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Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: So 7. Sep 2014, 16:47
von Lina
Bitte schaut euch das hier mal an:

http://www.theoceancleanup.com/


Zumindest hat jetzt endlich jemand mal eine Idee, wie man den ganzen Plastikmüll aus dem Meer bekommen kann. Bislange hat ja fast alle gesagt, es sei unmöglich oder sich dafür nicht zuständig gefühlt. Jetzt gibt es eine private Initiative - auch noch von einem Teenager in gang gesetzt.

Und denkt bitte daran: Selbst wenn seine Idee nichts taugen sollte, ist das auch erst etwas, was konkret festgestellt werden muss. So funktioniert nun mal Wissenschaft auch die Erkenntnis, dass eine Methode nicht funktioniert ist ein Schritt auf dem Weg zu einer Lösung.

Für den ersten Prototyp der Cleanup-Anlage braucht er 2.000.000. Euro. Die 1,7 Mio hat er schon durch Crowdfunding zusammen.

Bitte schaut euch es an

http://www.theoceancleanup.com/

und wenn es euch gefällt, erzähle es weiter und investiere.

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: So 7. Sep 2014, 19:35
von Kerstin
Die Idee scheint nicht dumm, soweit dieses Urteil meine bescheidenen englisch Kenntnisse dies zulassen. Genau hier ist auch das Problem - ich verstehe zuwenig von der Seite um helfen zu können.


LG Kerstin

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: So 7. Sep 2014, 20:08
von Lina
Kurz erzählt: Die ganzen Mengen von Plastikmüll sammeln sich an bestimmten Stellen in den Ozeanen. Dies wird von den Meeresstrümungen verursacht. Eine solche Stelle - oder eher Gebiet - im Pazifik ist etwa so groß wie Europa. Das ganze wird nicht abgebaut sondern nach und nach in kleineren Partikel zerlegt, die von von Meeres-Tieren mit Plankton verwechselt wird und führt entweder zu ihrem qualvollen Tod oder geht weiter in die Nahrungskette.

Die Idee ist, genau dieselben Strudel in den Meeresströmungen zu nutzen um den Müll mit den Anlagen wieder aufzusammeln und evtl. wieder zu Brennstoff verarbeiten.

-----

Mein Wunsch ist, dass alle hier, die die Idee gut finden auch zumindest einige Euro investieren und die Idee nicht nur so nach dem Streu-Mail-Gießkannenprinzip weiter vermittelt, sondern mindestens noch an zwei Personen überzeugend über das Projekt berichten - sodass die auch mindestens ein bisschen investieren und auch jeweils zwei Personen einbeziehen.

Rein mathematisch kann das nämlich sehr schnell eine ganze Menge Geld werden. Viel, viel mehr als ich mir je leisten könnte selber zu investieren.


(... und warum lernt ihr nicht endlich English?!! Versteht ihr nicht welche Mengen von Informationen ihr dadurch entgehen?)

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Mo 8. Sep 2014, 00:00
von Kerstin
Lina hat geschrieben: ... und warum lernt ihr nicht endlich English?!! ...
Was glaubst du wie oft ich mich damit schon geplagt habe. Und??
Im Alttag brauche ich es nicht und bei meinen lieben Mitmenschen in der Nachbarschaft würde russisch mehr helfen. Die Balkanbubis verstehen das eher als dein englisch.

Und muß ich wirklich alles wissen?

LG Kerstin

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Mo 8. Sep 2014, 02:28
von Lina
Kerstin hat geschrieben:
Lina hat geschrieben: ... und warum lernt ihr nicht endlich English?!! ...
Was glaubst du wie oft ich mich damit schon geplagt habe. Und??
Im Alttag brauche ich es nicht und bei meinen lieben Mitmenschen in der Nachbarschaft würde russisch mehr helfen. Die Balkanbubis verstehen das eher als dein englisch.

Und muß ich wirklich alles wissen?

LG Kerstin
Aber im Alltag hast du es ja eben gerade gebraucht. Und was spricht übrigens dagegen Russisch und Englisch zu lernen.

Aber gut, ich gebe zu, dass die Unterrichtsmethoden die meistens benutzt werden alles andere als effizient sind. Du hast es also wirklich versucht? Manche tun das ja nicht mal - bestehen einfach darauf, dass alle andere gefälligst Deutsch können müssen, egal wo sie hin fahren. Das ist oft reine Arroganz, manchmal vielleicht auch Resignation nach einem beschissenen Schulunterricht.

