Lange Vorstellung
Verfasst: Sa 13. Dez 2014, 19:10
Servus zusammen
Dies sollte eigentlich eine Vorstellung von mir sein, aber da man sich dabei kurz fassen soll stelle ich diesen Text in diese Rubrik um nicht gescholten zu werden. Aber ich denke ihr sollt wissen mit wem ihr es hier zu tun habt und das geht nun mal nicht mit einem Zweizeiler.
Wie ihr seht bin ich schon eine ganze Zeit hier im Forum angemeldet und hatte auch schon ein paar Antworten gegeben aber ich drückte mich immer davor mich hier vorzustellen. Mit der Zeit fand ich aber das ihr hier sehr einfühlsam und objektiv mit den Forumsteilnehmer um geht und das beeindruckt mich.
Eigentlich mein ganzes Leben (leicht über fufzich) versuche ich herauszufinden was ich bin.
Bis vor kurzem dachte ich noch das ich ein Transgender wäre.
Seit meiner Kindheit (ca. 5 Jahre) habe ich davon geträumt und es dann auch in Wirklichkeit heimlich umgesetzt, Mädchenklamotten zu tragen. In den Faschingsutensilien meiner Eltern fand ich ein Chiffonkleid in rosa welches mir passte. Diese zog ich mir an wenn ich es irgendwie schaffte. Von meiner Mutter klaute ich einen BH und zog ihn mir an und knotete ihn hinten zusammen weil er mir ja noch viel zu groß war. Mich faszinierten Korsett"˜s welche ich ebenfalls in der Faschingskiste fand. Es war mir ebenfalls zu groß, es war aber ein tolles Gefühl es zu tragen obwohl es nur leicht am Körper anlag. Früher gab es noch den Neckermannkatalog und am liebsten sah ich mir die Bilder von den Frauen in Miedern an. Aus einer Fundkiste im Turnsaal meiner Schule fand ich einen Gymnastikanzug von einem Mädchen. Den nahm ich heimlich mit und versteckte ihn zuhause. Den Gymnastikanzug zog ich manchmal unter meiner normalen Kleidung an was oft eine Tortur war denn es kneifte schon sehr im Schritt aber es war ein tolles Gefühl solch ein Kleidungsstück vom anderen Geschlecht zu tragen.
Natürlich entdeckte meine Mutter meine Utensilien und warf alles weg, aber sie stellte mich nie zur Rede. Ich denke sie erklärte sich alles damit, dass ich in der Pubertät steckte.
Zu dieser Zeit war ich oft sehr zerrissen denn ich wusste nicht was mit mir los ist. Ich spielte gerne Fußball hatte viele Freunde und machte alles was ein normaler Junge auch macht. Das bemerkenswerte war aber, das ich bei den Mädchen oft Eindruck schindete weil ich mir ihre Sorgen und Nöte anhörte und sie fanden das ich echt tolle Tipps gab. Es irritierte mich, denn es interessierte mich wirklich ihre Probleme anzuhören und darüber zu reden. Sowas ist doch nicht normal für einen Jungen mit Mädchen darüber zu reden wie sie mit ihren Freunden umgehen sollen, sagte ich mir. Meine Kumpels zogen mich auf weil ich oft mit den Mädchen rum hing aber eigentlich keine eigene Freundin hatte.
Jetzt ein Sprung ins Erwachsenen Alter.
Ich lebte nie alleine nachdem ich von zuhause auszog, ich war vier Jahre bei der Bundeswehr und war dort einkasserniert. Ich hatte ein Doppelzimmer, mein Mitbewohner war aber eigentlich nie da deswegen konnte ich unbeobachtet tun und lassen was ich wollte. Komischerweise war in dieser Zeit mein drang Frauenklamotten zu tragen sehr gering.
Nach der Bundeswehr zog ich mit meiner Freundin zusammen. Dann begann die Sehnsucht wieder und ich klapperte die Flohmärkte ab um an geeignete Utensilien zu kommen. Immer wieder fragte ich mich was ich denn eigentlich hier machte. Es kam wie es kommen musste ich packte meine ganzen Klamotten und warf sie weg. Ich dachte mir jetzt kommst nicht mehr ran an die Sachen dann schläft meine Sehnsucht auch wieder ein. Funktionierte eine Zeitlang aber wie es vielen andere auch ergangen ist, es schlummerte weiter im Unterbewusstsein und brach wieder auf.
