Wie Frauen sich kleiden...
Verfasst: Sa 13. Feb 2010, 12:30
Die Frauen in unseren Köpfen tragen nicht die gleiche Kleidung wie die Frauen auf den Straßen
Jetzt wird es Zeit, ein interessantes Phänomen anzusprechen. Die Frauen, die wir im Alltag zu sehen bekommen, sind ganz anders angezogen, als die Frauen in unseren Köpfen. Weil diese Behauptung so skurril klingt und nicht unmittelbar überzeugend ist, möchte ich das näher erläutern. Machen wir einen spontanen Selbstversuch. Du liebe/r Leser/in und ich, wir stellen uns jetzt mal vor unserem inneren Auge eine Frau vor, keine bestimmte, sondern irgendeine ...
Okay?!.
Was für Kleidung trägt sie? Die Frau in meiner Vorstellung trägt ein geblümtes Sommerkleid und Riemchensandalen. Ich habe in meinem Kopf ein Klischee von Weiblichkeit, das zwar sehr gut geeignet ist, Frauen von Männern optisch abzugrenzen, aber in der Realität nur selten so vorkommt. Das Bild der Frau in deinem Kopf ist bekleidungsmäßig vielleicht nicht so ausgeprägt feminin wie meines, aber ich schätze, sie trägt nur dann Jeans und Pulli, wenn du selbst eine biologische Frau bist. Die Frau (zumindest in meinem Kopf) unterscheidet sich also durch Idealisierung und Betonung von Spezifika von den real existierenden Frauen auf der Straße. Deren aktuelles Verhalten und ihr Bekleidungsstil wird vielleicht in einigen Jahren die Bilder in den Köpfen verändert haben, doch momentan ist das noch nicht der Fall. Die Kleidung der realen Frauen richtet sich logischerweise nach den Vorstellungen, die sie selbst jetzt haben und wird beeinflusst, durch das was sie jetzt tun können und nicht nach dem was sie früher mal getragen haben.
Im Gegensatz zu Männern haben Frauen die Auswahl aus einem wesentlich breiteren Spektrum sittlich akzeptierter Kleidung. Da müssten sie doch blöd sein (sorry), wenn sie sich auf den Bereich der "exklusiv weiblichen Kleidung" beschränken würden, obwohl es total unnötig ist. Sie haben die Freiheit, weitgehend das zu tragen, was der jeweiligen Situation am besten entspricht, und diese Freiheit nutzen sie.
So schade ich das finden mag, Frauen wählen ihre Bekleidung nun mal nicht unter dem Gesichtspunkt aus, möglichst optimal klischeehafte Vorstellungen von Weiblichkeit zu bedienen, die gar nicht die ihren sind. Sie tragen ihre Kleidung in aller Regel auch nicht, um dadurch ihr Frausein auszudrücken oder gar zu belegen, sondern aus anderen Gründen. Tja, sie können es sich erlauben, denn sie sind in jeder Kleidung weiblich. Dementsprechend ist die Entscheidung zwischen Hose und Rock auch keine, die von irgendwelchen Klischees überlagert wird, sondern sie richtet sich nach situativen überlegungen. Das führt dazu, dass Frauen im Alltagsleben mehr und mehr auf exklusiv weibliche Kleidung wie Röcke verzichten und statt dessen lieber Hosen tragen. Selbstverständlich tragen auch Frauen Kleidung mal um ihrer selbst willen, weil sie sich inszenieren wollen und weil es ein tolles Gefühl ist, bestimmte Sachen zu tragen, ja sogar um sich weiblicher oder auch sexy zu fühlen. Doch auch dann geht es um sie selbst und die Situation und nur sehr am Rande um die Erfüllung von Klischees.
Nur die Frauen in den Köpfen verzichten bisher noch auf die Vorteile, die es bringt mehr Auswahl zu haben.
Nicht eine Kleidung für alles, sondern Kleidung je nach Zweck!
Viel eher als eine typisch weibliche Bekleidung gibt es einen typisch weiblichen Kleidungsstil, also eine feminine Art sich zu kleiden, ohne dass die verwendeten Kleidungsstücke exklusiv weiblich sein müssen. Eventuell liegt hier sogar der Grund für die im Vergleich zu Männern sehr viel weitere nbreite der weiblichen Garderobe (von der größeren Breite weiblicher Kleiderschränke gar nicht zu reden ; )) Frauen kleiden sich spezifisch für bestimmte Zwecke und mixen nicht alles zu einer "Universalkleidung" wie zB. die ultimate Männerkombination "Jeans und T-Shirt" zusammen. Am Beispiel des Brautkleides gibt es sogar das Modell der Kleidung für nur 1 Anlass. Frauen verbinden mit bestimmter Kleidung vielfach spezifische Ziele, die von "einfach praktisch" bis "ihm soll die Luft wegbleiben" reichen. Und so kommt es, dass die Kleidung einer Frau, die zum Shoppen geht, eben nur optimal zum Einkaufen sein muss und nicht auch noch "fühlbar weiblich". Umgekehrt reicht es dann aber für ein tolles Paar Schuhe auch aus, dass sie total chic sind, sie müssen nicht auch noch für eine Bergwanderung geeignet sein.
