das funktioniert nicht wenn man wie in alten Zeiten national denkt. Die Welt hat sich weitergedreht. Also wie soll den so ein 1950er Modell von Gesellschaft heute noch funktionieren? DE würde so was von dem Bach runter gehen bevor du bis 3 zählen kannst.
Nur mal so laut nachgedacht.
VlG
Wenn ich immer wieder überall hören muss:
Die Politiker hören den Belängen des kleinen Mannes nicht zu, dann Frage ich mich öfters wo wirklich der Schuh drückt? Diejenigen, die sich beschweren sind überwiegend sozial schwach aber wir haben hier in DE, als einer der reichsten Länder der Welt, immer noch den Sozialstaat. Hast du nichts, gibt der Staat dir alles: Miete, Lebensunterhalt, ärztliche Behandlung, eigentlich alles. Hast du weniger als nötig, ergänzt der Staat. Davon können andere Länder (bis auf sehr wenige Ausnahmen) nur träumen. Warum sind diejenigen, die sich vollmundig beschweren überwiegend diejenigen, die auch solidarisch vom Staat und Steuerzahler unterstützt werden? Komischerweise kommt sehr wenig von solcher Protest von Leuten die mit beiden Beinen im Leben stehen und den Sozialstaat finanzieren (z.B. Großverdiener). Da frage ich mich: Warum soll die Solidarität bei Minderheiten aufhören? Ist es wirklich so, dass der keine Mann zu kurz kommt oder will der kleine Mann wieder eine simple, heile und nationale Welt wo wenig Platz für Minderheiten und anders Denkende ist? Fakt ist, das der Reichtum und die wirtschaftliche Macht dieses Landes der Globalisierung, dem Freihandel und alles was modern, progressiv und liberal ist zu verdanken ist. Das funktioniert nicht wenn man wie in alten Zeiten national denkt. Die Welt hat sich weitergedreht. Also wie soll den so ein 1950er Modell von Gesellschaft heute noch funktionieren? DE würde so was von dem Bach runter gehen bevor du bis 3 zählen kannst.
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conny
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
So sehe ich das auch und frage mich, was da wo schiefgelaufen ist. Ich erlebe in meiner "neuen Heimat" oft eine erschreckende Unkenntnis. Politische Bildung ist offenbar eine Bringschuld, die, von wem auch immer, nicht erbracht wird, bzw. nicht (mehr) erbracht werden kann.Cybill hat geschrieben: Di 10. Jul 2018, 21:25
Nach meiner Wahrnehmung haben wir es mit einem gesellschaftlichen Problem zu tun. Seit der Wiedervereinigung ist unsere Gesellschaft weitgehend politisch verblödet; kaum ein Mensch aus der jüngeren Generation (abgesehen von den politisch Aktiven) oder auch aus den neuen Ländern (hier gilt dasselbe) hat verinnerlicht, wie in unserem Land politische Willensbildung passiert, oder wie eine repräsentative Demokratie funktioniert. Von der Kenntnis der FDGO ganz zu schweigen.
