Lilijanas erster Ausflug
Verfasst: So 29. Mär 2015, 10:31
Schönen guten Morgen,
mein Bericht von meinem ersten Outdoor Erlebnis. Möchte an dieser Stelle nochmal ein ganz dickes Dankeschön an alle loswerden die mir Mut gemacht haben
Aber ich fange mal von vorne an. Ich habe beschlossen einen Tagestrip nach Berlin zu machen, was von mir ausgesehen schon in einer anderen Zeitzone liegt (ja, ich wohne noch in Deutschland).
Die Nacht vor der Abfahrt habe ich kaum geschlafen vor lauter Aufregung. Tagsüber habe ich noch meine Pflichten als Herr des Hauses erfüllt und Lilijanas Reisegepäck gepackt. Abends gegen 19 Uhr habe ich dann Strumpfhose, Höschen und mein Kleid angezogen und das alles unter Jeans und Hemd versteckt. Um 20 Uhr war Abfahrt. Erstmal ganz unauffällig bis zum ersten Umsteigebahnhof mit der S-Bahn gefahren. Dort bin ich dann in einen City Night Liner der DB umgestiegen. In diesem hatte ich mir einen Fensterplatz reservieren lassen und zum Glück saß keiner neben mir.
So saß ich dann da und wollte mich endlich umziehen, zögerte aber noch. Nach langem grübeln ging ich dann in einen Waschraum (gefühlt so groß wie Schuhkarton) und zog meinen BH an und füllte diesen aus. Wieder zurück an meinem Platz, wieder am grübeln (hats jemand gesehn?, egal), also Hemd und Jeans ausgezogen. Nun saß ich wieder da und grübelte mal wieder (was für ein Bild ich wohl abgeben würde). Nun ja, Toilette angesteuert, nur Makeup aufgetragen und Perücke angezogen. Als ich aus der Toilette raus bin stand ein Mann davor, der hat geschaut als ob er gerade einen Ausserirdischen gesehen hat. Später sind dann noch weitere Passagiere zugestiegen und der Zugbegleiter wollte die Zugestiegenen kontrollieren, dazu schaute er sich um und steuerte mich an. Als er dann vor mir stand, hat er warscheinlich mich erst erkannt, lies die Arme fallen und drehte sich wieder um, musste aber noch ein zweites mal schauen und ging wieder. Während der Fahrt ist mir kalt geworden und ich wollte meine Leggings anziehen. Zweimal mein Reisegepäck durchsucht und Mist habe diese Zuhause vergessen. Also zog ich meine Männerjeans wieder an.
Berlin, Ankunft 7.19 Uhr.
Auf dem Bahnsteig war es bitterkalt, gut das ich die Jeans an hatte. Auch hatte ich noch meine Joggingschuhe an. Aber wie sah das denn aus mit der breiten Schlabberjeans, egal da musst du jetzt durch sagte ich mir. Jetzt wollte ich mich Schminken, aber wo? Die einzige Möglichkeit war die Frauentoilette. Nachdem diese gefunden und angesteuert war, zögerte ich dennoch hinein zu gehen. Ich zitterte am ganzen Körper. Als ich mich dann durchgerungen (zum Glück war niemand da), ging ich schnell rein und steuerte eine Kabine an. Schminke ausgepackt, Spiegel positioniert. Erstmal Makeup korrigiert, Lidschatten aufgetragen (meine zwei Lieblingsfarben Gold und Braun), schwarzen Kajal so gut es geht mit zittrigen Händen, schwarzen Mascara und meinen rose farbenen Lippenstift. Nochmal mal im Spiegel betrachtet, wunderbar! Schnell alles zusammengepackt und schnell wieder raus. Jetzt brauchte ich ein Schließfach für mein Gepäck, als dieses dann gefunden wurde, wollte ich mein Makeup nochmal im Spiegel kontrollieren, konnte diesen aber nicht finden. Tja hatte diesen wohl vor lauter Aufregung in der Toilette vergessen. Blöd, traute mich aber nicht wieder zurück. Nun hatte ich Hunger und suchte einen Bäcker auf, bei diesem bestellte ich eine Kaffee mit Crossaint, nahm Platz am Tisch und frühstückte erstmal. Nachdem Frühstückverließ ich erstmal den Bahnhof um eine zu Rauchen.