Ich bin übrigens zur Zeit einer Frau Dänisch beizubringen. Nach zwei Monaten 2x wöchentlich hat sie in etwa das Level von denen erreicht, die etwa ein Jahr in der Volkshochschule Unterricht hatten. Englisch ist genauso einfach. Nur eine Frage der Methodik.

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Di 9. Sep 2014, 12:37
von Kerstin
Lina hat geschrieben:.... Du hast es also wirklich versucht? ....
Du wirst jetzt lachen, aber das gesprochene verstehe ich zum Teil eher als die Schrift. So lange langsam und deutlich gesprochen wird.
Ich höre ja gern Countrymusik und bei einigen verstehe ich durch aus um was es geht zumindestens was den Sinn angeht.
Nur mit der Schrift habert es gewaltig.

Was den Alltag angeht - der findet nicht im Internet statt, sondern drausen im echten Leben.


LG Kerstin

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Di 9. Sep 2014, 13:03
von Joe95
Die Idee hört sich erst mal gut an.
Allerdings gibt es soviele Möglichkeiten dringend notwendige Unterstützung zu leisten das ich dafür keine Fremdsprachen lernen muss.

In anderen Gebieten (insbesondere bei PC) hab ich schon oft gehört "Da musst du Englisch können".
Nein.
Muss ich nicht.

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Di 9. Sep 2014, 14:12
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,

...das Problem mit dem Plastikmüll in den Meeren ist hinreichend international bekannt - auch seine Folgen für alle Lebewesen, hier speziell die Auswirkungen auf die Nahrungskette durch mikroskopisch klein zerriebene Teilchen.
Wie immer ist das Problem groß, die Lösung vermeintlich teuer und damit vordergründig unwirtschaftlich und es wird wie bisher einfach weiter gemacht; es ist alles weit weg und es sieht doch keiner, außer einige Seeleute auf den Schiffen, wie mein einer Sohn mir berrichtete als er auf großer Fahrt fuhr und die Müllteppiche im Chinesischen Meer und Indischen Ozean gesehen hat.
Erste Initiativen gibt es auch dei uns an der Küste. So haben einige jüngere Fischer durchgesetzt, dass der Plastikbeifang nun in Containern in den Häfen kostenlos entsorgt werden kann; die Kosten trägt eine Projektstiftung. Auf großen Schiffen gibt es durchaus auch schon Müllverbrennungsanlagen - alles erste Schritte; aber es wird woanders immer noch aller müll einfach ins Meer gekippt, weil niemand auch annähernd für eine entsprechende Entsorgung sorgen kann. Da fehlt der Wille und Geld etc.. Großtechnisches Oceancleaning könnte da helfen als ein Baustein zur Gesundung der Meere. Das Müllproblem an Land ist aber der Hauptverursacher und das muss auch angegsangen werden.

LG, Ulrike-Marisa

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Fr 12. Sep 2014, 01:23
von Lina
Gute Sache. Der angestrebte Verbot von den ganz dünnen Plastiktüten, womit Spanien im alleingang scheiterte, und der jetzt vielleicht auf EU-Ebene kommt ist auch ein Schritt in die richtige Richtung. Der wirkliche Knackpunkt sind die Meeresströmungen. In Kleinformat sah ich das sogar letzte Woche als ich mit einem erfahrenen Skipper um die Inselgruppe Cabrera fuhr. Die gehört zu den Balearen. An einer Stelle war richtig viel Plasticmüll obwohl dort sonst alles recht sauber ist und unter Naturschutzt steht. Er erklärte mir, dass das alles mit dem Strom von Nordafrika kommt. Sogar einen Stuhl hatte er ein Paar Tage vorher da aus dem Wasser gefischt.
Ein anderes gutes Beispiel sind die gelben Gummienten irgendwo in der Nähe von Asien über Bord gingen und jetzt überall im Pazifik auftauchen.
Und in den Ozeanen sammelt sich alles in den bekannten Strudeln. Keine Regierung bis jetzt hält sich für zuständig.

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Fr 12. Sep 2014, 01:35
von Lina
Joe95 hat geschrieben:Die Idee hört sich erst mal gut an.
Allerdings gibt es soviele Möglichkeiten dringend notwendige Unterstützung zu leisten das ich dafür keine Fremdsprachen lernen muss.

In anderen Gebieten (insbesondere bei PC) hab ich schon oft gehört "Da musst du Englisch können".
Nein.
Muss ich nicht.