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Laila-Sarah
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Schau mal, was ich meine steht da ganz klar geschrieben:Kati_nx hat geschrieben: Di 10. Jul 2018, 22:30Vielleicht fragst Du mal die kleinen Frauen, alleinerziehende Mütter, wie schwer die es haben. Die haben bestimmt Antworten für dich. Das ist nur ein Beispiel. Oder unterbezahlte Pleger(innen), die einen harten Job machen. Und dass sich weniger die beschweren, die mit beiden Beinen im Leben stehen sollte logisch sein, oder? Aber gerade auch unter denen gibt es nationalistische Bestrebungen, täusche dich da nicht!Laila-Sarah hat geschrieben: Di 10. Jul 2018, 21:50 Hallo,
Wenn ich immer wieder überall hören muss:
Die Politiker hören den Belängen des kleinen Mannes nicht zu, dann Frage ich mich öfters wo wirklich der Schuh drückt? Diejenigen, die sich beschweren sind überwiegend sozial schwach aber wir haben hier in DE, als einer der reichsten Länder der Welt, immer noch den Sozialstaat. Hast du nichts, gibt der Staat dir alles: Miete, Lebensunterhalt, ärztliche Behandlung, eigentlich alles. Hast du weniger als nötig, ergänzt der Staat. Davon können andere Länder (bis auf sehr wenige Ausnahmen) nur träumen. Warum sind diejenigen, die sich vollmundig beschweren überwiegend diejenigen, die auch solidarisch vom Staat und Steuerzahler unterstützt werden? Komischerweise kommt sehr wenig von solcher Protest von Leuten die mit beiden Beinen im Leben stehen und den Sozialstaat finanzieren (z.B. Großverdiener). Da frage ich mich: Warum soll die Solidarität bei Minderheiten aufhören? Ist es wirklich so, dass der keine Mann zu kurz kommt oder will der kleine Mann wieder eine simple, heile und nationale Welt wo wenig Platz für Minderheiten und anders Denkende ist? Fakt ist, das der Reichtum und die wirtschaftliche Macht dieses Landes der Globalisierung, dem Freihandel und alles was modern, progressiv und liberal ist zu verdanken ist. Das funktioniert nicht wenn man wie in alten Zeiten national denkt. Die Welt hat sich weitergedreht. Also wie soll den so ein 1950er Modell von Gesellschaft heute noch funktionieren? DE würde so was von dem Bach runter gehen bevor du bis 3 zählen kannst.
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Fakt ist aber, dass es massive Versäumnisse der Politik gibt. Wenn es die nicht geben würde, hätten wir nicht den harten Rechtsdrall der jetzt vorherrscht. Das betrifft gerade auch die arbeitende Unterschicht. Willst Du denen vorwerfen undankbar zu sein? Ich denke dass sich viele bewusst sind, wie gut sie es haben, inklusive mir, die durch gesundheitliche Leiden sozial abgerutscht ist.
Meinst Du also, die sozial Schwachen, dürfen sich nicht beklagen? Wenn das der Fall ist, gehen wir doch einen Schritt weiter und entziehen ihnen das Recht zur Wahl, denn die wissen ja eh nicht was sie tun und meckern nur rum. Überlassen wir die Entscheidungen denen, die ab 3000 Netto verdienen.
Offenbar hast Du keine Ahnung was es heißt z.B. in meiner Lage zu sein, mit Zukunftsangst und der Schwierigkeit wieder auf die Beine zu kommen. Und von mir gibt es viele. Und ja, ich fühle mich von Dir angesprochen, weil alles was Du oben genannt hast, auf mich zu übertagen ist, weil ich hier entsprechende Kommentare geschrieben habe. Wenn Du es leugnest, kann ich dich nicht mehr ernst nehmen.
Darüberhinaus, hat meine politische Interessenlosigkeit schon geherrscht, als ich jahrelang harte Männerarbeit verrichtet habe. Auch habe ich mich über Kollegen gewundert, die sich immer über die Abgaben beschwert haben, die man sowieso zahlen muss. Ich hab auf mein Netto geschaut und war zufrieden. Und Entschuldigung, dass ich nicht in einem nahöstlichen Land leben möchte.
Das Establishment führt die Nation quasi wie ein Unternehmen und sie wissen um die Wirtschaftsmacht zu erhalten müssen offene Märkte, Globalisierung und die liberale Marktwirtschaft gestärkt werden. Darin liegt ihre Kompetenz und das können sie gut. Wir sind reich und Wirtschaftsmacht. AfD wiederum kriegt die Stimmen aus überwiegend sozial schwachen Regionen der Rep. Daher sind diese Regionen auf dem Sozialstaat mehr angewiesen. Sozialstaat funktioniert aber nur dann wenn Wohlstand und Reichtum vorhanden ist gepaart mit einem humanistisches Denken. Mit der AfD, deren überholten Wertesystem und Protektionismus und deren Wirtschaftskompetenz (=0) würde die BRD den Bach runtergehen weil genau diese Kompetenzen und Werte fehlen. Daher pinkeln diese Leute ins eigene Bein in dem sie gegen die etablierten Parteien protestieren ohne es zu merken.
Wenn du diese Analyse falsch findest, dann können wir darüber reden aber erzähl mir nicht, dass Leute Grund haben in einem der reichsten Ländern der Welt mit einem wohl funktionierenden Sozialstaat noch oben drauf herumzuheulen. Was sollen dann die anderen Nationen machen?
