Ausflug
Verfasst: So 15. Mär 2015, 18:43
Hallo
Da ich ja schon von ersten Ausflug am Dienstag berichtet habe, ( hab den leider falsch abgelegt) hier nun meine neuen Erfahrungen .
Lieschen hatte mich am Dienstag gefragt , ob ich nicht Lust hätte beim Queerboßelen des Cafe Gleichart aus Aurich teilzunehmen. Da ich dort auch wohl Kontakt zu anderen "Transen"
bekommen könnte.
Ich hatte Lust dazu, und hab also alles daran gesetzt frei zu bekommen und mich dort anzumelden. Lieschen musste mir den Link dreimal senden .
Dann hat es endlich geklappt.
Also, am Samstag um 6 Uhr aufgestanden, ich brauch eben morgens meine Zeit,
und mich dann an die umfangreichen Restaurierungs und Stylingarbeiten gemacht. Weil Lieschen mir mitgeteilt hatte , das sie und Andrea66 dort auch gestylt erscheinen würden. Nun ja, mir fehlt noch ein bißchen die Übung, und da dauerts eben ein bißchen länger wenns manierlich aussehen soll.
Gegen elf Uhr hab ich mich dann , mit dem Auto auf den Weg nach Norddeich gemacht, sind gut 2 Stunden Fahrt.
Richtig schick, mit Stiefeln, Thermostrumpfhose, kurzem Rock, und dicker Jacke, ( hätte ich man bloß ne Jeans angezogen, es war lausig kalt an der Nordsee)
Und dann, auf der Fahrt, kam was kommen musste. Mich überkam ein menschliches Bedürfnis, eigentlich ja nichts besonderes, aber wenn man noch nicht richtig sicher ist, dann kann das schon mal im Anfang zu einem Problem werden, ( eigentlich ja nur im Kopf, weil man noch in alten Denkmustern steckt).
Also , die Filiale einer bekannten großen Frikadellenbraterei angesteuert, Tasche genommen, dreimal umgeschaut ,(wieso weiß ich nicht, kannte mich ja keiner), und das Lokal betreten. Vor der Tür der Damentoilette hab ich dann aber doch erstmal gezögert. Zum Glück war alles leer, und so stand dem dann nichts mehr im Wege . Mutig geworden ,betrat ich , nachdem ich mich wieder zurechtgemacht hatte den Verkaufsraum, und bestellte mir dann erstmal einen Kaffee und etwas zu essen. Setzte mich an einen freien Tisch und beobachtete die Menschen in meiner Umgebung, aber niemand nahm Notiz von mir.
Also war die Mühe anscheinend nicht umsonst gewesen.
Dann ging es weiter nach Norddeich. Auto abgestellt, auf einem Großparkplatz in der Nähe des Lokals, wo wir abends essen wollten. Hätte Frau den Link richtig gelesen, hätte sie gewußt, das der erste Treffpunkt viel weiter außerhalb war, und ich hätte mir eine dreiviertel Stunde Fußmarsch erspart.
So marschierte ich also durch Norddeich zum vereinbarten Treffpunkt.
Als ich dort ankam, waren schon einige der Mitglieder vor Ort , und begrüßten mich sehr freundlich, nachdem ich mich vorgestellt hatte.
Allerdings gab es doch erst einige fragende Gesichter wegen meines Outfits, aber nicht weil ich als Frau erschienen war, sondern, weil es lausig kalt war.
Ich hatte auch vorher keine Ahnung was mich beim Boßeln erwartet.
Na gut, irgendwann zogen wir in kleinen Gruppen los, um eine kleine Kugel vor und her zu werfen, die dann auch prompt immer im morastigen Graben landete und rausgefischt werden musste.
Na Kurz und gut, es war ein wirklich lustiger Nachmittag, bei dem man mit vielen Leuten, ohne Vorurteile, ins Gespräch kam und sich toll austauschen konnte.
Abends ging es dann in ein Restaurant, zum Grünkohlessen.
Und dort konnte man sich, in aller Ruhe austauschen, und die begonnenen Gespräche vom nachmittag fortsetzen.Hier hatte ich auch die Gelegenheit Andera kennenzulernen, leider viel zu wenig Zeit.
Hier hatt ich dann auch keine Probleme mehr mit der Toilettenfrage
Alles eine Frage der Gewohnheit,
Leider ging auch die Zeit viel zu schnell vorüber, da ich wegen der langen Heimfahrt schon sehr früh aufbrechen musste.
Kurz und gut, bisher hatte ich sehr selten die Gelegenheit mich mit Menschen zu unterhalten , die einem so wenig an Vorurteilen entgegenbrachten und so offen waren.
