Urlaub als Tina in Dresden
Verfasst: Mo 8. Sep 2014, 01:25
Hallo zusammen,
inspiriert durch den Urlaub von Andrea66 in Dresden (siehe http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =23&t=6902) habe ich auch vier Tage als Frau in der Stadt und dem Umland verbracht. Viele Aktivitäten habe ich das erste mal als Frau gemacht. Hier nun ein kurzer Bericht.
Vorbereitung
Die Vorbereitung hat viel Zeit in Anspruch genommen. Für mich war es der erste Urlaub als Frau und ich hatte keine
genaue Vorstellung was mich erwartet. Auch wollte ich für alle Eventualitäten vorbereitet sein, um mir stressige Situationen zu ersparen. Was ich noch vor dem Urlaub erledigte:
- Epilieren des gesamten Körpers
- Augenbrauen zupfen
- Fußnägel lackieren
- Bügeln
- Auswahl eines geeigneten Hotels
- Auswahl von für mich interessanten Sehenswürdigkeiten, Museen, Kinos,..
- Packen: als Mann brauche ich normalerweise nicht viel. Als Tina wollte ich fast den gesamten Bestand an Kleidung dabei haben, Accessoires, Sportbekleidung, Saunaausstattung, Fotoequipment, und und und. Dazu kam, dass ich mich auf der Hinreise verwandeln wollte und genau überlegen musste, welche Sachen leicht greifbar sein sollten, ohne erst diverse Koffer und Taschen durchsuchen zu müssen.
Sonntag
Morgens zuhause noch die Fingernägel lackiert (im Auto wird das nix) und Handschuhe drüber gezogen. Bei einer Autobahnausfahrt nahe Chemnitz habe ich mich in Tina verwandelt. Nachmittags habe ich mir die Dresdener Altstadt vorgenommen: Elbeufer, Zwinger, Semperoper, Frauenkirche, usw. Schon beeindruckend, wie komprimiert hier großartige Bauwerke stehen. Im Verkehrsmuseum hätte ich mir etwas mehr erwartet.
An diesem Tag trug ich einen grauen Cordrock, schwarze Halterlose, schwarzes Shirt, Ballerinas und zeitweise eine himmelblaue Jacke. Das passing war dabei schwankend, weil ich selbst wegen längerer Abstinenz ein unsicheres Gefühl hatte und sich dieses wahrscheinlich auf Haltung und Gang ausgewirkt hat. Ausserdem zog ich wohl auch Blicke auf mich, weil die Rockträgerinnen-Quote aufgrund des mäßigen Wetters nur bei etwa 1% lag. Im Grunde lief's ganz gut, aber den Gang durch eine Gasse mit kaffeetrinkenden Leuten an beiden Seiten empfand ich eher als Spießrutenlauf. Manchmal wäre es schön, eine Begleitung dabei zu haben. Wegen der Landtagswahl in Sachsen war auch ein Großaufgebot an Polizei unterwegs und einige etwas weiter entfernte Polizisten konnten wohl mit ihrem geschulten Auge erkennen, dass bei mir etwas nicht stimmt.
Abends habe ich dann im Hotel mit meinem männlichen Namen eingecheckt. Das gab zwar einige fragende Blicke, aber die drei jungen Empfangsdamen merkten schließlich was Sache ist und waren sehr nett. Mein mehr als üppiges Gepäck brachte ich so nach und nach ins Zimmer. Bei dem Hotel handelte es sich übrigens um ein Hotel ausserhalb Dresdens. Grund für diese Wahl war, dass dort auch Sport/Wellness angeboten wurde und ich auch im Umland, sprich der Sächsischen Schweiz, einige Zeit verbringen wollte. Das erste Abendessen als Tina in einem Restaurant habe ich zurückgezogen in der Hotellobby, und nicht wie die meisten Gäste im Speisesaal, zu mir genommen. Auf dem Zimmer konnte ich mich dann völlig entspannt der Rolle von Tina hingeben, in mein rosa Nachthemdchen schlüpfen und selig einschlafen.