Und Kati wäre kaum Kati wenn sie alles nicht persönlich nimmt und ein Drama macht. Zum X-ten mal muss ich wieder erklären, dass du nicht gemeint warst und ich nichts gegen dich habe. Ich bin ja diejenige die sich den Mund fusselig redet und ewig der Meinung ist Minderheiten, Bedürftige zu unterstützen und für eine offene und bunte Gesellschaft ohne Vorurteile plädiert. Warum soll ich etwas gegen deine krankheitsbedingte Bedürftigkeit haben ?
VlG
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Jaddy
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Das ist Teil des Konzepts. Oder besser: Des Narrativs. NB: ich mag das Wort eigentlich nicht. Narrativ, bzw. Erzählung bedeutet für mich eine bewusst konstruierte Gechichte mit bewussten Auslassungen, mit der man eine bestimmte WIrkung erzielen will, wie ein Gebrauchtwagenhändler. Siehe auch neudeutsch Framing. Aber hier passt es.Laila-Sarah hat geschrieben: Di 10. Jul 2018, 21:50Da frage ich mich: Warum soll die Solidarität bei Minderheiten aufhören?
Das Narrativ hier ist "Es ist nicht genug für alle da" und "Gesellschaft ist ein Nullsummenspiel" (man kann nur etwas gewinnen, indem ein anderer es verliert). Das ist zwar bei uns hier vollkommen an den Haaren herbeigezogen, wird aber tatsächlich von vielen "Influencern" erzählt und durch ständige Wiederholung geglaubt. Eigentlich wäre der Kuchen groß genug. Und statt sich gegenseitig die Krümel zu klauen könnten wir gemeinsam einen noch größeren backen, so dass alle ein ausreichend großes Stück bekommen können.
Die künstliche Verknappung zieht sich aber spätestens seit der flächendeckenden Ökonomisierung / Kommerzailisierung der 1980er (Reagan, Thatcher, Kohl) als roter Faden durch alle Bereiche. Beides hängt zusammen. Eine ökonomisierte medizinische Versorgung muss notwendigerweise Mängel haben, sonst lässt sich kein Geld verdienen mit der Zuzahlung auf ein lebenswertes Niveau. Dito bei Infrastruktur, Verkehr, Bildung, Wohnen, Umweltbedingungen, Rente, usw.
Die Rechten setzen genau auf diese Art sozialer Hackordnung. Deshalb auch ihre Absichten zur Abschaffung von Sozialleistungen. Entweder man gehört (per Herkunft, Hautfarbe, wohlfeilem Verhalten, wasauchimmer) zur herrschenden Alphaklasse und darf ab und zu an die Fleischtöpfe, oder man kann verrecken.
Wie gesagt: Ich mag den Begriff Narrativ nicht, weil er praktisch immer Betrug durch Wahrheitsunterschlagung meint. Und genau deshalb passt er hier.
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Magdalena
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Hallo, Cybil,
ich möchte Dir auf deinen Beitrag antworten. Dazu zitiere ich Dich.
Da steckt eine Verallgemeinerung die, die ich für sehr gefährlich halte. Dazu muss ich sagen ich stamme aus den von Dir genannten neuen Ländern. Zum einen sind viele aus den neuen Ländern auf der Suche nach Arbeit in die alten Länder ausgewandert. Dafür sind Menschen aus den alten Ländern in die neuen Länder gezogen. Denn die nun immer noch vorhandenen Vorurteile und den dadurch verursachten Verallgemeinerungen haben auch ihren Teil dazu beigetragen, das Menschen sich nicht verstanden und in unserem gemeinsamen Deutschland angekommen fühlen.
Aber zum Glück denken nicht alle so und springen auf den Zug auf und übernehmen diese Vorurteile ungefiltert. Ich konnte schon Menschen auch aus den alten Ländern treffen, die mir sagten, dis so nicht wahrgenommen zu haben. Ja meinten nun auch zu verstehen, warum hier zum Beispiel eine AfD so stark geworden ist. Oder warum so viele Menschen eigentlich zu PEGIDA gehen. Zu schnell wurden Menschen die sich kritisch äußerten in eine Ecke, rechts oder links, gestellt, in die sie gar nicht gehören. Aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ja und irgendwann haben sich diese Menschen frustriert zurückgezogen. Sie kümmern sich nun um Tomaten oder den Nachbarn, oder sie schauen zu Zeit gemeinsam die Fußball WM.