Den Artikel habe ich im Internet gefunden und ich finde es passt...
Jetzt wird es Zeit, ein interessantes Phänomen anzusprechen. Die Frauen, die wir im Alltag zu sehen bekommen, sind ganz anders angezogen, als die Frauen in unseren Köpfen. Weil diese Behauptung so skurril klingt und nicht unmittelbar überzeugend ist, möchte ich das näher erläutern. Machen wir einen spontanen Selbstversuch. Du liebe/r Leser/in und ich, wir stellen uns jetzt mal vor unserem inneren Auge eine Frau vor, keine bestimmte, sondern irgendeine ...
Okay?!.
Was für Kleidung trägt sie? Die Frau in meiner Vorstellung trägt ein geblümtes Sommerkleid und Riemchensandalen. Ich habe in meinem Kopf ein Klischee von Weiblichkeit, das zwar sehr gut geeignet ist, Frauen von Männern optisch abzugrenzen, aber in der Realität nur selten so vorkommt. Das Bild der Frau in deinem Kopf ist bekleidungsmäßig vielleicht nicht so ausgeprägt feminin wie meines, aber ich schätze, sie trägt nur dann Jeans und Pulli, wenn du selbst eine biologische Frau bist. Die Frau (zumindest in meinem Kopf) unterscheidet sich also durch Idealisierung und Betonung von Spezifika von den real existierenden Frauen auf der Straße. Deren aktuelles Verhalten und ihr Bekleidungsstil wird vielleicht in einigen Jahren die Bilder in den Köpfen verändert haben, doch momentan ist das noch nicht der Fall. Die Kleidung der realen Frauen richtet sich logischerweise nach den Vorstellungen, die sie selbst jetzt haben und wird beeinflusst, durch das was sie jetzt tun können und nicht nach dem was sie früher mal getragen haben.
Im Gegensatz zu Männern haben Frauen die Auswahl aus einem wesentlich breiteren Spektrum sittlich akzeptierter Kleidung. Da müssten sie doch blöd sein (sorry), wenn sie sich auf den Bereich der "exklusiv weiblichen Kleidung" beschränken würden, obwohl es total unnötig ist. Sie haben die Freiheit, weitgehend das zu tragen, was der jeweiligen Situation am besten entspricht, und diese Freiheit nutzen sie.
So schade ich das finden mag, Frauen wählen ihre Bekleidung nun mal nicht unter dem Gesichtspunkt aus, möglichst optimal klischeehafte Vorstellungen von Weiblichkeit zu bedienen, die gar nicht die ihren sind. Sie tragen ihre Kleidung in aller Regel auch nicht, um dadurch ihr Frausein auszudrücken oder gar zu belegen, sondern aus anderen Gründen. Tja, sie können es sich erlauben, denn sie sind in jeder Kleidung weiblich. Dementsprechend ist die Entscheidung zwischen Hose und Rock auch keine, die von irgendwelchen Klischees überlagert wird, sondern sie richtet sich nach situativen überlegungen. Das führt dazu, dass Frauen im Alltagsleben mehr und mehr auf exklusiv weibliche Kleidung wie Röcke verzichten und statt dessen lieber Hosen tragen. Selbstverständlich tragen auch Frauen Kleidung mal um ihrer selbst willen, weil sie sich inszenieren wollen und weil es ein tolles Gefühl ist, bestimmte Sachen zu tragen, ja sogar um sich weiblicher oder auch sexy zu fühlen. Doch auch dann geht es um sie selbst und die Situation und nur sehr am Rande um die Erfüllung von Klischees.
Nur die Frauen in den Köpfen verzichten bisher noch auf die Vorteile, die es bringt mehr Auswahl zu haben.
Nicht eine Kleidung für alles, sondern Kleidung je nach Zweck!
Viel eher als eine typisch weibliche Bekleidung gibt es einen typisch weiblichen Kleidungsstil, also eine feminine Art sich zu kleiden, ohne dass die verwendeten Kleidungsstücke exklusiv weiblich sein müssen. Eventuell liegt hier sogar der Grund für die im Vergleich zu Männern sehr viel weitere nbreite der weiblichen Garderobe (von der größeren Breite weiblicher Kleiderschränke gar nicht zu reden ; )) Frauen kleiden sich spezifisch für bestimmte Zwecke und mixen nicht alles zu einer "Universalkleidung" wie zB. die ultimate Männerkombination "Jeans und T-Shirt" zusammen. Am Beispiel des Brautkleides gibt es sogar das Modell der Kleidung für nur 1 Anlass. Frauen verbinden mit bestimmter Kleidung vielfach spezifische Ziele, die von "einfach praktisch" bis "ihm soll die Luft wegbleiben" reichen. Und so kommt es, dass die Kleidung einer Frau, die zum Shoppen geht, eben nur optimal zum Einkaufen sein muss und nicht auch noch "fühlbar weiblich". Umgekehrt reicht es dann aber für ein tolles Paar Schuhe auch aus, dass sie total chic sind, sie müssen nicht auch noch für eine Bergwanderung geeignet sein.
Den Artikel habe ich im Internet gefunden und ich finde es passt...