Sagt auch niemand. Ich frage nur warum ihr glaubt, dass alle Informationen und alle menschliche Kontakte die für euch gut und nützlich sein können, alle deutschsprachig sein werden? Wie oft erlebe ich nicht z.B. Deutsche im Ausland - Leute, die dort entweder wohnen oder seit Jahren immer Urlaub machen - die glauben sie würden alle wünscheswerte Informationen bekommen und optimal bedient werden, ohne die Landessprache zu können ... gut, träumt weiter.

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Fr 12. Sep 2014, 06:27
von SusiS
Lina hat geschrieben:
Joe95 hat geschrieben:Die Idee hört sich erst mal gut an.
Allerdings gibt es soviele Möglichkeiten dringend notwendige Unterstützung zu leisten das ich dafür keine Fremdsprachen lernen muss.

In anderen Gebieten (insbesondere bei PC) hab ich schon oft gehört "Da musst du Englisch können".
Nein.
Muss ich nicht.

Sagt auch niemand. Ich frage nur warum ihr glaubt, dass alle Informationen und alle menschliche Kontakte die für euch gut und nützlich sein können, alle deutschsprachig sein werden? Wie oft erlebe ich nicht z.B. Deutsche im Ausland - Leute, die dort entweder wohnen oder seit Jahren immer Urlaub machen - die glauben sie würden alle wünscheswerte Informationen bekommen und optimal bedient werden, ohne die Landessprache zu können ... gut, träumt weiter.
Genauso ist es ein Unding, wenn Ausländer in Deutschland langfristig leben, meinen nicht die Sprache deutsch anzueignen zu müssen.
Man sollte schon die Landessprache können, wo man sich befindet. Wenn aber Informationen in einem Land [z. B. Deutschland] von Inländer [z. B. Deutschen] für Inländern [z. B. Deutsche] nicht in Landessprache [z. B. Deutsch] gehalten ist, wäre dies übertriebene Fremdsprachenbenutzung (Was auch dazu führen kann, das es falsch verstanden wird, wie man bei Untersuchungen für Werbebotschaften rausgefunden hat [Bei einem Werbespruch kam bei den Leuten sogar so etwas wie Anti-Werbespruch an; bei MCDonalds war nur harmlos {wäre absolut noch passender Werbespuch gewesen}, hatte aber daraufhin trotzdem den Werbespruch von englisch auf deutsch umgestellt]). Dies würde letzendlich dazu führen, das jene Sprache [z. B. Deutsch] ausstirbt.
Bei Übersetzungen glaube ich, das die Übersetzung besser ist, wenn die Muttersprache des Übersetzers die Sprache ist in die übersetzt wird.

SusiS

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Fr 12. Sep 2014, 07:37
von Joe95
Lina hat geschrieben:... Ich frage nur warum ihr glaubt, dass alle Informationen und alle menschliche Kontakte die für euch gut und nützlich sein können, alle deutschsprachig sein werden? ...

Glauben wir das?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Aber ich weiß das ich mehr (gute und nützliche) deutschsprachige Kontakte und Informationen habe als ich jemals verarbeiten kann.

Ausserdem frage ich mich warum ich als deutscher alle Sprachen dieser Welt können soll, während alle anderen reden können wie ihnen der Schnabel gewachsen ist?

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: Sa 13. Sep 2014, 16:43
von Magdalena
Hallo in die Runde,

erstmal zum Thema Sprachen. Wir können nicht überall verlangen, das Deutsch geprochern oder geschrieben wird. Selbst wenn ich in den Urlaub fahre versuche ich wenigstens einige kurze Sätze in der jeweiligen Landessprache zu erlernen. Oft ernte ich dafür ein freundliches Lächeln, selbst wenn ich Fehler in der Aussprache habe. Auch ich bin im Englischen leider nicht gut. Da seit der Schulzeit einige Jahre vergangen sind. Ich die Sprache bisher nicht unbedingt benötigte, habe ich Defizite. Jetzt bot der Arbeitgeber Englischunterricht an. Es soll im Winter, der Termin steht noch nicht fest, beginnen. Mal sehen wie es läuft.

