Er mag mich, er mag mich nicht „ und was darf ich?
Verfasst: Mi 2. Apr 2014, 10:22
Huhu!
Nach meinen Höhen und Tiefen in meinem Leben, renkt sich nun alles ein. Meinen Frauenarzt und zeitgleich Therapeuten, habe ich inzwischen auch besser kennengelernt und wir verstehen uns derweil super.
Mein Leben läuft auch in nun geordneten Bahnen, mehr oder weniger - für meine Definition aber schon sehr gut.
Alles habe ich selbst erkämpft, ergattert und an mir selbst umgesetzt, wie auch meine eigene HET, die ich schon seit etwa Dezember 2012 durchführe.
Ich bin in meine Wahlheimat Bremen umgezogen, habe alles Familie hinter mir gelassen und alle Freunde die ich sowieso nicht hatte, haben mich "entfernt".
Soviele Höhen und Tiefen, die ich ganz alleine meistern musste, wünsche ich nicht einmal meinen Erz-Feinden!
Aber in einem scheitere ich kläglich: Die Liebe!
Wir alle transidenten Frauen, die ihr Leben nahezu fest im Griff haben und wie ich auch sehr romantisch veranlagt sind, haben ein Problem gemeinsam: Wie geht man mit einem Verehrer um?
In meinem Fall sind's sogar gleich zwei, wobei mir der Zweite gleich eine Trikefahrt anbot.
Doch irgendwie habe ich alles vergeigt, ging früher von der Arbeit, traf ihn trotzdem noch auf meinem Nachhauseweg, und ich entschuldigte mich sehr bei ihm; erfand irgendwelche Notlügen, sodass er nicht auf mich sauer kann oder gar von mir enttäuscht ist.
Der andere Chameur, ist immer megalieb zu mir und hilft mir sogar bei der Arbeit. Niedlich ist er und erinnert mich an unseren "Schimanski" - nur halt in kleinerer Form. *hust* ^_^
Dann ist da noch einer, aber irgendwie nicht interessant für mich.
Tja...*seufz*
Aber ich weiß nicht weiter...
Da ich noch bis Ende dieses Jahres ein pre-op Tantchen bin, kann ich nicht jedem Mann gewähr lassen, auch wenn mein Herz ja sagt und mein Verstand sogar das unbewusste "ok" dazu gibt.
Sicher gibt es den Leitspruch: Wenn er dich mag, wird er das Teil da unten von mir auch akzeptieren.
Aber erstens hasse ich diesen Spruch und zweitens nervt der mich auch, weil ich damit nichts anfangen kann.
Ich bin irgendwie in der Zwickmühle. Beide Kerle sind zuckersüß, megalieb und total niedlich. Alle beide stehen mitten im Leben, sind abgesichert und wissen, wie man mit einer Frau ehrlich umgeht.
Ja und dann....
... und dann komme ich dazwischen und muss mich zur Räson rufen.
Ich fühle derzeit noch wie ein Mädchen, bin etwas blind, möchte am liebsten die ganze Welt umarmen, sie küssen...., aber es geht ja nicht.
Oder doch?
Die Frage ist, wie weit darf man gehen?
Mein Kopf denkt ganz klar weiblich und vergisst manchmal sogar die Tatsache, dass ich leider im falschen Körper stecke, was mich dann schon hier und da in prekäre Situationen gebracht hat.
Aber jetzt kann ich mir keinen Fauxpas mehr leisten, denn ich würde mit einem Outing alles verlieren - ehrlich alles.
Niemand weiß, dass ich keine biologische Frau bin und jeder akzeptiert und sieht mich auch so als Frau. Männer unterhalten sich ebenfalls sehr diszipliniert mit mir, was ich mit einem Outing verprellen würde.
Sagt jetzt bitte nicht, das wäre nicht so. Es ist so, dass man als "Transe" völlig anders gesehen und von den Kerlen nur noch als xxx-Objekt betrachtet wird - so sind meine bisherigen Erfahrungen.
Jetzt ist alles so schön, weil es noch "normal" ist!
Versteht Ihr das?
Es ist so schön als Frau gesehen und angehimmelt zu werden, eben auch, weil ich so bin, wie ich bin. Es ist schön, mit Anstand behandelt zu werden, Gespräche mit dem anderen Geschlecht zu führen, welche aus dem Alltag kommen und nicht vom männlichen Trieb abhängig gemacht sind.
Doch wie weit darf unsereins Frau gehen?
Soll ich die Trikefahrt annehmen um mich nachhause kutschieren zu lassen?
Soll ich die Komplimente weiterhin schamesrot entgegen nehmen? (werde immer automatisch rot dabei)
Soll ich was wie weit gehen lassen?
Ist Knutschen erlaubt?
Wie weise ich ab?
Soll ich ihn überhaupt abweisen?
Soll ich es darauf ankommen lassen, es zu riskieren, dass "er" merkt, dass ich körperlich "behindert" (Bio-Mann) bin?
Es ist sooo schwer für mich, ehrlich!
Ich handle sehr emotional, denke und fühle ebenfalls so. Ich kann kaum nein sagen, was ich aber inzwischen halbwegs gut im Griff habe. Die beiden Kerle allerdings, faszinieren mich, eben auch weieeel sie mich respektieren und zeitgleich auch verehren.
Doch was zum Henker soll ich denn nun tun?
Wie weit dürfen "wir" gehen - wie weit darf "ich" gehen?
