Love-shyness
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Simone 65
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Love-shyness
Hallo an Alle.. Ich beim suchen Im Internet auf Begriffe gestossen, die mich sehr aufgewühlt haben. Love-shyness und Absolut Beginner Single. Als ich die Definition von Love-shyness gelesen habe musste ich sie immer wieder lesen. Was da stand war genau die Beschreibung von mir. Ich weiss jetzt, es gibt noch mehr wie mich. Aber gibt es hier im Forum noch Weitere. LG Simone
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Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
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Lina
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Re: Love-shyness
Ja, manchmal findet man etwas - sei es auch nur eine Wörterbuchdefinition - die genau trifft und etwas auslöst.
Ich weiß, dass es mir auch so ging irgendwann früher. Ich weiß genau wie es sich anfühlt. Es entwickelte sich zu einer allgemeinen Schüchternheit und Angst fremde Leute anzusprechen.
Warum es mir nicht mehr so geht, kann ich eigentlich nicht genau erklären. Oder vielleicht schon - es wäre nur zu komplex um es hier zu erklären.
Ich weiß, dass es mir auch so ging irgendwann früher. Ich weiß genau wie es sich anfühlt. Es entwickelte sich zu einer allgemeinen Schüchternheit und Angst fremde Leute anzusprechen.
Warum es mir nicht mehr so geht, kann ich eigentlich nicht genau erklären. Oder vielleicht schon - es wäre nur zu komplex um es hier zu erklären.
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Hallo Hanna. Ich habe gerade den Podcast angehört. Danke für den Link. So wie der Erik gehst mir auch. Was sonst erzählt wird ist aber nicht so einfach. Wenn man , ich sich so lange versteckt hat. Ich habe wenig soziale Kontakte, zu Frauen schon gar nicht. LG Simone
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Hallo. Ich habe gesucht, unter Love-shyness gibt es nur im englischsprachigen Raum einiges. In Deutschland gibt es unter Absolut Beginner einige SHG. LG Simone
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Lina
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Re: Love-shyness
Ich weiß nicht wo oder wonach du gesucht hast, aber das Wort "Liebesschüchternheit" wird auch in der ursprünglichen Bedutung von "love-shyness" benutzt.Simone 65 hat geschrieben:Hallo. Ich habe gesucht, unter Love-shyness gibt es nur im englischsprachigen Raum einiges. In Deutschland gibt es unter Absolut Beginner einige SHG. LG Simone
(Ursprünglich benutzt im Buch: "Love & Shyness, Causes, Consequences, and Treatment" von Brian G. Gilmartin). Erhältlich bei Amazon, gebraucht in Print sündhaft teuer, oder als E für Kindle ca. 30 EUR.
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Zitat aus der allwissenden Müllhalde
edit: Ahh
Heißt das, dass schwule Männer gar nicht davon betroffen sind? Von dem Wort habe ich übrigens nie etwas gehört-. AB's kannte ich aber schon.Lina hat geschrieben: Gilmartin hat sechs Kriterien für jeden "liebesschüchternen" Mann, den er im Rahmen seiner Studie untersucht hat; definiert:
Er ist jungfräulich, das heißt, er hat noch keinen Geschlechtsverkehr erlebt.
Er ist ein Mann, der sehr selten mit Frauen ausgeht.
Er ist ohne Erfahrung mit Liebesbeziehungen.
Er leidet unter seinem Mangel an amourösen Erfahrungen.
Er leidet unter Ängsten, die ihn davon abhalten, sich Frauen zu nähern. Dies ist der essentielle Punkt von "Love-shyness".
Er ist heterosexuell.
