Das war haarscharf...
Verfasst: Mo 12. Mai 2014, 17:06
Hallöle,
grade eben ist mir so ein Ding passiert, ich hoffe der Typ hat mich nicht erkannt. Aber mal der Reihe nach.
Ich bin kurzfristig alleine zu Hause. Eine blaue Röhrenjeans wollte ich mal mit ein paar Pullovern kombinieren. Zum Schluß hatte ich zu der Hose ein königsblaues Langarmschirt an. An den Füßen Feinstrümpfe und dunkelblaue Ballerinas von Jonnys. Auf dem Kopf trug ich eine schulterlange, leicht gewellte braune Perücke. Danach wollte ich alles wieder in den Keller bringen. Ich entschloß mich, das in diesem Outfit zu machen, meine übliche Kleidung mit zu nehmen und mich im Keller umziehen. Ich nahm unbewußt meine Jeans und ein blaues Sweatshirt. Dann merkte ich, dass das die gleiche Farbzusammenstellung ist, wie das was ich grade trug. Ich ging trotzdem los. Nun ist in dem Haus, indem ich wohne Nachmittags viel los, weil es ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus ist. Also erstmal vorsichtig aus der Wohnungstür geschaut, um die Lage zu peilen. Es sah und hörte sich ruhig an. Allen Mut zusammengenommen und losgegangen. Die Treppe runter in den Keller. Ich war grade unten angekommen, da geht die Fahrstuhltür auf. "Verdammt", dachte ich, "wer kommt denn jetzt?" Aus dem Fahrstuhl trat der Bürogehilfe des im Haus ansässigen Anwaltes. "Ach herje", dachte ich weiter. Normalerweise halten wir immer ein kleines Schwätzchen, wenn wir uns treffen. Diesmal grüßte ich kurz mit einem Nicken und verschwand in meinen Kellerraum. Er mußte Gottseidank in einen anderen, weiter entfernten Raum. Ich verbarikadierte mich in meinem Raum. Ich malte mir einige Szenarien aus, was passieren könnte, zumal er so viel ich weiß keine Partnerin hat, sondern noch mit seiner Mutter zusammen wohnt. (Ist schon seltsam, was man in so einer Situation für Kopfkino hat.)
Ich wartete also erstmal ab. Nach einiger Zeit hörte ich das klappern eines Schlüssels, dann ein Türenklappen. Ich horchte nochmal nach, dann zog ich mich langsam um und verstaute das Damenoutfit. Nach dem Umziehen schaute ich vorsichtig aus dem Raum. Keiner mehr zu sehen. Schnell schloss ich alle Türen und ging schnell zurück in die Wohnung. Mal sehen, ob da noch eine Frage hinterher kommt. Ein Vorteil für mich könnte die Perücke sein, weil die ziemlich ins Gesicht hing, naja mal sehen. Jetzt sitz ich hier mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Tee und muss doch leise schmunzeln, über das was ich da grade erlebte.
Liebe Grüß
Steffi
grade eben ist mir so ein Ding passiert, ich hoffe der Typ hat mich nicht erkannt. Aber mal der Reihe nach.
Ich bin kurzfristig alleine zu Hause. Eine blaue Röhrenjeans wollte ich mal mit ein paar Pullovern kombinieren. Zum Schluß hatte ich zu der Hose ein königsblaues Langarmschirt an. An den Füßen Feinstrümpfe und dunkelblaue Ballerinas von Jonnys. Auf dem Kopf trug ich eine schulterlange, leicht gewellte braune Perücke. Danach wollte ich alles wieder in den Keller bringen. Ich entschloß mich, das in diesem Outfit zu machen, meine übliche Kleidung mit zu nehmen und mich im Keller umziehen. Ich nahm unbewußt meine Jeans und ein blaues Sweatshirt. Dann merkte ich, dass das die gleiche Farbzusammenstellung ist, wie das was ich grade trug. Ich ging trotzdem los. Nun ist in dem Haus, indem ich wohne Nachmittags viel los, weil es ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus ist. Also erstmal vorsichtig aus der Wohnungstür geschaut, um die Lage zu peilen. Es sah und hörte sich ruhig an. Allen Mut zusammengenommen und losgegangen. Die Treppe runter in den Keller. Ich war grade unten angekommen, da geht die Fahrstuhltür auf. "Verdammt", dachte ich, "wer kommt denn jetzt?" Aus dem Fahrstuhl trat der Bürogehilfe des im Haus ansässigen Anwaltes. "Ach herje", dachte ich weiter. Normalerweise halten wir immer ein kleines Schwätzchen, wenn wir uns treffen. Diesmal grüßte ich kurz mit einem Nicken und verschwand in meinen Kellerraum. Er mußte Gottseidank in einen anderen, weiter entfernten Raum. Ich verbarikadierte mich in meinem Raum. Ich malte mir einige Szenarien aus, was passieren könnte, zumal er so viel ich weiß keine Partnerin hat, sondern noch mit seiner Mutter zusammen wohnt. (Ist schon seltsam, was man in so einer Situation für Kopfkino hat.)
Ich wartete also erstmal ab. Nach einiger Zeit hörte ich das klappern eines Schlüssels, dann ein Türenklappen. Ich horchte nochmal nach, dann zog ich mich langsam um und verstaute das Damenoutfit. Nach dem Umziehen schaute ich vorsichtig aus dem Raum. Keiner mehr zu sehen. Schnell schloss ich alle Türen und ging schnell zurück in die Wohnung. Mal sehen, ob da noch eine Frage hinterher kommt. Ein Vorteil für mich könnte die Perücke sein, weil die ziemlich ins Gesicht hing, naja mal sehen. Jetzt sitz ich hier mit einem Stück Kuchen und einer Tasse Tee und muss doch leise schmunzeln, über das was ich da grade erlebte.
Liebe Grüß
Steffi