Jetzt zum Thema Müll. Einige Jahre war ich für die Sauberkeit in mehrern Wohnanlagen zuständig. Und Müll und Mülltrennung war immer wieder ein Problem. Plasteflaschen werden sorglos in die Grünanlagen geworfen. Sperrmüll einfach an den Mülltonnen abgelegt, statt zu den Sammelstellne zu bringen oder abholen zu lassen. Beides ist für die Mieter kostenlos möglich. Die Entsorgung durch eine externe Firma ist kostenpflichtig und wird auf alle Mieter umgelegt. Auch ärgert es mich, wenn ich bei Wanderungen immer wieder die Hinterlassenschaften einiger Zeitgenossen in Wald und Flur sehe. Was hat ein Kühlschrank im Wald verloren? Einiges landet in den Flüssen und so auch in den Meeren. So gut ich die Aktion finde, sollte jeder einzelne verhindern, das so viel Müll in unsere Meere gelangt. Selbst wenn ich persönlich einige Cent sparen kann, wird es am Ende teurer den Unrat zu beseitigen. Und selbst wenn es mit dem Müll vernichten im Ozean gelingen wird, werden sich einge zurücklehnen und sagen, ich habe doch gespendet für die Anlage. Damit glauben sie ihr Gewissen zu beruhigen.

LG Magdalena

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: So 14. Sep 2014, 02:45
von Lina
SusiS hat geschrieben:
Lina hat geschrieben:
Joe95 hat geschrieben:Die Idee hört sich erst mal gut an.
Allerdings gibt es soviele Möglichkeiten dringend notwendige Unterstützung zu leisten das ich dafür keine Fremdsprachen lernen muss.

In anderen Gebieten (insbesondere bei PC) hab ich schon oft gehört "Da musst du Englisch können".
Nein.
Muss ich nicht.

Sagt auch niemand. Ich frage nur warum ihr glaubt, dass alle Informationen und alle menschliche Kontakte die für euch gut und nützlich sein können, alle deutschsprachig sein werden? Wie oft erlebe ich nicht z.B. Deutsche im Ausland - Leute, die dort entweder wohnen oder seit Jahren immer Urlaub machen - die glauben sie würden alle wünscheswerte Informationen bekommen und optimal bedient werden, ohne die Landessprache zu können ... gut, träumt weiter.
Genauso ist es ein Unding, wenn Ausländer in Deutschland langfristig leben, meinen nicht die Sprache deutsch anzueignen zu müssen.
Man sollte schon die Landessprache können, wo man sich befindet. Wenn aber Informationen in einem Land [z. B. Deutschland] von Inländer [z. B. Deutschen] für Inländern [z. B. Deutsche] nicht in Landessprache [z. B. Deutsch] gehalten ist, wäre dies übertriebene Fremdsprachenbenutzung (Was auch dazu führen kann, das es falsch verstanden wird, wie man bei Untersuchungen für Werbebotschaften rausgefunden hat [Bei einem Werbespruch kam bei den Leuten sogar so etwas wie Anti-Werbespruch an; bei MCDonalds war nur harmlos {wäre absolut noch passender Werbespuch gewesen}, hatte aber daraufhin trotzdem den Werbespruch von englisch auf deutsch umgestellt]). Dies würde letzendlich dazu führen, das jene Sprache [z. B. Deutsch] ausstirbt.
Bei Übersetzungen glaube ich, das die Übersetzung besser ist, wenn die Muttersprache des Übersetzers die Sprache ist in die übersetzt wird.

SusiS
Die Information, auf die ich in diesem Fall hinwies kam aber nicht aus dem Inland, sondern aus dem Ausland - und auch noch von einer Person, deren Muttersprache die allermeisten Leute in Europa erst recht nicht verstehen.

Die meisten Informationen überhaupt kommen nicht aus dem Inland und ein Großteil von Leuten dessen Muttersprache nicht mal ich verstehe. Gerade deswegen benutzt man z.B. Englisch. Seh es doch einfach ein: Deutsch ist - obwohl es die Muttersprache der größten Gruppe Menschein in Europa ist - trotzdem keine Weltsprache. Das ist einfach ein Faktum, ob du es magst oder nicht. Deutsch ist zwar Amtssprache mindestens teilweise in sieben Staaten Europas und genießt eine gewisse offizielle Anerkennung in ein paar weitere Länder. Das macht aber keine Weltsprache daraus. Englisch ist die bevorzugte Zweitsprache von den Europäern und wird von über 50% der Europäer bis zum Alter von 30 Jahren, ist Amtssprache in drei EU-Mitgliedsstaaten und eine ganze Menge nicht-EU-Staaten. Deutsch hat nicht mal den zweiten Platz. Zähl mal zusammen wieviele Länder entweder Spanisch oder Französisch als Amtssprache haben.

Ja, gut, wenn keine Informationen, die irgendwie aus dem Ausland kommen könnten und auch keine sonstige menschliche Kontakte außer mit Deutschen, die Hochdeutsch als Muttersprache(*) haben erwünscht sind, gut, dann braucht man natürlich keine Fremdsprachen.



