BILDUNGSPLAN: GSP Statement zur sexuellen Vielfalt
Verfasst: Do 16. Okt 2014, 07:25
Moin,
in der letzten Zeit hat es viele kontroverse und hitzige Diskussionen über Bildungspläne und Sexualpädagogik gegeben.
Auf der Seite der Gesellschaft für Sozialpädagogik ist ein Statement zu lesen, das von vielen Organisationen unterzeichnet wurde, die sich mit Sexualpädagogik beschäftigen..
http://gsp-ev.de/index.php?id=81&ord=52 ... 64640c517d
Ziemlich am Ende des Artikels heißt es:
Die oft sehr unsachlich und hitzig geführte öffentliche Diskussion um die Thematisierung sexueller Vielfalt im schulischen Sexualkundeunterricht macht deutlich, dass nicht nur Kinder und Jugendliche Sexualerziehung benötigen, sondern sexuelle Bildung ein Angebot für alle sein muss, auch für Eltern und andere Erwachsene, die im Erziehungs- und Bildungswesen tätig sind. Manche Vorwürfe und kritische Anfragen müssen aber von der sexualpädagogischen Profession selbst genutzt werden, um die Grenzen von Vielfalt und die Angemessenheit didaktischer Vermittlungsweisen zu bedenken. Nur so kann an einer demokratischen Sexualkultur gearbeitet werden, die von Verständnis und Dialog möglichst vieler Akteure geprägt ist.
Zuletzt hatte sich die FRANKFURTER ALLGEMEINE mit einer Überschrift zum Thema SEXUALPÄDAGOGIK geäßert, der eher einer BILD-Schlagzeile entspricht:
Sexualaufklärung in Schulen Unter dem Deckmantel der Vielfalt
Kinder sollen ihre "Lieblingsstellung" zeigen, Puffs planen, Massagen üben. Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen. Die Politik will es so. Kinderschützer schlagen Alarm.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 03307.html
Solche Behauptungen sollten genau überprüft werden. Leider wird mit so einem Artikel wieder mal eine "Zwei-Parteien-Diskussion" angefeuert, die ein "Diskutieren in Vielfalt und Offenheit" über Inhalte verhindert.
Und wie gesagt: was an den Behauptungen wahr ist, das wird nicht bewiesen. Schade!
Gruß
Anne-Mette
in der letzten Zeit hat es viele kontroverse und hitzige Diskussionen über Bildungspläne und Sexualpädagogik gegeben.
Auf der Seite der Gesellschaft für Sozialpädagogik ist ein Statement zu lesen, das von vielen Organisationen unterzeichnet wurde, die sich mit Sexualpädagogik beschäftigen..
http://gsp-ev.de/index.php?id=81&ord=52 ... 64640c517d
Ziemlich am Ende des Artikels heißt es:
Die oft sehr unsachlich und hitzig geführte öffentliche Diskussion um die Thematisierung sexueller Vielfalt im schulischen Sexualkundeunterricht macht deutlich, dass nicht nur Kinder und Jugendliche Sexualerziehung benötigen, sondern sexuelle Bildung ein Angebot für alle sein muss, auch für Eltern und andere Erwachsene, die im Erziehungs- und Bildungswesen tätig sind. Manche Vorwürfe und kritische Anfragen müssen aber von der sexualpädagogischen Profession selbst genutzt werden, um die Grenzen von Vielfalt und die Angemessenheit didaktischer Vermittlungsweisen zu bedenken. Nur so kann an einer demokratischen Sexualkultur gearbeitet werden, die von Verständnis und Dialog möglichst vieler Akteure geprägt ist.
Zuletzt hatte sich die FRANKFURTER ALLGEMEINE mit einer Überschrift zum Thema SEXUALPÄDAGOGIK geäßert, der eher einer BILD-Schlagzeile entspricht:
Sexualaufklärung in Schulen Unter dem Deckmantel der Vielfalt
Kinder sollen ihre "Lieblingsstellung" zeigen, Puffs planen, Massagen üben. Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen. Die Politik will es so. Kinderschützer schlagen Alarm.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 03307.html
Solche Behauptungen sollten genau überprüft werden. Leider wird mit so einem Artikel wieder mal eine "Zwei-Parteien-Diskussion" angefeuert, die ein "Diskutieren in Vielfalt und Offenheit" über Inhalte verhindert.
Und wie gesagt: was an den Behauptungen wahr ist, das wird nicht bewiesen. Schade!
Gruß
Anne-Mette