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Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 11:11
von triona
Hallo ihr Lieben,

Rechnertechnik-Dummy hat mal wieder eine Frage an die vielen hier, die mit solchen Arbeiten bewandert sind:

Ist es möglich, daß ich bei einem solchen Bild die Hintergrundfarbe (hier braun, Zusammensetzung der Farbkomponenten unbekannt) ersetzen kann durch Weiß (0-0-0-0 / 0-0-0), so daß der schwarze Text allein übrigbleibt?

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://up.picr.de/20370756vv.jpg


Geht das überhaupt?
Falls das dazu erforderlich ist: Wie kann ich den Farbwert der zu ändernden Farbe ermitteln?

Diese Programme stehen mir zur Verfügung, wobei ich noch nicht alle wirklich gut bedienen kann:

MS Paint (Version unbekannt, aus WIN-XP 2007)

MS Office Picture Manager 2007

Adobe Photoshop Elements 2.0, hab ich aber fast keine Übung, d.h. noch nie eine gescheite Bildbearbeitung damit hingekriegt

Corel Draw 11, finde ich aber furchtbar bedienerwidrig und nutze ich daher sehr selten,
Erfahrungen mit DTP habe ich aber mit DMC Calamus 1 bis ca 5 für ATARI,
Das ist anwendungstechnisch vergleichbar mit Pagemaker 1 / 2. Das erklärt wohl auch, warum ich mit dem Corel-Zeug nix anfangen kann.

Corel Photo Paint 11, hab ich noch nie angeklickt

Oder geht das, was ich will mit diesen Programmen überhaupt nicht?


Für eine Auskunft wäre ich sehr dankbar.
Wenn das allerdings alles viel zu kompliziert und zeitaufwendig ist, werde ich wohl besser damit fahren alle Texte abzutippen. Aber wenn es mit einer Handvoll Mausklicks möglich wäre, wäre das schon eine gewisse Vereinfachung. Bloß welche das sind, hab ich selber leider noch nicht herausfinden können.


liebe grüße
triona

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 11:16
von Anne-Mette
Moin,

es wäre einfacher, eine durchgängige, "glatte" Farbe zu ersetzen.
Mit der vorhandenen leichten Musterung (auch auf der Schrift) könnte es Unschärfe-Probleme geben.

Ich gucke mal kurz, ob's geht.
Ansonsten: abtippen, oder gucken, ob es den Text im Internet gibt (smili)

Gruß
Anne-Mette

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 11:24
von Anne-Mette
Moin,

"nur mal kurz" kann ich das leider nicht machen...

(hab's probiert)

Gruß
Anne-Mette

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 11:59
von triona
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,

es wäre einfacher, eine durchgängige, "glatte" Farbe zu ersetzen.
Mit der vorhandenen leichten Musterung (auch auf der Schrift) könnte es Unschärfe-Probleme geben.
Könnte das auch ein Frage der Auflösung der Bildschirmdarstellung sein?

Anne-Mette hat geschrieben: Ansonsten: ... oder gucken, ob es den Text im Internet gibt (smili)
Verlaß dich drauf, das hab ich bereits getan. ;)
Dei deutsche Übersetzung hab ich da bereits gefunden. Aber das Schwediwsche Original steht mir bislang nur in Form des Begleitheftchens zur CD zur Verfügung.
Vlt liegt das an den Urheberrechten, da die Verfasserin der Texte erst vor 47 Jahren verstorben ist. Gelten aber als "Volkslieder".

Die Lösung mit dem Abtippen hab ich in der Vergangenheit immer gewählt.
Aber das kann sich bei meinem Bedarf zeitlich auch recht ausweiten.

Außerdem habe ich das Problem auch schon mal öfter bei ganz anderen Anwendungen der Bildbearbeitung. Ich beschäftige mich ja schon seit 25 Jahren mehr oder weniger erfolgreich mit der "professionellen" Herstellung von Druckvorlagen, das überaus meiste davon bisher allerdings in Schwarz/Weiß. Eine richtige Ausbildung dafür habe ich allerdings nie gehabt.

Die größten Probleme hier waren bei mir schon immer die mangelnde Beherrschung der Rechnertechnik. Mit Schere, Montageleim, Lichttisch, Zeichenbrett, Reißzeug und Tuschefüller, chemisch erzeugten Passerfolien, Entwicklung von chemischen Filmen, Herstellung von Druckplatten und Folien aus Stahl und Papier, klassischem Offsetdruck mit rein mechanisch und chemischen Verfahren usw hingegen kann ich auch heute noch sehr gut umgehen. Aber damit kann man heutzutage professionell leider keine Bäume mehr ausreißen.