edit: Ahh
Stellt sich die Frage ob es an der jungenspezifischen Erziehung liegt. Ich kann mich noch an die Schul/Jugendzeit erinnern , dass sich viele Jungs meines Alters niemals trauten ein Mädel im knappen sexy Outfit anzusprechen. Selber waren diese Jungs wie wie Musterknaben von Mutti angezogen. Ich war früher so lala angezogen. Normal halt. Fand's aber immer schon irgendwie komisch, Jungsklamotten. Die dicken Pullis, die sackartigen Hosen. Seitdem ich selber Miniröcke usw. trage, gehe ich selbstbewusster auf Frauen zu. Und die lassen sich sogar ungefragt anfassen, was sie sonst bei einem anderen Kerl übel nehmen würden. Naja mit dem mehr daraus werden, ist ne andere Sache, da wollen sie doch lieber den klassischen Kerl, der sie versorgt und Schutz bietet. Man ist halt höchstens interessant und was Spezielles. Ich hab mir auch schon mal die Frage gestellt, ob wir uns so anziehen, weil wir keine Freundin haben, nachdem ich das mal gefragt wurde, ob das der Grund bei mir sei. Sozusagen ist man die eigene Freundin. Okay...jetzt wird's doch crazy...Gilmartin hat die Existenz von weiblichen oder homosexuellen Love-shyness-Betroffenen nicht ausgeschlossen, aber angezweifelt, dass sie dieselben negativen Effekte wie ihre heterosexuellen männlichen Leidensgenossen erleben und angenommen, dass sich dieser Zustand bei ihnen unterschiedlich manifestiert - hauptsächlich aufgrund der sozialen Rollenverteilung, die heterosexuelle Männer in die "aktive" Rolle bei der Beziehungsanbahnung zwingt.
Vor allem sind nach Gilmartin aber hauptsächlich heterosexuelle Männer von Liebesschüchternheit betroffen.
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Dolores59
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Re: Love-shyness
Wenn ich die Kriterien von Gilmartin zugrunde lege, dann traf der Begriff "love-shyness" auf mich zu. Besonders mit der Annäherung an Frauen habe ich mich schwer getan. Meine Güte, wenn ich mich daran erinnere, wie schwer es mir gefallen ist, eine Frau überhaupt anzusprechen. Kann mich noch lebhaft an einen Versuch während des Studiums vor 40 Jahren erinnern. Bis ich mich getraut habe, hat es Tage gedauert. Und dann habe ich auch noch einen Korb bekommen.
Eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt eine Frau gefunden habe. Wenn man's genau nimmt, hat sie mich gefunden. Die Initative ging eindeutig von ihr aus.
Eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt eine Frau gefunden habe. Wenn man's genau nimmt, hat sie mich gefunden. Die Initative ging eindeutig von ihr aus.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Das ist aber nicht die Mehrheit der Frauen. Hab letztens mal von einer Studie gelesen, dass kein einziger unter den Studenten wollte, dass die Frau dem Mann den Heiratsantrag machen muss und auch keine einzige Studentin war darunter. Das klassische Rollenverständnis besteht weiterhin. Auch bei den progressiven Akademikern.Dolores59 hat geschrieben: Eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt eine Frau gefunden habe. Wenn man's genau nimmt, hat sie mich gefunden. Die Initative ging eindeutig von ihr aus.
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Es ist nicht die Mehrheit. Da spielt es auch keine Rolle, ob es eine Handvoll machen. In der Studie war auch das Initiativeergreifen inbegriffen. Der Großteil der Frauen will, dass Männer den ersten Schritt machen. So fern ist das vom Heiratsantrag nicht entfernt. Und ja, ein Mädel erzählte mir mal, wie sie den ersten Schritt gemacht hatte und sich der Kerl verarscht vorkam. Seitdem macht sie das nicht mehr. Interessant an dem Thema ist vielmehr, warum häufiger heterosexueller Jungs davon betroffen sind und kaum Mädels.
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Hallo. Ist doch klar warum mehr Jungs betroffen sind als Mädchen. Wenn es traditionell geht, muss der Junge ( Mann) die Initiative ergreifen. Wenn er sich nicht traut ( Schüchtern ist,) so vergehen die Jahre, die Jahrzehnte. Ich glaube schüchterne Mädels( Frauen) werden eher angesprochen. Deshalb soll es hauptsächlich hetero Männer betreffen. Obwohl es gibt immer Ausnahmen. LG Simone
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Andrea aus Sachsen
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Re: Love-shyness
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Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Durch unsere Neigung zu Frauenkleidung verschlechtern sich (zumindest für einige von uns) die Chancen, eine Partnerin zu finden, je nachdem, inwieweit wir das typische Mannsein innerlich ablehnen und so die männliche Rolle bei der Kontaktaufnahme nicht beherrschen und auch sonst nach außen hin nicht das Bild eines "richtigen Mannes" abgeben.
