Verrückte Haare
Verrückte Haare - # 3

Make Up, Haare...
Whoopy Highfly
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Re: Verrückte Haare

Post 31 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Ich muss immer wieder :P und :roll: und :?:
Sehe mich in vielen Situationen wieder.
Es erstaunlich, das es genauso geht wie mir.
Wie sich die Dinge doch alle irgendwie gleichen.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
Aria
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Re: Verrückte Haare

Post 32 im Thema

Beitrag von Aria »

Hat jetzt nicht unbedingt was mit Haarstyling oder so zu tun aber es passt hier irgendwie rein und ein neues Thema dafür aufmachen, muss ich auch nicht unbedingt.
Letzte Nacht hatte ich einen furchtbaren Traum. Sogar so furchtbar, dass ich ihn auch jetzt noch ganz genau beschreiben kann und das will was heissen.
Lang war er nicht aber dafür um so schlimmer. Er fing damit an, dass ich beim Frisör sass, ich aber nicht dem Spiegel zugedreht war.
Die Frisörin dreht mich um und meinte: Na, wie bist du zufrieden damit?

Aus dem Spiegel blickte mich mein junges, altes Ich an. Die Haare kurz und blondiert. Diese Frisur hatte ich früher wirklich mal, deswegen wahrscheinlich auch mein männliches Ich. Ich bin fast vom Stuhl gekippt, habe einen Schrei losgelassen und wollte am liebsten losheulen. Ich habe einen schlimmen, seelischen Schmerz verspürt und mich gefühlt, als wäre ich eines wichtigen Körperteils beraubt worden. Man hat mir was wichtiges weggenommen, war mein Gedanke, der mir immer wieder durch den Kopf schoss. Was soll ich nun bloss machen?! So kann ich doch nicht rumlaufen. Wie kann man das nur wieder rückgängig machen?! Das bin ich nicht! So möchte ich nie mehr sein! So ging es einige zeit lang, dann bin ich Gott sei Dank aufgewacht und war heilfroh, dass das alles nur ein Traum war. Ein verdammt realer, aber zum Glück nur ein Traum. Sowas hatte ich schon sehr lange nicht mehr. Keine Ahnung, was der zu bedeuten hat. Kenne mich da nicht so aus. Könnte aber was mit Verlustängsten zu tun haben, ähnlich wie, wenn man träumt, dass einem die Zähne ausfallen.
¡no lamento nada!
Inga
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Re: Verrückte Haare

Post 33 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Aria,

Haarstylingträume hatte ich immer wieder. Eingeprägt hat sich mir aber ein furchtbarer Traum:

Es war im Winter in Berlin. Die Friseurin hatte mir die Haare gewaschen und behandelt und sollte in den feuchten Haaren noch die Spitzen der schwingenden Bobfrisur und Ponyfransen nachschneiden und in Form fönen. Sie schnitt und schnitt und nahm schließlich eine Haarschneidemaschine, rasierte mir mit wenig Zügen den Nacken aus und die Seiten über den Ohren raspelkurz. Dann rieb sie mir mit einem Handtuch den Kopf trocken, drehte mich im Friseursessel zum Spielgel. Mich traf der Schlag und ich verharrte sprachlos: Ich sah meinen Kopf nur noch mit millimeterkurzen knallorangen Haaren bedeckt. Nur da wo früher der Mittelscheitel ansetzte, stand noch ein Büschel längerer giftgrüner Haare in die Luft. Sie hielt einen Handspiegel hinter mir, so dass ich den nackten Nacken sehen musste. Sie sagte: "Da haben sie jetzt eine flott-freche Damenfrisur. Wir nehnnen sie 'Fresh Carrots'." "Am besten tragen sie nur noch schwarz dazu". Sie reichte mir ein schwarzes Strickkleid, dass ich überzog. Ich war immer noch geschockt. Sie drückte mich in den Sessel zurück. Sie rieb mir wieder die Haare ein, rubbelte mit dem Handtuch und fönte etwas, strich mit den Händen über den Kopf und zupfte das Büschel grüner Haare spitz in die Höhe. Es glitzerte und glänzte und leuchtend, orange der Schädel und giftgrün das angespitzte Büschel in die Luft. Ich fand langsam meine Worte wieder "Muss das jetzt so sein?" "Ja", sagte sie, " Das ist jetzt alles permanent und hält jeder Haarwäsche stand." Eine Kollegin kam wie zufällig vorbei und sagte, "Sieht klasse aus." Ich fand alles nur hässlich und furchtbar und hätte auf der Stelle im Boden versinken können. "Was kann ich denn dagegen tun? So kann ich doch nicht unter die Leute." - "Och, können sie schon. Sie werden bestaunt werden. Es ist jetzt so, wie es jetzt ist und bleibt so. Und seien sie froh. Es ist extrem pflegeleicht." Sie zog mir eine schwarze gehäkelte Strickmütze über den Kopf und zog die giftgrünen Haare durch ein Loch der Mütze. Ich stand am Ausgang, sah in einem Spiegel mich ganz in schwarz: Stiefel, Strumpfhose, Kleid, Mantel, Strickmütze, aus der dies gift grüne Büschel Haare heraus stach. Die Friseurin reichte mir schwarze Fingerhandschuhe eine schwarze Handtasche mit allen persönlichen Sachen, öffnete mir die Tür und rief mir noch hinterher: "Kommen sie in zwei Wochen weder zum Nachschneiden und Farben auffrischen." Ich sah mich zu Hause. Im Badezimmer versuchte ich mir wenigstens das giftgrüne Haarnbüschel abzuschneiden. Es ging nicht. Die Haare waren stahlhart. Da wachte ich auf und war froh, dass meine Haare so waren, wie sie waren.