Draussen, das erste mal den Wind in den Haaren gespürt und die Sonne auf der Haut. Später als es regnete genoß ich sogar diesen. So tigerte ich ohne Plan einfach mal los, kam am Brandenburgertor vorbei und landete schlieslich "Unter den Linden". Da stand ich dann und rauchte wieder eine, da lief ein Mann an mir Vorbei drehte sich um und schaute, lief ein Stück weiter und drehte sich wieder um, lief dann wieder ein Stück weiter und drehte sich wieder um, dabei wäre er fast in einen Baum geloffen, ich fands amüsant. So lief ich dann weiter und suchte eine Einkaufsmöglichkeit für eine Jeans. Zusammengefasst bis Jetzt, kaum einer hat geschaut.
Am Alexanderplatz bin ich dann fündig geworden. Ein C&... Also hinein und die Damenabteilung angesteuert. Eine Skinnyjeans sollte es sein. Hab dann eine passende gefunden und bin mit dieser ab in die Umkleidekabine und hab diese anprobiert, passte wunderbar. Hab dann in Kassennähe noch Damenschals gesehen und konnte meine Finger nicht davon lassen. So hatte ich dann eine Jeans und den Schal in der Tasche. Bin dann noch durch ein paar andere Geschäfte geschlendert und habe Sachen anprobiert. Mittlerweile war es Mittag geworden.
Der Einkauf musste jetzt verstaut werden also fuhr ich mit der S-Bahn wieder zurück zum Bahnhof ging an mein Schließfach und wechselte die Jeans. Ab jetzt war ich fast komplett (nur die Schuhe fehlten) enfemme angezogen. Mittlerweile hatte ich auch wieder Hunger und ging zu einem der großen Burgerbrater hinein und bestellte mir was zu Essen. Das Restaurant war voll und ich suchte mir einen Tisch zum hinsetzen. Als ich mich dann setzte und anfing meinen Burger zu essen, schauten plötzlich alle mich an was mir sehr unangenehm wurde. Selbst nach wenigen Minuten schauten fast noch alle was mir noch unangenehmer wurde so das ich meine Sachen packte und die Lokalität verliess. Aber jetzt, da war es, dieses bedürfnis, ich musste für kleine Mädchen, Pippi machen. Ab zur Damentoilette. Da hatte sich eine Schlange gebildet, so voll war es. Jetzt war ich dran und die Fachfrau für Reinigung und Instanthaltung sanitärer Einrichtungen, bittete mich herein und öffnete mir eine Kabine und meinte "gerade frisch saubergemacht", ich bedankte mich und ging hinein, verriegelte die Tür und setzte mich hin. Zwischenzeitlich muss wohl ein Junge in die Toilette reingekommen sein, die Fachfrau sprach ihn an und sagte zu ihm, "Du darfst hier nicht rein, alle hier haben ein Röckchen an nur du nicht". Ich musste grinsen und dachte mir "Ob die weiss, oder auch nicht, das gerade ich hier bin", nun ja. So, als ich fertig war noch alles an Ort und Stelle gerückt, Hände gewaschen und raus. Zusammenfassung bis Jetzt, bis auf die beim Burgerbrater hat fast keiner geschaut.