Montag
Um 7:00 bin ich zum Joggen in den nahe gelegenen Wald. Dazu musste ich in meinem Outfit - Laufshort schwarz/pink und Laufshirt violett - erst mal zügig durch die Lobby. Danach konnte ich erstmals das Laufen als Frau genießen. Den Laufstil habe ich angepasst durch sanfteren Auftritt und die Ellbogen eng am Körper gehalten. Das Gefühl mit diesen seidenweichen ultraleichten Laufshirts war einfach geil. Nach einiger Zeit wurde durch das Schwitzen die Haftreibung der Silis aufgehoben und die Dynamik der bewegten Masse war deutlich spürbar. Erleichterung würde wohl eine Reduzierung von C auf B-Cup bringen oder ein Sport-BH, aber ich hatte auch so meinen Spaß.
Danach bin ich mit enger mintfarbener Jeans, schwarzem Longshirt und Ballerinas zum Frühstücksbuffet. Nach der sportlichen Betätigung waren die sächsischen Riesensemmeln genau das Richtige. Im Frühstückszimmer hatte ich einen Platz in der Mitte, auch mit Blickrichtung Fenster wie die anderen Gäste. Das war mir ganz angenehm, da ich nicht das Gefühl hatte beobachtet zu werden.
Anschließend bin ich zum Shoppen hauptsächlich in Filialen der bekannten Ketten in denen ich mich als Frau sowieso schon heimisch fühle. Bei Kik einen Rock, Strümpfe, Halstuch, bei dm einen Nagellack, bei Deichmann Ballerinas gekauft (Winterstiefel gibt's noch nicht). Bei Reno gab es wieder nichts in meiner Größe, bei Takko probiert, war aber nichts dabei. Zurück im Hotelzimmer privates Fotoshooting von verschiedenen Outfits mit Selbstauslöser.
Spätnachmittags bin ich dann in die Äußere Neustadt von Dresden. Ich muss sagen, so wohl wie hier habe ich mich noch nie bei einem meiner Ausflüge gefühlt. Obwohl ich auch altersbedingt nicht unbedingt der Szene zuzurechnen bin, habe ich dieses tolerante Umfeld einfach genossen. Wie auch anderswo wird auch hier mal geschaut, aber niemals geglotzt. Dazu kam, dass ich an diesem Tag meine Hochfrontpumps trug, die mir aufgrund des hohen Absatzes zu einem weiblichen Gang verhelfen. Das Abendessen im vietnamesischen Mi Ka Do war sowohl kulinarisch als auch von der Atmosphäre ein Genuß.
Dienstag
Wieder um 7:00 zum Joggen, diesmal mit mutigerem pink/weiß gestreiften Laufshirt. Frühstück dann in hellgelber Jeans, die halt unauffälliger ist, als die von mir bevorzugten Röcke. Schließlich war ich in der Provinz und nicht in Dresden.
Nach dem Frühstück bin ich in die Sauna, natürlich als Mann, aber doch mit pink lackierten Fuß- und Fingernägeln.
In der Sauna selbst fiel das durch das gedämpfte Licht nicht weiter auf. Im Ruhebereich hatte ich mir apricot-farbene Söckchen übergezogen und die Hände in den Bademanteltaschen. Durch die Umstellung muss man schon ständig überlegen, ob man jetzt die Dusche oder Umkleide für Damen oder Herren geht.
Danach bin ich dann in Dresden durch den Großen Garten ("Groß" ist bei Laufen mit 6cm Absatz wirklich wörtlich zu nehmen) zur Gläsernen Manufaktur. Dort werden pro Tag 28 VW Phaeton oder auch Bentleys zusammengeschraubt. Sowohl die Architektur, die Hochglanz-Fertigung und auch die Logistik fand ich schon beeindruckend. Während der Führung waren die Besucher wohl recht in Gedanken und ich musste mir keine über mein passing machen.
Mittwoch
Hätte gerne meinen Aufenthalt noch verlängert, jedoch war das Hotel ausgebucht. Das lag nicht an mir in meiner
Eigenschaft als CD, sondern war sowohl im Buchungsportal nachvollziehbar, als auch in der glaubwürdigen Aussage der Hotelmitarbeiterin, dass ich hier willkommen bin.
