Hallo Theresa,
schade, dass Du diesen Kurztripp nicht zum Ausleben deiner weiblichen Seite nutzen kannst/möchtest!
Aber das kann ich gut nachvollziehen und habe dies auch schon in meinem Erlebnisbericht von Berlin (vor 2 Jahren) hier geschildert,
die innere Verfassung muss stimmen und nur dann führt das ganze auch zu einem befriedigenden Ergebnis.
War bei unserem Berlintrip damals nicht gegeben und das Ganze war für mich ein mittelschweres Desaster.
Daher geht es heute nur noch dann unters Volk, wenn die Gemütslage stimmt und mich nach fertiger Schminkprozedur
ne Frau im Spiegel ankuckt, eben dann MEL!! Und dies ist dann auch nur mein subjektives Empfinden und gibt mir Kraft
und Selbstsicherheit, ob meine Mitmenschen das dann draußen genau so beurteilen, steht auf einem anderen Blatt!!
Und nochmal eingeschoben: Es ist egal, wo man(n)/Frau unterwegs ist, ob nun Nord, Ost, Süd oder West dieser Republik,
Idioten kannst du immer mal antreffen, das ist eben nicht vorhersehbar! Natürlich sollten bekannte Krisenregionen mit erhöhtem
Gewaltpotential und dunkle Ecken im Besonderen bei Dunkelheit gemieden werden. Soviel zu diesem Themenbereich.
Also dass deine Freundin mit dir als Frau bzw. auch anderen Frauen nix anfangen heisst doch nicht automatisch,
dass ihr deine weibliche Seite nicht auch gemeinsam gestalten und in gewissem Rahmen auch gemeinsam erleben könnt?!
Du musst ihr natürlich die Angst nehmen, dass du nicht den kompletten Wandel zur weiblichen Seite anstrebst!
Sie dich nicht als Mann verliert, sondern dich als "neue Freundin" sieht!
In meiner Beziehung ist es doch ähnlich, da ist nur eine lesbisch ... und das ist MEL!
Dass wir nun gemeinsam Mädelstage einlegen bedeutet aber nicht,
dass Sie besonders glücklich ob der Situation als solches wäre!
Sie akzeptiert es und unterstützt mich auch, freut sich bei Treffen auch über den Austausch
mit Gleichgesinnten / Partnerinnen, aber verstehen tut sie es eigentlich nicht!
Und eigentlich verstehe ich mich selbst auch nur so wie ich jetzt nun mal bin
und so möchte ich eben auch wahrgenommen und akzeptiert werden.
Mehr möchte ich dazu hier nicht ausführen, da dies schon in anderen Beiträgen beleuchtet wurde.
Du führst hier deine vermeintlichen körperlichen Gegebenheiten/Defizite als Grund an,
warum Du nie als Frau wahrgenommen werden könntest!
Dazu soviel: 1. Wichtig ist doch, wie Du selbst dabei empfindest, wenn du dich in die feminine Rolle begibst!
Klar wäre es schön, wenn man(n)/Frau wie Frl. Schmidt aus der Nachbarschaft wahrgenommen würde,
aber da müssen wir lernen zu akzeptieren, dass gewisse körperliche Gegebenheiten wie Größe und Gewicht
nun mal nicht verleugbar sind.
2. Uns stehen diverse Hilfsmittel zur Verfügung, uns Schritt für Schritt einem gewissen weiblichen Äußeren anzunähern,
dies auch mit externer Hilfe noch zu verfeinern und im Laufe der Zeit einem brauchbaren Resultat zuzuführen.
Dazu gehört ggf. auch das Tragen einer Perücke, die in Volumen, Frisur und Haarfarbe in erster Linie
der Kopf- und Gesichtsform angepasst sein muss, aber auch zur Person als Ganzes und deren Modestil
entsprechen sollte.
3.Geduld und Üben, üben, üben. Sich dabei schon über kleine Verbesserungen freuen und nach Möglichkeit
auch ein feedback einholen; sei es hier über das Forum oder vielleicht durch die Freundin?!
Oha, nu ist das wieder ein halber Roman geworden, hoffe, du siehst mir das nach?!
LG MEL
P.S.: Werde nachher noch einen eigenen Bericht von unserem letzten Mädelstag am vergangenen Samstag hier einstellen!
MEL und Frau im Strumpfhosenland!
