mackenmädchen hat geschrieben:
Momentan könnte ich, außer so ein paar Kleinigkeiten, die nicht WIRKLICH schlimm sind (wie z.B. ununterbrochenes Nägelfeilen

) nichts konkretes sagen, was sie tun oder eben lassen soll.
Schwer zu erklären: Es geht nicht um Klamotten oder Schuhe oder ähnliches, sondern um das, was
Jenny mich fühlen lässt/bzw. nicht fühlen lässt.
Hat das jetzt irgendjemand verstanden?!
Und das kann man nicht forcieren; entweder es ist da oder nicht.
Ich glaube, ich habe dich verstanden.
Es geht einfach darum, dass es vollkommen egal ist, ob unsere Schätze gerade Rock und High Heels, Dreitagebart und Schlabberpulli oder auch einfach gar nichts tragen. Sie sind unsere Liebsten unabhängig von der Verpackung.
Wir wollen glückliche Partner und sind offen genug, ihre Neigungen mit ihnen zu leben. Das Ausleben der Neigung an sich ist dabei nicht das große Problem.
Das Problem fängt da an, wo wir uns darüber vergessen fühlen. Wo wir selbstverständlich werden, uns nicht geliebt, begehrt und wichtig fühlen. Wo "die Andere" all die Aufmerksamkeit bekommt, die wir uns für uns selbst wünschen würden.
Dann sitzt man da mit einem glücklichen Partner, der sich austobt und fragt sich, wo man selbst dabei bleibt.
Trifft das in etwa, was du meinst, mackenmädchen?
Um beim Thema Grenzen zu bleiben: Nach mittlerweile knapp 2,5 Jahren Beziehung, davon fast 2 Jahre mit beiden Seiten meines Schatzes und bald einem halbem Jahr Zusammenleben haben sich bei uns keine wirklichen grundsätzlichen Grenzen ergeben... Vorlieben, ja... ich mag z. B. die ungeschminkte Variante lieber, vor allem die ohne Lippenstift. Aber ab und an tobt sich meine Süße eben doch aus und hat ihre Freude am Make up und das sei ihr dann ja auch gegönnt.
Als die Idee aufkam, sich nur bei einem Teil der Menschen in unserer Umgebung zu outen, habe ich mir Aufschub erbeten. Das war vielleicht eine temporäre Grenze, aber der Hintergrund war dabei nicht, dass ich ihr Outing nicht unterstützen will. Es ging mir mehr darum, dass sich diejenigen, die Bescheid wissen auf unserer Hochzeit zu leicht bei der Familie hätte verplappern können. Mitten in einer Hochzeitsfeier wäre das eine Bombe gewesen, die ich nicht unbedingt erleben wollte. Das war so schon knapp genug^^
Jetzt würde ich meinem frischgebackenen Eheweib genauso zur Seite stehen, wie sonst meinem Göttergatten. Wer es wissen soll, soll es halt erfahren, das ist jetzt nicht mehr meine Entscheidung. Die Grenze, wenn es denn wirklich eine war, ist verpufft.
Das war mal mein Senf dazu
Liebe Grüße
Sunny