Für die Zukunft hoffe ich, das sich noch viele solcher Gelegenheiten bieten
Liebe Grüsse
Fanny
Da ich ja schon von ersten Ausflug am Dienstag berichtet habe, ( hab den leider falsch abgelegt) hier nun meine neuen Erfahrungen .
Lieschen hatte mich am Dienstag gefragt , ob ich nicht Lust hätte beim Queerboßelen des Cafe Gleichart aus Aurich teilzunehmen. Da ich dort auch wohl Kontakt zu anderen "Transen"
Ich hatte Lust dazu, und hab also alles daran gesetzt frei zu bekommen und mich dort anzumelden. Lieschen musste mir den Link dreimal senden .
Dann hat es endlich geklappt.
Also, am Samstag um 6 Uhr aufgestanden, ich brauch eben morgens meine Zeit,
und mich dann an die umfangreichen Restaurierungs und Stylingarbeiten gemacht. Weil Lieschen mir mitgeteilt hatte , das sie und Andrea66 dort auch gestylt erscheinen würden. Nun ja, mir fehlt noch ein bißchen die Übung, und da dauerts eben ein bißchen länger wenns manierlich aussehen soll.
Gegen elf Uhr hab ich mich dann , mit dem Auto auf den Weg nach Norddeich gemacht, sind gut 2 Stunden Fahrt.
Richtig schick, mit Stiefeln, Thermostrumpfhose, kurzem Rock, und dicker Jacke, ( hätte ich man bloß ne Jeans angezogen, es war lausig kalt an der Nordsee)
Und dann, auf der Fahrt, kam was kommen musste. Mich überkam ein menschliches Bedürfnis, eigentlich ja nichts besonderes, aber wenn man noch nicht richtig sicher ist, dann kann das schon mal im Anfang zu einem Problem werden, ( eigentlich ja nur im Kopf, weil man noch in alten Denkmustern steckt).
Also , die Filiale einer bekannten großen Frikadellenbraterei angesteuert, Tasche genommen, dreimal umgeschaut ,(wieso weiß ich nicht, kannte mich ja keiner), und das Lokal betreten. Vor der Tür der Damentoilette hab ich dann aber doch erstmal gezögert. Zum Glück war alles leer, und so stand dem dann nichts mehr im Wege . Mutig geworden ,betrat ich , nachdem ich mich wieder zurechtgemacht hatte den Verkaufsraum, und bestellte mir dann erstmal einen Kaffee und etwas zu essen. Setzte mich an einen freien Tisch und beobachtete die Menschen in meiner Umgebung, aber niemand nahm Notiz von mir.
Also war die Mühe anscheinend nicht umsonst gewesen.
Dann ging es weiter nach Norddeich. Auto abgestellt, auf einem Großparkplatz in der Nähe des Lokals, wo wir abends essen wollten. Hätte Frau den Link richtig gelesen, hätte sie gewußt, das der erste Treffpunkt viel weiter außerhalb war, und ich hätte mir eine dreiviertel Stunde Fußmarsch erspart.
So marschierte ich also durch Norddeich zum vereinbarten Treffpunkt.
Als ich dort ankam, waren schon einige der Mitglieder vor Ort , und begrüßten mich sehr freundlich, nachdem ich mich vorgestellt hatte.
Allerdings gab es doch erst einige fragende Gesichter wegen meines Outfits, aber nicht weil ich als Frau erschienen war, sondern, weil es lausig kalt war.
Ich hatte auch vorher keine Ahnung was mich beim Boßeln erwartet.
Na gut, irgendwann zogen wir in kleinen Gruppen los, um eine kleine Kugel vor und her zu werfen, die dann auch prompt immer im morastigen Graben landete und rausgefischt werden musste.
Na Kurz und gut, es war ein wirklich lustiger Nachmittag, bei dem man mit vielen Leuten, ohne Vorurteile, ins Gespräch kam und sich toll austauschen konnte.
Abends ging es dann in ein Restaurant, zum Grünkohlessen.
Und dort konnte man sich, in aller Ruhe austauschen, und die begonnenen Gespräche vom nachmittag fortsetzen.Hier hatte ich auch die Gelegenheit Andera kennenzulernen, leider viel zu wenig Zeit.
Hier hatt ich dann auch keine Probleme mehr mit der Toilettenfrage
Alles eine Frage der Gewohnheit,
Leider ging auch die Zeit viel zu schnell vorüber, da ich wegen der langen Heimfahrt schon sehr früh aufbrechen musste.
Kurz und gut, bisher hatte ich sehr selten die Gelegenheit mich mit Menschen zu unterhalten , die einem so wenig an Vorurteilen entgegenbrachten und so offen waren.
Für die Zukunft hoffe ich, das sich noch viele solcher Gelegenheiten bieten
Liebe Grüsse
Fanny