Das tolle war, in der Zwischenzeit gab es Internet und so begann mein Berg an Kleideren Unterwäsche und Damenschuhen wieder zu wachsen.
Ich war in der Zwischenzeit verheiratet und meine Frau wusste nichts davon, ich machte alles heimlich. Warum erzählte ich meiner Frau davon nichts? das ist eine eigenen Geschichte und soll jetzt hier keine Rolle spielen.
Im Internet verfolgte ich Diskussionen und las viele Artikel über Transsexualität und Crossdressing. Ich ordnete mich als Crossdresser ein mit einem Hang zur Transsexualität. Nach vielen Recherchen gab ich es auf, nach zu fragen, warum ich so war wie ich bin, ich kam einfach auf keinen grünen Zweig und fand keine Erklärung.
Am Anfang war ich oft erregt wenn ich mich als Frau "verkleidete" dies ließ aber mit der Zeit nach und verschwand dann vollkommen. Es machte mich einfach nur glücklich und ich wurde ganz ruhig wenn ich mit BH und einem Kleid dazu passenden Strümpfe und Schuhe im Haus herum lief.
Es wurde immer wichtiger das ich mich so authentisch wie möglich als Frau kleidete. Da gehörte ein Busen eine schlanke Taille und ein größerer Hintern einfach dazu.
Natürlich kam der Wunsch EnFemme nach draußen zu gehen, doch durch meinen Sport hatte ich ein Kreuz wie ein Preisboxer und war sehr weit entfernt, ein angemessenes passing hin zu bekommen.
Es wäre für mich ein Greul nach draußen zu gehen und angestarrt zu werden. Ich liebe die schönen Dinge im Leben und als Mann ziehe ich mich immer, so wurde es mir betätigt, geschmackvoll an.
Ich schaffte es aber nicht mich nur halbwegs so herzurichten das ich einigermaßen als Frau durchgehe. Selbst mit Perücke und Schminke (ich kann mich eigentlich nicht schminken) sah ich immer wie eine Karikatur aus. So wollte und will ich auch nicht unter Leute gehen.
Viele Forumsteilnehmer haben hier Bilder von sich eingestellt die sehen wirklich toll aus und ich beneide diese Menschen. Es gibt hier aber auch Bilder von Teilnehmern die ich nicht schön finde und ich würde so nie nach draußen gehen.
Bitte verzeiht mir wenn ich sage das ich es einfach schlimm finde als Frau auf die Straße zu gehen und jeder kann sehen das ich ein verkleideter Mann bin.
Wegen dieser Einstellung fragte ich mich ob ich denn wirklich Transsexuell sei. Denn wenn ich seelisch eine Frau wäre würde ich mich auch als Frau fühlen und dann wäre es mir egal ob ich männliche Züge hätte.
Ich habe nach langem Überlegen und hinterfragen herausgefunden das das Wort Androgyn am besten zu mir passt.
Es gibt ein paar Test im Internet die ich gemacht habe und es kam immer dabei heraus das ich genau in der Mitte zwischen Mann und Frau lag.
Androgyn.
Ich weiß das viele von euch sagen solche Test"™s sind ein Blödsinn, mir aber haben sie geholfen ein Richtung zu finden mit der ich viel besser leben kann als zu sagen ich bin kein richtiger Mann oder Frau.
Wieder hinterfragte ich diese Erkenntnis und ich denke ich habe mich darin gefunden.
Ich bin heterosexuell kann mir in keinster Weise vorstellen mit einem anderen Mann intim zu werden.
Ich gehe gerne shoppen und meine Frau gibt mit mir an, wenn sie ihren Freundinnen erzählt dass ich eine tolle Shopping Begleitung wäre. Ich mache es wirklich gerne. Wenn ich eine schöne Frau sehe schaue ich als erstes was hat sie an und könnte das mir auch stehen.
Ich fahre gerne Motorrad und schaue Bundesliga. Ich messe mich gerne im Sport mit anderen Männern und es ärgert mich wenn ich verliere.