* Was keine Selbstverständlichkeit ist - viele Deutsche haben eine Familiensprache die historisch tiefer verwurzelt ist als Hochdeutsch.

Re: Oceancleanup „ vielleicht eine Lösung

Verfasst: So 14. Sep 2014, 09:29
von SusiS
Lina hat geschrieben: Die Information, auf die ich in diesem Fall hinwies kam aber nicht aus dem Inland, sondern aus dem Ausland - und auch noch von einer Person, deren Muttersprache die allermeisten Leute in Europa erst recht nicht verstehen.

Die meisten Informationen überhaupt kommen nicht aus dem Inland und ein Großteil von Leuten dessen Muttersprache nicht mal ich verstehe. Gerade deswegen benutzt man z.B. Englisch. Seh es doch einfach ein: Deutsch ist - obwohl es die Muttersprache der größten Gruppe Menschein in Europa ist - trotzdem keine Weltsprache. Das ist einfach ein Faktum, ob du es magst oder nicht. Deutsch ist zwar Amtssprache mindestens teilweise in sieben Staaten Europas und genießt eine gewisse offizielle Anerkennung in ein paar weitere Länder. Das macht aber keine Weltsprache daraus. Englisch ist die bevorzugte Zweitsprache von den Europäern und wird von über 50% der Europäer bis zum Alter von 30 Jahren, ist Amtssprache in drei EU-Mitgliedsstaaten und eine ganze Menge nicht-EU-Staaten. Deutsch hat nicht mal den zweiten Platz. Zähl mal zusammen wieviele Länder entweder Spanisch oder Französisch als Amtssprache haben.

Ja, gut, wenn keine Informationen, die irgendwie aus dem Ausland kommen könnten und auch keine sonstige menschliche Kontakte außer mit Deutschen, die Hochdeutsch als Muttersprache(*) haben erwünscht sind, gut, dann braucht man natürlich keine Fremdsprachen.



* Was keine Selbstverständlichkeit ist - viele Deutsche haben eine Familiensprache die historisch tiefer verwurzelt ist als Hochdeutsch.
Nun ich verzichte nichtauf Informationen die urprünglich in einer anderen Sprache gefast war. Deshalb auch die Bemerkung
SusiS hat geschrieben:Bei Übersetzungen glaube ich, das die Übersetzung besser ist, wenn die Muttersprache des Übersetzers die Sprache ist in die übersetzt wird.
Ich hatte mal gehört, das eine Bedienungsanleiung ursprünglich auf Deutsch geschrieben wurde. Dies wurde dann auf Englisch übersetzt. Danach wurde von dieser Übersetzung noch mehrmals in andere Sprachen übersetzt [Nicht nur von der englischen übersetzung schon auch Übersetzung von der Übersetzung von der Übersetzung usw. <auch war Chinesisch und oder Japanisch mit dabei>] Von einer dieser Übersetzungen wurde dann wieder auf Deutsch übersetzt. Derjenige, der das Orginal geschrieben hatte, kriegte zufällig dann die Übersetzung auf Deutsch in die Hand. Er stellte fest, das vieles falsch beschrieben wurde (Wies wesentlich vom Orginal ab). Als er die entsprechende Firma darauf hinwies und nachging stellte sich heraus, das bei jeder Übersetzung Fehler eingeschlichen haben. Daher auch
SusiS hat geschrieben:Wenn aber Informationen in einem Land [z. B. Deutschland] von Inländer [z. B. Deutschen] für Inländern [z. B. Deutsche] nicht in Landessprache [z. B. Deutsch] gehalten ist, wäre dies übertriebene Fremdsprachenbenutzung.
was in diesem Fall hiese, gleich das Orinal zu verwenden, anstatt von einer Übersetzung dann eine Übersetzung auf Deutsch zu machen.
Ich selbst tue mich selbst sehr schwer Sprachen überhaupt zu lernen (Schliest selbst Deutsch als Muttersprache ein <wurde 2 mal zurückgestellt bei Schuleinschreibung, ging auf einer Sprachheilschule>).
Nun von hochdeusch Text habe ich auch nicht geredet. (Längere Zeit bin ich über das Wort "Brötchen" gestolpert {stellte mir darunter ein kleines Brot vor, in etwa vielleicht in Größenordnung von 100 oder 250 g. Irgend wann kam ein Text, wo mir bewußt wurde; das dies nicht sein kann. Beim Nachschlagen stellte dann fest, das es sich das unter der Bezeichnung Semmel kenne})

SusiS