Liebe Grüße, Eure grad etwas angeditschte Katarina
Nach meinen Höhen und Tiefen in meinem Leben, renkt sich nun alles ein. Meinen Frauenarzt und zeitgleich Therapeuten, habe ich inzwischen auch besser kennengelernt und wir verstehen uns derweil super.
Mein Leben läuft auch in nun geordneten Bahnen, mehr oder weniger - für meine Definition aber schon sehr gut.
Alles habe ich selbst erkämpft, ergattert und an mir selbst umgesetzt, wie auch meine eigene HET, die ich schon seit etwa Dezember 2012 durchführe.
Ich bin in meine Wahlheimat Bremen umgezogen, habe alles Familie hinter mir gelassen und alle Freunde die ich sowieso nicht hatte, haben mich "entfernt".
Soviele Höhen und Tiefen, die ich ganz alleine meistern musste, wünsche ich nicht einmal meinen Erz-Feinden!
Aber in einem scheitere ich kläglich: Die Liebe!
Wir alle transidenten Frauen, die ihr Leben nahezu fest im Griff haben und wie ich auch sehr romantisch veranlagt sind, haben ein Problem gemeinsam: Wie geht man mit einem Verehrer um?
In meinem Fall sind's sogar gleich zwei, wobei mir der Zweite gleich eine Trikefahrt anbot.
Doch irgendwie habe ich alles vergeigt, ging früher von der Arbeit, traf ihn trotzdem noch auf meinem Nachhauseweg, und ich entschuldigte mich sehr bei ihm; erfand irgendwelche Notlügen, sodass er nicht auf mich sauer kann oder gar von mir enttäuscht ist.
Der andere Chameur, ist immer megalieb zu mir und hilft mir sogar bei der Arbeit. Niedlich ist er und erinnert mich an unseren "Schimanski" - nur halt in kleinerer Form. *hust* ^_^
Dann ist da noch einer, aber irgendwie nicht interessant für mich.
Tja...*seufz*
Aber ich weiß nicht weiter...
Da ich noch bis Ende dieses Jahres ein pre-op Tantchen bin, kann ich nicht jedem Mann gewähr lassen, auch wenn mein Herz ja sagt und mein Verstand sogar das unbewusste "ok" dazu gibt.
Sicher gibt es den Leitspruch: Wenn er dich mag, wird er das Teil da unten von mir auch akzeptieren.
Aber erstens hasse ich diesen Spruch und zweitens nervt der mich auch, weil ich damit nichts anfangen kann.
Ich bin irgendwie in der Zwickmühle. Beide Kerle sind zuckersüß, megalieb und total niedlich. Alle beide stehen mitten im Leben, sind abgesichert und wissen, wie man mit einer Frau ehrlich umgeht.
Ja und dann....
... und dann komme ich dazwischen und muss mich zur Räson rufen.
Ich fühle derzeit noch wie ein Mädchen, bin etwas blind, möchte am liebsten die ganze Welt umarmen, sie küssen...., aber es geht ja nicht.
Oder doch?
Die Frage ist, wie weit darf man gehen?
Mein Kopf denkt ganz klar weiblich und vergisst manchmal sogar die Tatsache, dass ich leider im falschen Körper stecke, was mich dann schon hier und da in prekäre Situationen gebracht hat.
Aber jetzt kann ich mir keinen Fauxpas mehr leisten, denn ich würde mit einem Outing alles verlieren - ehrlich alles.
Niemand weiß, dass ich keine biologische Frau bin und jeder akzeptiert und sieht mich auch so als Frau. Männer unterhalten sich ebenfalls sehr diszipliniert mit mir, was ich mit einem Outing verprellen würde.
Sagt jetzt bitte nicht, das wäre nicht so. Es ist so, dass man als "Transe" völlig anders gesehen und von den Kerlen nur noch als xxx-Objekt betrachtet wird - so sind meine bisherigen Erfahrungen.
Jetzt ist alles so schön, weil es noch "normal" ist!
Versteht Ihr das?
Es ist so schön als Frau gesehen und angehimmelt zu werden, eben auch, weil ich so bin, wie ich bin. Es ist schön, mit Anstand behandelt zu werden, Gespräche mit dem anderen Geschlecht zu führen, welche aus dem Alltag kommen und nicht vom männlichen Trieb abhängig gemacht sind.
Doch wie weit darf unsereins Frau gehen?
Soll ich die Trikefahrt annehmen um mich nachhause kutschieren zu lassen?
Soll ich die Komplimente weiterhin schamesrot entgegen nehmen? (werde immer automatisch rot dabei)
Soll ich was wie weit gehen lassen?
Ist Knutschen erlaubt?
Wie weise ich ab?
Soll ich ihn überhaupt abweisen?
Soll ich es darauf ankommen lassen, es zu riskieren, dass "er" merkt, dass ich körperlich "behindert" (Bio-Mann) bin?
Es ist sooo schwer für mich, ehrlich!
Ich handle sehr emotional, denke und fühle ebenfalls so. Ich kann kaum nein sagen, was ich aber inzwischen halbwegs gut im Griff habe. Die beiden Kerle allerdings, faszinieren mich, eben auch weieeel sie mich respektieren und zeitgleich auch verehren.
Doch was zum Henker soll ich denn nun tun?
Wie weit dürfen "wir" gehen - wie weit darf "ich" gehen?
Liebe Grüße, Eure grad etwas angeditschte Katarina