Wenn ein rührseliger Film läuft kann es passieren das ich einen Kloß im Hals habe und mir die Tränen in die Augen steigen.
Ich könnte mir vorstellen Brüste zu haben und trotzdem als Mann durchs Leben zu laufen.
Ich würde mich nie im Leben um operieren lassen denn dazu gefällt mir das Mann sein zu sehr.
Wenn ich mich aber als Frau herrichte dann fühlt sich das sehr richtig an und ich genieße es.
Ich könnte diese "Liste" noch unendlich fortsetzen aber ich hoffe ihr wisst jetzt einigermaßen wie ich denke.
Warum ist es einem eigentlich so wichtig zu wissen wer man ist und wo man sich einzuordnen hat. Es sollte einem doch egal sein und das Leben führen wie man will. Aber ich denke man steckt in einem Korsett und man hat zu funktionieren und wenn man ausbricht stell man sich ins Abseits. Viele lernen damit umzugehen, ich hätte aber große Angst nicht mehr akzeptiert und ja, geliebt zu werden.
Ich habe mir meinen Text jetzt ein paar Mal durchgelesen und ich könnte noch viel mehr ins Details gehen nur um meine Gedankenwelt besser zu beschreiben, aber wie heißt es so schön in einem Lied, Worte sind meine Sprache nicht.
Ich bin mir jetzt aber auch nicht mehr unbedingt sicher ob diese Forum passend zu meiner Ausrichtung ist aber wo soll ich denn sonst mit meinen Gedanken und Gefühlen hin?
Bitte sagt jetzt nicht "zu deiner Frau" vollkommen richtig, aber wie gesagt das ist einen andere Geschichte.
Ich weiß, das war jetzt viel Text und ich hoffe dass niemand eingeschlafen ist, aber es war mir ein großes Bedürfnis das einmal von der Seele zu schreiben und wenn nicht hier, wo denn dann.
Ich möchte es noch einmal betonen und euch sagen, wie toll ich es finde wie ihr hier miteinander umgeht. Ich habe schon viel aus euren niedergeschriebenen Gedanken schöpfen können.
Danke dafür.
Nadin
Dies sollte eigentlich eine Vorstellung von mir sein, aber da man sich dabei kurz fassen soll stelle ich diesen Text in diese Rubrik um nicht gescholten zu werden. Aber ich denke ihr sollt wissen mit wem ihr es hier zu tun habt und das geht nun mal nicht mit einem Zweizeiler.
Wie ihr seht bin ich schon eine ganze Zeit hier im Forum angemeldet und hatte auch schon ein paar Antworten gegeben aber ich drückte mich immer davor mich hier vorzustellen. Mit der Zeit fand ich aber das ihr hier sehr einfühlsam und objektiv mit den Forumsteilnehmer um geht und das beeindruckt mich.
Eigentlich mein ganzes Leben (leicht über fufzich) versuche ich herauszufinden was ich bin.
Bis vor kurzem dachte ich noch das ich ein Transgender wäre.
Seit meiner Kindheit (ca. 5 Jahre) habe ich davon geträumt und es dann auch in Wirklichkeit heimlich umgesetzt, Mädchenklamotten zu tragen. In den Faschingsutensilien meiner Eltern fand ich ein Chiffonkleid in rosa welches mir passte. Diese zog ich mir an wenn ich es irgendwie schaffte. Von meiner Mutter klaute ich einen BH und zog ihn mir an und knotete ihn hinten zusammen weil er mir ja noch viel zu groß war. Mich faszinierten Korsett"˜s welche ich ebenfalls in der Faschingskiste fand. Es war mir ebenfalls zu groß, es war aber ein tolles Gefühl es zu tragen obwohl es nur leicht am Körper anlag. Früher gab es noch den Neckermannkatalog und am liebsten sah ich mir die Bilder von den Frauen in Miedern an. Aus einer Fundkiste im Turnsaal meiner Schule fand ich einen Gymnastikanzug von einem Mädchen. Den nahm ich heimlich mit und versteckte ihn zuhause. Den Gymnastikanzug zog ich manchmal unter meiner normalen Kleidung an was oft eine Tortur war denn es kneifte schon sehr im Schritt aber es war ein tolles Gefühl solch ein Kleidungsstück vom anderen Geschlecht zu tragen.