Gestärkt und erleichtert machte ich mich wieder auf den Weg in die Stadt. Jetzt wollte ich mir ein paar Schuhe kaufen und ging von Geschäft zu Geschäft (so viele Schuhe habe ich in meinem ganzen Leben zusammengefasst noch nie anprobiert). Hab aber leider nichts gefunden was mir gefiel und passte, sollte eigentlich mit Schuhgröße 42 manchmal 43 eigentlich kein Problem sein. Und Klamotten anprobiert bis zu abwinken habe ich auch. Hätte man mir 10000 Euro gegeben die wären Abends ausgegeben gewesen. So gegen Abend bin ich in Steglitz in einem Einkaufszentrum gelandet, irgendwas mit Schloss keine Ahnung mehr. Da schaute ich mich ebenfalls um. Plötzlich lief ich an einem Nagelstudio im Erdgeschoss vorbei. Da musste ich erstmal Platz nehmen und nachdenken, ob ich mich mir denn die Nägel Lackieren lassen soll? Was soll ich sagen, ich konnte es nicht lassen und ging ins Nagelstudio rein und fragte was es kosten würde die Nägel nur Lackieren zu lassen (Das Nagelstudio war voller Damen). Als ich meine Frage abgeschlossen hatte, schaute einer der Kundinnen (so anfang 30) mich an, nahm kurz Notiz und drehte sich wieder weg. Als ich dann einverstanden war und sie hatten auch gerade Zeit für mich, durfte ich mir eine Farbe aussuchen. In dem Moment drehte sich die Dame wieder um und musterte mich intensiv von oben bis unten. Ich konnte es aus dem Augenwinkel erkennen. Nachdem die Farbe gefunden war (kräftiges Pink mit Glitzer) durfte ich neben dieser Dame Platz nehmen. Die Nageldesignerin fing an erst meine Nägel zu feilen und dann zu lackieren. Die Dame neben mir die schon zweimal geschaut hatte, schaute wieder. Ich war jetzt viel interessanter, denn sie konnte ihre Augen nicht mehr von mir lassen. Tolles Gefühl sich mal verwöhnen zu lassen. Nachdem Nagelstudio ging ich noch mal durch einige Geschäfte und schaute mir noch mehr Klamotten an.
Mittlerweile war es 20 Uhr geworden. Jetzt fuhr ich zurück zum Bahnhof bin dort noch was essen gegangen, habe meine Sachen aus dem Schließfach geholt und habe auf meinen Zug nach Hause gewartet.
Berlin, Abfahrt 22.14
Rückfahrt wieder mit dem City Night Liner. Nachdem die Fahrkarten kontrolliert wurden, wurde das Licht gedimmt und ich konnte ein bisschen schlafen. Nach etwa fünf Stunden wachte ich auf und alle schliefen fing ich an mich umzuziehen und abzuschminken. Wollte noch meine lackierten Fingernägel mit Nagellackentferner sauber machen konnte aber nicht, es gab vorher eine Durchsage das die Rauchmelder im Zug eingeschaltet währen und während der Fahrt keine Deos und Parfüms benutzt werden dürfen, da sonnst die Rauchmelder anspringen würden. Und Nagellackentferner riecht halt wie Nagellackentferner. Also gut, morgens angekommen im Umsteigebahnhof ging ich erstmal was zum trinken kaufen. Die Frau an der Kasse war völlig irritiert was meine Fingernägel anging, hats Geld fallen gelassen und sich verzählt weil sie dauernd auf meine Hände geschaut hat. Jetzt aber raus aus dem Bahnhof und auf meine S-Bahn gewartet und währenddessen meine schönen lackierten Fingernägel vom Lack befreit.
Heimat, Ankunft 10 Uhr
Zusammenfassung, es haben mehr Frauen geschaut als Männer. Die Frauen haben mich gemustert und die Männer haben manchmal einen zweiten Blick gebraucht waren dann aber irritiert. Die meisten waren freundlich mir gegenüber, in einem einem Schuhgeschäft wurde ich von einer Verkäuferin äusserst freundlich empfangen. Die, die unfreundlich waren, waren mir egal. Ich habe mich nicht umgedreht wenn jemand geschaut hat. Nur leider ging dieser Tag so schnell rum. Das werde ich auf jedenfall wiederholen dann aber länger als einen Tag. Ich habe mich so toll gefühlt ich hatte an diesem Tag keine Sorgen und Nöte ich war einfach nur ich. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Bilder gibts bei mir in der Galerie.
