Hallo zusammen! Bin neu.
Verfasst: Mi 29. Okt 2014, 23:53
Hallo liebe Forumsgemeinde,
nach endlos langen Jahren des Umherirrens und der Ungewissheit habe ich endlich das Gefühl, hier am richtigen Ort zu sein.
Puh, hat das lange gedauert. Ich bin seit kurzem Rentner. Ich lebe seit jeher alleine, war nie verheiratet oder enger liiert, habe keine Kinder. Eine langjährige platonische Wochenendbeziehung zu einer Frau ist gescheitert, nachdem ich mich vor kurzem als "schwul" geoutet habe.
Ich habe zwei Probleme und würde mich freuen, wenn ich darauf Resonanz bekomme.
1. Transvestitischer Fetischismus. Seit mehreren Jahrzehnten habe ich mich auf autoerotische Aktivitäten ohne Partner zurückgezogen, genauer gesagt seit 40 Jahren. Diese Zeit wurde von vier sexuellen Begegnungen mit Frauen unterbrochen. Vor knapp 30 Jahren hatte ich einmal eine zweijährige sexuelle Beziehung zu einer Frau. Bei meinen autoerotischen Aktivitäten trage ich Damenwäsche und hochhackige Schuhe. Ich habe diese Aktivitäten bis vor kurzem als zwanghaft, als nicht zu mir gehörig (ich-dyston) erlebt. Irgendetwas kam von außen über mich und überwältigte mich, schwerste Schuldgefühle und den Schwur, es nie wieder zu tun, zurücklassend. Inzwischen erlebe ich diese Aktivitäten, bei denen Hilfsmittel ein Rolle spielen, nicht mehr als ich-fremd, sondern als ich-eigen (ich-synton). Ich habe unsäglich gelitten, da ich das Ganze als zwangsneurotische Störung begriff, der über Jahrzehnte nicht beizukommen war. Ich habe diese Aktivitäten (im stillen Kämmerlein) an manchen Tagen bis zum Exzess getrieben.
2. Geilheit auf Frauen der speziellen Art. Darunter habe ich ebenfalls Jahre lang furchtbar gelitten, und dieses Thema ist mir sehr wichtig. Wer hat ähnliche Erfahrungen? (Junge) Frauen, die ich beispielweise in der Straßenbahn oder auf dem Bahnsteig sehe, können mich fürchterlich anmachen: Nicht, weil ich etwas von ihnen wollte, sondern weil ich wie sie sein will. Ich will eine Frau sein, aber eine richtige, die dann von einem Mann begehrt wird und mit ihm Sex hat. In früheren Jahren hat dieser Drang beängstigende Ausmaße angenommen. Ich habe zum Beispiel aus Getriebenheit eine Kollegin ständig am Hintern oder an anderen Körperstellen berührt (sie duldete das meistens merkwürdigerweise). So einen richtigen Frauenkörper wollte ich auch haben, um dann in diesem Frauenkörper von einem Mann... Alle Welt hielt mich aber für heterosexuell. Niemand begriff, was hinter meinem Drang, Frauen zu betatschen, wirklich steckte. Am aller wenigsten ich selbst. Ich meinte, ich sei in diese Frauen verliebt.
Ich trage gelegentlich auch Damenwäsche unter der Kleidung und im Haus, früher habe ich mir auch mehrfach die Zehennägel lackiert, sowie die Fingernägel und die Lippen mit Lippenstift nachgezogen (beides wieder entfernt, wenn ich aus dem Haus ging). Gelegentlich spürte ich einen starken Drang zu Frauenzeitschriften wie "Freundin", "Brigitte" und "Für Sie". Ich war stark auf große weibliche Brüste fixiert. Die hätte ich gern selbst gehabt. In so ein Wesen mit großen Brüsten habe ich mich auch "verliebt".
Als Jugendlicher, junger Mann und später spürte ich, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich wusste aber nicht was. Ich habe fürchterlich gelitten in gemischten Singlegruppen. Ich habe Kontaktanzeigen aufgegeben, um Frauen kennenzulernen, konnte aber mit ihnen nichts anfangen. Ständig habe ich mich im falschen Film gefühlt.
Heute weiß ich: In mir stecken ein Mädchen, das (pubertäre) Jungs und eine Frau, die (nachpubertäre) jüngere Männer will. Ausleben kann ich das nicht, zumal in meinem Alter nicht.
Das soll fürs Erste mal genug sein.
