Oldenburg, 7. Juni 2016: Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt"
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Lieschen
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Oldenburg, 7. Juni 2016: Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt"
Hallo,
etwas kurzfristig, ich weiß: am 7. Juni um 16:30 Uhr ist im Oldenburger Staatstheater anlässlich des 3. Diversity-Tags die feierliche Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt".
Bis 17 Uhr ist erstmal Käffchen trinken, dann geht's los (bis etwa 19 Uhr). Solche Veranstaltungen sind gut für "uns", wir sollten sichtbar sein.
Ich gehe hin, kommt noch jemand mit?
Lieschen
http://www.oldenburg.de/de/microsites/i ... rsity.html
etwas kurzfristig, ich weiß: am 7. Juni um 16:30 Uhr ist im Oldenburger Staatstheater anlässlich des 3. Diversity-Tags die feierliche Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt".
Bis 17 Uhr ist erstmal Käffchen trinken, dann geht's los (bis etwa 19 Uhr). Solche Veranstaltungen sind gut für "uns", wir sollten sichtbar sein.
Ich gehe hin, kommt noch jemand mit?
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An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Lieschen
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Re: Oldenburg, 7. Juni 2016: Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt"
Hallo,
kurzer Bericht: erst Kaffee im Stehen, dann ne Rede einer Genderprofessorin, dann ne Rede vom Intendanten des Staatstheaters als Räumlichkeitenzurverfügungstellenden, dann ne Rede des Oberbürgermeisters, dann ne Rede des Personalchefs der Stadt Oldenburg, dann 10 Minuten Gitarre und Gesang, dann feierliche Unterzeichnung und viel Klatschen, dann Sekt n Selters im Stehen.
Im Ganzen laaangweilig. Bei etwa 60 Gästen war ich die einzige Transe, "Quotentranse" sozusagen. Und dennoch: die TrägerInnen (Anzug-, Kleid- und/oder Entscheidungs-) sollen uns sehen. Sie sollen sehen, dass wir "da" sind, uns nicht verstecken wollen und uns über eine "Charta der Vielfalt" freuen. Auch wenn sie eigentlich nicht nötig sein sollte, egal.
Tschüs,
Lieschen
kurzer Bericht: erst Kaffee im Stehen, dann ne Rede einer Genderprofessorin, dann ne Rede vom Intendanten des Staatstheaters als Räumlichkeitenzurverfügungstellenden, dann ne Rede des Oberbürgermeisters, dann ne Rede des Personalchefs der Stadt Oldenburg, dann 10 Minuten Gitarre und Gesang, dann feierliche Unterzeichnung und viel Klatschen, dann Sekt n Selters im Stehen.
Im Ganzen laaangweilig. Bei etwa 60 Gästen war ich die einzige Transe, "Quotentranse" sozusagen. Und dennoch: die TrägerInnen (Anzug-, Kleid- und/oder Entscheidungs-) sollen uns sehen. Sie sollen sehen, dass wir "da" sind, uns nicht verstecken wollen und uns über eine "Charta der Vielfalt" freuen. Auch wenn sie eigentlich nicht nötig sein sollte, egal.
Tschüs,
Lieschen
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Marielle
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Re: Oldenburg, 7. Juni 2016: Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt"
Besten Dank für Dagewesensein; gute Aktion.
Hab es gut
Marielle
Hab es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Inga
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Re: Oldenburg, 7. Juni 2016: Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt"
Hallo, Lieschen,
ooh, zu spät gelesen. Das kommt davon, wenn ich nicht täglich ins Forum gucke... Jedenfalls schön dass du für uns alle hingehen konntest.
Liebe Grüße
Inga
ooh, zu spät gelesen. Das kommt davon, wenn ich nicht täglich ins Forum gucke... Jedenfalls schön dass du für uns alle hingehen konntest.
Liebe Grüße
Inga
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Lieschen
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Re: Oldenburg, 7. Juni 2016: Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt"
Hallo,
der die Veranstaltung moderierenden Prof. Dr. Stephanie Birkner (Prof. für Gender und Wirtschaft) und der Stadt Oldenburg als Veranstalterin schrieb ich noch folgende Email:
"Hallo Frau Dr. Birkner,
hallo Frau Jungkunz!
Gestern besuchte ich Ihre Veranstaltung "3. Diversity-Tag in Oldenburg". Es ist gut, dass es dies gibt.
Gestört hat mich die immer wieder geäußerte Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren". Ich bin "dazwischen". Bin ich deshalb nicht erwünscht? Natürlich nicht.