Das habe ich in meiner Jugend (vor ca. 40 Jahren) auch gedacht. Ein Trugschluss, wie sich später herausstellte!Breakfast at Tiffany hat geschrieben:Ich hab mir auch schon mal die Frage gestellt, ob wir uns so anziehen, weil wir keine Freundin haben, nachdem ich das mal gefragt wurde, ob das der Grund bei mir sei. Sozusagen ist man die eigene Freundin.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Durch unsere Neigung zu Frauenkleidung verschlechtern sich (zumindest für einige von uns) die Chancen, eine Partnerin zu finden, je nachdem, inwieweit wir das typische Mannsein innerlich ablehnen und so die männliche Rolle bei der Kontaktaufnahme nicht beherrschen und auch sonst nach außen hin nicht das Bild eines "richtigen Mannes" abgeben.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Simone 65
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Re: Love-shyness
Ich habe Angst. Ich will meinen besten Freund mein Geheimnis erzählen, ich habe Angst.
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Eigentlich habe ich das als Voraussetzung gesetzt. Wahrscheinlich habe ich es schlecht formuliert. Ich formuliere neu: "Weil du keine Freundin gefunden hast, ziehst du dich so an" und nicht "weil du dich so anziehst, findest du keine Freundin".Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Durch unsere Neigung zu Frauenkleidung verschlechtern sich (zumindest für einige von uns) die Chancen, eine Partnerin zu finden, je nachdem, inwieweit wir das typische Mannsein innerlich ablehnen und so die männliche Rolle bei der Kontaktaufnahme nicht beherrschen und auch sonst nach außen hin nicht das Bild eines "richtigen Mannes" abgeben.
Ich habe auch in herrentypischer Kleidung nicht das Bild eines "richtigen Mannes" für Frauen abgegeben. loveshy bin ich nicht aber mir ist immer noch nicht klar, was die männliche Rolle bei der Kontaktaufnahme genau sein soll. Ich kann's mir zwar vielleicht denken, aber irgendwie komme ich mir dabei wie in einem Korsett gefangen vor, wo man nur zwischen 2 Optionen auswählen kann und eine 50:50 Chance bleibt. Wie in der Herrenabteilung. Entweder die Frau steht auf Jeanstypen oder auf Anzugstypen. Weiß man aber vorher nicht. Ein falscher Griff und game over. Dieses Mannsein habe ich trotz männlichsein auch nie wirklich verinnerlicht und kann es bis heute nicht nachvollziehen, wie man rumgrölen, rülpsen, furzen, karrierebesessen und Frauen blöde Anmachsprüche an den Kopf werfen kann. Letzteres höre ich ja ziemlich oft an mir, die das auf Anhieb nicht checken. Fast kein Tag vergeht, ohne dass aus einem Auto gehupt oder gepfiffen wird.
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Exuserin-2016-074-06
Re: Love-shyness
Das habe ich aber als Voraussetzung gesetzt. "Weil man keine Freundin findet, zieht man sich so an." und nicht "Weil man sich so anzieht, findet man keine Freundin."Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Durch unsere Neigung zu Frauenkleidung verschlechtern sich (zumindest für einige von uns) die Chancen, eine Partnerin zu finden, je nachdem, inwieweit wir das typische Mannsein innerlich ablehnen und so die männliche Rolle bei der Kontaktaufnahme nicht beherrschen und auch sonst nach außen hin nicht das Bild eines "richtigen Mannes" abgeben.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Love-shyness
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Unter der männlichen Rolle bei der Partnersuche verstehe ich das aktive Zugehen auf Frauen und sich dabei für sie interessant machen. Männer, die sich als solche nicht identifizieren können, scheinen das einfach nur unzureichend zu beherrschen.
Der erste Teil dieses Satzes mag zwar für Außenstehende plausibel klingen, kann aber so nicht zutreffen, denn sonst müssten alle, wenn sie irgendwann doch eine Partnerin finden, mit dem Crossdressen aufhören. Der zweite Teil ist so auch nicht korrekt, vielleicht auch von mir nicht klar genug ausgedrückt worden: Nicht das Tragen von Frauenkleidung erschwert das Finden einer Partnerin, sondern unsere Gefühle und innere Einstellung, die diese Kleidung für uns interessant machen, führen bei einigen von uns zu den genannten Problemen bei der Kontaktaufnahme.Breakfast at Tiffany hat geschrieben:Ich formuliere neu: "Weil du keine Freundin gefunden hast, ziehst du dich so an" und nicht "weil du dich so anziehst, findest du keine Freundin".
Unter der männlichen Rolle bei der Partnersuche verstehe ich das aktive Zugehen auf Frauen und sich dabei für sie interessant machen. Männer, die sich als solche nicht identifizieren können, scheinen das einfach nur unzureichend zu beherrschen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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