Nach einer Besichtigung des schönen FKK-Sees Birkwitz-Pratzschwitz (natürlich wegen Sauwetter nix los), habe ich noch die Stadt Pirna besichtigt. Danach bin ich endlich in die Sächsische Schweiz zur Bastei. Eigentlich wollte ich in dieser schönen Landschaft noch mehr Zeit verbringen, Radfahren, Wandern etc. Leider war meine Zeit abgelaufen und ich musste die Heimreise antreten. Auf dem Rückweg bei einer Autobahnausfahrt noch die Rückverwandlung, um mich in meiner Heimat zeigen zu können.
Sonst noch
Aus dem gewünschten Schminktermin bei Changeable wurde nichts, weil ich unter der Handynummer niemanden erreichen konnte. Die sind wohl noch mit ihrem Umzug oder Urlaub beschäftigt.
Das Wetter war mit unter 20-°C und Bewölkung bzw Regen eher bescheiden, jedoch empfand ich es für mich als Tina optimal. In der Öffentlichkeit wird es Tina sowieso schon heiß und bei gedämpfterem Licht fühle ich mich etwas entspannter.
Um flexibler zu sein, habe ich das Auto dem ÖPNV vorgezogen. Parkplatz war übrigens problem- und kostenlos: Altstadt unter Marienbrücke, Neustadt in der Tannenstraße, Großer Garten in der Tiergartenstraße.
Es war einfach großartig für einen längeren Zeitraum als Frau leben zu können, ohne Zeitdruck und sehr geringem Risiko erkannt zu werden. Die positiven Erfahrungen unterwegs, im Hotel, in Restaurants, führten zu einer zunehmenden Sicherheit, ja einfach zu einer gewissen Normalität. Da ich allein unterwegs war, fehlte mir manchmal die Möglichkeit diese Freude mit jemand teilen zu können. Es wird nicht mein letzter Urlaub als Frau gewesen sein.
Liebe Grüße
Tina
inspiriert durch den Urlaub von Andrea66 in Dresden (siehe http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =23&t=6902) habe ich auch vier Tage als Frau in der Stadt und dem Umland verbracht. Viele Aktivitäten habe ich das erste mal als Frau gemacht. Hier nun ein kurzer Bericht.
Vorbereitung
Die Vorbereitung hat viel Zeit in Anspruch genommen. Für mich war es der erste Urlaub als Frau und ich hatte keine
genaue Vorstellung was mich erwartet. Auch wollte ich für alle Eventualitäten vorbereitet sein, um mir stressige Situationen zu ersparen. Was ich noch vor dem Urlaub erledigte:
- Epilieren des gesamten Körpers
- Augenbrauen zupfen
- Fußnägel lackieren
- Bügeln
- Auswahl eines geeigneten Hotels
- Auswahl von für mich interessanten Sehenswürdigkeiten, Museen, Kinos,..
- Packen: als Mann brauche ich normalerweise nicht viel. Als Tina wollte ich fast den gesamten Bestand an Kleidung dabei haben, Accessoires, Sportbekleidung, Saunaausstattung, Fotoequipment, und und und. Dazu kam, dass ich mich auf der Hinreise verwandeln wollte und genau überlegen musste, welche Sachen leicht greifbar sein sollten, ohne erst diverse Koffer und Taschen durchsuchen zu müssen.
Sonntag
Morgens zuhause noch die Fingernägel lackiert (im Auto wird das nix) und Handschuhe drüber gezogen. Bei einer Autobahnausfahrt nahe Chemnitz habe ich mich in Tina verwandelt. Nachmittags habe ich mir die Dresdener Altstadt vorgenommen: Elbeufer, Zwinger, Semperoper, Frauenkirche, usw. Schon beeindruckend, wie komprimiert hier großartige Bauwerke stehen. Im Verkehrsmuseum hätte ich mir etwas mehr erwartet.
