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Spezifische Lebenssituation auf dem Lande
Verfasst: Sa 5. Jul 2014, 19:32
von Anne-Mette
"Gesellschaft
Schwule und Lesben demonstrieren für mehr Akzeptanz auf dem Lande"
... heißt es heute bei t-online.
Es geht in dem Artikel um den Christopher Street Day in Schwerin
http://www.t-online.de/regionales/id_70 ... lande.html
Gruß
Anne-Mette
Re: Spezifische Lebenssituation auf dem Lande
Verfasst: Sa 5. Jul 2014, 19:57
von exuserIn-2014-09-26
Neulich sagte mir jemand, CSD - das ist doch nur für die Schwulen und Lesben.
Nein! Es war von Anfang an, ein Verlangen nach Akzeptenz der LGBTQIA Bewegung.
Vor 1965 war es üblich, dass die Polizei die Identitäten aller Anwesenden bei derartigen Razzien erfasste und manchmal in der Presse veröffentlichte, natürlich mit verheerenden sozialen Folgen für die so zwangsweise Geouteten. Gelegentlich wurden auch so viele Kunden, wie in die Polizeifahrzeuge passten, vorläufig festgenommen. Damals rechtfertigte die Polizei die Verhaftungen mit Anklagen wegen Indecency (etwa "Anstößigkeit" oder "Erregung öffentlichen Ärgernisses"). Dazu zählte man Küssen, Händchenhalten, das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts oder auch nur die bloße Anwesenheit in der Kneipe während der Razzia.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stonewall#Geschichte
Schön das es in Schwerin auch einen gab!
Re: Spezifische Lebenssituation auf dem Lande
Verfasst: Sa 5. Jul 2014, 20:08
von ab08
Korrekt! Da waren alle Gruppen vertreten!
Bei den Stonewall Riots (1969) dem Auslöser für den heutigen CSD, waren neben Schwulen und Lesben natürlich Transsexuelle, Transvestiten, Drag Queens ... ganz vorn mit dabei.
Ist ja völlig klar, denn gerade diese Personen fallen den 'Normalos' besonders auf. Bei meinem ersten Besuch in New York im Sommer 1974 besuchte ich das Informationsbüro im Greenwich Village und traf Betroffene. Handkopierte Zettel, regelmäßige Treffen ==> Es ging ähnlich zu wie heute bei uns in engagierten Selbsthilfegruppen...