Den Traum hat sich mir eingeprägt. Aber ob er was bedeuten könnte oder auf etwas Seelisches hinweisen könnte, habe ich mich nie gefragt.

Liebe Grüße
Inga
Nicole Fritz
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Re: Verrückte Haare

Post 34 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Inga, hallo Aria,

da stehe ich ja nicht alleine damit, dass ein bevor stehender Besuch beim Frisör bei mir extremes Unbehagen und Alpträume auslöst. Da ist immer noch das Bild von dem Kahlschlag, den ich als kleiner Junge mit dem Standard-Herren-Kurzschnitt erdulden musste. Wenn die Schere angesetzt wurde, fühlte es sich an, als würde man mir die Finger ab hacken.

Und das hält mich immer wieder davon ab meine inzwischen recht lange Mähne zu einer ansprechenden Damen-Frisur gestalten zu lassen. Im Mann-Modus war mir die Frisur egal. Da hielt ich es mit Albert Einstein: Haare ja, Frisur nein. Für den Job sah es dann kurz einigermaßen ordentlich aus. Also quälte ich mich regelmäßig zum Frisör - und rasierte mich dann bei Dämmerlicht, weil ich den Anblick im Spiegel nicht ertragen konnte.

LG Nicole
Michaela M.
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Re: Verrückte Haare

Post 35 im Thema

Beitrag von Michaela M. »

Hallo!
Ich habe das Glück kräftiges, gut fettendes Haar zu haben. Einmal die Woche mit Shampoo waschen reicht und es wird immer mal das Produkt gewechselt, damit die Kopfhaut sich nicht nur an ein einziges Produkt gewöhnt. Hat mir meine Friseurin, Dermatologe in der Klinik und meine Frau gesagt. Wenn ich im Garten was mache, trage ich immer eine Kappe um die Haare vor Staub und Sonne zuschützen. Sind sie verschwitzt, reicht es aus sie mit dem Handtuch zu trocken und zu bürsten. Fön benutze ich fast nie, da es meiner Kopfhaut nicht bekommt. Habe durch meine Frau den Vorteil eine Hilfe gleich vor Ort zu haben. Auch sie braucht nur 1 - 2 mal die Woche Haare waschen. Meisten Samstag ist die Haarpflege dran. Shampoo, Conditioner, mal eine Haarpflege, Haare färben, fönen aber auch mal lufttrocknen, Bürsten je nach dem was was sie geplant hat. Beim Haare färben darf ich bei ihr immer die Farbe mit der kleinen Bürste verteilen, wenn ich meinen rechten Arm bewegen kann.
Wir haben ja hier in der Nähe den Werksverkauf von Mann & Schröder, wo viele für Discounter, Drogeriemärkte hergestellten Eigenmarken und der eigenen Produktlinien verkauft werden. Schnäppchen kann man machen bei den Proben die von jeder Produktion gezogen werden, wenn der Füllstand nicht stimmt, Etiketten beschädigt sind usw.
und an den Aktionstagen.

Gruß
Michaela M.
"Wer lächelt statt zu toben ist immer der Stärkere" japanisches Sprichwort.
Inga
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Re: Verrückte Haare

Post 36 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Nicole,

verstehe mich nicht falsch. Ich habe keine generelle Furcht vor dem Friseurbesuch an sich. Vielmehr mag ich es, wenn mir die Haare gepflegt, geschnitten und gestylt werden - aber eben so, wie ich es mag. Und dazu gehören Friseure, die auch mit meinen manchmal etwas un-männlichen Wünschen gut umgehen können, mich unvoreingenommen beraten können und wollen und mir so den Friseurbesuch zum Genuss machen können. Nicht alle können es und es ist auch nicht vom Preis abhängig, habe ich gemerkt. Habe ich so einen Friseur gefunden - oder besser meist eine Friseuse - so gehe ich durchaus gerne dorthin. Da ich aber die eigenen Haare lieber etwas länger habe als männlich üblich habe ich nicht so die Notwedigkeit, öfters zu gehen.

Liebe Grüße
Inga
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