Natürlich entdeckte meine Mutter meine Utensilien und warf alles weg, aber sie stellte mich nie zur Rede. Ich denke sie erklärte sich alles damit, dass ich in der Pubertät steckte.
Zu dieser Zeit war ich oft sehr zerrissen denn ich wusste nicht was mit mir los ist. Ich spielte gerne Fußball hatte viele Freunde und machte alles was ein normaler Junge auch macht. Das bemerkenswerte war aber, das ich bei den Mädchen oft Eindruck schindete weil ich mir ihre Sorgen und Nöte anhörte und sie fanden das ich echt tolle Tipps gab. Es irritierte mich, denn es interessierte mich wirklich ihre Probleme anzuhören und darüber zu reden. Sowas ist doch nicht normal für einen Jungen mit Mädchen darüber zu reden wie sie mit ihren Freunden umgehen sollen, sagte ich mir. Meine Kumpels zogen mich auf weil ich oft mit den Mädchen rum hing aber eigentlich keine eigene Freundin hatte.
Jetzt ein Sprung ins Erwachsenen Alter.
Ich lebte nie alleine nachdem ich von zuhause auszog, ich war vier Jahre bei der Bundeswehr und war dort einkasserniert. Ich hatte ein Doppelzimmer, mein Mitbewohner war aber eigentlich nie da deswegen konnte ich unbeobachtet tun und lassen was ich wollte. Komischerweise war in dieser Zeit mein drang Frauenklamotten zu tragen sehr gering.
Nach der Bundeswehr zog ich mit meiner Freundin zusammen. Dann begann die Sehnsucht wieder und ich klapperte die Flohmärkte ab um an geeignete Utensilien zu kommen. Immer wieder fragte ich mich was ich denn eigentlich hier machte. Es kam wie es kommen musste ich packte meine ganzen Klamotten und warf sie weg. Ich dachte mir jetzt kommst nicht mehr ran an die Sachen dann schläft meine Sehnsucht auch wieder ein. Funktionierte eine Zeitlang aber wie es vielen andere auch ergangen ist, es schlummerte weiter im Unterbewusstsein und brach wieder auf.
Das tolle war, in der Zwischenzeit gab es Internet und so begann mein Berg an Kleideren Unterwäsche und Damenschuhen wieder zu wachsen.
Ich war in der Zwischenzeit verheiratet und meine Frau wusste nichts davon, ich machte alles heimlich. Warum erzählte ich meiner Frau davon nichts? das ist eine eigenen Geschichte und soll jetzt hier keine Rolle spielen.
Im Internet verfolgte ich Diskussionen und las viele Artikel über Transsexualität und Crossdressing. Ich ordnete mich als Crossdresser ein mit einem Hang zur Transsexualität. Nach vielen Recherchen gab ich es auf, nach zu fragen, warum ich so war wie ich bin, ich kam einfach auf keinen grünen Zweig und fand keine Erklärung.
Am Anfang war ich oft erregt wenn ich mich als Frau "verkleidete" dies ließ aber mit der Zeit nach und verschwand dann vollkommen. Es machte mich einfach nur glücklich und ich wurde ganz ruhig wenn ich mit BH und einem Kleid dazu passenden Strümpfe und Schuhe im Haus herum lief.
Es wurde immer wichtiger das ich mich so authentisch wie möglich als Frau kleidete. Da gehörte ein Busen eine schlanke Taille und ein größerer Hintern einfach dazu.
Natürlich kam der Wunsch EnFemme nach draußen zu gehen, doch durch meinen Sport hatte ich ein Kreuz wie ein Preisboxer und war sehr weit entfernt, ein angemessenes passing hin zu bekommen.
Es wäre für mich ein Greul nach draußen zu gehen und angestarrt zu werden. Ich liebe die schönen Dinge im Leben und als Mann ziehe ich mich immer, so wurde es mir betätigt, geschmackvoll an.
Ich schaffte es aber nicht mich nur halbwegs so herzurichten das ich einigermaßen als Frau durchgehe. Selbst mit Perücke und Schminke (ich kann mich eigentlich nicht schminken) sah ich immer wie eine Karikatur aus. So wollte und will ich auch nicht unter Leute gehen.