Diese Befähigungen sind durch die Entwicklung der Technik leider weitgehendst entwertet worden, genauso wie Bleisatz, rechnergestützte Kugelkopf- und Typenrad-Schreibmaschinen (Halbautomat), Klein-Offset (Rotaprint usw), nicht-rechnergestützte Rollen-Offset-Anlagen und selbst Compugraphic u.ä. damals fortschrittlichen Techniken der 1970-er und -80-er-Jahre. In den 1990-ern hab ich z.B. ganz alleine auf einem ATARI die Druckvorlagen für diesen Katalog hergestellt und dazu noch Hunderte von ähnlichen Druckwerken:
http://www.lichtherz.de
Aber seit der im weltweiten Netz steht, machen das auch andere.

Neulich habe ich auch mein altes Zeichenbrett wieder aus der Rumpelkammer geholt und abgestaubt. Für einzelne Aufgaben bin ich damit auch heute noch um Längen schneller als mit einer CAD. Deren Erlernung habe ich nach dem ersten Versuch bereits vor ca 20 Jahren aufgegeben, weil das in keinem Verhältnis gestanden hätte zur Häufigkeit meines tatsächlichen Bedarfs.


Ich danke dir schon mal für deine Bemühungen.
Irgendwie kriege ich das schon mal heraus.
Vlt gibts hier ja auch noch jemand, wo das auf Anhieb weiß, wie es geht und ob überhaupt.
Ich lasse mich durch diese neuzeitliche Technik niemals unterkriegen. VENCEREMOS!


liebe grüße
triona

die sich alle bisher beruflich angewandten Fertigkeiten selbst erarbeitet hat.
Bei der Bundesanstalt für Arbeit läuft das allerdings unter "ungelernte Arbeitskraft", weswegen die mich schon seit mindestens 30 Jahren nicht mehr gesehen haben - Beiträge von mir allerdings auch nicht mehr. :mrgreen:

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 12:05
von Anne-Mette
Moin,
Klein-Offset (Rotaprint usw)
Was habe ich mich über meine Rotaprint geärgert; die wurde nie meine Freundin :)
So habe ich sie verkauft.
Obwohl: wenn sie zuverlässiger gewesen wäre und wenn das Erstellen der Druckplatten einfacher wäre (es gibt z.B Kunststoff-Druckplatten, die sich mit dem Laserdrucker bedrucken lassen) dann hätte es klappen können.
Aber ich komme nicht regelmäßig auf hohe Auflagen - und für Kleinauflagen lohnt sich die ganze Farbvorbereitung und spätere Reinigung nicht.

(das war jetzt aber OT)

Gruß
Anne-Mette

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 13:43
von triona
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
Klein-Offset (Rotaprint usw)
Was habe ich mich über meine Rotaprint geärgert; die wurde nie meine Freundin :)
So habe ich sie verkauft.
Obwohl: wenn sie zuverlässiger gewesen wäre und wenn das Erstellen der Druckplatten einfacher wäre (es gibt z.B Kunststoff-Druckplatten, die sich mit dem Laserdrucker bedrucken lassen) dann hätte es klappen können.
Aber ich komme nicht regelmäßig auf hohe Auflagen - und für Kleinauflagen lohnt sich die ganze Farbvorbereitung und spätere Reinigung nicht.

(das war jetzt aber OT)

Gruß
Anne-Mette

OT gibts in Fäden von mir nicht. :lol:
Zumindest so lange es sich noch irgendwie vom Thema ableiten läßt.

Und deine Schwierigkeiten mit der Rotaprint lagen möglicherweise daran, daß du einen abgewirtschafteten alten Hobel erwischt hast, oder eine, die nicht richtig gewartet worden ist. Ich fand die Dinger eigentlich immer recht zuverlässig und bedienerfreundlich.

