Afd und Gender
Verfasst: Mo 3. Nov 2014, 07:25
Hallo,
in meiner Zeitung fand ich mal wieder etwas über die Afd und ihre Meinung zu Genderpolitik. Ich möchte es Euch nicht vorenthalten.
Leider ist der von mir angegebene Link nicht für alle lesbar .Hier eine Kopie.
[Besuch von der Antifeministin
Beatrix von Storch ist für viele die wichtigste Frau der AfD — und die provokanteste. In Leipzig lief sie zu Hochform auf.
Von Marco Henkel
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Immer für eine steile These gut: Beatrix von Storch besuchte in dieser Woche Leipzig. Immer für eine steile These gut: Beatrix von Storch besuchte in dieser Woche Leipzig.
-© dpa
Der Veranstaltungsraum am nordwestlichen Stadtrand von Leipzig versprüht den Charme eines Krankenhauszimmers. Handgezählte 27 Menschen haben den Weg hierher gefunden. Man kennt sich, man grüßt sich. Neulinge fallen auf. "Wie haben Sie von der Veranstaltung erfahren?" "Können Sie sich nicht vorstellen, sich für die AfD zu engagieren?"
Der Leipziger Stadtverband der AfD hat an diesem Abend zu einem Vortrag mit dem Thema "Gender Mainstreaming und seine Konsequenzen" geladen. "Ein verdammt ernstes Thema", lässt Beatrix von Storch ihre Zuhörer gleich zu Anfang wissen. Von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg und immerhin auf Platz 1093 der britischen Thronfolge, sitzt für die AfD seit der Wahl im Mai dieses Jahres im Brüssler Europaparlament — oder "im sogenannten Europa-Parlament", wie sie selbst sagt. Schon vor dem Einzug wurde sie als Betreiberin zahlloser Webseiten zu einer Galionsfigur der Rechtskonservativen in Deutschland und kann sich mittlerweile auf ein enges Netzwerk von Unterstützern verlassen. "Ich sehe mich als Speerspitze einer Bewegung", erklärt sie.
In Brüssel ist von Storch unter anderem Mitglied im "Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter". Freunde hat sie sich dort mit ihren Positionen keine gemacht, wie sie nicht ohne Stolz berichtet. "Ich will diesen Unsinn da nicht mitmachen."
Das Thema Geschlechterpolitik ist eines der Hauptthemen der studierten Juristin. Was sie von "Gender Mainstreaming", einem politischen Konzept zur Gleichstellung von Mann und Frau, hält, kann man mittlerweile überall nachlesen: nämlich überhaupt nichts. Auf Facebook wettert sie gerne über "Genderfanatiker". Auch die 250 Gender-Professuren an deutschen Universitäten seien total überflüssig, findet sie. Denn Gender-Forschung sei eine Anti-Wissenschaft. Von Storch ist es zum Beispiel ein Dorn im Auge, dass man an Unis mittlerweile von Studierenden spricht und nicht mehr von Studenten.
Rund zwei Stunden erzählt und erklärt von Storch an diesem Abend, bezweifelt dabei etwa, dass Männer viel mehr verdienen als Frauen, beschreibt den Kampf von Abtreibungsgegnern gegen -befürworter als Kulturkampf und sorgt mit absurden Beispielen aus der Gender-Forschung für Erheiterung im Publikum. Dafür gibt es am Ende einen Blumenstrauß und Beifall. Ans Publikum ergeht dann noch die Bitte, ein bisschen Kleingeld in den Klingelbeutel am Ausgang zu werfen. Schließlich müsse die Miete für den Raum bezahlt werden. ]
Lg Magdalena
in meiner Zeitung fand ich mal wieder etwas über die Afd und ihre Meinung zu Genderpolitik. Ich möchte es Euch nicht vorenthalten.
Leider ist der von mir angegebene Link nicht für alle lesbar .Hier eine Kopie.
[Besuch von der Antifeministin
Beatrix von Storch ist für viele die wichtigste Frau der AfD — und die provokanteste. In Leipzig lief sie zu Hochform auf.
Von Marco Henkel
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Immer für eine steile These gut: Beatrix von Storch besuchte in dieser Woche Leipzig. Immer für eine steile These gut: Beatrix von Storch besuchte in dieser Woche Leipzig.
-© dpa
Der Veranstaltungsraum am nordwestlichen Stadtrand von Leipzig versprüht den Charme eines Krankenhauszimmers. Handgezählte 27 Menschen haben den Weg hierher gefunden. Man kennt sich, man grüßt sich. Neulinge fallen auf. "Wie haben Sie von der Veranstaltung erfahren?" "Können Sie sich nicht vorstellen, sich für die AfD zu engagieren?"
Der Leipziger Stadtverband der AfD hat an diesem Abend zu einem Vortrag mit dem Thema "Gender Mainstreaming und seine Konsequenzen" geladen. "Ein verdammt ernstes Thema", lässt Beatrix von Storch ihre Zuhörer gleich zu Anfang wissen. Von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg und immerhin auf Platz 1093 der britischen Thronfolge, sitzt für die AfD seit der Wahl im Mai dieses Jahres im Brüssler Europaparlament — oder "im sogenannten Europa-Parlament", wie sie selbst sagt. Schon vor dem Einzug wurde sie als Betreiberin zahlloser Webseiten zu einer Galionsfigur der Rechtskonservativen in Deutschland und kann sich mittlerweile auf ein enges Netzwerk von Unterstützern verlassen. "Ich sehe mich als Speerspitze einer Bewegung", erklärt sie.
In Brüssel ist von Storch unter anderem Mitglied im "Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter". Freunde hat sie sich dort mit ihren Positionen keine gemacht, wie sie nicht ohne Stolz berichtet. "Ich will diesen Unsinn da nicht mitmachen."
Das Thema Geschlechterpolitik ist eines der Hauptthemen der studierten Juristin. Was sie von "Gender Mainstreaming", einem politischen Konzept zur Gleichstellung von Mann und Frau, hält, kann man mittlerweile überall nachlesen: nämlich überhaupt nichts. Auf Facebook wettert sie gerne über "Genderfanatiker". Auch die 250 Gender-Professuren an deutschen Universitäten seien total überflüssig, findet sie. Denn Gender-Forschung sei eine Anti-Wissenschaft. Von Storch ist es zum Beispiel ein Dorn im Auge, dass man an Unis mittlerweile von Studierenden spricht und nicht mehr von Studenten.
Rund zwei Stunden erzählt und erklärt von Storch an diesem Abend, bezweifelt dabei etwa, dass Männer viel mehr verdienen als Frauen, beschreibt den Kampf von Abtreibungsgegnern gegen -befürworter als Kulturkampf und sorgt mit absurden Beispielen aus der Gender-Forschung für Erheiterung im Publikum. Dafür gibt es am Ende einen Blumenstrauß und Beifall. Ans Publikum ergeht dann noch die Bitte, ein bisschen Kleingeld in den Klingelbeutel am Ausgang zu werfen. Schließlich müsse die Miete für den Raum bezahlt werden. ]
Lg Magdalena
