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Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Di 11. Mär 2014, 20:42
von Yasmine
Hä?
Schon mal was vom Gesetz der großen Zahlen gehört?
Wenn du eine Münze 3x wirfst, wie wahrscheinlich ist es, dass die Zahl zwischen 40% und 60% aller Würfe fällt? (Stichprobe mit 3 Würfen).
Nun mache ich das nicht 3 mal, sondern 3 Millionen mal. Ändert sich was an der Häufigkeit?
Das ist Mathematik und der Unterschied zwischen einer Stichprobe und den "großen Zahlen".
LG
Yasmine
ps: für die, die nicht so mathelastig sind: wenn bei 3 Würfen 1x die Zahl kommt, dann sind das 33%, bei 2x Zahl 67% und bei 3x Zahl 100% => Man merkt, zwischen 40% und 50% geht gar nicht!
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Di 11. Mär 2014, 21:11
von Marielle
Gudn Namd
grade vor dem Hintergrund DIESES Forums hier, und seiner Mitglieder_innen natürlich, könnte man sogar die Signifikanz des Unterschiedes prima hinterfragen. Denn: Wer hat überhaupt, auf welche Weise, festgestellt, welche der als "Jungen" geführten Schüler_innen wirklich 'Schüler' sind?
habt Spass
Marielle
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Di 11. Mär 2014, 22:19
von conny
hallo lara,
der leistungsunterschied der schüler ist in deinem beispiel nicht signifikant, sondern marginal.
das fazit, was du aus deinem beispiel ziehst, ist bzgl. der pressereaktion nichts anderes als eine unbegründete annahme.
und die presse schreibt nur das, was die statistiker ihr liefern...
lg
conny
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Mi 12. Mär 2014, 08:38
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,
...wie war das noch: glaube nur den Statistiken, die du selber gefälscht hast.
Und über Zahlen lässt sich trefflich spekulieren - allein die Diskussion um die Bedeutung und den Wert der Null und was frau/man damit machen darf oder auch nicht. Durch nix darf nix geteilt werden, geht ja auch gar nicht, wo nix ist, kann ich auch nix abschneiden - gilt aber scheinbar nicht fürs Finanzamt; die haben eine andere Mathematik, so scheint es. Nix mal nix ist auch nix, oder doch? ... ich weiß es nicht...
Wir sind in unserem Leben oft geneigt, irgend welchen Zahlen Glauben zu schenken, ohne dass wir die Zahlen hinterfragen - können. Da wird bestimmt einiges an Schindluder getrieben mit den Zahlen und deren daraus abzuleitenden Schlussfolgerungen und Aussagen, die dann als bedeutsam gleich signifikant dargestellt werden. Frauen und Männer werden sich in den Zahlen der Statistiker immer wieder als etwas unterschiedlich darstellen, da ja schon die Untersuchungen wohl oft schon so angelegt sind, ein bestimmtes Ergebnis bestätigt zu bekommen - nach dem Moto siehste haben wir doch schon immer gesagt und gewusst und keiner weiss eigentlich, was es genau bedeutet - interessiert aber nach der Veröffentlichung der Zahlen wohl auch niemanden mehr...
...so kommt es mir zumindest persönlich gefühlt vor und soll keine Kritik an wissentschaftlicher Artbeit und der Theorie der Statistik sein...
LG, Ulrike-Marisa
...nicht alles ist so, wie es scheint zu sein...

...manches löst sich in Luft auf bei genauerer Betrachtung...

Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Mi 12. Mär 2014, 09:10
von Dwt-Lilo-SL
Hallo Mädels,
wie war das noch mit dem anderen Zitat: " Es gibt Lügen, Notlügen und die Statistik!" w. Churchill
GLG
Lilo
PS steht genau auch auf dem Standpunkt von Marielle!
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Mi 12. Mär 2014, 17:57
von Yasmine
...Statistiken wollen Leute haben, die von Mathematik keine Ahnung haben.
Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe das studiert und sehe dauernd falsche Statistiken.
Beispiel gefällig:
Jungs brauen 10 Stunden für eine Aufgabe. Mädchen 12. Also im Durchschnitt 11 Stunden. Finde den Fehler...
LG
Yasmine
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Mi 12. Mär 2014, 21:32
von @ Julia
Zwei Mathematiker stehen vor einer Schule, fünf Kinder kommen raus, zwei Kinder gehen rein. Sagt der eine Mathematiker zum Anderen: Wenn jetzt noch drei Kinder reingehen ist keines mehr drin
Berechnende Güße
Julia
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: Do 13. Mär 2014, 19:31
von Yasmine
Ein Physiker und ein Mathematiker sollen Wasser kochen. Es ist eine Feuerstelle vorhanden, sowie ein Topf mit Wasser, der auf Platz A steht. Der Physiker und der Mathematiker lösen beide das Problem, indem sie den Topf von Platz A nehmen und auf das Feuer setzen. Nun soll wieder Wasser gekocht werden, doch steht diesmal der Topf mit kaltem Wasser auf Platz B. Der Physiker löst das Problem wieder so, dass er den Topf auf das Feuer setzt. Der Mathematiker dagegen nimmt den Topf von Platz B und stellt ihn auf Platz A und sagt: "Dieses Problem haben wir schon vorhin gelöst".
Von hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Witz
LG
Yasmine
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: So 6. Apr 2014, 10:34
von Lina
Dazu kommt noch, dass dieselbe Mathe-, Chemie- oder Physikarbeit eingereicht an viele Lehrer und unter verschidenen Namen eine hoehere Note bekommt, wenn ein maennlicher Name darauf steht.
Re: Männer, Frauen und wissenschaftliche Studien
Verfasst: So 6. Apr 2014, 10:58
von Anni
Hallo Mädels
nach dem Lesen der bisherigen Beiträge ( und noch gerade so am Verstehen - hatte auch mal Mathe an einer Schule mit Schwerpunkt Mathe / Physik

)
bin ich drauf und dran , mir die Haare blondieren zu lassen
Wie gut , das ICH in keiner Statistik , Wahrscheinlichkeitsrechnung , etc. auf tauche

- die Ergebnisse wären einfach nicht zu interpretieren
... na denne - habt weiter Spaß
LG von frecher Anni