Sorgfältige Reinigung nach jedem Arbeiteinsatz ist natürlich unbedingte Voraussetzung für dauerhafte Einsatzfähigkeit. Trotzdem wird da von manchem Drucker oft recht eindeutig geschlampt. (Lag allerdings wohl oftmals auch an harten Nachteinsätzen in finsteren Kellerdruckereien unter heftigem Zeitdruck. Und wenn die Druckerzeugnisse dann noch vom Drucker selber in aller Herrgottsfrühe unters Volk gebracht werden mußten ...) Außerdem solllten bei den Dingern bisweilen auch mal alle Walzen neu justiert werden. Das ist nämlich immer eine der Hauptursachen von Störungen. Mit Walzen außer Justage kriegst du aber mit jeder Offset nur Makulatur hin, auch mit großen Industriemaschinen.

Die wo ich benutzt habe, liefen eigentlich immer recht zuverlässig. Spätestens wenn man die vernachlässigten Wartungsarbeiten mal nachgeholt hatte. War leider so manches mal erforderlich, wenn vorher mal wieder Chaot&Co damit gearbeitet hatten. Und wenn eine industrielle 4-Farb-Rollen-Anlage nicht immer peinlichst genau gewartet und regelmäßig eingestellt wird, ist das Ergebnis auch nicht besser.

Ich wäre froh, wenn ich heute noch eine hätte. Das würde vlt den ganzen alltäglichen Dauerärger mit den heutigen Laserdruckern bisserl in Grenzen halten. Von Tintenpissern will ich gleich mal gar nicht erst anfangen. :twisted: Die Platten hatten wir bei aller Umständlichkeit immer in ein Paar Minuten fertig - schneller als die ihre Texte getippt hatten. (Saubere Chemikalien natürlich vorausgesetzt.) So manches mal hab ich deutlich länger gebraucht, bis ich mit einem der heute üblichen Laser- oder Tintenstrahldrucker neuerer Bauart das erste Blatt sauber ausgedruckt hatte, :roll:

Und Papierfolien mit vereinfachtem Fixierverfahren für kleinere Auflagen gabs da ja auch noch. (Bis ca 1.000, aber wenn alles in einem Gang auf gut funktionierender Maschine gedruckt, solange bis die Folie in Fetzen davonflog. Mit bisserl Glück schaffte man damit in Einzelfällen sogar schon mal 10.000.) Meine Gesamtauflage dürfte ungezählt so bei einigen Millionen liegen. Das waren noch Zeiten. Davor war ja noch alles Spirit-Carbon.

Genutzt hat es leider alles nicht allzu viel. Die Zustände sind heute schlimmer denn je ... Und ob jemals überhaupt alles gelesen worden ist, weiß ich auch nicht. Und wenn, ob's dann auch verstanden worden ist, hab ich zumindest gewisse Zweifel ...

Und seit der flächendeckenden Einführung der erweiterten Rechnertechnik in der Druckindustrie bis herunter in das kleinste Büro ist meine Auflage sprunghaft zurückgegangen.


liebe grüße
triona


NB.:
Weiß vlt hier zufällig wer, wo man heute noch einen funktionsfähigen und erschwinglichen Heidelberger Tiegel herkriegt? Oder gibts die mittlerweile nur noch im Museum?

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 13:52
von Anne-Mette
Moin,
Oder gibts die mittlerweile nur noch im Museum?
Mein Nachbar hat einen - aber den gibt er bestimmt nocht ab (888)

Gruß
Anne-Mette

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 14:02
von triona
Verstehe ich sehr gut. :D
Aber dann weiß ich wenigstens, wo ich erforderlichenfalls sowas machen lassen kann.

Und wenn der noch weiß, wo man Ersatzteile dafür herkriegt, dann weiß es vlt auch, wo man noch eine ganze Maschine herkriegt ...


lg tri

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 14:06
von Anne-Mette
Ich durfte das Gerät mal zum Perforieren nehmen; denn ein Kunde wollte unbedingt Abreisblöcke mit Perforation haben.

Wenn ich wieder rübergehe, frage ich ihn mal, von wo er Ersatzteile bekommt, wenn er welche braucht.

Gruß
Anne-Mette

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 14:37
von ExUserIn-2026-04-08
Was das Bild betrifft, denke ich, dass der Hintergrund gerade deshalb so gewählt wurde, damit keine automatische Interpretation stattfinden kann. Wenn Du das Bild als negativ darstellst, siehst Du, dass die Buchstaben ebenfalls die Farbinformationen enthalten und nicht reinweiß sind. Damit ist eine automatische Texterkennung sehr erschwert. Ich bin nicht davon überzeugt, dass das ohne große technische Hilfsmittel möglich ist.