Viele liebe Grüße,
Lilijana
mein Bericht von meinem ersten Outdoor Erlebnis. Möchte an dieser Stelle nochmal ein ganz dickes Dankeschön an alle loswerden die mir Mut gemacht haben
Aber ich fange mal von vorne an. Ich habe beschlossen einen Tagestrip nach Berlin zu machen, was von mir ausgesehen schon in einer anderen Zeitzone liegt (ja, ich wohne noch in Deutschland).
Die Nacht vor der Abfahrt habe ich kaum geschlafen vor lauter Aufregung. Tagsüber habe ich noch meine Pflichten als Herr des Hauses erfüllt und Lilijanas Reisegepäck gepackt. Abends gegen 19 Uhr habe ich dann Strumpfhose, Höschen und mein Kleid angezogen und das alles unter Jeans und Hemd versteckt. Um 20 Uhr war Abfahrt. Erstmal ganz unauffällig bis zum ersten Umsteigebahnhof mit der S-Bahn gefahren. Dort bin ich dann in einen City Night Liner der DB umgestiegen. In diesem hatte ich mir einen Fensterplatz reservieren lassen und zum Glück saß keiner neben mir.
So saß ich dann da und wollte mich endlich umziehen, zögerte aber noch. Nach langem grübeln ging ich dann in einen Waschraum (gefühlt so groß wie Schuhkarton) und zog meinen BH an und füllte diesen aus. Wieder zurück an meinem Platz, wieder am grübeln (hats jemand gesehn?, egal), also Hemd und Jeans ausgezogen. Nun saß ich wieder da und grübelte mal wieder (was für ein Bild ich wohl abgeben würde). Nun ja, Toilette angesteuert, nur Makeup aufgetragen und Perücke angezogen. Als ich aus der Toilette raus bin stand ein Mann davor, der hat geschaut als ob er gerade einen Ausserirdischen gesehen hat. Später sind dann noch weitere Passagiere zugestiegen und der Zugbegleiter wollte die Zugestiegenen kontrollieren, dazu schaute er sich um und steuerte mich an. Als er dann vor mir stand, hat er warscheinlich mich erst erkannt, lies die Arme fallen und drehte sich wieder um, musste aber noch ein zweites mal schauen und ging wieder. Während der Fahrt ist mir kalt geworden und ich wollte meine Leggings anziehen. Zweimal mein Reisegepäck durchsucht und Mist habe diese Zuhause vergessen. Also zog ich meine Männerjeans wieder an.
Berlin, Ankunft 7.19 Uhr.
Auf dem Bahnsteig war es bitterkalt, gut das ich die Jeans an hatte. Auch hatte ich noch meine Joggingschuhe an. Aber wie sah das denn aus mit der breiten Schlabberjeans, egal da musst du jetzt durch sagte ich mir. Jetzt wollte ich mich Schminken, aber wo? Die einzige Möglichkeit war die Frauentoilette. Nachdem diese gefunden und angesteuert war, zögerte ich dennoch hinein zu gehen. Ich zitterte am ganzen Körper. Als ich mich dann durchgerungen (zum Glück war niemand da), ging ich schnell rein und steuerte eine Kabine an. Schminke ausgepackt, Spiegel positioniert. Erstmal Makeup korrigiert, Lidschatten aufgetragen (meine zwei Lieblingsfarben Gold und Braun), schwarzen Kajal so gut es geht mit zittrigen Händen, schwarzen Mascara und meinen rose farbenen Lippenstift. Nochmal mal im Spiegel betrachtet, wunderbar! Schnell alles zusammengepackt und schnell wieder raus. Jetzt brauchte ich ein Schließfach für mein Gepäck, als dieses dann gefunden wurde, wollte ich mein Makeup nochmal im Spiegel kontrollieren, konnte diesen aber nicht finden. Tja hatte diesen wohl vor lauter Aufregung in der Toilette vergessen. Blöd, traute mich aber nicht wieder zurück. Nun hatte ich Hunger und suchte einen Bäcker auf, bei diesem bestellte ich eine Kaffee mit Crossaint, nahm Platz am Tisch und frühstückte erstmal. Nachdem Frühstückverließ ich erstmal den Bahnhof um eine zu Rauchen.