Das binäre Geschlechtermodell sollte nicht mehr gelten. Ich gehe davon aus, dass Sie aus alter Gewohnheit in die doch diskriminierende Anrede gerutscht sind. Vielleicht mögen Sie bei der nächsten Veranstaltung darauf hinweisen und die Anrede konsequent in z. B. "Liebe Mitmenschen" ändern.
Freundliche Grüße!
X Y
Uuund es kamen sogar zwei (erfreuliche!) Antworten:
Liebe X Y,
vielen Dank für die offenen Worte! Ja, Sie haben absolut recht und ich möchte Sie auf diesem Wege bitten, diese durch nicht bewusst gewählte Un-Achtsamkeit entstandene, fehlende Anerkennung zu entschuldigen. Sie entspricht keineswegs meiner persönlichen Haltung und daher möchte ich ausdrücklich betonen: Sie waren, sind und werden stets nicht nur erwünscht, sondern herzlich willkommen sein!
Ich werde selber verstärkt darauf achten und auch die weiteren Referierenden noch bewusster auf eine gendersensible Sprache aufmerksam machen — dies nicht nur im Kontext der Charta der Vielfalt sondern generell und allgemein.
Herzliche Grüße
Stephanie Birkner
Hallo X Y,
danke für die Rückmeldung! Zunächst bitte ich um Entschuldigung, dass wir — gerade bei dieser Veranstaltung — nicht die nötige Sensibilität dafür hatten. Sie sind natürlich Willkommen — und beim nächsten DiversityTag werden wir das auch sprachlich deutlich machen! Ich werde Ihre Rückmeldung zum Auswertungstermin mitnehmen.
Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank!
Im Auftrag
Susanne Jungkunz
Strategische Sozialplanung / Demografie - Inklusion - Soziales
Okay, das war jetzt "Offene-Türen-Einrennen". Aber wie möchten "wir" denn angesprochen werden? Ich werde gleich einen Thread mit der Frage starten.
(Hier issa: viewtopic.php?f=9&t=12382)
Tschüs, Lieschen
der die Veranstaltung moderierenden Prof. Dr. Stephanie Birkner (Prof. für Gender und Wirtschaft) und der Stadt Oldenburg als Veranstalterin schrieb ich noch folgende Email:
"Hallo Frau Dr. Birkner,
hallo Frau Jungkunz!
Gestern besuchte ich Ihre Veranstaltung "3. Diversity-Tag in Oldenburg". Es ist gut, dass es dies gibt.
Gestört hat mich die immer wieder geäußerte Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren". Ich bin "dazwischen". Bin ich deshalb nicht erwünscht? Natürlich nicht.
Das binäre Geschlechtermodell sollte nicht mehr gelten. Ich gehe davon aus, dass Sie aus alter Gewohnheit in die doch diskriminierende Anrede gerutscht sind. Vielleicht mögen Sie bei der nächsten Veranstaltung darauf hinweisen und die Anrede konsequent in z. B. "Liebe Mitmenschen" ändern.
Freundliche Grüße!
X Y
Uuund es kamen sogar zwei (erfreuliche!) Antworten:
Liebe X Y,
vielen Dank für die offenen Worte! Ja, Sie haben absolut recht und ich möchte Sie auf diesem Wege bitten, diese durch nicht bewusst gewählte Un-Achtsamkeit entstandene, fehlende Anerkennung zu entschuldigen. Sie entspricht keineswegs meiner persönlichen Haltung und daher möchte ich ausdrücklich betonen: Sie waren, sind und werden stets nicht nur erwünscht, sondern herzlich willkommen sein!
Ich werde selber verstärkt darauf achten und auch die weiteren Referierenden noch bewusster auf eine gendersensible Sprache aufmerksam machen — dies nicht nur im Kontext der Charta der Vielfalt sondern generell und allgemein.
Herzliche Grüße
Stephanie Birkner
Hallo X Y,
danke für die Rückmeldung! Zunächst bitte ich um Entschuldigung, dass wir — gerade bei dieser Veranstaltung — nicht die nötige Sensibilität dafür hatten. Sie sind natürlich Willkommen — und beim nächsten DiversityTag werden wir das auch sprachlich deutlich machen! Ich werde Ihre Rückmeldung zum Auswertungstermin mitnehmen.
Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank!
Im Auftrag
Susanne Jungkunz
Strategische Sozialplanung / Demografie - Inklusion - Soziales
Okay, das war jetzt "Offene-Türen-Einrennen". Aber wie möchten "wir" denn angesprochen werden? Ich werde gleich einen Thread mit der Frage starten.
(Hier issa: viewtopic.php?f=9&t=12382)
Tschüs, Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
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