Aber ich kann mich irren, da ich nur wenig Zeit damit verbracht habe.

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 14:39
von Lina
Ja, das geht, aber da der Fond gerastert ist erschwert es sich so sehr, dass es sich nicht lohnt.

Da ist es doch leichter den Text einfach neu zu setzen. Dauert ja höchstens fünf Minuten oder so (da man den Text eh vom Internet runter laden kann). Wenn die Typo wichtig ist: Da ist ja keine Schrift drin, die nicht fast jeder sowiso auf dem System hat.

Der Farbwert: Als was überhaupt willst du den Farbwert wissen - für einen Offsetdruck auf feinem Papier? Zeitungspapier? Digital-Laser? Für deinen Tintenstrahler? Für den Bildschirm?

Leg einfach die Fläche neben einer Farbmustertabelle und vergleiche. Wenn es für Offset auf gutem Papier ist tippe ich auf c30m50y70k0

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 16:23
von Lina
Anne-Mette hat geschrieben:Moin,
Klein-Offset (Rotaprint usw)
Was habe ich mich über meine Rotaprint geärgert; die wurde nie meine Freundin :)
So habe ich sie verkauft.
Obwohl: wenn sie zuverlässiger gewesen wäre und wenn das Erstellen der Druckplatten einfacher wäre (es gibt z.B Kunststoff-Druckplatten, die sich mit dem Laserdrucker bedrucken lassen) dann hätte es klappen können.
Aber ich komme nicht regelmäßig auf hohe Auflagen - und für Kleinauflagen lohnt sich die ganze Farbvorbereitung und spätere Reinigung nicht.

(das war jetzt aber OT)

Gruß
Anne-Mette


Wenn man inzwischen eine gute gebrauchte Xerox 600 für ca. 20.000 lohnt sich das wohl auch gar nicht mehr. Ich meine, wenn man dann auch noch den Laserdrucker für die Plattenerstellung braucht - zwar keine Xerox 600 , aber trotzdem ...

Die letzten Monate, die ich in der Grafikabteilung einer jezt schwächelnden Druckerei lief auch mehr Aufträge über den Xerox als über die Heidelberger Speedmaster. Die hat aber gebraucht einige Hunderttausend gekostet. Und die Druckqualität des Laserdruckers ist sogar in Teilbereichen besser, wenn man mit dem Teil umgehen kann und weiß, wie man am Ende die richtigen Farben raus bekommt. - die ja oft mit schon bestehenden Objekten übereinstimmen müssen.

Was kostet denn eine Rotaprint?

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 17:57
von triona
vr_61 hat geschrieben:Was das Bild betrifft, denke ich, dass der Hintergrund gerade deshalb so gewählt wurde, damit keine automatische Interpretation stattfinden kann. ...
Nein, in diesem Fall wohl nicht.
Das dürfte ausschließlich ästehetische / gestalterische Gründe haben.
Ich habe es nämlich vom CD-Beiheft abgescant. und da ist jedes 2. Seitenpaar normal S/W und jedes andere Schwarz / Braun.

Und die Musikgruppe, die die CD herausgebracht hat (TRIAKEL) hat sicher nichts dagegen, wenn ich mir das für privaten Gebrauch speichere. Emma hat von mir auch schon Texte und Noten von anderen Liedern bekommen, die schon lange vergriffen sind.

Lina hat geschrieben:JDa ist es doch leichter den Text einfach neu zu setzen. Dauert ja höchstens fünf Minuten oder so (da man den Text eh vom Internet runter laden kann).
Ja, ein Lied vlt oder auch ein paar wenige. Aber allein hier sind es schon mehrere.
Und die Frage erhebt sich jedesmal aufs Neue, wenn ich mal wieder was anderes brauche.
In diesem Fall könnte ich einfach Emma mal fragen, ob sie mir die Texte mal alle schicken kann. Aber nicht zu allen Musikern habe ich immer persönlichen Kontakt. Und bei Volksmusik ist das ja so, daß viele von ihnen schon lange nicht mehr leben.

Bisweilen tritt diese Frage ja auch auf anderen Fachgebieten auf (z.B. bei der Trachtenforschung, bzw überhaupt bei Druckwerken, die schon lange vergriffen sind und wahrscheinl nie wieder aufgelegt werden.) Und bevor der Einwand mit dem Urheberrechtsschutz kommt: In den meisten Fällen handelt es sich hier um altes Material, für das der Urheberrechtsschutz schon lange abgelaufen ist. Ich lese da immer die ganzen Seiten mit dem Scanner ein und versuche sie dann mit Bildbearbeitung in eine lesbare Form zu bringen. Ich gehe da auf diesem Gebiet auch keine überflüssigen Risiken ein. Und auskennen tu ich mich auf diesem Gebiet weitaus besser als bei Rechnertechnik.