Ansonsten Cybill kann ich dir aber auch in einigen Dingen zustimmen. Wir leben in einer Zeit in der viel mit sich selbst beschäftigt sind und sich dann wundern, wenn sie von ihren Smartphon aufschauen, was sich vor ihrer Haustür abspielt. Und es nicht der Postbote mit den neuen schicken Kleidern ist.
Viele Grüße Magdalena
ich möchte Dir auf deinen Beitrag antworten. Dazu zitiere ich Dich.
Seit der Wiedervereinigung ist unsere Gesellschaft weitgehend politisch verblödet; kaum ein Mensch aus der jüngeren Generation (abgesehen von den politisch Aktiven) oder auch aus den neuen Ländern (hier gilt dasselbe) hat verinnerlicht, wie in unserem Land politische Willensbildung passiert, oder wie eine repräsentative Demokratie funktioniert.
Da steckt eine Verallgemeinerung die, die ich für sehr gefährlich halte. Dazu muss ich sagen ich stamme aus den von Dir genannten neuen Ländern. Zum einen sind viele aus den neuen Ländern auf der Suche nach Arbeit in die alten Länder ausgewandert. Dafür sind Menschen aus den alten Ländern in die neuen Länder gezogen. Denn die nun immer noch vorhandenen Vorurteile und den dadurch verursachten Verallgemeinerungen haben auch ihren Teil dazu beigetragen, das Menschen sich nicht verstanden und in unserem gemeinsamen Deutschland angekommen fühlen.
Aber zum Glück denken nicht alle so und springen auf den Zug auf und übernehmen diese Vorurteile ungefiltert. Ich konnte schon Menschen auch aus den alten Ländern treffen, die mir sagten, dis so nicht wahrgenommen zu haben. Ja meinten nun auch zu verstehen, warum hier zum Beispiel eine AfD so stark geworden ist. Oder warum so viele Menschen eigentlich zu PEGIDA gehen. Zu schnell wurden Menschen die sich kritisch äußerten in eine Ecke, rechts oder links, gestellt, in die sie gar nicht gehören. Aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ja und irgendwann haben sich diese Menschen frustriert zurückgezogen. Sie kümmern sich nun um Tomaten oder den Nachbarn, oder sie schauen zu Zeit gemeinsam die Fußball WM.
Ansonsten Cybill kann ich dir aber auch in einigen Dingen zustimmen. Wir leben in einer Zeit in der viel mit sich selbst beschäftigt sind und sich dann wundern, wenn sie von ihren Smartphon aufschauen, was sich vor ihrer Haustür abspielt. Und es nicht der Postbote mit den neuen schicken Kleidern ist.
Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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conny
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Das ist so nicht richtig. Die Bankenaufsicht wurde erheblich verschärft und sog. "Stresstests" eingeführt. Diese haben bei erkannten Problemen entsprechende Konsequenzen.Kati_nx hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 01:05 Die Politik hat es zum Beispiel bis Heute mutwillig verpasst, die Banken mehr in die Pflicht zu nehmen - Stichwort too big to fail.
https://de.reuters.com/article/europa-b ... EKCN1060RR
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Marielle hat geschrieben: Di 10. Jul 2018, 17:16 Guten Tag zusammen, Guten Tag Sasha,
...
Es sind nicht die repräsentative Demokratie oder das Parteienwesen, die diesem Land schaden, sondern Leute wie du, die auf ihrer Couch hocken, ihre mangelnde Beteiligungskompetenz durch unsinniges Gerede zu kompensieren versuchen und sich dabei auch noch als von irgendwem böswillig abgehängt bezeichnen.
Hör auf so einen Mist zu reden und krieg einfach mal selbst den Arsch hoch!
Marielle
Einen wunderschönen guten Morgen, liebe Marielle!