Eure Lukretia (ich plane, am 1. November zum Stammtisch ins Kölner Kattwinkel zu kommen)
nach endlos langen Jahren des Umherirrens und der Ungewissheit habe ich endlich das Gefühl, hier am richtigen Ort zu sein.
Puh, hat das lange gedauert. Ich bin seit kurzem Rentner. Ich lebe seit jeher alleine, war nie verheiratet oder enger liiert, habe keine Kinder. Eine langjährige platonische Wochenendbeziehung zu einer Frau ist gescheitert, nachdem ich mich vor kurzem als "schwul" geoutet habe.
Ich habe zwei Probleme und würde mich freuen, wenn ich darauf Resonanz bekomme.
1. Transvestitischer Fetischismus. Seit mehreren Jahrzehnten habe ich mich auf autoerotische Aktivitäten ohne Partner zurückgezogen, genauer gesagt seit 40 Jahren. Diese Zeit wurde von vier sexuellen Begegnungen mit Frauen unterbrochen. Vor knapp 30 Jahren hatte ich einmal eine zweijährige sexuelle Beziehung zu einer Frau. Bei meinen autoerotischen Aktivitäten trage ich Damenwäsche und hochhackige Schuhe. Ich habe diese Aktivitäten bis vor kurzem als zwanghaft, als nicht zu mir gehörig (ich-dyston) erlebt. Irgendetwas kam von außen über mich und überwältigte mich, schwerste Schuldgefühle und den Schwur, es nie wieder zu tun, zurücklassend. Inzwischen erlebe ich diese Aktivitäten, bei denen Hilfsmittel ein Rolle spielen, nicht mehr als ich-fremd, sondern als ich-eigen (ich-synton). Ich habe unsäglich gelitten, da ich das Ganze als zwangsneurotische Störung begriff, der über Jahrzehnte nicht beizukommen war. Ich habe diese Aktivitäten (im stillen Kämmerlein) an manchen Tagen bis zum Exzess getrieben.
2. Geilheit auf Frauen der speziellen Art. Darunter habe ich ebenfalls Jahre lang furchtbar gelitten, und dieses Thema ist mir sehr wichtig. Wer hat ähnliche Erfahrungen? (Junge) Frauen, die ich beispielweise in der Straßenbahn oder auf dem Bahnsteig sehe, können mich fürchterlich anmachen: Nicht, weil ich etwas von ihnen wollte, sondern weil ich wie sie sein will. Ich will eine Frau sein, aber eine richtige, die dann von einem Mann begehrt wird und mit ihm Sex hat. In früheren Jahren hat dieser Drang beängstigende Ausmaße angenommen. Ich habe zum Beispiel aus Getriebenheit eine Kollegin ständig am Hintern oder an anderen Körperstellen berührt (sie duldete das meistens merkwürdigerweise). So einen richtigen Frauenkörper wollte ich auch haben, um dann in diesem Frauenkörper von einem Mann... Alle Welt hielt mich aber für heterosexuell. Niemand begriff, was hinter meinem Drang, Frauen zu betatschen, wirklich steckte. Am aller wenigsten ich selbst. Ich meinte, ich sei in diese Frauen verliebt.
Ich trage gelegentlich auch Damenwäsche unter der Kleidung und im Haus, früher habe ich mir auch mehrfach die Zehennägel lackiert, sowie die Fingernägel und die Lippen mit Lippenstift nachgezogen (beides wieder entfernt, wenn ich aus dem Haus ging). Gelegentlich spürte ich einen starken Drang zu Frauenzeitschriften wie "Freundin", "Brigitte" und "Für Sie". Ich war stark auf große weibliche Brüste fixiert. Die hätte ich gern selbst gehabt. In so ein Wesen mit großen Brüsten habe ich mich auch "verliebt".
Als Jugendlicher, junger Mann und später spürte ich, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich wusste aber nicht was. Ich habe fürchterlich gelitten in gemischten Singlegruppen. Ich habe Kontaktanzeigen aufgegeben, um Frauen kennenzulernen, konnte aber mit ihnen nichts anfangen. Ständig habe ich mich im falschen Film gefühlt.
Heute weiß ich: In mir stecken ein Mädchen, das (pubertäre) Jungs und eine Frau, die (nachpubertäre) jüngere Männer will. Ausleben kann ich das nicht, zumal in meinem Alter nicht.
Das soll fürs Erste mal genug sein.
Eure Lukretia (ich plane, am 1. November zum Stammtisch ins Kölner Kattwinkel zu kommen)