Und wo hast du das im Netz gefunden? Bis jetzt habe ich von der Platte ("Ulrikas Minne") über Gockel erst den Text eines einzigen Lieds gefunden. Und dann noch eine PDF mit einer deutschen Übersetzung aller Texte der CD. (Und zwar bei Westpark Music, die die Platten von TRIAKEL in DE verlegen.)

Ah, ich sehe gerade, Martina hat die Frage schon beantwortet, während ich hier noch am Schreiben war. Danke. Diese Seite hab ich nicht gefunden. Vlt lohnt es sich doch, wenn man die Suchmaschine mehrmals befragt oder es mal mit einer anderen versucht oder einem anderen Suchwort. Dann hat es sich ja für diesen Fall erledigt. Auch wenn die übrigen Fragen immer noch offen sind.

Lina hat geschrieben:Der Farbwert: Als was überhaupt willst du den Farbwert wissen - für einen Offsetdruck auf feinem Papier? Zeitungspapier? Digital-Laser? Für deinen Tintenstrahler? Für den Bildschirm?

Leg einfach die Fläche neben einer Farbmustertabelle und vergleiche. Wenn es für Offset auf gutem Papier ist tippe ich auf c30m50y70k0
Danach habe ich bloß mal vorsorglich gefragt, falls es mit einem meiner Bildbearbeitungsprogramme oder mit einem für mich bedienbaren anderen gehen sollte, eine vollständige Hintergrundfarbfläche in einem Arbeitsschritt von einer Farbe (x-y-z oder x-y-z-schwarz) in eine andere umzuwandeln (hier von braun in weiß). Und ob mir dabei der Pantone-Farbfächer wirklich hilft, weiß ich auch nicht. Ein Mausklick oder auch ein paar zur Analyse einer vorhandenen Farbfläche in einer definierten Fläche eines Bilds wäre da sicher einfacher. Ab ob es das gibt, weiß ich auch nicht. Vlt erwarte ich da als Dummy einfach zu viel von einem bezahlbaren und vor allem bedienbaren Programm. :oops:
Lina hat geschrieben:Wenn man inzwischen eine gute gebrauchte Xerox 600 für ca. 20.000 lohnt sich das wohl auch gar nicht mehr. Ich meine, wenn man dann auch noch den Laserdrucker für die Plattenerstellung braucht - zwar keine Xerox 600 , aber trotzdem ...

Die letzten Monate, die ich in der Grafikabteilung einer jezt schwächelnden Druckerei lief auch mehr Aufträge über den Xerox als über die Heidelberger Speedmaster. Die hat aber gebraucht einige Hunderttausend gekostet. Und die Druckqualität des Laserdruckers ist sogar in Teilbereichen besser, wenn man mit dem Teil umgehen kann und weiß, wie man am Ende die richtigen Farben raus bekommt. - die ja oft mit schon bestehenden Objekten übereinstimmen müssen.

Was kostet denn eine Rotaprint?
Gibts wahrscheinlich nur noch antiquarisch.
Vor ca 30 Jahren hat man dafür gebraucht höchstens 1.000 DM bezahlt. Und die kann wirklich fast jeder Depp bedienen, o.g. Sorgfalt bei der Arbeit vorausgesetzt. (Zur Info: das sind bzw waren Klein-Offsetmaschinen für A4 oder A3. Sozusagen von der Anwendung her die technische Zwischenstufe zwischen Spirit-Carbon-Vervielfältiger und einfachen neuzeitlichem Bürokopierern. Vom Einsatzbereich schon immer unterhalb von professionellen Druckereien angesetzt, mit Ausnahme von Klein-Akzidenz.)