Du liegst mit Deiner Einschätzung so weit daneben, daß es mich förmlich amüsiert, Deine Hass- und Hetztiraden zu goutieren.
Warum Du daneben liegst, werde ich Dich nicht wissen lassen - Du würdest es vermutlich nicht verstehen.
Mein Rat an Dich: komm herunter und entwickle Dich menschlich weiter...
Mit allerliebsten Grüßen,
Sasha
P.S. Herrlich anzusehen die versammelte Claqueursgemeinde, die Deinen obigen Beitrag beklatscht!
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Laila-Sarah
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Re: Hört bitte, bitte auf diese Leute zu wählen ...
Hi,
Wenn wir sagen, DE ist eine Wirtschaftsmacht, was genau meinen wir damit? DE produziert keine Güter oder Waren und handelt nicht mit diesen. Sie beiteidigt sich auch nicht als Akteur in den Finanzmärkten oder dem Bankwesen. All das ist im Kapitalismus privatisiert aber man spricht dann später immer noch von Ländern. Auch das macht Sinn, denn die heimische und private Industrie und Bankwesen zahlt Gewinn- und Transaktionssteuern und schafft Arbeitsplätze im Land. Diese private Industrie und Bankwesen, bildet also die DE Wirtschaftsmacht und vertritt die DE Interessen. Ziemlich lustiges System aber so läuft es nun mal.
Wenn also eine große Industrie (Opel) oder Finanzinstitut (Commerzbank) droht die Grätsche zu machen, ist es für die Regierung wichtig sie am Leben zu halten. Einerseits um den Goldesel nicht zu verlieren und anderseits um keine 3. Konzerne anderer Nationen an diese Stellen nachrücken zu lassen die dann die DE Wirtschaftsmacht und Monopol schwächen würden. Denn jene Industrie und Bankwesen werden auch als politisches Wirtschaftsinstrument und Druckmittel in der Politik eingesetzt.
Dummerweise muss der Steuerzahler zahlen wenn die Regierung rettet. Aber wie gesagt ganz sinnfrei sind die Motive hier nicht aber blöd und perfide allemal.
VlG
Bezüglich der Banken macht es sogar Sinn was die Politik gemacht hat:Kati_nx hat geschrieben: Mi 11. Jul 2018, 01:05 ...Die Politik hat es zum Beispiel bis Heute mutwillig verpasst, die Banken mehr in die Pflicht zu nehmen - Stichwort too big to fail. Gewinne wurden privatisiert, Verluste auf die Gesellschaft, auf den Steuerzahler umgeschlagen, wie es vor ein paar Jahren passiert ist. Diskutiert wurde im Geheimen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. ...
Wenn wir sagen, DE ist eine Wirtschaftsmacht, was genau meinen wir damit? DE produziert keine Güter oder Waren und handelt nicht mit diesen. Sie beiteidigt sich auch nicht als Akteur in den Finanzmärkten oder dem Bankwesen. All das ist im Kapitalismus privatisiert aber man spricht dann später immer noch von Ländern. Auch das macht Sinn, denn die heimische und private Industrie und Bankwesen zahlt Gewinn- und Transaktionssteuern und schafft Arbeitsplätze im Land. Diese private Industrie und Bankwesen, bildet also die DE Wirtschaftsmacht und vertritt die DE Interessen. Ziemlich lustiges System aber so läuft es nun mal.
Wenn also eine große Industrie (Opel) oder Finanzinstitut (Commerzbank) droht die Grätsche zu machen, ist es für die Regierung wichtig sie am Leben zu halten. Einerseits um den Goldesel nicht zu verlieren und anderseits um keine 3. Konzerne anderer Nationen an diese Stellen nachrücken zu lassen die dann die DE Wirtschaftsmacht und Monopol schwächen würden. Denn jene Industrie und Bankwesen werden auch als politisches Wirtschaftsinstrument und Druckmittel in der Politik eingesetzt.
Dummerweise muss der Steuerzahler zahlen wenn die Regierung rettet. Aber wie gesagt ganz sinnfrei sind die Motive hier nicht aber blöd und perfide allemal.
VlG
Zuletzt geändert von Laila-Sarah am Mi 11. Jul 2018, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
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