An diesem Tag trug ich einen grauen Cordrock, schwarze Halterlose, schwarzes Shirt, Ballerinas und zeitweise eine himmelblaue Jacke. Das passing war dabei schwankend, weil ich selbst wegen längerer Abstinenz ein unsicheres Gefühl hatte und sich dieses wahrscheinlich auf Haltung und Gang ausgewirkt hat. Ausserdem zog ich wohl auch Blicke auf mich, weil die Rockträgerinnen-Quote aufgrund des mäßigen Wetters nur bei etwa 1% lag. Im Grunde lief's ganz gut, aber den Gang durch eine Gasse mit kaffeetrinkenden Leuten an beiden Seiten empfand ich eher als Spießrutenlauf. Manchmal wäre es schön, eine Begleitung dabei zu haben. Wegen der Landtagswahl in Sachsen war auch ein Großaufgebot an Polizei unterwegs und einige etwas weiter entfernte Polizisten konnten wohl mit ihrem geschulten Auge erkennen, dass bei mir etwas nicht stimmt.
Abends habe ich dann im Hotel mit meinem männlichen Namen eingecheckt. Das gab zwar einige fragende Blicke, aber die drei jungen Empfangsdamen merkten schließlich was Sache ist und waren sehr nett. Mein mehr als üppiges Gepäck brachte ich so nach und nach ins Zimmer. Bei dem Hotel handelte es sich übrigens um ein Hotel ausserhalb Dresdens. Grund für diese Wahl war, dass dort auch Sport/Wellness angeboten wurde und ich auch im Umland, sprich der Sächsischen Schweiz, einige Zeit verbringen wollte. Das erste Abendessen als Tina in einem Restaurant habe ich zurückgezogen in der Hotellobby, und nicht wie die meisten Gäste im Speisesaal, zu mir genommen. Auf dem Zimmer konnte ich mich dann völlig entspannt der Rolle von Tina hingeben, in mein rosa Nachthemdchen schlüpfen und selig einschlafen.
Montag
Um 7:00 bin ich zum Joggen in den nahe gelegenen Wald. Dazu musste ich in meinem Outfit - Laufshort schwarz/pink und Laufshirt violett - erst mal zügig durch die Lobby. Danach konnte ich erstmals das Laufen als Frau genießen. Den Laufstil habe ich angepasst durch sanfteren Auftritt und die Ellbogen eng am Körper gehalten. Das Gefühl mit diesen seidenweichen ultraleichten Laufshirts war einfach geil. Nach einiger Zeit wurde durch das Schwitzen die Haftreibung der Silis aufgehoben und die Dynamik der bewegten Masse war deutlich spürbar. Erleichterung würde wohl eine Reduzierung von C auf B-Cup bringen oder ein Sport-BH, aber ich hatte auch so meinen Spaß.
Danach bin ich mit enger mintfarbener Jeans, schwarzem Longshirt und Ballerinas zum Frühstücksbuffet. Nach der sportlichen Betätigung waren die sächsischen Riesensemmeln genau das Richtige. Im Frühstückszimmer hatte ich einen Platz in der Mitte, auch mit Blickrichtung Fenster wie die anderen Gäste. Das war mir ganz angenehm, da ich nicht das Gefühl hatte beobachtet zu werden.
Anschließend bin ich zum Shoppen hauptsächlich in Filialen der bekannten Ketten in denen ich mich als Frau sowieso schon heimisch fühle. Bei Kik einen Rock, Strümpfe, Halstuch, bei dm einen Nagellack, bei Deichmann Ballerinas gekauft (Winterstiefel gibt's noch nicht). Bei Reno gab es wieder nichts in meiner Größe, bei Takko probiert, war aber nichts dabei. Zurück im Hotelzimmer privates Fotoshooting von verschiedenen Outfits mit Selbstauslöser.