Und Kenntnisse in Rechnertechnik braucht man weder zur Bedienung, noch zur Instandsetzung. Da ist nämlich kein einziges Byte drin und auch kein noch so kleiner Chip. Ich habe die schon mehrmals in fast alle ihre Einzelteile auseinander genommen, alles geputzt und gerichtet und anschließend wieder zusammengesetzt und justiert. Und dann hat sie wieder einwandfrei gedruckt. (smili) Mach das mal mit einer Xerox oder auch mit einer HP, Canon, Brother oder was auch immer. Da reicht es doch oft schon, wenn nur so ein kleines Kunststoffteil auseinander bricht, das man nach wenigen Jahren schon nirgends mehr kriegt, und schon läuft die ganze Maschine nicht mehr. :twisted:

Und 20.000 Eumel hab ich gerade auch nicht übrig, für eine Maschine, für die man in paar Jahren kein einziges Teil mehr kriegt und für deren regelmäßige Wartung man einen Fachkundendienst braucht, der jedes Mal gleich ein paar 100 Eus schluckt. Solche Dinger haben wir in den letzten 20 Jahren schon ein paar auf den Schrott schmeißen müssen, weil es nicht mehr wirtschaftlich war, sie nochmal machen zu lassen, falls es überhaupt noch ging.


Ich danke euch erst mal vielmals für eure Bemühungen. (na)

Die Lösung für die aktuelle Einzelfrage ist ja da. Und das mit dem Technikkram wird sich irgendwann auch nochmal lösen lassen, wenn es wieder mal so weit ist, daß man es braucht.


Ich kann ja in Zukunft solche Fragen immer hier anhängen - und jedeR andere von euch auch. Die tauchen leider immer wieder auf in jeweils anderem Gewand. Sozusagen als Technik-Ratgeber für alle Rechnerdummies wie mich. Bei Fragen zur Mechanik, Chemie, Materialtechnik und Oberflächenbearbeitung (Metall, Holz, Kunststoff, Stein) hingegen kann ich auf viele Fragen gerne Auskunft geben. Sozusagen für alle Jüngeren, die das bei ihrer Ausbildung nach neuzeitlicher DIN/EN/ISO und den ausgedünnten Lehrplänen heutiger Schul- und Berufsausbildung nicht mehr beigebracht bekommen haben.


Als kleines Dankeschön hier noch ein Verweis zu meinem Lieblingslied auf dieser CD:

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://up.picr.de/17689442cq.gif


Sobald ich eine Aufnahme davon von mir selber habe, versuche ich, es hier auch reinzustellen. Aber dazu muß ich noch bisserl üben. Ob ich es aber schaffe, an Emmas Version heranzukommen, weiß ich noch nicht. Und vor allem kommen davor noch ein paar ganz andere (rechner-)technische Fragen, auf die ich auch noch keine Antwort habe. :lol:


liebe grüße
triona

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Sa 13. Dez 2014, 01:55
von Lina
@Danach habe ich bloß mal vorsorglich gefragt, falls es mit einem meiner Bildbearbeitungsprogramme oder mit einem für mich bedienbaren anderen gehen sollte, eine vollständige Hintergrundfarbfläche in einem Arbeitsschritt von einer Farbe (x-y-z oder x-y-z-schwarz) in eine andere umzuwandeln (hier von braun in weiß).

Gut, ich habe dir ja auch einen geschätzten CMYK Farbwert gegeben. Aber da ich je kein Ahnung habe wie genau der Scanner kalibriert ist, erwartest du wohn nicht, dass ich innerhalb von DeltaE 3 liege? Jag ein Farbmuster über deinen Drucker raus und vergleiche einfach. Mit dem Original. Normalerweise mache ich so was mit drei Farbverläufen, wo jeweils einer und zwei der Farbkomponenten sich mehr verändert als jew, der Eine oder die zwei anderen Komponenten. Irgendwo auf der Strecke ist meistens die gewünschte Farbe. Dann im Ausgabeprogramm schauen welcher Wert das ist.

Und der Text: So schwierig kann es wohl nicht sein Text abzutippen.

Re: Bildbearbeitung

Verfasst: Sa 13. Dez 2014, 19:07
von melanie
Hallo Triona,

das einfachste wäre in diesem Fall wohl, wenn du dir einen schwedischen (ist doch schwedisch - oder?) Zeichensatz auf den Rechner lädtst, den kurzen Text händisch per word oder was auch immer eingibst und formatierst und das Ergebnis umwandelst in pdf - fertig.

Alles andere ist bei der groben Rasterung, dem Pixelmischmasch im Hintergrund und dem ebenfalls farbig durchsetzten und somit per Texterkennung auch nicht umsetzbaren Text vergebliche Liebesmüh

liebe Grüße
Melanie