Viele Forumsteilnehmer haben hier Bilder von sich eingestellt die sehen wirklich toll aus und ich beneide diese Menschen. Es gibt hier aber auch Bilder von Teilnehmern die ich nicht schön finde und ich würde so nie nach draußen gehen.
Bitte verzeiht mir wenn ich sage das ich es einfach schlimm finde als Frau auf die Straße zu gehen und jeder kann sehen das ich ein verkleideter Mann bin.
Wegen dieser Einstellung fragte ich mich ob ich denn wirklich Transsexuell sei. Denn wenn ich seelisch eine Frau wäre würde ich mich auch als Frau fühlen und dann wäre es mir egal ob ich männliche Züge hätte.
Ich habe nach langem Überlegen und hinterfragen herausgefunden das das Wort Androgyn am besten zu mir passt.
Es gibt ein paar Test im Internet die ich gemacht habe und es kam immer dabei heraus das ich genau in der Mitte zwischen Mann und Frau lag.
Androgyn.
Ich weiß das viele von euch sagen solche Test"™s sind ein Blödsinn, mir aber haben sie geholfen ein Richtung zu finden mit der ich viel besser leben kann als zu sagen ich bin kein richtiger Mann oder Frau.
Wieder hinterfragte ich diese Erkenntnis und ich denke ich habe mich darin gefunden.
Ich bin heterosexuell kann mir in keinster Weise vorstellen mit einem anderen Mann intim zu werden.
Ich gehe gerne shoppen und meine Frau gibt mit mir an, wenn sie ihren Freundinnen erzählt dass ich eine tolle Shopping Begleitung wäre. Ich mache es wirklich gerne. Wenn ich eine schöne Frau sehe schaue ich als erstes was hat sie an und könnte das mir auch stehen.
Ich fahre gerne Motorrad und schaue Bundesliga. Ich messe mich gerne im Sport mit anderen Männern und es ärgert mich wenn ich verliere.
Wenn ein rührseliger Film läuft kann es passieren das ich einen Kloß im Hals habe und mir die Tränen in die Augen steigen.
Ich könnte mir vorstellen Brüste zu haben und trotzdem als Mann durchs Leben zu laufen.
Ich würde mich nie im Leben um operieren lassen denn dazu gefällt mir das Mann sein zu sehr.
Wenn ich mich aber als Frau herrichte dann fühlt sich das sehr richtig an und ich genieße es.
Ich könnte diese "Liste" noch unendlich fortsetzen aber ich hoffe ihr wisst jetzt einigermaßen wie ich denke.
Warum ist es einem eigentlich so wichtig zu wissen wer man ist und wo man sich einzuordnen hat. Es sollte einem doch egal sein und das Leben führen wie man will. Aber ich denke man steckt in einem Korsett und man hat zu funktionieren und wenn man ausbricht stell man sich ins Abseits. Viele lernen damit umzugehen, ich hätte aber große Angst nicht mehr akzeptiert und ja, geliebt zu werden.
Ich habe mir meinen Text jetzt ein paar Mal durchgelesen und ich könnte noch viel mehr ins Details gehen nur um meine Gedankenwelt besser zu beschreiben, aber wie heißt es so schön in einem Lied, Worte sind meine Sprache nicht.
Ich bin mir jetzt aber auch nicht mehr unbedingt sicher ob diese Forum passend zu meiner Ausrichtung ist aber wo soll ich denn sonst mit meinen Gedanken und Gefühlen hin?
Bitte sagt jetzt nicht "zu deiner Frau" vollkommen richtig, aber wie gesagt das ist einen andere Geschichte.
Ich weiß, das war jetzt viel Text und ich hoffe dass niemand eingeschlafen ist, aber es war mir ein großes Bedürfnis das einmal von der Seele zu schreiben und wenn nicht hier, wo denn dann.
Ich möchte es noch einmal betonen und euch sagen, wie toll ich es finde wie ihr hier miteinander umgeht. Ich habe schon viel aus euren niedergeschriebenen Gedanken schöpfen können.
Danke dafür.
Nadin