Draussen, das erste mal den Wind in den Haaren gespürt und die Sonne auf der Haut. Später als es regnete genoß ich sogar diesen. So tigerte ich ohne Plan einfach mal los, kam am Brandenburgertor vorbei und landete schlieslich "Unter den Linden". Da stand ich dann und rauchte wieder eine, da lief ein Mann an mir Vorbei drehte sich um und schaute, lief ein Stück weiter und drehte sich wieder um, lief dann wieder ein Stück weiter und drehte sich wieder um, dabei wäre er fast in einen Baum geloffen, ich fands amüsant. So lief ich dann weiter und suchte eine Einkaufsmöglichkeit für eine Jeans. Zusammengefasst bis Jetzt, kaum einer hat geschaut.
Am Alexanderplatz bin ich dann fündig geworden. Ein C&... Also hinein und die Damenabteilung angesteuert. Eine Skinnyjeans sollte es sein. Hab dann eine passende gefunden und bin mit dieser ab in die Umkleidekabine und hab diese anprobiert, passte wunderbar. Hab dann in Kassennähe noch Damenschals gesehen und konnte meine Finger nicht davon lassen. So hatte ich dann eine Jeans und den Schal in der Tasche. Bin dann noch durch ein paar andere Geschäfte geschlendert und habe Sachen anprobiert. Mittlerweile war es Mittag geworden.
Der Einkauf musste jetzt verstaut werden also fuhr ich mit der S-Bahn wieder zurück zum Bahnhof ging an mein Schließfach und wechselte die Jeans. Ab jetzt war ich fast komplett (nur die Schuhe fehlten) enfemme angezogen. Mittlerweile hatte ich auch wieder Hunger und ging zu einem der großen Burgerbrater hinein und bestellte mir was zu Essen. Das Restaurant war voll und ich suchte mir einen Tisch zum hinsetzen. Als ich mich dann setzte und anfing meinen Burger zu essen, schauten plötzlich alle mich an was mir sehr unangenehm wurde. Selbst nach wenigen Minuten schauten fast noch alle was mir noch unangenehmer wurde so das ich meine Sachen packte und die Lokalität verliess. Aber jetzt, da war es, dieses bedürfnis, ich musste für kleine Mädchen, Pippi machen. Ab zur Damentoilette. Da hatte sich eine Schlange gebildet, so voll war es. Jetzt war ich dran und die Fachfrau für Reinigung und Instanthaltung sanitärer Einrichtungen, bittete mich herein und öffnete mir eine Kabine und meinte "gerade frisch saubergemacht", ich bedankte mich und ging hinein, verriegelte die Tür und setzte mich hin. Zwischenzeitlich muss wohl ein Junge in die Toilette reingekommen sein, die Fachfrau sprach ihn an und sagte zu ihm, "Du darfst hier nicht rein, alle hier haben ein Röckchen an nur du nicht". Ich musste grinsen und dachte mir "Ob die weiss, oder auch nicht, das gerade ich hier bin", nun ja. So, als ich fertig war noch alles an Ort und Stelle gerückt, Hände gewaschen und raus. Zusammenfassung bis Jetzt, bis auf die beim Burgerbrater hat fast keiner geschaut.
