Hallo von Ellen
Verfasst: Mi 17. Sep 2014, 14:03
Hallo Ihr Lieben,
lange habe ich überlegt, ob ich überhaupt eine Vorstellung schreibe. Eine Zeit lang war
ich der Meinung ich würde erst mal mitlesen und versuchen für mich im Stillen den richtigen
Weg zu finden. Wenn es so einen überhaupt gibt. Nun habe ich meine Meinung aber doch
geändert, vor allem weil ich ab und zu im Chat bin und nicht für alle gänzlich unbekannt
sein möchte.
Vermutlich habt Ihr so eine Vorstellung schon häufiger gelesen - für mich ist es dennoch
schwierig und Neuland, schließlich dachte ich bis vor Kurzen ich wäre mit mir im Reinen.
Würde mein Leben im Griff haben und alles mehr oder weniger gut machen. Vor allem für
die, die mir am nächsten Stehen. Eben immer erst nur an die Anderen denken, bevor man
gezwungen ist sich mit sich selbst zu beschäftigen und bestimmt Dinge zu hinterfragen.
Ich bin aktuell 39 Jahre, lebe ganz regulär als Mann mit Kind und Partnerin — Sogar mit Bart,
um halt nach außen männlicher zu erscheinen. Was ich vermutlich nicht wirklich bin, sondern
eher als Fassade zum Schutz vor Anderen und vielleicht auch vor mir selbst. Nur wie es leider
mit Fassaden ist, irgendwann fangen sie an zu bröckeln und legen die darunter liegenden
Dinge und Probleme wieder frei. So wie es aktuell wohl bei mir ist; was mich verunsichert;
was meine Gefühlswelt völlig aus dem Gleichgewicht gebracht hat.
Angefangen hat es bei mir wie bei fast allen hier als Kind (bewusst so ab zwölf). Ich habe
heimlich die Kleidung meiner Mutter angezogen. Sexuell war zu diesem Zeitpunkt gar nichts,
ich fand es einfach nur toll. Irgendwann wollte ich eine Schwester, wobei ich im
rückblickend sagen muss, vermutlich wollte ich wohl eher die Schwester/Tochter sein.
Konnte es mir aber wohl nur nie eingestehen. Mit der Zeit verdrängte ich es, versuchte
mich anzupassen, möglichst männlich zu wirken, ertrug Mobbing und vieles andere.
Ich fand mich also allmählich in meiner Rolle zu recht. War verheiratet und wurde Vater
einer Tochter. Die Beziehung ging in die Brüche. Die Tochter (damals 5 1/2 Jahre) blieb
auf ihren eigenen Wunsch bei mir (vermutlich weil ich mehr Mutter für sie war). Es kam
eine neue Beziehung - Alles gut eigentlich. Doch dann kam der Tag der mich so ziemlich
aus der Bahn geworfen hat. Ich besorgte mir halterlose Strümpfe und wurde natürlich
prompt von meiner Partnerin "erwischt". Das anschließend Gefühlschaos sorgte dafür
dass alles zurück kam - jedes verdrängte Gefühl - jede verdrängte Erinnerung. Ich war
und bin immer noch sehr nachdenklich und verspüre eine gewisse Grundtraurigkeit. Die
ich mir nicht wirklich erklären kann und hinzu kommt noch das Unwissen was mit mir los
ist. CD ? TS ? Ich weiß das kann ich mir nur selber beantworten, vielleicht mit
professioneller Hilfe.
Das soll es für den Anfang erst einmal gewesen sein.
Liebe Grüße
Ellen
lange habe ich überlegt, ob ich überhaupt eine Vorstellung schreibe. Eine Zeit lang war
ich der Meinung ich würde erst mal mitlesen und versuchen für mich im Stillen den richtigen
Weg zu finden. Wenn es so einen überhaupt gibt. Nun habe ich meine Meinung aber doch
geändert, vor allem weil ich ab und zu im Chat bin und nicht für alle gänzlich unbekannt
sein möchte.
Vermutlich habt Ihr so eine Vorstellung schon häufiger gelesen - für mich ist es dennoch
schwierig und Neuland, schließlich dachte ich bis vor Kurzen ich wäre mit mir im Reinen.
Würde mein Leben im Griff haben und alles mehr oder weniger gut machen. Vor allem für
die, die mir am nächsten Stehen. Eben immer erst nur an die Anderen denken, bevor man
gezwungen ist sich mit sich selbst zu beschäftigen und bestimmt Dinge zu hinterfragen.
Ich bin aktuell 39 Jahre, lebe ganz regulär als Mann mit Kind und Partnerin — Sogar mit Bart,
um halt nach außen männlicher zu erscheinen. Was ich vermutlich nicht wirklich bin, sondern
eher als Fassade zum Schutz vor Anderen und vielleicht auch vor mir selbst. Nur wie es leider
mit Fassaden ist, irgendwann fangen sie an zu bröckeln und legen die darunter liegenden
Dinge und Probleme wieder frei. So wie es aktuell wohl bei mir ist; was mich verunsichert;
was meine Gefühlswelt völlig aus dem Gleichgewicht gebracht hat.
Angefangen hat es bei mir wie bei fast allen hier als Kind (bewusst so ab zwölf). Ich habe
heimlich die Kleidung meiner Mutter angezogen. Sexuell war zu diesem Zeitpunkt gar nichts,
ich fand es einfach nur toll. Irgendwann wollte ich eine Schwester, wobei ich im
rückblickend sagen muss, vermutlich wollte ich wohl eher die Schwester/Tochter sein.
Konnte es mir aber wohl nur nie eingestehen. Mit der Zeit verdrängte ich es, versuchte
mich anzupassen, möglichst männlich zu wirken, ertrug Mobbing und vieles andere.
Ich fand mich also allmählich in meiner Rolle zu recht. War verheiratet und wurde Vater
einer Tochter. Die Beziehung ging in die Brüche. Die Tochter (damals 5 1/2 Jahre) blieb
auf ihren eigenen Wunsch bei mir (vermutlich weil ich mehr Mutter für sie war). Es kam
eine neue Beziehung - Alles gut eigentlich. Doch dann kam der Tag der mich so ziemlich
aus der Bahn geworfen hat. Ich besorgte mir halterlose Strümpfe und wurde natürlich
prompt von meiner Partnerin "erwischt". Das anschließend Gefühlschaos sorgte dafür
dass alles zurück kam - jedes verdrängte Gefühl - jede verdrängte Erinnerung. Ich war
und bin immer noch sehr nachdenklich und verspüre eine gewisse Grundtraurigkeit. Die
ich mir nicht wirklich erklären kann und hinzu kommt noch das Unwissen was mit mir los
ist. CD ? TS ? Ich weiß das kann ich mir nur selber beantworten, vielleicht mit
professioneller Hilfe.
Das soll es für den Anfang erst einmal gewesen sein.
Liebe Grüße
Ellen