Spätnachmittags bin ich dann in die Äußere Neustadt von Dresden. Ich muss sagen, so wohl wie hier habe ich mich noch nie bei einem meiner Ausflüge gefühlt. Obwohl ich auch altersbedingt nicht unbedingt der Szene zuzurechnen bin, habe ich dieses tolerante Umfeld einfach genossen. Wie auch anderswo wird auch hier mal geschaut, aber niemals geglotzt. Dazu kam, dass ich an diesem Tag meine Hochfrontpumps trug, die mir aufgrund des hohen Absatzes zu einem weiblichen Gang verhelfen. Das Abendessen im vietnamesischen Mi Ka Do war sowohl kulinarisch als auch von der Atmosphäre ein Genuß.
Dienstag
Wieder um 7:00 zum Joggen, diesmal mit mutigerem pink/weiß gestreiften Laufshirt. Frühstück dann in hellgelber Jeans, die halt unauffälliger ist, als die von mir bevorzugten Röcke. Schließlich war ich in der Provinz und nicht in Dresden.
Nach dem Frühstück bin ich in die Sauna, natürlich als Mann, aber doch mit pink lackierten Fuß- und Fingernägeln.
In der Sauna selbst fiel das durch das gedämpfte Licht nicht weiter auf. Im Ruhebereich hatte ich mir apricot-farbene Söckchen übergezogen und die Hände in den Bademanteltaschen. Durch die Umstellung muss man schon ständig überlegen, ob man jetzt die Dusche oder Umkleide für Damen oder Herren geht.
Danach bin ich dann in Dresden durch den Großen Garten ("Groß" ist bei Laufen mit 6cm Absatz wirklich wörtlich zu nehmen) zur Gläsernen Manufaktur. Dort werden pro Tag 28 VW Phaeton oder auch Bentleys zusammengeschraubt. Sowohl die Architektur, die Hochglanz-Fertigung und auch die Logistik fand ich schon beeindruckend. Während der Führung waren die Besucher wohl recht in Gedanken und ich musste mir keine über mein passing machen.
Mittwoch
Hätte gerne meinen Aufenthalt noch verlängert, jedoch war das Hotel ausgebucht. Das lag nicht an mir in meiner
Eigenschaft als CD, sondern war sowohl im Buchungsportal nachvollziehbar, als auch in der glaubwürdigen Aussage der Hotelmitarbeiterin, dass ich hier willkommen bin.
Nach einer Besichtigung des schönen FKK-Sees Birkwitz-Pratzschwitz (natürlich wegen Sauwetter nix los), habe ich noch die Stadt Pirna besichtigt. Danach bin ich endlich in die Sächsische Schweiz zur Bastei. Eigentlich wollte ich in dieser schönen Landschaft noch mehr Zeit verbringen, Radfahren, Wandern etc. Leider war meine Zeit abgelaufen und ich musste die Heimreise antreten. Auf dem Rückweg bei einer Autobahnausfahrt noch die Rückverwandlung, um mich in meiner Heimat zeigen zu können.
Sonst noch
Aus dem gewünschten Schminktermin bei Changeable wurde nichts, weil ich unter der Handynummer niemanden erreichen konnte. Die sind wohl noch mit ihrem Umzug oder Urlaub beschäftigt.
Das Wetter war mit unter 20-°C und Bewölkung bzw Regen eher bescheiden, jedoch empfand ich es für mich als Tina optimal. In der Öffentlichkeit wird es Tina sowieso schon heiß und bei gedämpfterem Licht fühle ich mich etwas entspannter.
Um flexibler zu sein, habe ich das Auto dem ÖPNV vorgezogen. Parkplatz war übrigens problem- und kostenlos: Altstadt unter Marienbrücke, Neustadt in der Tannenstraße, Großer Garten in der Tiergartenstraße.
Es war einfach großartig für einen längeren Zeitraum als Frau leben zu können, ohne Zeitdruck und sehr geringem Risiko erkannt zu werden. Die positiven Erfahrungen unterwegs, im Hotel, in Restaurants, führten zu einer zunehmenden Sicherheit, ja einfach zu einer gewissen Normalität. Da ich allein unterwegs war, fehlte mir manchmal die Möglichkeit diese Freude mit jemand teilen zu können. Es wird nicht mein letzter Urlaub als Frau gewesen sein.
Liebe Grüße
Tina