Gestärkt und erleichtert machte ich mich wieder auf den Weg in die Stadt. Jetzt wollte ich mir ein paar Schuhe kaufen und ging von Geschäft zu Geschäft (so viele Schuhe habe ich in meinem ganzen Leben zusammengefasst noch nie anprobiert). Hab aber leider nichts gefunden was mir gefiel und passte, sollte eigentlich mit Schuhgröße 42 manchmal 43 eigentlich kein Problem sein. Und Klamotten anprobiert bis zu abwinken habe ich auch. Hätte man mir 10000 Euro gegeben die wären Abends ausgegeben gewesen. So gegen Abend bin ich in Steglitz in einem Einkaufszentrum gelandet, irgendwas mit Schloss keine Ahnung mehr. Da schaute ich mich ebenfalls um. Plötzlich lief ich an einem Nagelstudio im Erdgeschoss vorbei. Da musste ich erstmal Platz nehmen und nachdenken, ob ich mich mir denn die Nägel Lackieren lassen soll? Was soll ich sagen, ich konnte es nicht lassen und ging ins Nagelstudio rein und fragte was es kosten würde die Nägel nur Lackieren zu lassen (Das Nagelstudio war voller Damen). Als ich meine Frage abgeschlossen hatte, schaute einer der Kundinnen (so anfang 30) mich an, nahm kurz Notiz und drehte sich wieder weg. Als ich dann einverstanden war und sie hatten auch gerade Zeit für mich, durfte ich mir eine Farbe aussuchen. In dem Moment drehte sich die Dame wieder um und musterte mich intensiv von oben bis unten. Ich konnte es aus dem Augenwinkel erkennen. Nachdem die Farbe gefunden war (kräftiges Pink mit Glitzer) durfte ich neben dieser Dame Platz nehmen. Die Nageldesignerin fing an erst meine Nägel zu feilen und dann zu lackieren. Die Dame neben mir die schon zweimal geschaut hatte, schaute wieder. Ich war jetzt viel interessanter, denn sie konnte ihre Augen nicht mehr von mir lassen. Tolles Gefühl sich mal verwöhnen zu lassen. Nachdem Nagelstudio ging ich noch mal durch einige Geschäfte und schaute mir noch mehr Klamotten an.
Mittlerweile war es 20 Uhr geworden. Jetzt fuhr ich zurück zum Bahnhof bin dort noch was essen gegangen, habe meine Sachen aus dem Schließfach geholt und habe auf meinen Zug nach Hause gewartet.
Berlin, Abfahrt 22.14
Rückfahrt wieder mit dem City Night Liner. Nachdem die Fahrkarten kontrolliert wurden, wurde das Licht gedimmt und ich konnte ein bisschen schlafen. Nach etwa fünf Stunden wachte ich auf und alle schliefen fing ich an mich umzuziehen und abzuschminken. Wollte noch meine lackierten Fingernägel mit Nagellackentferner sauber machen konnte aber nicht, es gab vorher eine Durchsage das die Rauchmelder im Zug eingeschaltet währen und während der Fahrt keine Deos und Parfüms benutzt werden dürfen, da sonnst die Rauchmelder anspringen würden. Und Nagellackentferner riecht halt wie Nagellackentferner. Also gut, morgens angekommen im Umsteigebahnhof ging ich erstmal was zum trinken kaufen. Die Frau an der Kasse war völlig irritiert was meine Fingernägel anging, hats Geld fallen gelassen und sich verzählt weil sie dauernd auf meine Hände geschaut hat. Jetzt aber raus aus dem Bahnhof und auf meine S-Bahn gewartet und währenddessen meine schönen lackierten Fingernägel vom Lack befreit.
Heimat, Ankunft 10 Uhr
Zusammenfassung, es haben mehr Frauen geschaut als Männer. Die Frauen haben mich gemustert und die Männer haben manchmal einen zweiten Blick gebraucht waren dann aber irritiert. Die meisten waren freundlich mir gegenüber, in einem einem Schuhgeschäft wurde ich von einer Verkäuferin äusserst freundlich empfangen. Die, die unfreundlich waren, waren mir egal. Ich habe mich nicht umgedreht wenn jemand geschaut hat. Nur leider ging dieser Tag so schnell rum. Das werde ich auf jedenfall wiederholen dann aber länger als einen Tag. Ich habe mich so toll gefühlt ich hatte an diesem Tag keine Sorgen und Nöte ich war einfach nur ich. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Bilder gibts bei mir in der Galerie.
Viele liebe Grüße,
Lilijana